Drucksache 7/926 Landtag Mecklenburg-Vorpommern - 7. Wahlperiode Per Zuwendungsbescheid, datiert vom 20.08.2014, wurde die Förderung in Höhe von 780,00 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) in Form eines sogenannten Bildungs- schecks im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung der Anpassungsfähigkeit der Beschäftigten und Unternehmen an den Wandel“ ausgereicht. Dieser wurde für die Teilnahme von Mitarbeite- rinnen und Mitarbeitern des Unternehmens am IT-Kurs „Visual Studio 2013, Grundlagen“ eingesetzt. Der Zuwendungsbescheid wurde ebenfalls durch das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern ausgereicht. 2. An welche Bedingungen war die Fördermittelvergabe geknüpft? Für Förderungen aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschafts- struktur“ müssen für eine Überwachungszeit von mindestens fünf Jahren nach Abschluss des Investitionsvorhabens die Arbeitsplätze tatsächlich besetzt oder zumindest auf dem Arbeits- markt dauerhaft angeboten werden. Ebenfalls müssen die geförderten Wirtschaftsgüter mindestens fünf Jahre nach Abschluss des Investitionsvorhabens in der geförderten Betriebs- stätte verbleiben, es sei denn, sie werden durch gleich- oder höherwertige Wirtschaftsgüter ersetzt. Bedingungen für das Einlösen der Bildungsschecks sind unter anderem, dass der Gesamtbetrag für die Ausbildung durch den Zuwendungsempfänger bereits bezahlt wurde und der Angestellte am Lehrgang teilgenommen hat. Dies wird auf dem Bildungsscheck vom Antragsteller, dem Ausgebildeten und dem Bildungsdienstleister bestätigt. 3. Welches Ergebnis brachten die Fördermittel? Durch die Förderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ verpflichtete sich das Unternehmen, 313 Dauerarbeitsplätze (DAP) zu sichern und 21 Dauerarbeitsplätze neu zu schaffen; für das Jahr 2015 konnte das Unternehmen 391,50 DAP nachweisen. Durch die Weiterbildung konnten Mitarbeiterinnen beziehungsweise Mitarbeiter des Unternehmens Kompetenzen erwerben, die unter anderem für den Erhalt und die Verbesserung der Marktpräsenz des Unternehmens eingesetzt wurden. 2