Schwerin

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Abbildung 15: Aufteilung des Endenergieverbrauchs 2010 auf die Sekto- ren (Verkehr wie 2007) Den größten Verbraucher stellt mit 35 % des Energieverbrauchs der Sektor „Kleinver- brauch“ dar, in den die privaten Haushalte sowie sonstige, nicht den übrigen Sektoren zu- zuordnende Verbräuche fallen. Der Verkehrssektor und der Sektor Industrie und Gewerbe zeigen sich zu 30 % beziehungsweise 24 % am Energieverbrauch verantwortlich. Auf den Sektor öffentliche Einrichtungen entfallen etwa 11 % des Gesamtenergieverbrauchs. Seite 41 von 195
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4. CO2-Bilanzierung 4.1. Methodik der CO2-Bilanzierung 4.1.1. Allgemeine Angaben Zur Ermittlung der CO2-Emissionen wurde eine so genannte Verursacherbilanz aufge- stellt. Im Gegensatz zur Quellenbilanz, die auf die CO2 emittierenden Quellen gerichtet ist, wird bei der Verursacherbilanz rückwirkend vom Verbraucher bilanziert. Ein direkter, sekt- oraler Vergleich mit Angaben zu den CO2-Emissionen der Landeshauptstadt Schwerin der Jahre 1990 und 2007 wird aufgrund unterschiedlicher Bilanzierungsmethoden nicht ange- stellt. Die Stromverbrauchsdaten werden mit den Emissionsfaktoren des bundesdeutschen Kraftwerksmixes bewertet. Stromerzeugung im Stadtgebiet aus Anlagen der erneuerbaren Energien wird nicht in die Bilanz einbezogen, da der erzeugte Strom durch eine Umlage vergütet wird und der Umweltnutzen damit der Allgemeinheit (Erhöhung des Anteils er- neuerbarer Energien im Bundesmix) zufällt. Zur Bilanzierung der CO2-Emissionen werden die in nachfolgender Tabelle 10 zusam- mengefassten Emissionsfaktoren herangezogen. Seite 42 von 195
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Emissionsfaktoren Energieträger 2010 Emissionsfaktor inklusive Quelle Vorkettenemissionen Einheit                        tCO2 /TJ      tCO2 /MWh ffe Forschungsstelle Leichtes Heizöl                   83            0,30 für Energiewirtschaft ffe Forschungsstelle Dieselkraftstoff                  83            0,30 für Energiewirtschaft ffe Forschungsstelle Ottokraftstoff                    82            0,30 für Energiewirtschaft Annahme auf Basis Feste Biomasse                     6            0,02    von Angaben des Umweltbundesamtes ffe Forschungsstelle Erdgas                            62            0,22 für Energiewirtschaft Biomethan                         30            0,11    Mittelwert GEMIS EE-Gas                            30            0,11    Schätzung Fernwärme Stadtwerke 72            0,26    Eigene Berechnungen Schwerin Gewichtetes Mittel Wärme 68            0,24    Eigene Berechnungen Bestand ffe Forschungsstelle Strom (Bundesmix)                158            0,57 für Energiewirtschaft Strom Wasserkraft                 10            0,04    Mittelwert GEMIS Strom Photovoltaik                34            0,12    Mittelwert GEMIS ffe Forschungsstelle Strom Windkraft                    9            0,03 für Energiewirtschaft Biomüll                            0               0    Annahme Tabelle 10:      Zusammenfassung der verwendeten Emissionsfaktoren von Energieträgern 4.1.2. Verkehr Die CO2-Bilanzen wurden analog der Energiebilanz für den Sektor Verkehr für das Jahr 2007 für folgende Verkehrsarten rechnerisch abgeschätzt. s motorisierter Individualverkehr s öffentlicher Verkehr der Linienbusse und Straßenbahnen s Binnenschiffsverkehr s Güterverkehr Die CO2-Emissionen für den motorisierten Individualverkehr und den öffentlichen Verkehr ermitteln sich aus dem Produkt der in der Energiebilanzierung ermittelten Energiever- brauchswerte und den verbraucherspezifischen CO2-Emissionsfaktoren für Benzin, Die- sel, Gas und Strom. Die verwendeten CO2-Emissionsfaktoren entstammen der ffe For- schungsstelle für Energiewirtschaft. Die verwendeten Faktoren berücksichtigen die so ge- Seite 43 von 195
