wb-2017-30-kw

Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Wochenberichte der "Ergebnisse aus der Meinungsforschung" aus Jahren 2018 und 2019

Frau Bundeskanzlerin Ergebnisse aus der Meinungsforschung Wochenbericht KW 30 28.07.2017 forsa          Emnid       infratest dimap Wähleranteile:           Union bei 40 % bzw. 38 %, SPD zwischen 24 % und 22 % Wirtschaft:              Pessimistische Erwartungen überwiegen leicht Allgemeine Lebenslage:   Knapp die Hälfte der Deutschen sieht Entwicklung im Land positiv Hohe Zufriedenheit mit der Lebensqualität in Deutschland Themen Bundesregierung: "Ehe für alle", Flüchtlingspolitik Wichtigste Themen:       Flüchtlingsströme/Europäische Einwanderungspolitik Politische Situation in der Türkei allgemein Steffen Seibert
Politische Stimmung Wähleranteile Angaben in Prozent forsa              Emnid1          infratest für               für BamS        dimap     2 RTL/stern für ARD CDU/CSU             40       (-)         38      (-)     40     (+1) SPD         22       (-)         24    (-1)      23        (-) FDP           8      (-)            8    (-)        8   (-1) DIE LINKE             9      (-)            9    (-)        8   (-1) B'90/Grüne             8      (-)            8    (-)        8      (-) AfD           7      (-)            9  (+1)         9      (-) Sonstige           6      (-)            4    (-)        4   (+1) Erhebungszeitraum       17.-21.07.           20.-26.07.       25.-26.07. Die Union liegt bei forsa 18 (-), bei infratest dimap 17 (+1) und bei Emnid 14 (+1) Prozentpunkte vor der SPD. Kanzlerpräferenz Angaben in Prozent forsa                               Angela Merkel liegt bei der Kanzlerpräferenz für                               29 (-1) Prozentpunkte vor Martin Schulz. RTL/stern Merkel           52       (-)                       92 % (-) der CDU/CSU-Anhänger präferieren Mer- kel und 3 % (-) Schulz. Schulz           23     (+1) keinen von beiden              25     (-1)                        Von den SPD-Anhängern würden sich 64 % (+1) für Schulz und 24 % (-1) für Merkel entscheiden. Erhebungszeitraum       17.-21.07. 1 Sperrfrist bis zur Veröffentlichung in der Bild am Sonntag (30.07.2017) 2 im Vergleich zur KW 27 2
Politische Stimmung Problemlösungskompetenz Angaben in Prozent forsa        Bei der politischen Kompetenz, die gegenwärtigen für        Probleme in Deutschland zu lösen, liegt die Union RTL/stern 27 (-) Prozentpunkte vor der SPD. CDU/CSU     36        (-) 46 % (-) trauen die Lösung der Probleme keiner SPD     9       (-) Partei zu. sonstige Parteien      9       (-) keine Partei  46        (-) 76 % (-1) der Unionsanhänger meinen, dass die eigene Partei mit den Problemen in Deutschland Erhebungszeitraum 17.-21.07.     am besten fertig wird, bei den SPD-Anhängern sagen dies 38 % (-) von ihrer Partei. 3
Wirtschaftserwartungen Langfristige Erwartungen für die Wirtschaft Angaben in Prozent forsa        Die langfristigen Wirtschaftserwartungen haben für        sich im Vergleich zur Vorwoche leicht verbessert. RTL/stern besser  25      (+1)  Der Anteil der Bevölkerung, der mit einer Ver- schlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse schlechter  31      (-1) in Deutschland in den kommenden Jahren rech- unverändert    41        (-) net, liegt um 6 (-2) Prozentpunkte höher als der Anteil, der von einer Verbesserung ausgeht. Erhebungszeitraum 17.-21.07. 4
Allgemeine Lebenslage Entwicklung im Land Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 27 forsa                       Unter 30-Jährige (57 %) sowie Anhänger der Union Die Dinge entwickeln für                       (66 %) und der Grünen (57 %) sind überdurchschnittlich sich …         BPA oft der Meinung, dass die Entwicklung im Land eher in eher in die                                    die richtige Richtung geht. Dieser Meinung sind Perso- 49      (-3)                 nen mit hoher formaler Bildung häufiger als Personen richtige Richtung mit einfacher formaler Bildung (52 % zu 40 %). eher in die 42      (+2) falsche Richtung                                        Für 30- bis 59-Jährige (47 %) sowie für Anhänger der Erhebungszeitraum        17.-21.07.                    AfD (85 %), der Linkspartei (70 %), der FDP (48 %) und der SPD (47 %) geht die Entwicklung überdurchschnitt- lich oft eher in die falsche Richtung. Zufriedenheit in Lebens- und Problembereichen forsa für BPA, Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 27 weniger bzw. (sehr) Wie zufrieden sind Sie …?                                