Freising_Klimaschutzkonzept
Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Aufwand / Kosten Gesamt Gesamtkosten: (in T Euro/a) Jährlicher Mitgliedsbeitrag: 1.500 Euro (Kommunen 10-50 T EW) Moderations- und Beratungsleistungen bis Zertifzierung 12 bis 16 Manntage: 6.300 Euro (angenommener Tagessatz 450 Euro) Jährliche Erfolgskontrolle zu 4-6 Manntagen (ca. 2.250 Euro) Rezertifzierung alle 3 Jahre zu 6-7 Manntagen (ca. 2.700 Euro) Externes nationales Audit zu 2-3 Tagen (ca. 900 Euro) 2013-2015 n.a. Jährliche Energieeinsparung nicht quantifizierbar Jährliche CO2-Einsparung (ab 2020 nicht quantifizierbar gemäß Zielszenario) Fördermöglichkeiten Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Ge- sundheit unterstützt Kommunen, die am European Energy Award® oder einem vergleichbaren Managementsystem teilnehmen, mit einem Förderbonus für Maßnahmen im Bereich öffentlicher Gebäude und Liegenschaften. 167
Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Handlungsfeld O - Übergeordnete Maßnahmen O 1 - Information und Öffentlichkeit Maßnahmen-Nr. O 1.1 Bezeichnung der Maßnahme Integrierte Öffentlichkeitsarbeit zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes Priorität < 1 Jahr Kurzbeschreibung Aufgaben und Inhalte: Ausbau des bestehenden Internetangebots zum Thema Klimaschutz der Stadt Freising, z.B. mit folgenden weiteren Inhalten: „Aktuelles“: Ankündigung von örtlichen und regionalen Veranstaltungen zum Thema Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und Klimaschutz (z.B. Beratungsangebote, Klimaschutzaktivitäten an Kindergarten und Schule, etc.), „Publikationen und Veröffentlichungen“: Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising, Energie- und klimapolitische Zielsetzungen im Rahmen des STEP 2030, Kommunale Energieberichte, Auswertungen zum Stand und Ausbau Erneuerbarer Energien etc., „Newsletter“: Aktuelle Förderprogramme (s. a. nächster Unterpunkt), allgemeine Berichterstattung zu klimarelevanten Planungen (z.B. laufende Sanierungsvorhaben, Verkehr etc.), „Vorbilder“: Darstellung von Vorbildprojekten von örtlichen Akteuren aus den einzelnen Handlungsfeldern, „Online-Forum“: Diskussionsplattform aktueller lokaler und regionaler energie- und klimaschutzbezogener Themen. Regelmäßige Informationen über die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes in amtlichen Veröffentlichungen, zu möglichen Inhalten s.o., Inhalte der Webseite Informationsstand der Stadt Freising, der bei größeren öffentlichen Veranstaltungen regelmäßig über die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes informiert Status neu Begleitende und flankierende O 0.1 Einrichtung einer Personalstelle Maßnahmen Klimaschutzmanager bis 2014 O 0.2 Monitoring der Konzeptumsetzung Koordinierende / organisierende Stadt Freising Akteure (Zuständigkeit) Klimaschutzmanager Adressat der Maßnahme Allgemeine Öffentlichkeit Fortsetzung nächste Seite 168
Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Aufwand / Kosten Gesamt Aufgabenbereich im Rahmen der einzurichtenden Perso- (in T Euro/a) nalstelle Klimaschutzmanager (O 0.1), abhängig von inhalt- licher Umsetzung 5.000 € für Neugestaltung der Webseite 2.000 € p.a. für Stand, Publikation von Informationsmateria- lien 2013-2015 2.000 € Jährliche Energieeinsparung nicht quantifizierbar Jährliche CO2-Einsparung (ab 2020 nicht quantifizierbar gemäß Zielszenario) Fördermöglichkeiten n.a. 169
Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Handlungsfeld O - Übergeordnete Maßnahmen O 2 – Regionale Vernetzung / Interkommunale Kooperation Maßnahmen-Nr. O 2.1 Bezeichnung der Maßnahme Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Klimaschutz-bündnis der Kommunen im Landkreis Freising Priorität < 1 Jahr Kurzbeschreibung Regelmäßige Arbeitskreistreffen zum Erfahrungsaustausch in energierelevanten kommunalen Themen. Als mögliche Themen sind derzeit in Diskussion: Energieeffiziente Straßenbeleuchtung Energiemanagement / Energieberichte zu kommu- nalen Liegenschaften Energieoptimierte Bauleitplanung