wb-2017-11-kw

Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Wochenberichte der "Ergebnisse aus der Meinungsforschung" aus Jahren 2018 und 2019

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Politische Stimmung Problemlösungskompetenz Angaben in Prozent forsa        Bei der politischen Kompetenz, die gegenwärtigen für        Probleme in Deutschland zu lösen, liegt die Union RTL/stern 10 (-1) Prozentpunkte vor der SPD. CDU/CSU     28        (-) Seit der Nominierung von Kanzlerkandidat Martin SPD   18      (+1) Schulz im Januar konnte die SPD ihren Kompe- sonstige Parteien      8     (-1)  tenzwert verdoppeln. keine Partei  46        (-) 73 % (+4) der Unionsanhänger meinen, dass die Erhebungszeitraum 06.-10.03.     eigene Partei mit den Problemen in Deutschland am besten fertig wird, bei den SPD-Anhängern sagen dies 53 % (+3) von ihrer Partei. 3
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Politische Stimmung Wichtigkeit politischer Aufgaben im März 2017 Angaben in Prozent; Veränderungen in Klammern beziehen sich auf die Erhebung im Februar 2017 Emnid für BPA sehr                    weniger politische Aufgaben                                      wichtig                  unwichtig wichtig                  wichtig für gute Bildungsmöglichkeiten sorgen      72    (+2)  26    (-2)     1     (-)   0     (-) Altersversorgung langfristig sichern   64    (-3)  32    (+2)     3  (+1)     0     (-) für saubere Umwelt und Schutz des Klimas sorgen        63    (+4)  33    (-4)     3     (-)   0     (-) für soziale Gerechtigkeit sorgen   59    (+4)  37    (-3)     3     (-)   1     (-) innere Sicherheit gewährleisten    57    (-6)  38    (+6)     3   (-1)    2   (+1) Bedingungen für Familien mit Kindern verbessern       53    (+2)  39    (-1)     7   (-1)    1   (+1) Steuerlast gerecht verteilen  48    (-7)  46    (+8)     4   (-1)    1     (-) Arbeitslosigkeit bekämpfen    47      (-) 45    (+1)     7   (-1)    1     (-) Gesundheitswesen modernisieren       46    (+3)  40    (-4)    13  (+2)     1     (-) Daten von Bürgern und Unternehmen besser schützen           46    (+2)  36    (-3)    13  (+1)     4     (-) Zuwanderung von Ausländern regeln        40    (-2)  42    (-3)    13  (+5)     4     (-) für bezahlbare Strompreise sorgen     38    (-1)  45    (+1)    14   (-1)    2     (-) Flüchtlinge in die deutsche Gesellschaft integrieren    36    (+2)  44    (+1)    10   (-2)    8     (-) deutsche Interessen in der EU vertreten     34    (+4)  51      (-)   10   (-3)    4     (-) deutsche Interessen im Ausland vertreten      31    (+4)  50    (-2)    15   (-3)    3   (-1) Energiewende zügig vorantreiben      30    (+2)  51    (+6)    15   (-5)    3   (-2) neue Technologien fördern     30    (+3)  51    (-2)    16  (+1)     2   (-1) Verbraucherschutz stärken    29    (+1)  53    (-3)    15  (+1)     1     (-) Staatsschulden begrenzen     29    (+1)  46    (-4)    20  (+2)     3     (-) für Preisstabilität sorgen 25    (-4)  57    (+3)    15  (+1)     3     (-) Rahmenbedingungen für Wirtschaftswachstum schaffen            23    (-1)  57      (-)   15  (+1)     2   (-2) Erhebungszeitraum                07.-14.03.2017 Die Bildungspolitik ist für die Bundesbürger nach wie vor die wichtigste politische Aufgabe. Die langfristige Sicherung der Altersversorgung wird von Personen mit mittlerer formaler Bildung (72 %) sowie von Anhängern der AfD (74 %) und der SPD (71 %) überdurchschnittlich häufig als prioritär angesehen. Über 40- Jährige nennen diese Aufgabe häufiger als unter 30-Jährige (69 % zu 51 %) und Frauen häufiger als Männer (70 % zu 57 %). Personen mit hoher formaler Bildung (57 %) nennen die Altersversorgung unterdurchschnittlich oft. Der Umwelt- und Klimaschutz wird von Anhängern der Grünen (77 %) und der SPD (70 %) besonders häufig als sehr wichtig angesehen. Westdeutsche nennen diese Aufgabe häufiger als Ostdeutsche (67 % zu 45 %) und Frauen häufiger als Männer (68 % zu 58 %). Anhänger der AfD (38 %) nennen den Umwelt- und Klimaschutz unterdurch- schnittlich oft. 4