gar nicht zufrieden zufrieden mit der Lebensqualität in Deutschland              88         (-1)        12       (+1) mit der Lage am Arbeitsmarkt            68           (-)       26         (-) mit dem Schutz vor Gewalt und Kriminalität                 52         (+1)        47       (-1) mit der Finanzlage der öffentlichen Haushalte                44           (-)       50       (+2) mit dem Schul- und Bildungssystem in Deutschland                     43           (-)       53       (-1) mit dem Umgang mit Flüchtlingen und Asylbewerbern                        38         (-2)        56       (+1) mit dem Ausmaß sozialer Gerechtigkeit                37         (+2)        62       (-1) mit der Integration von Zuwanderern und Ausländern                     33         (-2)        62       (+1) mit der Sicherung der Altersversorgung in Deutschland                    33         (+1)        64       (-2) Erhebungszeitraum                 17.-21.07. Jeweils eine Mehrheit der Bundesbürger in Deutschland zeigt sich mit der Lebensqualität (88 %), der Lage am Arbeitsmarkt (68 %) und dem Schutz vor Gewalt und Kriminalität (52 %) (sehr) zufrieden. In sechs von neun Bereichen ist mindestens die Hälfte der Bevölkerung hingegen weniger oder gar nicht zufrieden. Anhänger der Grünen (71 %), der Linkspartei (65 %) und der SPD (59 %) sind überdurchschnittlich oft (sehr) zufrieden mit dem Schutz vor Gewalt und Kriminalität. Unter 30-Jährige sind häufiger (sehr) zufrieden als über 60-Jährige (71 % zu 34 %), Personen mit hoher formaler Bildung häufiger als Personen mit einfacher und mittlerer formaler Bildung (61 % zu 42 %) und Gutverdiener häufiger als Geringverdiener (60 % zu 43 %). Ost- deutsche (54 %) und Anhänger der AfD (86 %) sind überdurchschnittlich oft weniger bzw. gar nicht zufrieden. 45- bis 59-Jährige (63 %) sowie Anhänger der AfD (77 %) und der FDP (64 %) sind überdurchschnittlich oft unzufrieden mit dem Umgang mit Flüchtlingen und Asylbewerbern. Gutverdiener (70 %) sowie Anhänger der AfD (82 %), der Grünen (69 %) und der Linkspartei (68 %) sind über- durchschnittlich oft unzufrieden mit der Integration von Zuwanderern und Ausländern. 30- bis 59-Jährige (74 %), Personen mit mittlerer formaler Bildung und Personen mit mittlerem Einkommen (jew. 70 %) sowie Anhänger der Linkspartei (81 %) und der FDP (72 %) sind überdurchschnittlich oft unzufrie- den mit der Sicherung der Altersvorsorge. 5
Themen der Bundesregierung Wahrnehmung von Themen der Bundesregierung Angaben in Prozent, im Vergleich zur KW 27 forsa für BPA "Ehe für alle"  15     (-13) Flüchtlinge/Flüchtlingspolitik   11         (-) G20-Gipfel      7    (neu) Verhältnis zur Türkei     6      (+4) Rente, Rentenpolitik     4      (-5) Ausländer/Integration       4        (-) Erhebungszeitraum 17.-21.07. Die "Ehe für alle" und die Flüchtlingspolitik sind die Themen, die die Deutschen in den vergangenen Wochen von der Bundesregierung am ehesten wahrgenommen haben. Die "Ehe für alle" wird überdurchschnittlich häufig von Anhängern der Grünen (28 %) genannt. Personen mit einfacher formaler Bildung (7 %) und Anhänger der AfD (9 %) nennen das Thema unterdurchschnittlich oft. 6
Aktuelle Themen Wichtigste Themen Angaben in Prozent infratest dimap für BPA Flüchtlingsströme/Europäische Einwanderungspolitik          22     (+12) Politische Situation in der Türkei allgemein     21       (+6) Kartellvorwürfe gegen deutsche Autobauer         12     (neu) G20-Gipfel       9    (-21) US-Präsidentschaft Donald Trump           8        (-) Erhebungszeitraum  25.-26.07. Die Bundesbürger beschäftigen sich in dieser Woche am meisten mit zwei Themen: den Flüchtlingsströmen bzw. der europäischen Einwanderungspolitik und der politischen Situation in der Türkei. Personen mit hoher formaler Bildung (27 %) sowie Anhänger der AfD (40 %) und der SPD (27 %) nennen die Flüchtlingsströme bzw. die europäische Einwanderungspolitik besonders häufig. Gutverdiener (28 %) und Personen mit hoher formaler Bildung (27 %) sowie Anhänger der FDP (29 %) und der AfD (27 %) erwähnen die politische Situation in der Türkei überdurchschnittlich oft. Gutverdiener (19 %), über 65-Jährige und Männer (jew. 17 %) sowie Anhänger der Union und der FDP (jew. 18 %) nennen die Kartellvorwürfe gegen deutsche Autobauer besonders häufig. 7