Energienutzungspläne Strategische Zielsetzung ist eine weitere Intensivierung der Stadt-Umland-Kooperation zur nachhaltigen und räumlich effizienten Erschließung der Energieeinsparpotenziale so- wie der Ausbaupotenziale erneuerbarer Energien über: Durchführung einer Akzeptanzstudie Erneuerbare Energien für Stadt und Landkreis Freising (Maßnahme C 0.1) Etablierung eines Runden Tisches "100%- Erneuerbare-Energien in Stadt und Landkreis Freising" (Maßnahme C 0.3) Status laufend Begleitende und flankierende O 0.1 Einrichtung einer Personalstelle Klimaschutz- Maßnahmen manager bis 2014 B 1.10 Arbeitskreis kommunaler Energieberater C 0.1 Akzeptanzstudie Erneuerbare Energien C 0.2 Etablierung eines Runden Tisches 100 % erneuerbare Energie für Stadt und Landkreis Frei- sing Koordinierende / organisierende Stadt Freising, Klimaschutzmanager Akteure (Zuständigkeit) Adressat der Maßnahme Landkreis Freising, Städte und Gemeinden des Landkreises Fortsetzung nächste Seite 170
Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Aufwand / Kosten Gesamt nicht quantifizierbar, abhängig von inhaltlicher Umsetzung (in T Euro/a) 2013-2015 n.a. Jährliche Energieeinsparung nicht quantifizierbar Jährliche CO2-Einsparung (ab 2020 nicht quantifizierbar gemäß Zielszenario) Fördermöglichkeiten n.a. 171
Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising 12.2 A – Akteurs- und Bürgerbeteiligung Handlungsfeld A – Akteurs- und Bürgerbeteiligung A 1 - Förderung Maßnahmen-Nr. A 1.1 Bezeichnung der Maßnahme Impulse durch Mikroprojekte Priorität < 2 Jahre Kurzbeschreibung Auflegen eines städtischen Förderprogramms zur Förde- rung von Mikroprojekten Mikroprojektfinanzierung für meist kleine Initiativen wie Vereine, Bildungsträger und Schulen in Themenbereichen Klimaschutz, Gesunde Ernährung, Fairer Handel, Umwelt und Naturschutz, Bürgerschaftliches Engagement Kriterien für Mikroprojekte: Projektinhalt muss eindeutigen Nachhaltigkeitssaspekt haben Projekt muss im Stadtgebiet umgesetzt werden Projekt muss einen nachweisbaren Bezug zu den städtischen Entwicklungszielen (z.B. STEP 2030) haben Projektträger sollte seinen Wirkungskreis im Stadtgebiet von Freising haben Förderfähig sind Honorar- und Sachkosten, anteilige Per- sonalkosten können in Ausnahmefällen gefördert werden, wenn diese eindeutig dem Projekt zuzuordnen sind Abwicklung des Förderprogramms über die Lokale Agenda 21 Entscheidung über die Förderung der Mikroprojekte durch Begleitausschuss, der sich ausschließlich aus städtischen Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung und des Stadtrates zusammensetzt Status neu Begleitende und flankierende keine Maßnahmen Koordinierende / organisierende Organisation/Umsetzung: Lokale Agenda 21 Akteure (Zuständigkeit) Förderentscheidung: Begleitausschuss Adressat der Maßnahme Allgemeine Öffentlichkeit Einbindung der Freisinger Wirtschaft für Sponsoring Fortsetzung nächste Seite 172
Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Aufwand / Kosten Gesamt Mögliches jährliches Gesamtvolumen des Förderpro- (in T Euro/a) gramms: 30.000 € 2013 30.000 € 2014 30.000 € 2015 30.000 € ø 2016-2020 30.000 € Jährliche Energieeinsparung nicht quantifizierbar Jährliche CO2-Einsparung (ab 2020 nicht quantifizierbar gemäß Zielszenario) Fördermöglichkeiten Förderung von Klimaschutzkonzepten im Rahmen der Nati- onalen Klimaschutzinitiative sowie landeseigener Förder- programme 173
Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Handlungsfeld A – Akteurs- und Bürgerbeteiligung A 1 - Förderung Maßnahmen-Nr. A 1.2 Bezeichnung der Maßnahme Entwicklung und Angebot eines kommunalen Förder- und Modernisierungsprogramms Priorität 2-5 Jahre Kurzbeschreibung Entwicklung einer Förderrichtlinie der Stadt Freising zur Förderung von Energieeinsparung und Klimaschutz im Ge- bäudebereich (Wohn- und Nichtwohngebäude): Gestuftes Förderangebot von Investitionszuschüs- sen zur energieeffizienten Sanierung im Gebäude- bestand bzw. bei der Neuerrichtung von Gebäuden mit besonders effizientem