GET /api/v1/message/676268/
HTTP 200 OK
Allow: GET, PUT, PATCH, HEAD, OPTIONS
Content-Type: application/json
Vary: Accept

{
    "resource_uri": "https://fragdenstaat.de/api/v1/message/676268/",
    "id": 676268,
    "url": "https://fragdenstaat.de/anfrage/schutzraume/#nachricht-676268",
    "request": "https://fragdenstaat.de/api/v1/request/242328/",
    "sent": true,
    "is_response": true,
    "is_postal": false,
    "is_draft": false,
    "kind": "email",
    "is_escalation": false,
    "content_hidden": false,
    "sender_public_body": "https://fragdenstaat.de/api/v1/publicbody/266/",
    "recipient_public_body": null,
    "status": "resolved",
    "timestamp": "2022-03-08T09:02:37+01:00",
    "registered_mail_date": null,
    "redacted": false,
    "not_publishable": false,
    "attachments": [],
    "subject": "AW: [EXTERN]Schutzräume [#242328]",
    "content": "Sehr Antragsteller/in\n\r\nvielen Dank für Ihre Anfrage über das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) zu deren Beantwortung wir auf die Inhalte auf unserer Website unter www.bbk.bund.de verweisen (vgl. § 9 Abs. 3 IFG).\r\n\r\nDort können Sie u.a. folgende Informationen abrufen: \r\n\r\n\"Wo finde ich Schutzräume?\r\n\r\nDass Deutschland vor dem Hintergrund des bewaffneten Konflikts in der Ukraine einem Luftangriff ausgesetzt sein wird, ist unwahrscheinlich.\r\nDennoch stellt man sich natürlich die Frage nach Schutzräumen, sollte es soweit kommen.\r\nÖffentliche Schutzräume wie z.B. Luftschutzbunker gibt es nicht mehr.\r\nIm Jahr 2007 beschlossen Bund und Länder gemeinsam, öffentliche Schutzräume nicht weiter zu erhalten. Mit dem Fall der Mauer und der Beendigung des Ost-West-Konflikts schien das Szenario eines konventionellen Krieges mit großflächigen Bombardierungen und dem Einsatz chemischer und nuklearer Waffen nicht mehr zeitgemäß.\r\nDoch auch ohne öffentliche Einrichtungen gibt es natürlich Schutzmöglichkeiten. Da das BBK für Zivilschutz zuständig ist – also den Schutz der Bevölkerung im Falle eines Krieges -, haben wir schon vor einigen Jahren Empfehlungen formuliert, die wir Ihnen hier gerne zur Verfügung stellen.\r\nGuten Schutz bietet generell die vorhandene Bebauung, sowohl vor fliegenden Objekten als auch vor Kontamination mit chemischen oder nuklearen Stoffen.\r\nIm Fall eines Angriffs gehen Sie am besten in einen innenliegenden Raum mit möglichst wenigen Außenwänden, Türen und Fenstern: Glasflächen können bei Explosionen durch die Druckwelle zersplittern und Verletzungen verursachen.\r\nWenn Sie nicht zu Hause, sondern innerhalb einer Stadt unterwegs sind, gehen Sie wenn möglich in ein Gebäude mit Innenräumen oder suchen Sie am besten unterirdische Gebäudeteile auf, z.B. U-Bahn-Stationen.\r\nBenutzen Sie grundsätzlich die Treppe und nicht den Fahrstuhl. Bei einer Beschädigung des Gebäudes oder bei einem Stromausfall könnten Sie im Fahrstuhl eingeschlossen werden.\"\r\n\r\n\r\nMit freundlichen Grüßen",
    "redacted_subject": [
        [
            false,
            "AW: [EXTERN]Schutzräume [#242328]"
        ]
    ],
    "redacted_content": [
        [
            false,
            "Sehr "
        ],
        [
            true,
            "Antragsteller/in"
        ],
        [
            false,
            "\n\r\nvielen Dank für Ihre Anfrage über das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) zu deren Beantwortung wir auf die Inhalte auf unserer Website unter www.bbk.bund.de verweisen (vgl. § 9 Abs. 3 IFG).\r\n\r\nDort können Sie u.a. folgende Informationen abrufen: \r\n\r\n\"Wo finde ich Schutzräume?\r\n\r\nDass Deutschland vor dem Hintergrund des bewaffneten Konflikts in der Ukraine einem Luftangriff ausgesetzt sein wird, ist unwahrscheinlich.\r\nDennoch stellt man sich natürlich die Frage nach Schutzräumen, sollte es soweit kommen.\r\nÖffentliche Schutzräume wie z.B. Luftschutzbunker gibt es nicht mehr.\r\nIm Jahr 2007 beschlossen Bund und Länder gemeinsam, öffentliche Schutzräume nicht weiter zu erhalten. Mit dem Fall der Mauer und der Beendigung des Ost-West-Konflikts schien das Szenario eines konventionellen Krieges mit großflächigen Bombardierungen und dem Einsatz chemischer und nuklearer Waffen nicht mehr zeitgemäß.\r\nDoch auch ohne öffentliche Einrichtungen gibt es natürlich Schutzmöglichkeiten. Da das BBK für Zivilschutz zuständig ist – also den Schutz der Bevölkerung im Falle eines Krieges -, haben wir schon vor einigen Jahren Empfehlungen formuliert, die wir Ihnen hier gerne zur Verfügung stellen.\r\nGuten Schutz bietet generell die vorhandene Bebauung, sowohl vor fliegenden Objekten als auch vor Kontamination mit chemischen oder nuklearen Stoffen.\r\nIm Fall eines Angriffs gehen Sie am besten in einen innenliegenden Raum mit möglichst wenigen Außenwänden, Türen und Fenstern: Glasflächen können bei Explosionen durch die Druckwelle zersplittern und Verletzungen verursachen.\r\nWenn Sie nicht zu Hause, sondern innerhalb einer Stadt unterwegs sind, gehen Sie wenn möglich in ein Gebäude mit Innenräumen oder suchen Sie am besten unterirdische Gebäudeteile auf, z.B. U-Bahn-Stationen.\r\nBenutzen Sie grundsätzlich die Treppe und nicht den Fahrstuhl. Bei einer Beschädigung des Gebäudes oder bei einem Stromausfall könnten Sie im Fahrstuhl eingeschlossen werden.\"\r\n\r\n\r\nMit freundlichen Grüßen"
        ]
    ],
    "sender": "Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe",
    "status_name": "Anfrage abgeschlossen",
    "last_modified_at": "2024-01-03T16:02:23.118447+01:00"
}