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Das Ende der FragDenStaat-App

Die FragDenStaat-App für iOS und Android wird keine weiteren Updates erhalten. Eine Erklärung.

Zum 34C3 in Leipzig präsentierten wir die FragDenStaat-App, jetzt stellen wir die weitere Entwicklung ein. Die App wurde von mir, Johannes Filter, ehrenamtlich während meines Studiums entwickelt. Da ich jetzt aufgrund beruflicher Verpflichtung keine Zeit mehr habe, wird die Arbeit eingestellt. Es werden lediglich Updates kommen, sollte etwas defekt sein. Sie wird also so wie sie jetzt ist noch eine Weile im AppStore und PlayStore bleiben.

Die App bildet nur eine kleine Anzahl von Features ab. Durch Anfragen stöbern, eine eigene Anfrage stellen, Anfragen durchsuchen und Anfragen folgen. Die Zielgruppe war seit jeher Personen, die mit FragDenStaat vertraut sind und eine bessere User Experience auf den mobilen Geräten wünschten. Die Seite von FragDenStaat war jahrelang nicht optimiert für mobile Endgeräte. Das hat sich seit Anfang diesen Jahres geändert.

Eine mobile App zu entwickeln und zu betreuen ist deutlich aufwändiger als die Webseite zu verbessern. Deswegen hat sich das FragDenStaat-Team entschieden, keine finanziellen Ressourcen in die App zu investieren. Ich verstehe diese Entscheidung. Aus meiner Sicht wird eine Webseite allerdings – trotz aller Verbesserungen – niemals so flüssig sein wie eine (native) App.

Ein Ende kann auch ein Anfang für etwas Neues sein. Daneben steht die API auch anderen Personen frei, die beispielsweise eine neue App programieren wollen. Falls es Personen gibt, die die App weiterentwickeln wollen, freue ich mich über eine Nachricht. Der Source Code befindet sich auf GitHub.

FragDenStaat dankt Johannes sehr herzlich für die Entwicklung der App! Sie hat viele wichtige Entwicklungsprozesse angestoßen, darunter die Verbesserung der API. Unabhängig davon bleibt uns Johannes natürlich trotzdem weiterhin erhalten.

Bild des Autors

Johannes Filter

Johannes Filter schreibt ehrenamtlich und unregelmäßig für FragDenStaat. Daneben arbeitet er als Software-Entwickler und Datenanalyst. Seine Website und sein Twitter-Account.

Einen Moment noch! Bevor Sie gehen, haben wir noch eine Frage für Sie: Wie wahrscheinlich ist es, dass diese Informationen bekannt geworden wären, wenn es FragDenStaat nicht gäbe? Hätten andere Medien das Originaldokument veröffentlicht? Hätten andere geklagt, um allen Bürger:innen zukünftig die gleichen Chancen zu ermöglichen?

Unsere Recherchen, Klagen und Kampagnen sind essentiell, um unsere Politik und Verwaltung transparenter zu machen! Wir kämpfen für eine informierte Zivilgesellschaft, um unsere Demokratie zu stärken. Daraus schlagen wir kein Profit. Im Gegenteil: Als gemeinnütziges Projekt sind wir auf Spenden angewiesen. Werden Sie also Informationsbefreier:in und unterstützen Sie unsere Arbeit!

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