HTTP 200 OK
Allow: GET, PUT, PATCH, HEAD, OPTIONS
Content-Type: application/json
Vary: Accept
{
"resource_uri": "https://fragdenstaat.de/api/v1/message/558830/",
"id": 558830,
"url": "https://fragdenstaat.de/anfrage/behandlung-von-covid-patienten-in-heimen/#nachricht-558830",
"request": "https://fragdenstaat.de/api/v1/request/209198/",
"sent": false,
"is_response": false,
"is_postal": false,
"is_draft": false,
"kind": "email",
"is_escalation": false,
"content_hidden": false,
"sender_public_body": null,
"recipient_public_body": "https://fragdenstaat.de/api/v1/publicbody/92/",
"status": "awaiting_response",
"timestamp": "2021-01-20T18:29:00.158305+01:00",
"registered_mail_date": null,
"redacted": false,
"not_publishable": false,
"attachments": [],
"subject": "Behandlung von COVID Patienten in Heimen [#209198]",
"content": "Antrag nach dem IFG/UIG/VIG\r\n\r\nSehr geehrte Damen und Herren, \r\n\r\nbitte senden Sie mir Folgendes zu:\n\n1.) Wie verteilen sich die aktuell berichteten Todesfälle durch COVID-19 auf \r\n(a) Krankenhäuser, \r\n(b) Pflegeeinrichtungen und Altenheime, sowie auf\r\n(c) sonstige Orte (z.B. Privatwohnungen)? \r\n\r\n2.) Warum werden in Deutschland viele tödlich verlaufende Fälle nicht in Krankenhäusern behandelt?\r\n\r\n3.) Nach welchen Kriterien entscheiden Pflegeeinrichtungen und Altenheime, ob COVID-Patienten ins Krankenhaus eingeliefert oder lieber lokal behandelt werden?\r\n\r\n4.) Wer trifft individuell für jeden einzelnen Erkrankten die Entscheidung über eine Nicht-Einweisung ins Krankenhaus und wie werden die Gründe dafür dokumentiert?\r\n\r\n5.) Ist es zulässig, auf die Einweisung von COVID-Patienten in ein Krankenhaus, wo Intensivbetten zur bestmöglichen medizinischen Behandlung verfügbar wären, zu verzichten, falls keine diesbezügliche Willenserklärung des Patienten z.B. in Form einer Patientenverfügung, vorliegt?\r\n\r\n\r\nHintergrund der Fragen:\r\n\r\nAm Jahreswechsel 2020/2021 waren laut DIVI-Register in Deutschland rund 5500 Intensivbetten durch COVID-19 Patienten belegt. Diese Anzahl wird bei angenommenen zwei Wochen Aufenthaltsdauer erreicht, wenn täglich 300-600 Zugänge stattfinden. Falls davon geschätzt ein Drittel nicht überlebt, dann starben täglich rund 100-200 COVID-Patienten auf Intensivstationen. Gleichzeitig verzeichnete Deutschland jedoch 500-1000 Corona-Tote pro Tag. Daraus folgt: Die meisten der Patienten sterben nicht auf Intensivstation, wo die bestmögliche medizinische Versorgung sichergestellt wäre, sondern andernorts, wo die Behandlung möglicherweise schlechter ist. Laut DIVI-Register waren in Deutschland jederzeit tausende Intensivbetten frei. Zu bedenken ist ferner das Ansteckungsrisiko: es ist davon auszugehen, dass Isolierstationen in Krankenhäusern erheblich professioneller betrieben werden als in Heimen.\n\nDies ist ein Antrag auf Zugang zu amtlichen Informationen nach § 1 des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (IFG) sowie § 3 Umweltinformationsgesetz (UIG), soweit Umweltinformationen im Sinne des § 2 Abs. 3 UIG betroffen sind, sowie § 1 des Gesetzes zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Informationen im Sinne des § 1 Abs. 1 VIG betroffen sind.