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Politische Stimmung Beurteilung der Arbeit der Bundesregierung in politischen Aufgabenbereichen März 2017 Angaben in Prozent; Veränderungen in Klammern beziehen sich auf die Erhebung im Februar 2017 Emnid für BPA politische Aufgaben                              sehr/eher gut         eher/sehr schlecht Rahmenbedingungen für Wirtschaftswachstum schaffen                    73        (+3)          18        (-2) deutsche Interessen in der EU vertreten              71        (-2)          23        (+3) neue Technologien fördern              67        (+3)          24        (-1) deutsche Interessen im Ausland vertreten               67        (-7)          28        (+7) Arbeitslosigkeit bekämpfen             65        (+7)          31        (-8) innere Sicherheit gewährleisten             65        (+5)          31        (-6) Staatsschulden begrenzen              63        (+9)          30        (-8) für Preisstabilität sorgen          63        (+2)          32          (-) für saubere Umwelt und Schutz des Klimas sorgen                 58        (-4)          38        (+3) Verbraucherschutz stärken             57        (+1)          35        (-1) für gute Bildungsmöglichkeiten sorgen               57        (-1)          39        (+1) Energiewende zügig vorantreiben               54        (+4)          42        (-2) Bedingungen für Familien mit Kindern verbessern                52        (-1)          42        (+1) Gesundheitswesen modernisieren                50        (+1)          45        (-2) für bezahlbare Strompreise sorgen              48        (+4)          45        (-3) Daten von Bürgern und Unternehmen besser schützen                   46        (-2)          46          (-) Flüchtlinge in die deutsche Gesellschaft integrieren             42        (+5)          53        (-5) für soziale Gerechtigkeit sorgen            42        (+1)          53        (-2) Zuwanderung von Ausländern regeln                 39        (+5)          56        (-7) Altersversorgung langfristig sichern            35        (+2)          60        (-2) Steuerlast gerecht verteilen           31        (+2)          64        (-1) Erhebungszeitraum                 07.-14.03.2017 In 14 von 21 Politikfeldern bewertet mindestens die Hälfte der Bundesbürger die Arbeit der Bundesregierung als sehr bzw. eher gut. Die höchste Zustimmung erhält die Bundesregierung für die Wirtschaftspolitik (73 %) und die Vertretung deutscher Interessen in der EU (71 %). Im Politikfeld "Staatsschulden begrenzen" bewertet im Vergleich zum Vormonat ein um 9 Prozentpunkte höherer Anteil der Bevölkerung die Arbeit der Bundesregierung als sehr bzw. eher gut. Auch der Aufgabenbe- reich „Arbeitslosigkeit bekämpfen“ (+7 Prozentpunkte) wird häufiger sehr bzw. eher gut bewertet. Im Politikfeld "deutsche Interessen im Ausland vertreten" bewertet dagegen ein um 7 Prozentpunkte gerin- gerer Anteil der Bevölkerung die Arbeit der Bundesregierung als sehr bzw. eher gut. 5
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Wirtschaftserwartungen Langfristige Erwartungen für die Wirtschaft Angaben in Prozent forsa       Die langfristigen Wirtschaftserwartungen haben für       sich im Vergleich zur Vorwoche verbessert. RTL/stern besser  21      (+1) Der Anteil der Bevölkerung, der mit einer Ver- schlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse schlechter  34      (-2) in Deutschland in den kommenden Jahren rech- unverändert    41      (-1) net, liegt gleichwohl um 13 (-3) Prozentpunkte höher als der Anteil, der von einer Verbesserung Erhebungszeitraum 06.-10.03. ausgeht. 6
