wb-2016-8-kw
Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Wochenberichte der "Ergebnisse aus der Meinungsforschung" aus Jahren 2018 und 2019“
Wirtschaftserwartungen Langfristige Erwartungen für die Wirtschaft Angaben in Prozent forsa Die langfristigen Wirtschaftserwartungen haben für sich im Vergleich zur Vorwoche so gut wie nicht- RTL/stern verändert. besser 16 (-1) Der Anteil der Bevölkerung, der mit einer Ver- schlechter 43 (-1) schlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse unverändert 38 (+2) in Deutschland in den kommenden Jahren rech- net, liegt um 27 (-) Prozentpunkte höher als der Erhebungszeitraum 15.-19.02. Anteil, der von einer Verbesserung ausgeht. 4
Welt- bzw. europapolitische Lage Machen Sie sich Sorgen um den Weltfrieden? Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 5 forsa Anhänger der Linkspartei (77 %) machen sich für überdurchschnittlich oft (sehr) große Sorgen um BPA den Weltfrieden. Auch Frauen machen sich sehr große 16 (+2) häufiger (sehr) große Sorgen als Männer (72 % zu 56 %). große 48 (+3) wenig 30 (-3) Unter 30-Jährige (44 %) und Anhänger der AfD (43 %) machen sich überdurchschnittlich häufig keine 5 (-3) weniger bzw. gar keine Sorgen. Erhebungszeitraum 15.-19.02. Von welcher weltweiten Krise droht Deutschland aktuell die größte Gefahr? Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 5 forsa für BPA Syrien 31 (+13) Asylbewerber, Flüchtlinge 18 (-1) Naher Osten, arabische Länder 11 (-2) Islamischer Staat (IS) 11 (-10) Russland 10 (+6) Krieg/Terrorismus allgemein 9 (-3) Ukraine 5 (+2) Erhebungszeitraum 15.-19.02. Nach Meinung der Bundesbürger geht von der Lage in Syrien die größte Gefahr für Deutschland aus. Männer (36 %) sowie Anhänger der Linkspartei (41 %), der Grünen (40 %), der AfD (39 %) und der Union (36 %) benennen die Lage in Syrien überdurchschnittlich oft als die größte Gefahrenquelle für Deutschland. Geringverdiener (24 %) und unter 30-Jährige (25 %) nennen dieses Thema unterdurchschnittlich häufig. Unter 30-Jährige (25 %) nennen die Flüchtlingskrise überdurchschnittlich häufig als größte Gefahrenquelle für Deutschland. Anhänger der Grünen (6 %) und der Linkspartei (9 %) nennen dieses Thema unterdurch- schnittlich oft. Über 60-Jährige (16 %) und Anhänger der FDP (26 %) nennen den Nahen Osten überdurchschnittlich häufig als größte Gefahrenquelle für Deutschland. 5
Welt- bzw. europapolitische Lage Rolle Deutschlands in der Weltpolitik Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 5 forsa 30- bis 44-Jährige und Gutverdiener (jew. 30 %) für sowie Anhänger der Grünen (36 %) sind über- BPA durchschnittlich oft der Meinung, dass Deutsch- sollte mehr Verant- land mehr Verantwortung in der Weltpolitik über- 24 (-6) nehmen sollte. wortung übernehmen sollte weniger Verant- Hingegen sind Anhänger der AfD (33 %) und der 11 (-) Linkspartei (25 %) überdurchschnittlich oft der wortung übernehmen Ansicht, dass Deutschland weniger Verantwortung Deutschland tut 63 (+7) übernehmen sollte. bereits genug Personen mit einfacher formaler Bildung (71 %), Erhebungszeitraum 15.-19.02. über 60-Jährige (70 %) sowie Anhänger der Union (71 %) meinen mehrheitlich, dass Deutschland bereits genug tut. Rolle Deutschlands in der EU Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 5 forsa Personen mit einfacher formaler Bildung (57 %), für Geringverdiener (55 %) sowie Anhänger der AfD BPA (70 %) sind überdurchschnittlich oft der Meinung, nimmt zu viel dass Deutschland zu viel Rücksicht auf die EU- Rücksicht auf andere 45 (+2) Mitgliedstaaten nimmt. EU-Mitgliedstaaten Anhänger der Linkspartei (29 %) und der FDP nimmt zu wenig (20 %) sind hingegen überdurchschnittlich oft der Meinung, dass Deutschland zu wenig Rücksicht Rücksicht auf andere 13 (-4) auf die EU-Mitgliedstaaten nimmt. EU-Mitgliedstaaten Anhänger der Grünen (55 %), der Union (49 %) und verhält sich alles in allem 37 (+2) der SPD (42 %) finden das Verhalten Deutschlands genau richtig überdurchschnittlich häufig genau richtig. Erhebungszeitraum 15.-19.02. 6