\r\n\r\nSollte der Informationszugang Ihres Erachtens gebührenpflichtig sein, möchte ich Sie bitten, mir dies vorab mitzuteilen und detailliert die zu erwartenden Kosten aufzuschlüsseln. Meines Erachtens handelt es sich um eine einfache Auskunft. Gebühren fallen somit nach § 10 IFG bzw. den anderen Vorschriften nicht an. Auslagen dürfen nach BVerwG 7 C 6.15 nicht berechnet werden. Sollten Sie Gebühren veranschlagen wollen, bitte ich gemäß § 2 IFGGebV um Befreiung oder hilfweise Ermäßigung der Gebühren.\r\n\r\nIch verweise auf § 7 Abs. 5 IFG/§ 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 UIG/§ 4 Abs. 2 VIG und bitte Sie, mir die erbetenen Informationen so schnell wie möglich, spätestens nach Ablauf eines Monats zugänglich zu machen. Kann diese Frist nicht eingehalten werden, müssen Sie mich darüber innerhalb der Frist informieren.\r\n\r\nIch bitte Sie um eine Antwort per E-Mail gemäß § 1 Abs. 2 IFG. Ich widerspreche ausdrücklich der Weitergabe meiner Daten an behördenexterne Dritte. Sollten Sie meinen Antrag ablehnen wollen, bitte ich um Mitteilung der Dokumententitel und eine ausführliche Begründung.\r\n\r\nIch möchte Sie um eine Empfangsbestätigung bitten und danke Ihnen für Ihre Mühe!\r\n\r\nMit freundlichen Grüßen\n\nS. Seelmann\n\n\n\nAnfragenr: 209198\nAntwort an: <<E-Mail-Adresse>>\nLaden Sie große Dateien zu dieser Anfrage hier hoch:\nhttp://fdstaat23zv6kdmntgkvdzkr7hipl5oqswwi3xawzkj2w2gwsbxmrwyd.onion/a/209198/\n\nPostanschrift\nS. Seelmann\n<< Adresse entfernt >>\r\n<< Adresse entfernt >>\n\n-- \nRechtshinweis: Diese E-Mail wurde über den Webservice fragdenstaat.de versendet. Antworten werden ggf. im Auftrag der Antragstellenden auf dem Internet-Portal veröffentlicht.\nFalls Sie Fragen dazu haben oder eine Idee, was für eine Anfrage bei Ihnen im Haus notwendig wäre, besuchen Sie:\nhttps://fragdenstaat.de/hilfe/fuer-behoerden/\n",
"redacted_subject": [
[
false,
"Behandlung von COVID Patienten in Heimen [#209198]"
]
],
"redacted_content": [
[
false,
"Antrag nach dem IFG/UIG/VIG\r\n\r\nSehr geehrte Damen und Herren, \r\n\r\nbitte senden Sie mir Folgendes zu:\n\n1.) Wie verteilen sich die aktuell berichteten Todesfälle durch COVID-19 auf \r\n(a) Krankenhäuser, \r\n(b) Pflegeeinrichtungen und Altenheime, sowie auf\r\n(c) sonstige Orte (z.B. Privatwohnungen)? \r\n\r\n2.) Warum werden in Deutschland viele tödlich verlaufende Fälle nicht in Krankenhäusern behandelt?\r\n\r\n3.) Nach welchen Kriterien entscheiden Pflegeeinrichtungen und Altenheime, ob COVID-Patienten ins Krankenhaus eingeliefert oder lieber lokal behandelt werden?\r\n\r\n4.) Wer trifft individuell für jeden einzelnen Erkrankten die Entscheidung über eine Nicht-Einweisung ins Krankenhaus und wie werden die Gründe dafür dokumentiert?\r\n\r\n5.) Ist es zulässig, auf die Einweisung von COVID-Patienten in ein Krankenhaus, wo Intensivbetten zur bestmöglichen medizinischen Behandlung verfügbar wären, zu verzichten, falls keine diesbezügliche Willenserklärung des Patienten z.B. in Form einer Patientenverfügung, vorliegt?