wb-2016-43-kw

Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Wochenberichte der "Ergebnisse aus der Meinungsforschung" aus Jahren 2018 und 2019

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Wirtschaftserwartungen Langfristige Erwartungen für die Wirtschaft Angaben in Prozent forsa       Die langfristigen Wirtschaftserwartungen haben für       sich im Vergleich zur Vorwoche leicht ver- RTL/stern schlechtert. besser  17      (-1) Der Anteil der Bevölkerung, der mit einer Ver- schlechter  40      (+1) schlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse unverändert    40      (-1) in Deutschland in den kommenden Jahren rech- net, liegt um 23 (+2) Prozentpunkte höher als der Erhebungszeitraum 17.-21.10. Anteil, der von einer Verbesserung ausgeht. 4
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Allgemeine Lebenslage Entwicklung im Land Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 40 Anhänger der Union (63 %), der Grünen (55 %) und der Die Dinge entwickeln              forsa für                          SPD (52 %) sind überdurchschnittlich oft der Meinung, sich …         BPA                           dass die Entwicklung im Land eher in die richtige eher in die                                       Richtung geht. Dieser Meinung sind Personen mit 45      (+1)                    hoher formaler Bildung häufiger als Personen mit richtige Richtung einfacher formaler Bildung (50 % zu 38 %). eher in die 45      (-3) falsche Richtung                                           Für Ostdeutsche (50 %), 45- bis 59-Jährige (53 %) so- Erhebungszeitraum        17.-21.10.                       wie für Anhänger der AfD (83 %) und der Linkspartei (60 %) geht die Entwicklung überdurchschnittlich oft eher in die falsche Richtung. Zufriedenheit in Lebens- und Problembereichen forsa für BPA, Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 40 weniger bzw. (sehr) Wie zufrieden sind Sie …?                               gar nicht zufrieden zufrieden mit der Lebensqualität in Deutschland               85          (-)      14       (-1) mit der Lage am Arbeitsmarkt             64        (-2)       30       (+1) mit dem Schutz vor Gewalt und Kriminalität                  50       (+4)        48       (-5) mit dem Schul- und Bildungssystem in Deutschland                      46       (+3)        50       (-3) mit der Finanzlage der öffentlichen Haushalte                 38       (+1)        57         (-) mit dem Umgang mit Flüchtlingen und Asylbewerbern                         37        (-1)       58         (-) mit dem Ausmaß sozialer Gerechtigkeit                 33        (-1)       65       (+1) mit der Integration von Zuwanderern und Ausländern                      30       (+2)        65       (-3) mit der Sicherung der Altersversorgung in Deutschland                     29          (-)      69         (-) Erhebungszeitraum                17.-21.10. Jeweils eine absolute Mehrheit der Bundesbürger in Deutschland zeigt sich mit der Lebensqualität (85 %) und der Lage am Arbeitsmarkt (64 %) (sehr) zufrieden. In sechs von neun Bereichen ist mindestens die Hälfte der Bevölkerung hingegen weniger oder gar nicht zufrieden. Bezogen auf den Schutz vor Gewalt und Kriminalität sind die Meinungen gespalten: Jeweils die Hälfte der Bundesbürger ist damit eher zufrieden (50 %) oder unzufrieden (48 %). Anhänger der Grünen (73 %), der Linkspartei (63 %) und der Union (55 %) sind damit überdurchschnittlich oft (sehr) zufrieden. Unter 30-Jährige sind häufiger mit dem Schutz vor Gewalt und Kriminalität (sehr) zufrieden als über 60-Jährige (69 % zu 38 %), Personen mit hoher formaler Bildung häufiger als Personen mit einfacher formaler Bildung (62 % zu 32 %). Ostdeutsche (60 %) sowie Anhänger der AfD (80 %) und der FDP (58 %) sind überdurchschnittlich oft weniger bzw. gar nicht zufrieden. Unter 30-Jährige (58 %) sowie Anhänger der Union (55 %) sind überdurchschnittlich oft (sehr) zufrieden mit dem Schul- und Bildungssystem. Personen mit einfacher formaler Bildung sind häufiger (sehr) zufrieden als Personen mit hoher formaler Bildung (53 % zu 44 %). Ostdeutsche (63 %) sowie Anhänger der Linkspartei (66 %), der AfD (65 %) und der FDP (58 %) sind überdurchschnittlich oft weniger bzw. gar nicht zufrieden. 5
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Themen der Bundesregierung Wahrnehmung von Themen der Bundesregierung Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 40 forsa für BPA Flüchtlinge/Flüchtlingspolitik    24       (-9) Freihandelsabkommen CETA           8      (+5) Ausländer/Integration       6      (-3) Freihandelsabkommen TTIP          6        (-) Rente, Rentenpolitik      6      (+1) (Bürger-) Krieg in Syrien     6    (neu) Steuerpolitik/-entlastung      3        (-) Terror (Islamismus/IS)      3      (+3) Erhebungszeitraum 17.-21.10. Die Flüchtlingspolitik ist das Thema, das die Deutschen in den vergangenen Wochen von der Bundes- regierung am ehesten wahrgenommen haben. Die Flüchtlingspolitik wird überdurchschnittlich häufig von Anhängern der Grünen (32 %), der Union, FDP und AfD (je 29 %) genannt. Personen mit hoher formaler Bildung nennen dieses Thema häufiger als Personen mit einfacher formaler Bildung (29 % zu 16 %). 6
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Aktuelle Themen Wichtigste Themen Angaben in Prozent infratest dimap für BPA Flüchtlingsströme/Europäische Einwanderungspolitik       36     (+10) Freihandelsabkommen zwischen EU und USA, TTIP, CETA           14       (+9) Präsidentschaftswahl in den USA/Vorwahlen       11       (+3) Grusel-,Horroclowns, Übergriffe       7    (neu) Ausländer in Deutschland, Zuwanderungs-, Asylpolitik        6      (-1) Bürgerkrieg im Irak und Syrien/Terrorgruppe "Islamischer Staat"/ 6      (-9) Russlands Eingreifen in Syrien Erhebungszeitraum  25.-26.10. Die Bundesbürger beschäftigen sich auch in dieser Woche am meisten mit den Flüchtlingsströmen bzw. der europäischen Einwanderungspolitik. Überdurchschnittlich häufig sehen Anhänger der Grünen (50 %), der AfD (44 %) und der Union (43 %) dieses Thema als das wichtigste der Woche an. Frauen nennen das Thema häufiger als Männer (41 % zu 31 %) und über 65-Jährige häufiger als unter 35-Jährige (41 % zu 31 %). Die angestrebten Freinhandelsabkommen TTIP bzw. CETA werden überdurchschnittlich häufig von Anhängern der Grünen (25 %) und der AfD (21 %) sowie von 50- bis 64-Jährigen (20 %) genannt. Unter 35- Jährige (8 %) nennen es unterdurchschnittlich oft. 7
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