wb-2019-30-kw

Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Wochenberichte der "Ergebnisse aus der Meinungsforschung" aus Jahren 2018 und 2019

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Wirtschaftserwartungen Langfristige Erwartungen für die Wirtschaft Angaben in Prozent forsa       Die langfristigen Wirtschaftserwartungen haben sich im für       Vergleich zur Vorwoche nicht verändert. Erneut erwarten RTL/n-tv 50 Prozent der Bundesbürger eine Verschlechterung der besser  14       (-) Wirtschaftsverhältnisse. schlechter  50       (-) Der Anteil der Bevölkerung, der mit einer Verschlechte- unverändert    34       (-) rung der wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland in den kommenden Jahren rechnet, liegt um 36 (-) Pro- Erhebungszeitraum 15.-19.07. zentpunkte höher als der Anteil, der von einer Verbes- serung ausgeht. 4
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Allgemeine Lebenslage Entwicklung im Land Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 27 Die Dinge entwickeln               forsa       Anhänger der Union (52 %) und der Grünen (47 %) sind für überdurchschnittlich oft der Meinung, dass die sich …         BPA Entwicklung im Land in die richtige Richtung geht. eher in die 37    (-1)  Ostdeutsche (66 %) und Anhänger der AfD (95 %) meinen richtige Richtung                        überdurchschnittlich oft, dass die Entwicklung eher in die eher in die                    falsche Richtung geht. Dieser Meinung sind Personen mit 56      (-) falsche Richtung                        einfacher und mittlerer formaler Bildung häufiger als 15.-19.07. Personen mit hoher formaler Bildung (61 % zu 51 %). Erhebungszeitraum 5
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Allgemeine Lebenslage Zufriedenheit in Lebens- und Problembereichen forsa für BPA, Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 27 weniger bzw. (sehr) Wie zufrieden sind Sie mit der/dem …?                               gar nicht zufrieden zufrieden Lebensqualität in Deutschland         85      (-1)         14         (-) Lage am Arbeitsmarkt      66      (-3)         28       (+2) Schutz vor Gewalt und Kriminalität         51      (-1)         48       (+1) Finanzlage der öffentlichen Haushalte           39      (-2)         54       (+3) Schul- und Bildungssystem in Deutschland              38      (+1)         59         (-) Ausmaß sozialer Gerechtigkeit         32      (-1)         67       (+2) Umgang mit Flüchtlingen und Asylbewerbern                  31      (-1)         63         (-) Sicherung der Altersversorgung in Deutschland                29        (-)        68       (-1) Integration von Zuwanderern und Ausländern                 28      (-3)         68       (+3) Versorgung von Pflegebedürftigen in Deutschland                 19      (-2)         77       (+2) Erhebungszeitraum           15.-19.07. Jeweils eine Mehrheit der Bundesbürger zeigt sich mit der Lebensqualität (85 %), der Lage am Arbeits- markt (66 %) und dem Schutz vor Gewalt und Kriminalität (51 %) zufrieden oder sehr zufrieden. In sieben von zehn Bereichen ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung hingegen weniger bzw. gar nicht zufrieden. Anhänger der Union, der FDP (jew. 78 %) und der Grünen (75 %) sind besonders häufig (sehr) zufrieden mit der Lage am Arbeitsmarkt. Unter 45-Jährige sind häufiger (sehr) zufrieden als über 45-Jährige (72 % zu 63 %) und Gutverdiener häufiger als Geringverdiener (74 % zu 51 %). Anhänger der Linkspartei (53 %) sind besonders oft weniger bzw. gar nicht zufrieden. Unter 30-Jährige (51 %) und Anhänger der Union (47 %) sind besonders häufig (sehr) zufrieden mit der Finanzlage der öffentlichen Haushalte. Personen mit einfacher formaler Bildung (64 %) sowie Anhänger der AfD (70 %) sind besonders oft weniger bzw. gar nicht zufrieden. Ostdeutsche (78 %), 45- bis 59-Jährige (75 %) und Anhänger der AfD (85 %) sind häufiger unzufrieden mit der Integration von Zuwanderern und Ausländern. 6
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Allgemeine Lebenslage 7
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Themen der Bundesregierung Wahrnehmung von Themen der Bundesregierung Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 27 forsa für BPA Umwelt- und Klimapolitik     20       (-4) Flüchtlinge/Flüchtlingspolitik, Obergrenze      9     (+4) CO2-Steuer      7 (neu) Gesundheitspolitik/-system        7     (+2) Erhebungszeitraum 15.-19.07. Die Umwelt- und Klimapolitik ist weiterhin das Thema, das die Deutschen in den vergangenen Wochen von der Bundesregierung am ehesten wahrgenommen haben. Neu hinzugekommen ist das Thema CO2-Steuer. 8
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Aktuelle Themen Wichtigste Themen Angaben in Prozent infratest dimap für BPA EU-Postenvergabe, Wahl von der Leyens 17 (-24) zur Kommissionspräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, 15       (+9) Ernennung zur Verteidigungsministerin Debatte um EU-Austritt Großbritanniens/Brexit/Johnson als Premier          11 (+10) Klimawandel, globale Erwärmung, CO2-Ausstoß           11       (+3) Umweltpolitik/-schutz         9     (+1) Flüchtlinge/Ausländer in Deutschland, 9     (-1) Asylpolitik, Integration, Abschiebungen Iran/Atom-Programm, Konflikt mit USA und Großbritannien            6     (+5) Erhebungszeitraum  23.-24.07. Etwa jeder Fünfte beschäftigt sich in dieser Woche mit der Postenvergabe auf EU-Ebene. Damit ist es auch in dieser Woche das am häufigsten genannte Thema, hat aber im Vergleich zur Vorwoche an Bedeutung verloren (-24 Prozentpunkte). Anhänger der Linkspartei (33 %) und der SPD (29 %) sehen die EU-Postenvergabe besonders häufig als das wichtigste Thema der Woche an. Über 50-Jährige beschäftigen sich öfter mit diesem Thema als unter 30-Jährige (21 % zu 9 %). 9
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