Energiestandard Ausrichtung des Förderniveaus nach Niveau des avisierten energetischen Zustands bzw. Umfang der Sanierung (z.B. Gebäudetechnik-Kompo- nenten), z.B. Förderstufe 1: Förderung von Einzel- maßnahmen und Wärmedämmmaßnahmen mit Mindestanforderungen an BAFA- und EnEV- Vorgaben, Förderstufe 2: Förderung von Wärme- dämmmaßnahmen und Einzelmaßnahmen im Be- reich der Gebäudetechnik nach Standard KfW 100 und Standard KfW 115, Förderstufe 3: Gebäudebe- zogenes Gesamtkonzept mit hocheffizienten Stan- dards KfW 85 bis KfW 55; Förderung von Neubau- Maßnahmen gemäß Standard KfW 55, Passivhaus- Standard, bei allen Förderstufen außer 1 BAFA- zertifizierte Energieberatung als Voraussetzung Kombinierbarkeit der Förderung mit KfW- Fördermitteln Bindung der Förderung an Nachweis der Einhal- tung der EnEV-Anforderungen Verknüpfung des Förderangebots mit einer Ver- pflichtung zur Energieberatung des betreffenden Gebäudes (BAFA-zertifizierter Energieberater) Status neu Begleitende und flankierende A 2.3 Freisinger Energielokal Maßnahmen Koordinierende / organisierende Stadt Freising, Freisinger Stadtwerke, Sponsoren aus der Akteure (Zuständigkeit) Freisinger Wirtschaft Adressat der Maßnahme Eigentümer von Gebäuden zur wohnbezogenen und ge- werblichen Nutzung der Stadt Freising Fortsetzung nächste Seite 174
Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Aufwand / Kosten Gesamt 150.000 € (Zeitraum 2014-2016) (in T Euro/a) 2013 50.000 € 2014 50.000 € 2015 50.000 € ø 2016-2020 50.000 € Jährliche Energieeinsparung Wärmeeinsparung: 206 MWh/a (unter der Annahme einer fortgesetzten lukrativen Förderung durch die KfW und einer zusätzlichen Freisinger Förderrichtlinie zur Gebäudesanierung) Jährliche CO2-Einsparung (ab 2020 gemäß Zielszenario) 55 t/a (unter der Annahme einer fortgesetzten lukrativen Förderung durch die KfW und einer zusätzlichen Freisinger Förderrichtlinie zur Gebäudesanierung) Fördermöglichkeiten Einbindung möglicher privatwirtschaftlicher Sponsoren (z.B. Banken, Sparkassen) zur Umsetzung des städtischen För- derprogramms Ergänzende und kombinierbare Förderung, z.B. über die KfW 175
Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Handlungsfeld A – Akteurs- und Bürgerbeteiligung A 2 – Kampagne / Information Maßnahmen-Nr. A 2.1 Bezeichnung der Maßnahme Freisinger Energielokal Priorität < 1 Jahr Kurzbeschreibung Dauerhaftes und unabhängiges Informationsangebot an Bürgerinnen und Bürger der Stadt Freising zur Förderung der Gebäudesanierung inklusive Angebot einer kostenlosen Initialberatung, evtl. mobile Energieberatung, ggf. in Kooperation mit Stadtwerken Angebot einer Initialberatung zu verschiedenen Aspekten einer intelligenten Energieversorgung (Strom- u. Wärme) von Gebäuden mit Fokus auf Ein- und Zweifamilienhäuser Gebäudesanierung: Einsparpotenziale, Wirtschaftlichkeit, Information zu aktuellen Fördermöglichkeiten Wärmeversorgung: Einsatzmöglichkeiten und Wirtschaftlichkeit verschiedener Technologien, Information zu Fördermöglichkeiten Stromversorgung: Einsatzmöglichkeiten und Wirtschaftlichkeit von Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, Einsatz von Speichertechnologien, Information zu Fördermöglichkeiten Zielsetzung: Wöchentlich Durchführung von zehn Initial- beratungen von Gebäudeeigentümern von Wohngebäuden, d.h. im Jahr 520 Initialberatungen mit dem Ziel, nach einer weiteren vertiefenden Anschlussberatung 25 % der insge- samt zur Initialberatung angesprochenen Gebäude- eigentümer zu einer umfassenden Gebäudesanierung zu motivieren. Status neu Begleitende und flankierende A 2.2 Informationskampagne zu Stromspeichern Maßnahmen B 1.5 Entwicklung und Angebot eines kommunalen Förder- und Modernisierungsprogramms B 2.1 Datenbank mit erfolgreichen Projekten der Wohngebäudesanierung und Veröffentlichung auf der Klimaschutz-Webseite der Stadt Freising B 2.7 Angebot der Durchführung von Wärmebildaufnahmen Koordinierende / organisierende Agenda 21 Akteure (Zuständigkeit) Kooperation Stadt und Landkreis Freising Fortsetzung nächste Seite 176