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nannte Vorkette. So enthält der Faktor die bei der Verbrennung der Kraftstoffe entstehen- den und die bei der Herstellung und Bereitstellung der Kraftstoffe anfallenden Emissionen. Analog zur Energiebilanzierung werden aufgrund nicht ausreichender Datenbasis für die Abschätzung der CO2-Emissionen des Binnenschiffsverkehrs die Ergebnisse des vorhan- denen Kurzberichtes zur Energie- und CO2-Bilanz der Stadt Schwerin zum Binnenschiffs- verkehr im Klimaschutzkonzept verwendet. Zur Abschätzung der CO2-Emissionen des Güterverkehrs kommt der bereits bei der Energiebilanzierung angewendete Ansatz unter Verwendung bundesspezifischer Daten zur Anwendung. 4.2. CO2-Emissionen stationärer Anwendungen Zur Ermittlung der CO2-Emissionen der stationären Anwendungen wird der bilanzierte Energieverbrauch mit Emissionsfaktoren bewertet. Hierin sind die so genannten Vorket- tenemissionen berücksichtigt, die bei der Gewinnung und dem Transport von Energieträ- gern anfallen. Die sich ergebenden CO2-Emissionen der stationären Anlagen, aufgeteilt auf die Sekto- ren, zeigt Abbildung 16. Abbildung 16: Absolute CO2-Emissionen stationärer Anwendungen nach Sektoren Die CO2-Emissionen der stationären Anwendungen beliefen sich im Jahr 2009 auf rund 404.000 t. Eine Veränderung zum Jahr 2010 zeigt sich durch eine Zunahme um rund 3 % auf 416.000 t. Seite 44 von 195
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4.3. CO2-Emissionen im Verkehrssektor Die Bewohner der Stadt Schwerin erzeugen pro Jahr verkehrsbedingt CO2-Emissionen von geschätzt 154.825,1 t CO2 / Jahr. Die geschätzten pro Kopf CO2-Emissionen liegen bei 1,62 t CO2 / Jahr (vgl. Tabelle 11). Kennwerte                 Einheit jährliche CO2-Emission der Gesamtbevölkerung im MIV         100.284,2              t CO2 / a jährliche CO2-Emission der Gesamtbevölkerung im 7.797,3              t CO2 / a ÖPNV jährliche CO2-Emission der Gesamtbevölkerung im Bin- 296,0              t CO2 / a nenschiffsverkehr jährliche CO2-Emission der Gesamtbevölkerung im Gü- 46.447,5              t CO2 / a terverkehr jährliche CO2-Emission der Gesamtbevölkerung für 154.825,1              t CO2 / a den Sektor Verkehr jährliche CO2-Emission pro Kopf für den Sektor Ver- 1,62           t CO2 / P, a kehr Tabelle 11: CO2-Emissionen im Verkehrssektor der Landeshauptstadt Schwerin Der CO2-Emissionsanteil des MIV liegt in Schwerin bei rund 65 %, der des ÖPNV bei 5 %. Der Binnenschiffsverkehr ist bei der Bilanzierung mit 0,2 % zu vernachlässigen. Auf den Güterverkehr entfallen 30 % des Sektors Verkehr. Abbildung 17: CO2-Emissionen im Verkehrssektor der Landeshauptstadt Schwerin Eine ausführliche Darstellung der Berechnungen befindet sich in Anlage 5. Seite 45 von 195
