WD 10 - 095/12 Nationale Anti-Doping Organisationen im internationalen Vergleich
Kultur, Medien, Sport
Wissenschaftliche Dienste Ausarbeitung Seite 51 WD 10 - 3000 - 095/12 festgehalten. Im darauffolgenden Trio-Programm der Vorsitze Polen, Dänemark und Zypern 177 (2011/2012) wird betont, dass sich die EU sich bei der internationalen Bekämpfung des Do- pings im Sport besser einbringen soll (Rats-Dokument 11447/11, 17.6.11). Bereits im Jahr 2007 gab es eine Initiative der Deutschen Ratspräsidentschaft, die darauf abzielte, die nationalen Anti-Doping-Organisationen (NADOs) auf der Ebene der Europäischen Union besser miteinan- der zu vernetzen und ein Kommunikationsnetzwerk aufzubauen. Wesentliches Ziel war (und 178 ist weiterhin) die Einrichtung eines EU-Netzwerkes von nationalen Anti-Doping-Agenturen 179 sowie eine auf EU-Ebene agierende Doping-Monitoring-Task-Force. Vorgesehen war außerdem ein regelmäßiger informeller Austausch und verbesserte Zusammenarbeit in den Bereichen Doping-Testsystem, Medizin, Forschung, Prävention, Recht sowie die Kooperation der NADOs mit staatlichen Stellen, Sportverbänden und der EU-Kommission. Angestrebt wurde180 außerdem, das Testsystem EU-weit zu optimieren und die internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen Doping zu verstärken. 181 Konkrete Vorgehensweisen sind festgelegt im Arbeitsplan des Rats für den Sport 2011-2014. 182 Vorgesehen ist dort auch die Ausarbeitung eines Entwurfs von Bemerkungen der EU zur Über- arbeitung des Antidoping-Codes der WADA. Am 4. Oktober 2012 hat der Ministerrat dazu einen weiteren Beitrag der EU zur Überarbeitung des WADA-Codes gebilligt (Rats-Dokument 14204/12), nachdem bereits im März 2012 erste Vorschläge unterbreitet worden sind (Rats- Dokument 1404/12). Der WADA-Code soll bis zum Jahr 2015 in mehreren Phasen 183 177 Vgl. dazu Ratsdokument 16771/09 vom 27. November 2009. 178 Vgl. Schlussfolgerungen des Vorsitzes der EU-Ratspräsidentschaft vom Informellen Treffen der Sportminister der Europäischen Union vom 12. bis 13. März 2007 in Stuttgart („Stuttgarter Schlussfolgerungen“), abrufbar unter http://ec.europa.eu/sport/library/documents/b21/doc458_de.pdf. 179 Ein offizielles, durch die EU getragenes, Netzwerk nationaler Anti-Doping-Agenturen kam bisher nicht zustande. Wie weit die Initiative gediehen ist, wird etwa dokumentiert in einer Podiums-Diskussion von Doping-Experten und Vertretern nationaler Anti-Doping-Agenturen (BLUMENTHAL 2010: 83ff.). 180 Angestrebt wird von der EU-Kommission außerdem ein Mandat des Ministerrats für Verhandlungen über einen Beitritt der EU zur Antidopingkonvention des Europarates. In der Mitteilung „Entwicklung der europäischen Dimension des Sports“ heißt es: „Es ist zu prüfen, welche Wirkung die durch Artikel 165 AEUV festgelegte Zuständigkeit der Union für eine eventuelle Beteiligung der EU an den Leitungsstrukturen der WADA hat.“ (KOM(2011)12, 18.1.11: 4f.). 181 Bekräftigt wird das Anliegen auch in einem Antrag der Fraktionen von CDU/CSU und CSU vom 16. Juni 2010. Die Bundesregierung wird darin aufgefordert, den Kampf gegen Doping im Sport durch die Einrichtung eines Netzwerkes der europäischen Anti-Doping-Organisationen (NADOs) sowie einer „Monitoring-Task-Force“ zu unterstützen (BT-Drs. 17/2129); der Antrag wurde in der Plenarsitzung vom 8. Juli 2010 angenommen (Plenarprotokoll 17/55; Beschlussempfehlung und Bericht des Sportausschusses, BT-Drs. 17/2468, 7.7.10). 182 Vgl. die Entschließung des Rates und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten zu einem Arbeitsplan der Europäischen Union für den Sport (2011-2014) (EU-ABl. C 162/1, 1.6.11), abrufbar unter http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2011:162:0001:0005:de:PDF. Vgl. dazu auch den Bericht der Experten-Gruppe „Anti-Doping“ vom 3. Treffen im September 2012, abrufbar unter http://ec.europa.eu/sport/library/documents/b24/xg-ad-201209-final-rpt.pdf. 183 Dabei geht es nicht zuletzt um die Regelungen mit Bezug zu Datenschutz und freiem Datenverkehr. Hierzu wurde auf Ratsebene im Februar 2012 von der Gruppe „Sport“ auf Ersuchen des Vorsitzes ein Beitrag der Europäischen Union zur ersten Phase des Überarbeitungsprozesses des WADA-Codes erstellt. Grundlage ist
Wissenschaftliche Dienste Ausarbeitung Seite 52 WD 10 - 3000 - 095/12 überarbeitet werden. Die überarbeitete Fassung des WADA-Codes soll im November 2013 auf 184 der World Conference in Johannesburg beschlossen werden und im Januar 2015 in Kraft treten. Auch der Europarat hat umfangreiche Vorschläge zur Veränderung des Codes vorgelegt. So soll die Transparenz des WADA-Systems, die Flexibilität der Sanktionen und die Effizienz des Kontrollsystems verbessert werden. Gleichzeitig soll der Datenschutz künftig besser beachtet werden. Gestärkt werden soll außerdem die Stellung der Nationalen Anti-Doping-Agenturen. 185 Durch die Aufnahme eines Verweises in Artikel 20.5 (Aufgaben und Zuständigkeiten der Nationalen Anti-Doping-Organisationen) soll besonders hervorgehoben werden, dass die NADOs sowohl in ihrer Arbeitsweise als auch in ihren Entscheidungen unabhängig sind. Schließlich sollen die NADOs nunmehr die Möglichkeit haben, Dopingkontrollen bei internationalen Wettkampfveranstaltungen in ihrem eigenen Land auch ohne Genehmigung des internationalen Sportfachverbands oder der WADA durchzuführen (Artikel 15.1). ein Papier der Expertengruppe „Antidoping“, die von den Mitgliedstaaten und der Kommission auf der Grundlage des Rats-Arbeitsplans für Sport (2011-2014) eingesetzt wurde (Dokument 6846/12). 184 Der „Code Review Plan“ der WADA findet sich unter http://www.wada-ama.org/Documents/World_Anti- Doping_Program/WADP-The-Code/Code_Review/Code Review 2011-2013/WADA-Code-Review-Plan- Nov2011-EN.pdf. 185 Eine Liste mit den Empfehlungen für die Überarbeitung des Welt-Anti-Doping-Code findet sich unter http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2011/mitMarginalspalte/12/wada.html.
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