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Eigene finanzielle Lage Bewertung der eigenen gegenwärtigen finanziellen Lage Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 8 forsa        Unter 30-Jährige nehmen deutlich häufiger eine für       Verbesserung ihrer gegenwärtigen finanziellen Lage BPA wahr als über 60-Jährige (31 % zu 10 %) und Gut- besser als vor einem Jahr             18      (+2)  verdiener häufiger als Geringverdiener (29 % zu schlechter als vor                        10 %). 15      (-2) einem Jahr                       Personen mit einfacher formaler Bildung (22 %) genauso wie                         nehmen überdurchschnittlich oft eine Verschlech- 67      (+1)  terung ihrer gegenwärtigen finanziellen Lage wahr. vor einem Jahr Erhebungszeitraum        06.-10.03. Bewertung der eigenen zukünftigen finanziellen Lage Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 8 forsa        Unter 30-Jährige erwarten deutlich häufiger eine für       Verbesserung ihrer finanziellen Lage als über 60- BPA Jährige (51 % zu 9 %). Auch Personen mit mittlerer in einem Jahr besser            25      (+1)  formaler Bildung sind hier überdurchschnittlich oft optimistisch (30 %). in einem Jahr schlechter             11      (-1) Geringverdiener (16 %) gehen überdurchschnittlich ungefähr so wie jetzt            62        (-) häufig von einer Verschlechterung ihrer finanziellen Erhebungszeitraum        06.-10.03.     Lage aus. 7
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Eigene finanzielle Lage Günstiger Zeitpunkt für größere Anschaffungen Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 8 forsa        Gutverdiener sind häufiger als Geringverdiener für       (65 % zu 35 %) der Meinung, dass zurzeit ein güns- BPA tiger Zeitpunkt für größere Anschaffungen wäre, zurzeit günstig          51      (+3)  und Personen mit hoher formaler Bildung häufiger als Personen mit einfacher formaler Bildung (59 % zurzeit eher ungünstig             41      (-3) zu 39 %). Erhebungszeitraum        06.-10.03. Ostdeutsche (50 %) sind überdurchschnittlich oft der Meinung, man sollte sich zurzeit mit größeren Anschaffungen eher zurückhalten. Einschätzung: Wie sehen die meisten Bürger ihre eigenen wirtschaftlichen Verhältnisse? Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 8 forsa        Insbesondere unter 30-Jährige (55 %) glauben, dass für       die meisten Menschen, die sie kennen, ihre eigenen BPA wirtschaftlichen Verhältnisse eher optimistisch ein- eher optimistisch           50      (-1)  schätzen. Personen mit hoher formaler Bildung den- ken das häufiger als Personen mit einfacher formaler eher pessimistisch           31        (-) Bildung (54 % zu 31 %) und Gutverdiener häufiger Erhebungszeitraum        06.-10.03.     als Geringverdiener und Personen mit mittlerem Einkommen (60 % zu 43 %). 45- bis 59-Jährige (36 %) schätzen ihr Umfeld über- durchschnittlich oft eher pessimistisch ein. 8
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Aktuelle Themen Wichtigste Themen Angaben in Prozent infratest dimap für BPA Politische Situation in der Türkei 57     (+16) (Inhaftierung von Yücel, Pressefreiheit, Erdogan-Wahlkampf) US-Präsidentschaft Donald Trump         18       (-8) Flüchtlingsströme/Europäische Einwanderungspolitik           8      (-4) Ausländer in Deutschland, Zuwanderungs-, Asylpolitik          7        (-) Erhebungszeitraum  14.-15.03. Die Bundesbürger beschäftigen sich auch in dieser Woche am meisten mit der politischen Situation in der Türkei. Überdurchschnittlich häufig sehen Anhänger der SPD (66 %), der Union, der Grünen (jew. 64 %) und der AfD (63 %) dieses Thema als das wichtigste der Woche an. Über 50-Jährige nennen es häufiger als unter 35-Jährige (64 % zu 43 %), Personen mit hoher formaler Bildung häufiger als Personen mit einfacher formaler Bildung (63 % zu 51 %) und Gutverdiener häufiger als Geringverdiener (63 % zu 52 %). Anhänger der Links- partei (50 %) nennen es unterdurchschnittlich oft. Anhänger der Grünen (27 %) erwähnen die US-Präsidentschaft Trumps überdurchschnittlich häufig. Ost- deutsche (12 %) und 35- bis 49-Jährige (13 %) sowie Anhänger der AfD (9 %) nennen es unterdurchschnittlich oft. 9
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