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4.4. Zusammenfassung der CO2-Bilanzierung Fasst man die Ergebnisse der CO2-Bilanzierung der stationären und nichtstationären An- wendungen zusammen, ergeben sich CO2-Emissionen der Landeshauptstadt für das Jahr 2010 von rund 571.000 t. Dieser Wert entspricht einer CO2-Emission pro Kopf von rund 6 t. Die Aufteilung der CO2-Emissionen auf die einzelnen Verbrauchssektoren zeigt Abbil- dung 18. Abbildung 18: Aufteilung der CO2-Emissionen des Jahres 2010 nach Ver- brauchssektoren (Verkehr wie 2007) Es zeigt sich, dass die großen Verbrauchssektoren Industrie/Gewerbe, Verkehr und Kleinverbrauch (Haushalte und andere) zu je etwa 30 % zu den Gesamt-Emissionen bei- tragen. Auf den Sektor Öffentliche Einrichtungen entfallen 12 % der Gesamt-Emissionen. In der vorgenommen Bilanzierung sind sowohl Emissionsquellen wie auch Emissionssen- ken wie umliegende Wälder, Moore und Seenlandschaften nicht berücksichtigt. Das Po- tenzial des Erhalts von Wäldern und Seen sowie der Renaturierung und Wiedervernäs- sung von Mooren als CO2-Senken sollte jedoch bei der Betrachtung von Klimaschutz- maßnahmen nicht außer Acht gelassen werden (vgl. Kapitel 6.2) 4.5. Benchmarks 4.5.1. Städtevergleich, allgemein Um den Status Quo der CO2-Emissionen bewerten zu können, empfiehlt sich ein Ver- gleich mit den Pro-Kopf-Emissionen anderer Städte. Ausgewählt wurden hierzu Städte mit unterschiedlicher Bevölkerungszahl, die nach gleicher Vorgehensweise (CO2-Emissionen mit so genannten Vorkettenemissionen) bilanzieren. Seite 46 von 195
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Abbildung 19: Städte-Vergleich der Pro-Kopf-Emissionen an CO2 Es zeigt sich, dass Schwerin im Vergleich eher geringe CO2-Emissionen aufweist. So lie- gen die CO2-Emissionen 2010 um 35 % unterhalb des bundesweiten Durchschnitts. 4.5.2. Verkehr Im Vergleich mit ausgewählten Städten ähnlicher Einwohnerzahl liegt der verkehrsbeding- te pro Kopf CO2-Ausstoß der Landeshauptstadt Schwerin mit 1,62 t CO2 / Person und Jahr im Rahmen der dortigen Werte (vgl. Tabelle 12). Ein Vergleich der Kennwerte unter- einander ist jedoch nur begrenzt möglich, da die als Basis für die Kennwertermittlung die- nenden Daten in der Regel in sehr unterschiedlicher Detailschärfe vorliegen. Dessau- Potsdam        Schwerin           Jena Roßlau Einwohner                            93.810       149.690          95.855      110.100 (Basisjahr)                           (2006)       (2008)          (2007)        (2005) jährliche CO2-Emission pro Kopf für den Sektor Verkehr in          1,11         1,62            1,62           2,02 t CO2 / P, a Tabelle 12:     Vergleich der verkehrsbedingten durchschnittlichen CO2-Emissionen pro Kopf und Jahr der Landeshauptstadt Schwerin mit ausgewählten Städten, [19] [20] [21] Im Durchschnitt erzeugt jeder Deutsche jährlich im Sektor Verkehr 2,52 t CO2 [22]. Der Anteil beinhaltet den MIV, den ÖV und den Flugverkehr. Der Güterverkehr wurde in der entsprechenden bundesweiten Studie dem Bereich Konsum zugeordnet und nicht zum Bürger-Durchschnittswert gezählt. Für Mecklenburg-Vorpommern beträgt der entspre- chende pro Kopf-Wert jährlich 1,83 t CO2 [23]. Für die Landeshauptstadt Schwerin werden im Jahr 2007 pro Kopf ohne Berücksichtigung des Güterverkehrs rund 1,13 t CO2 emit- tiert. Seite 47 von 195
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5. Klimaschutzaktivitäten vor Vergabe des integrierten Klima- schutzkonzeptes In der Landeshauptstadt Schwerin wurden und werden von diversen Akteuren Aktivitäten unternommen, um Energie einzusparen und CO2-Emissionen zu reduzieren. Entschei- dende Akteure sind hier neben der Stadt und den städtischen Gesellschaften, die Woh- nungsbaugesellschaft Schwerin (WGS), die Schweriner Wohnungsgenossenschaft (SWG) und die Stadtwerke Schwerin. Als Maßnahmen sind unter anderem zu nennen: