wb-2016-3-kw
Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Wochenberichte der "Ergebnisse aus der Meinungsforschung" aus Jahren 2018 und 2019“
Wirtschaftserwartungen Langfristige Erwartungen für die Wirtschaft Angaben in Prozent forsa Die langfristigen Wirtschaftserwartungen haben für sich im Vergleich zur Vorwoche so gut wie nicht RTL/stern verändert. besser 20 (+2) Der Anteil der Bevölkerung, der mit einer Ver- schlechter 41 (+2) schlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse unverändert 36 (-3) in Deutschland in den kommenden Jahren rech- net, liegt um 21 (-) Prozentpunkte höher als der Erhebungszeitraum 11.-15.01. Anteil, der von einer Verbesserung ausgeht. 4
Eigene finanzielle Lage Bewertung der eigenen gegenwärtigen finanziellen Lage Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 53/20152 forsa Unter 45-Jährige nehmen deutlich häufiger eine für Verbesserung ihrer gegenwärtigen finanziellen BPA Lage wahr als über 45-Jährige (30 % zu 10 %) und besser als vor einem Jahr 18 (+2) Gutverdiener eher als Geringverdiener (25 % zu schlechter als vor 10 %). 13 (-4) einem Jahr Auch Ostdeutsche (23 %) nehmen überdurch- genauso wie schnittlich häufig eine Verbesserung ihrer gegen- 68 (+2) wärtigen finanziellen Lage wahr. vor einem Jahr Personen mit einfacher formaler Bildung (20 %) Erhebungszeitraum 11.-15.01. nehmen überdurchschnittlich häufig eine Ver- schlechterung ihrer gegenwärtigen finanziellen Lage wahr. Bewertung der eigenen zukünftigen finanziellen Lage Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 53/20152 forsa Unter 30-Jährige erwarten deutlich häufiger eine für Verbesserung ihrer finanziellen Lage als über BPA 60-Jährige (35 % zu 10 %). in einem Jahr besser 20 (-) in einem Jahr schlechter 15 (-2) ungefähr so wie jetzt 64 (+1) Erhebungszeitraum 11.-15.01. 2 in KW 52 und 53/2015 wurde kein Wochenbericht erstellt 5
Eigene finanzielle Lage Günstiger Zeitpunkt für größere Anschaffungen Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 53/20152 forsa Gutverdiener sind häufiger als Geringverdiener für (70 % zu 35 %) der Meinung, dass zurzeit ein güns- BPA tiger Zeitpunkt für größere Anschaffungen wäre, zurzeit günstig 55 (+3) Personen mit hoher formaler Bildung häufiger als Personen mit einfacher formaler Bildung (62 % zu zurzeit eher ungünstig 36 (-4) 37 %). Dieser Ansicht sind auch 30-44-Jährige Erhebungszeitraum 11.-15.01. (62 %) überdurchschnittlich oft. Einschätzung: Wie sehen die meisten Bürger ihre eigenen wirtschaftlichen Verhältnisse? Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 53/20152 forsa Insbesondere unter 30-Jährige (64 %) und Gutver- für diener (63 %) glauben, dass die meisten Menschen, BPA die sie kennen, ihre eigenen wirtschaftlichen Ver- eher optimistisch 51 (+5) hältnisse eher optimistisch einschätzen. eher pessimistisch 29 (-2) Erhebungszeitraum 11.-15.01. 6
Flüchtlinge Machen Sie sich Sorgen, dass so viele Flüchtlinge nach Deutschland kommen? Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 51/2015 Emnid Anhänger der AfD (93 %) und der Union (70 %) für machen sich überdurchschnittlich oft Sorgen, dass BPA so viele Flüchtlinge nach Deutschland kommen. mache mir Sorgen 65 (+7) Personen mit einfacher und mittlerer formaler mache mir keine Sorgen 33 (-7) Bildung machen sich mehr Sorgen darüber als Per- sonen mit hoher formaler Bildung (71 % zu 53 %). Erhebungszeitraum 13.-19.01. Unter 30-Jährige (48 %) sowie Anhänger der Links- partei (54 %), der Grünen (53 %) und der SPD (49 %) machen sich überdurchschnittlich oft keine Sorgen. Hat die Aufnahme von Flüchtlingen kurzfristig bzw. langfristig für Deutschland …? Emnid für BPA, Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 51/2015 kurzfristig langfristig Kurzfristig sehen 30-39-Jährige (83 %) so- eher Vorteile 6 (-1) 18 (-3) wie Anhänger der AfD (96 %) überdurch- schnittlich oft eher Nachteile in der Auf- eher Nachteile 63 (+8) 42 (+5) nahme von Flüchtlingen. Vor- und Nachteile Auch langfristig sehen besonders häufig 26 (-10) 34 (-3) gleichen sich in etwa aus Anhänger der AfD (92 %) eher Nachteile Erhebungszeitraum 13.-19.01. sowie 40-49-Jährige (53 %) und Personen mit einfacher Bildung (47 %). Hingegen sehen Personen mit hoher formaler Bildung (30 %) sowie Anhänger der Grünen (43 %), der Linkspartei (32 %) und der SPD (28 %) überdurchschnittlich oft eher Vorteile. Anhänger der Union sind überdurchschnitt- lich oft der Meinung, dass sich Vor- und Nachteile eher ausgleichen (kurzfristig: 34 %, langfristig: 41 %). Kommt die Bundesregierung bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise …? Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 51/2015 Emnid Unter 30-Jährige (26 %) sowie Anhänger der für Union und der Linkspartei (jew. 28 %) sind über- BPA durchschnittlich oft der Meinung, dass die Bun- eher voran 20 (-12) desregierung bei der Bewältigung der Flüchtlings- krise eher vorankommt. Personen mit hoher for- eher nicht voran 76 (+11) maler Bildung sind eher dieser Meinung als Perso- Erhebungszeitraum 13.-19.01. nen mit einfacher formaler Bildung (30 % zu 15 %). Hingegen meinen insbesondere 40-49-Jährige (83 %) sowie Anhänger der AfD (97 %) und der Grünen (83 %), dass die Bundesregierung bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise eher nicht vorankommt. 7
Aktuelle Themen Wichtigste Themen Angaben in Prozent infratest dimap für BPA Flüchtlingsströme/Europäische Einwanderungspolitik 68 (+21) Ausländer in Deutschland, Zuwanderungs-, Asylpolitik 12 (-2) Übergriffe in Köln, Silvesternacht 11 (-14) Kriege, Unruhen, Terror in der Welt allgemein 5 (-3) Erhebungszeitraum 19.-20.01. Die Bundesbürger beschäftigen sich auch in dieser Woche am meisten mit den Flüchtlingsströmen bzw. der europäischen Einwanderungspolitik. Überdurchschnittlich häufig sehen Personen mit hoher formaler Bildung (73 %) sowie Anhänger der AfD (79 %), der Union (77 %) und der SPD (76 %) dieses Thema als das wichtigste der Woche. Über 60-Jährige nennen das Thema häufiger als unter 30-Jährige (76 % zu 55 %). Geringverdiener (61 %) und Anhänger der Linkspartei (54 %) beschäftigen sich unterdurchschnittlich oft damit. Ostdeutsche (21 %) und Personen mit einfacher formaler Bildung (17 %) thematisieren die Zuwanderung von Ausländern nach Deutschland überdurchschnittlich häufig. 8