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"subject": "Förderungspraxis des Deutschen Literaturfonds e.V. [#275160]",
"content": "Antrag nach dem IFG/UIG/VIG\r\n\r\nGuten Tag,\r\n\r\nbitte senden Sie mir Folgendes zu:\n\n1. Wie viele Bewerbungen um Werkstipendien sind seit der Gründung des Deutschen Literaturfonds 1980 eingegangen (bitte mit Aufstellung nach Bewerbungsrunden)?\r\n\r\n2. Wie viele Bewerbungen kamen jeweils aus Berlin (bitte mit Aufstellung nach Bewerbungsrunden)? Falls hierzu keine Zahlen vorliegen, bitte ich um Auskunft, wieviele Bewerbungen in der letzten oder aktuellen Bewerbungsrunde aus Berlin eingegangen sind.\r\n\r\n3. Wer erhielt seit Vereinsgründung ein Werkstipendium, und wo lebte er zur Zeit der Bewerbung (bitte mit Aufstellung nach Bewerbungsrunden)?\r\n\r\n4. In den Bewerbungsbedingungen wird keine Anonymisierung der Stipendienbewerber gefordert.\r\n\r\n4.1. Aus welchem Grund verzichtet der Deutsche Literaturfonds e.V. auf eine solche?\r\n\r\n4.2. Wie stellt der Deutsche Literaturfonds e.V. dennoch sicher, daß satzungsgemäß allein die literarische Qualität des Texts und nicht die Vernetzheit des Bewerbers entscheidend für die Gewährung eines Stipendiums ist? Es versteht sich von selbst, daß ein bloßer Hinweis auf die Satzung zur Beantwortung dieser Frage unzureichend ist.\r\n\r\n5. Sind der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien Zweifel an der satzungsgemäßen Arbeit des Vereins bekannt?\r\n\r\n6. Inwiefern wird die satzungsgemäße Arbeit des Vereins durch dessen Geldgeber überprüft?\r\n\r\n7. Die Berliner Bewerber haben laut der nur wenige Jahre umfassenden Auflistung auf der Homepage des Deutschen Literaturfonds e.V. in diesen Jahren stets zwischen rund 30 % und 66 % aller Stipendien erhalten. Zwischen November 2019 und Mai 2022 gingen von 10 Vergaberunden 6 zu mindestens 50 %, oft zu über 60 % an Berliner Bewerber. Die Kuratoriumssitzung vom 18. und 19. September vergab sogar 81,82 % aller Stipendien nach Berlin. Hierbei handelt es sich um eine gewaltige statistische Auffälligkeit, zumal die Berliner Bevölkerung nur 4,37 % der bundesdeutschen Bevölkerung ausmacht. Sind der Bundesbeauftragten irgendwelche Nachweise bekannt, daß diese Auffälligkeit nicht die Manifestation einer Günstlingsstruktur darstellt?\n\nDies ist ein Antrag auf Zugang zu amtlichen Informationen nach § 1 des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (IFG) sowie § 3 Umweltinformationsgesetz (UIG), soweit Umweltinformationen im Sinne des § 2 Abs. 3 UIG betroffen sind, sowie § 1 des Gesetzes zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Informationen im Sinne des § 1 Abs. 1 VIG betroffen sind.\r\n\r\nSollte der Informationszugang Ihres Erachtens gebührenpflichtig sein, möchte ich Sie bitten, mir dies vorab mitzuteilen und detailliert die zu erwartenden Kosten aufzuschlüsseln. Meines Erachtens handelt es sich um eine einfache Auskunft. Gebühren fallen somit nach § 10 IFG bzw. den anderen Vorschriften nicht an. Auslagen dürfen nach BVerwG 7 C 6.15 nicht berechnet werden. Sollten Sie Gebühren veranschlagen wollen, bitte ich gemäß § 2 IFGGebV um Befreiung oder hilfsweise Ermäßigung der Gebühren.\r\n\r\nIch verweise auf § 7 Abs. 5 IFG/§ 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 UIG/§ 4 Abs. 2 VIG und bitte Sie, mir die erbetenen Informationen so schnell wie möglich, spätestens nach Ablauf eines Monats zugänglich zu machen. Kann diese Frist nicht eingehalten werden, müssen Sie mich darüber innerhalb der Frist informieren.\r\n\r\nIch bitte Sie um eine Antwort per E-Mail gemäß § 1 Abs. 2 IFG. Ich widerspreche ausdrücklich der Weitergabe meiner Daten an behördenexterne Dritte. Sollten Sie meinen Antrag ablehnen wollen, bitte ich um Mitteilung der Dokumententitel und eine ausführliche Begründung.\r\n\r\nIch möchte Sie um eine Empfangsbestätigung bitten und danke Ihnen für Ihre Mühe!\r\n\r\nMit freundlichen Grüßen\n\nUwe Durst\n\n\n\nAnfragenr: 275160\nAntwort an: <<E-Mail-Adresse>>\n\nLaden Sie große Dateien zu dieser Anfrage hier hoch:\nhttps://fragdenstaat.de/a/275160/\n\nPostanschrift\nUwe Durst\n<< Adresse entfernt >>\r\n<< Adresse entfernt >>\r\n<< Adresse entfernt >>\n\n-- \nRechtshinweis: Diese E-Mail wurde über den Webservice fragdenstaat.de versendet. Antworten werden ggf. im Auftrag der Antragstellenden auf dem Internet-Portal veröffentlicht.\nFalls Sie Fragen dazu haben oder eine Idee, was für eine Anfrage bei Ihnen im Haus notwendig wäre, besuchen Sie:\nhttps://fragdenstaat.de/fuer-behoerden/\n",
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