Maßnahmen                                               Akteur/Träger Diverse Maßnahmen zur energetischen Sanierung im        Zentrales Gebäude-Management Bestand                                                 (ZGM) Biogasanlage (3 MWth/2,8 MW el), dezentrale KWK-        Stadtwerke Schwerin Anlagen (0,5 MW th/ 0,4 MW el), Wärmepumpen und Photovoltaik (220 kWp installiert, 1.300 kWp geplant) der Stadtwerke Schwerin Erneuerung der Straßenbeleuchtung (Einsparung von       Landeshauptstadt Schwerin, Amt rund 56 t CO2 / a)                                      für Verkehrsmanagement Verdichtung Fernwärmenetz (aktiv und weiterhin ge-      Stadtwerke Schwerin plant) Senkung der Netzverluste im Fernwärmenetz               Stadtwerke Schwerin Unabhängige Energieberatung der Verbraucherzent-        Landeshauptstadt Schwerin, Amt rale im Stadthaus für Bauherren und Interessierte; seit für Umwelt, Verbraucherzentrale März 2010 Teilhabe am Bundeswettbewerb „Klimaschutz 2011“,        Kindergarten Kirschblüte Kindergarten „Kirschblüte“ Wossidlostraße; 2011 Enge Zusammenarbeit mit dem Zentralen Gebäude-          ZGM und Stadtverwaltung management- Energieeinsparungen an öffentlichen Gebäuden: „Optimierungskonzept Energieeinsatz – Stadthaus Schwerin“ (in Vorbereitung) Revitalisierung „Siebendörfer Moor“                     Landeshauptstadt Schwerin, Amt für Umwelt „Fleischloser Tag“ in der Woche in Kantine des Stadt-   Kantinenbetreiber hauses seit März 2010 Lärmaktionsplan der 2. Stufe für die Landeshauptstadt   Landeshauptstadt Schwerin, Amt Schwerin - Umsetzung der EG Umgebungsrichtlinie;        für Umwelt Endbericht Dezember 2011 Seite 48 von 195
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Maßnahmen                                              Akteur/Träger Etablierung des „Autofreien Sonntages“ in der Lan-     Landeshauptstadt Schwerin, ab deshauptstadt- 2010, 2011                              2012 ADFC Arbeitsgruppe „Energiezukünfte“ mit den Stadtwerken,   Stadtwerke Schwerin Energiekonzept der Stadtwerke als wichtiger Bestand- teil im zu erarbeitenden Klimaschutzkonzept. „ Ener- gie, die nicht gebraucht wird, braucht auch nicht her- gestellt zu werden“ Zusammenarbeit mit der IHK und HWK Schwerin,           IHK, HWK, Landeshauptstadt Entwicklung Modellpark für innovative Energietechni-   Schwerin ken für Verbraucher (geplant) Ausstellung „Klimaschützen kann jeder!“ im Stadthaus   Landeshauptstadt Schwerin, Amt der Landeshauptstadt Schwerin- Februar 2010            für Umwelt, Verbraucherzentrale Allgemeine Vorsorgemaßnahmen für Schwerin- kli-        Amt für Umwelt, SAE/WAG mabedingte Witterungserscheinungen, zum Beispiel Starkregenereignisse, zum Beispiel Regenrückhalte- becken Radverkehrsförderung durch Neubau von Radwegen,        Landeshauptstadt Schwerin im Aus- und Umbau von benutzungspflichtigen Radwe-        Rahmen des Gesamtverkehrs- gen beziehungsweise „anderen Radwegen“, Markie-        konzeptes [24] [25] des Fahrrad- rung von Schutzstreifen, Verbesserung von Fahr-        konzeptes 2004 [26] und des bahnbelägen, Freigabe von Einbahnstraßen für den       Radverkehrskonzeptes 2020 [27] Radverkehr entgegen der Fahrtrichtung, Verbesse- rung der Radverkehrsführung, Markierung von Radfur- ten an Kreuzungen und Einmündungen, Anwendung radfreundlicher LSA-Schaltungen, Schaffung von Ab- stellmöglichkeiten und wettergeschützter Bike and Ri- de Plätze, Bau von Bordabsenkungen, Entfernung von Licht-, Ampelmasten und Verkehrsschildern auf Rad- wegen, Ausbau der Wegweisung an den Radfernrou- ten und innerstädtischen Hauptrouten, Herausgabe eines neuen Stadtplanes mit Tourentipps für Radfah- rer. Fußverkehrsförderung durch die Neugestaltung der       Landeshauptstadt Schwerin im Fußgängerzone, die Herstellung von Gehwegen, die       Rahmen des Gesamtverkehrs- Umsetzung von Maßnahmen zur Sicherung der              konzeptes Schulwege und ein behindertengerechter Ausbau bei Neubauten. Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs         Landeshauptstadt Schwerin und (Bus- und Bahn) durch Neubau von vier und Ausbau       Nahverkehr Schwerin GmbH im von elf Haltestellen für den Straßenbahn- und Linien-  Rahmen des Gesamtverkehrs- busbetrieb, Neubau der Haltepunkte „Margaretenhof“     konzeptes und „Schwerin-Mitte“, Ausbau des Netzes im Omni- busverkehr durch Einbeziehung der Neubaugebiete Krebsförden, Friedrichsthal, Neumühle / Lankow und Werdervorstadt, Anpassung der Lichtsignalanlagen zur Bevorrechtigung des ÖPNV, Umrüstung des Fahr- zeugparks mit Niederflurgelenkstraßenbahnen. Seite 49 von 195
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Maßnahmen                                               Akteur/Träger Förderung des öffentlichen Schiffsverkehrs durch die    Landeshauptstadt Schwerin und Sanierung der Anlegestelle in der Schlossbucht und      Nahverkehr Schwerin GmbH im eine Verbesserung der Ausstattung der Schiffe.          Rahmen des Gesamtverkehrs- konzeptes Verlagerung von Kfz-Verkehr aus der Innenstadt          Landeshauptstadt Schwerin im durch vierspurigen Ausbau des äußeren Ringes            Rahmen des Gesamtverkehrs- (Ortsumgehung) im Zuge der B 106 (Abschnitt B 321 /     konzeptes Pampower Straße bis B 104 / Lärchenallee). Verstetigung des Kfz-Verkehrs durch Ausbau des in-      Landeshauptstadt Schwerin im neren Ringes (Ostorfer Ufer / Obotritenring Südab-      Rahmen des Gesamtverkehrs- schnitt) und Einrichtung von neuen Lichtsignalanla-     konzeptes gen. Verkehrsberuhigung des Kfz-Verkehrs durch Umset-        Landeshauptstadt Schwerin im zung von Tempo-30-Zonen in Wohngebieten, Tempo-         Rahmen des Gesamtverkehrs- 30 zur Schulwegsicherung und Tempo-30 auf Haupt-        konzeptes und dem Konzept verkehrsstraßen in der Innenstadt.                      Tempo-30 in der Innenstadt [28] Versuchsweise Tempo-30 auf dem Obotritenring mit Ampeloptimierung sowie Tempo-30 zwischen der Von-Flotow-Straße und Robert-Beltz-Straße unter Beibehaltung der Vierspurigkeit. Vermeidung von Kfz-Verkehr durch Parkraumbewirt-        Landeshauptstadt Schwerin im schaftung, die Ausweisung flächendeckender Anwoh-       Rahmen des Gesamtverkehrs- nerparkzonen in der Innenstadt, die Anlage eines sta-   konzeptes tischen Parkleitsystems und den Bau von Park and Ride Anlagen Verschiedene Verkehrsmittel für den Weg zur Arbeit      Allgemeiner Deutscher Fahr- wurden im Schweriner Versuch getestet. Der Versuch      radclub (ADFC), Regionalgruppe soll Aufschluss über Sinn und Vorteile verschiedener    Schwerin Verkehrsmittel geben. Für die Studie waren Testper- sonen an zehn Werktagen jeweils mit verschiedenen Verkehrsmitteln morgens und abends zur und von der Arbeit unterwegs. Verglichen wurden dabei Auto und Motorroller (konventionell sowie elektrisch betrieben), Fahrrad, Pedelec und der öffentliche Personennah- verkehr. Die Ergebnisse des Versuchs werden vo- raussichtlich im Herbst/Winter 2012 durch den ADVF Schwerin der Öffentlichkeit vorgestellt. Seite 50 von 195
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