\r\n\r\n\r\nHintergrund der Fragen:\r\n\r\nAm Jahreswechsel 2020/2021 waren laut DIVI-Register in Deutschland rund 5500 Intensivbetten durch COVID-19 Patienten belegt. Diese Anzahl wird bei angenommenen zwei Wochen Aufenthaltsdauer erreicht, wenn täglich 300-600 Zugänge stattfinden. Falls davon geschätzt ein Drittel nicht überlebt, dann starben täglich rund 100-200 COVID-Patienten auf Intensivstationen. Gleichzeitig verzeichnete Deutschland jedoch 500-1000 Corona-Tote pro Tag. Daraus folgt: Die meisten der Patienten sterben nicht auf Intensivstation, wo die bestmögliche medizinische Versorgung sichergestellt wäre, sondern andernorts, wo die Behandlung möglicherweise schlechter ist. Laut DIVI-Register waren in Deutschland jederzeit tausende Intensivbetten frei. Zu bedenken ist ferner das Ansteckungsrisiko: es ist davon auszugehen, dass Isolierstationen in Krankenhäusern erheblich professioneller betrieben werden als in Heimen.\n\nDies ist ein Antrag auf Zugang zu amtlichen Informationen nach § 1 des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (IFG) sowie § 3 Umweltinformationsgesetz (UIG), soweit Umweltinformationen im Sinne des § 2 Abs. 3 UIG betroffen sind, sowie § 1 des Gesetzes zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Informationen im Sinne des § 1 Abs. 1 VIG betroffen sind.\r\n\r\nSollte der Informationszugang Ihres Erachtens gebührenpflichtig sein, möchte ich Sie bitten, mir dies vorab mitzuteilen und detailliert die zu erwartenden Kosten aufzuschlüsseln. Meines Erachtens handelt es sich um eine einfache Auskunft. Gebühren fallen somit nach § 10 IFG bzw. den anderen Vorschriften nicht an. Auslagen dürfen nach BVerwG 7 C 6.15 nicht berechnet werden. Sollten Sie Gebühren veranschlagen wollen, bitte ich gemäß § 2 IFGGebV um Befreiung oder hilfweise Ermäßigung der Gebühren.\r\n\r\nIch verweise auf § 7 Abs. 5 IFG/§ 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 UIG/§ 4 Abs. 2 VIG und bitte Sie, mir die erbetenen Informationen so schnell wie möglich, spätestens nach Ablauf eines Monats zugänglich zu machen. Kann diese Frist nicht eingehalten werden, müssen Sie mich darüber innerhalb der Frist informieren.\r\n\r\nIch bitte Sie um eine Antwort per E-Mail gemäß § 1 Abs. 2 IFG. Ich widerspreche ausdrücklich der Weitergabe meiner Daten an behördenexterne Dritte. Sollten Sie meinen Antrag ablehnen wollen, bitte ich um Mitteilung der Dokumententitel und eine ausführliche Begründung.\r\n\r\nIch möchte Sie um eine Empfangsbestätigung bitten und danke Ihnen für Ihre Mühe!\r\n\r\nMit freundlichen Grüßen\n\nS. Seelmann\n\n\n\nAnfragenr: 209198\nAntwort an: "
],
[
true,
"<<E-Mail-Adresse>>"
],
[
false,
"\nLaden Sie große Dateien zu dieser Anfrage hier hoch:\n"
],
[
true,
"http://fdstaat23zv6kdmntgkvdzkr7hipl5oqswwi3xawzkj2w2gwsbxmrwyd.onion/a/209198/"
],
[
false,
"\n\nPostanschrift\nS. Seelmann\n"
],
[
true,
"<< Adresse entfernt >>\r\n<< Adresse entfernt >>"
],
[
false,
"\n\n-- \nRechtshinweis: Diese E-Mail wurde über den Webservice fragdenstaat.de versendet. Antworten werden ggf. im Auftrag der Antragstellenden auf dem Internet-Portal veröffentlicht.\nFalls Sie Fragen dazu haben oder eine Idee, was für eine Anfrage bei Ihnen im Haus notwendig wäre, besuchen Sie:\nhttps://fragdenstaat.de/hilfe/fuer-behoerden/\n"
]
],
"sender": "S. Seelmann",
"status_name": "Warte auf Antwort",
"last_modified_at": "2024-01-03T16:02:23.118447+01:00"
}