Flüchtlinge Machen Sie sich Sorgen, dass so viele Flüchtlinge nach Deutschland kommen? Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 3 Emnid 40- bis 49-Jährige (71 %) und Ostdeutsche (66 %) für machen sich überdurchschnittlich oft Sorgen, dass BPA so viele Flüchtlinge nach Deutschland kommen. mache mir Sorgen 61 (-4) Jeder AfD-Anhänger (100 %) gibt an, darüber be- sorgt zu sein. mache mir keine Sorgen 37 (+4) Erhebungszeitraum 17.-23.02. Personen mit einfacher formaler Bildung machen sich mehr Sorgen darüber als Personen mit hoher formaler Bildung (70 % zu 47 %). Unter 30-Jährige (49 %) sowie Anhänger der Grü- nen (62 %) und der SPD (47 %) machen sich über- durchschnittlich oft keine Sorgen. Hat die Aufnahme von Flüchtlingen kurzfristig bzw. langfristig für Deutschland …? Emnid für BPA, Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 3 kurzfristig langfristig Kurzfristig sehen Ostdeutsche (68 %), 40- eher Vorteile 7 (+1) 21 (+3) bis 59-Jährige und Personen mit mittlerer formaler Bildung (jew. 65 %), Männer (63 %) eher Nachteile 57 (-6) 39 (-3) sowie Anhänger der AfD (93 %) überdurch- Vor- und Nachteile schnittlich oft eher Nachteile in der Auf- 31 (+5) 35 (+1) nahme von Flüchtlingen. gleichen sich in etwa aus Erhebungszeitraum 17.-23.02. Auch langfristig sehen besonders häufig Anhänger der AfD (97 %) und Ostdeutsche (46 %) eher Nachteile sowie 30- bis 49- Jährige (46 %) und Personen mit einfacher formaler Bildung (52 %). Hingegen sehen Personen mit hoher formaler Bildung (34 %) sowie Anhänger der Grünen (42 %) und der Union (30 %) überdurchschnittlich oft eher Vorteile. Kommt die Bundesregierung bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise …? Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 3 Emnid Anhänger der Union (40 %) sind überdurchschnitt- für lich oft der Meinung, dass die Bundesregierung bei BPA der Bewältigung der Flüchtlingskrise eher voran- eher voran 21 (+1) kommt. Personen mit hoher formaler Bildung sind eher dieser Meinung als Personen mit einfacher eher nicht voran 75 (-1) formaler Bildung (32 % zu 14 %). Erhebungszeitraum 17.-23.02. Hingegen meinen insbesondere Ostdeutsche (81 %) und 40- bis 59-Jährige (80 %) sowie An- hänger der AfD (99 %) und der SPD (81 %), dass die Bundesregierung bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise eher nicht vorankommt. 7
Aktuelle Themen Wichtigste Themen Angaben in Prozent infratest dimap für BPA Flüchtlingsströme/Europäische Einwanderungspolitik 66 (-1) Ausländer in Deutschland, Zuwanderungs-, Asylpolitik 11 (+1) Bürgerkrieg im Irak und Syrien/Terrorgruppe "Islamischer Staat"/ 5 (-8) Russlands Eingreifen in Syrien Erhebungszeitraum 23.-24.02. Die Bundesbürger beschäftigen sich auch in dieser Woche am meisten mit den Flüchtlingsströmen bzw. der europäischen Einwanderungspolitik. Überdurchschnittlich häufig sehen über 60-Jährige (73 %), Personen mit mittlerem Einkommen (72 %) sowie Anhänger der FDP (82 %), der AfD (77 %), der Union und der Grünen (jew. 72 %) dieses Thema als das wichtigste der Woche. Geringverdiener (58 %), 30- bis 44-Jährige (60 %) sowie Anhänger der Linkspartei (60 %) beschäftigen sich unterdurchschnittlich oft damit. Geringverdiener (16 %) und Anhänger der AfD (18 %) thematisieren die Zuwanderung von Ausländern nach Deutschland überdurchschnittlich häufig. Unter 30-Jährige (6 %) tun dies unterdurchschnittlich oft. 8
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