Freising_Klimaschutzkonzept

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Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Handlungsfeld                                       B - Energieeffizienz B 2- Energieeffiziente Haushalte Maßnahmen-Nr.                                       B 2.1 Bezeichnung der Maßnahme                            Kontaktbörse Gebäudesanierung - Datenbank mit er- folgreichen Projekten der Wohngebäudesanierung und auszugsweise Veröffentlichung auf der Klimaschutz- Webseite der Stadt Freising Priorität                                           < 1 Jahr Kurzbeschreibung                                    Entwicklung einer Datenbank mit erfolgreichen Beispielen der Sanierung von Wohngebäuden, die auf der Klima- schutz-Webseite der Stadt Freising veröffentlicht wird. Ka- tegorien zur Darstellung von Sanierungsvorhaben:   Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern   Baualtersklassen   Erzielte jährliche Wärmeeinsparung   Jährliche Einsparung an Energiekosten   Beispielhafte technische Lösungen (z.B. nachhalti- ge Wärmedämmstoffe, etc.)   Fördermittel   Persönliche Adressdaten (bei Bereitschaft)   Energieberatendes Büro, Architekt, etc. Status                                              neu Begleitende und flankierende                        A 3.1   Weiterentwicklung der Energieolympiade (Auf- Maßnahmen                                                   nahme der Gewinne im Bereich Wärmeeinsparung in die Datenbank) B 2.2   Förderung von Mikro- und Mini-KWK im Wohnge- bäudebereich / Nachbarschaftskraftwerke durch Eigentümergemeinschaften Koordinierende / organisierende                     Stadt Freising Akteure (Zuständigkeit)                             BMU-Klimaschutzmanager (Koordination) Energielokal Adressat der Maßnahme                               Gebäudeeigentümer, Wohnungsunternehmen Aufwand / Kosten Gesamt                             Laufende Aufgabe in Koordination durch den BMU- (in T Euro/a)                                       Klimaschutzmanager 2013 - 2015      n.a. Jährliche Energieeinsparung                         Nicht quantifizierbar, da reine interne Datenerhebung und Informationsaufbereitung Jährliche CO2-Einsparung (ab 2020 gemäß Zielszenario)                                 s.o. Fördermöglichkeiten                                 n.a. 197
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Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Handlungsfeld                                      B - Energieeffizienz B 2- Energieeffiziente Haushalte Maßnahmen-Nr.                                      B 2.2 Bezeichnung der Maßnahme                           Beratungsangebot zu Mikro- und Mini-KWK in Wohn- gebäuden Unterstützung des Einbaus von Blockheizkraftwerken / Nachbarschaftskraftwerken durch Eigentümergemein- schaften Priorität                                          < 1 Jahr Kurzbeschreibung                                   Entwicklung eines Informations- und Beratungsangebots mit dem Fokus auf Eigentümer von Ein-, Zwei- und Mehr- familienhäusern zur Beantwortung folgender Fragen: Ab welchem Wärmebedarf eignen sich BHKWs zur Behei- zung eines Wohnhauses?     Wie funktionieren BHKWs eigentlich?     Welche Anforderungen müssen für den sinnvollen Einsatz beachtet werden?     Welche Vorteile bietet es, ein BHKW zu mieten (Contracting) anstatt selbst zu investieren? Welche Betriebsformen gibt es (Contracting-Modelle)?     Wie sieht die Wirtschaftlichkeit des Betriebs eines Blockheizkraftwerks unter Berücksichtigung der Förderung durch die Bundesregierung aus? Mittelfristiges Ziel ist die Entwicklung eines lokalen / regio- nalen Beratungsnetzwerks zur Planung, Umsetzung und Betrieb von kleinen KWK-Projekten unter Berücksichtigung bestehender kommunaler Planungen und Konzepte (recht- liche und finanzielle Voraussetzungen, Wirtschaftlichkeits- analyse) Darüber hinaus sollte das Konzept ein Angebot von kosten- losen Führungen zu stromerzeugenden Heizungen / BHKWs in unterschiedlichen Gebäudetypen (kl./gr. Mehr- familienhäuser, Einfamilienhäuser) beinhalten. Status                                             neu Begleitende und flankierende                       B 2.1     Datenbank mit erfolgreichen Projekten der Wohn- Maßnahmen                                                    gebäudesanierung und Veröffentlichung auf der Klimaschutz-Webseite der Stadt Freising B 1.5     Erstellung eines örtlichen KWK-Anlagenregisters Koordinierende / organisierende                    Freisinger Stadtwerke, Freisinger Energielokal Akteure (Zuständigkeit) Fortsetzung nächste Seite 198
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Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Adressat der Maßnahme                               Gebäudeeigentümer, Wohnungsunternehmen Aufwand / Kosten Gesamt                             2 bis 3 Veranstaltungen jährlich mit externen Fachreferen- (in T Euro/a)                                       ten, Kosten für Öffentlichkeitsarbeit pro Veranstaltung: 750 €, Honorare pro Veranstaltung 600 €, Räumlichkeiten werden von der Stadt Freising zur Verfügung gestellt, Ge- samtkosten pro Jahr bei drei Veranstaltungen:4.000 € 2013             Keine 2014             4.000 € 2015             4.000 € ø 2016-2020      4.000 € Jährliche Energieeinsparung                         Nicht quantifizierbar Jährliche CO2-Einsparung (ab 2020                   Nicht quantifizierbar gemäß Zielszenario) Fördermöglichkeiten                                 Richtlinie zur Förderung von KWK-Anlagen bis 20 kW el (BAFA) Neue Blockheizkraftwerke bis 20 kW el in Bestandsbauten können nach diesem Förderprogramm einen einmaligen Investitionszuschuss erhalten, der nach der elektrischen Leistung der Anlagen gestaffelt ist. So erhalten zum Bei- spiel sehr kleine, für Ein- und Zweifamilienhäuser beson- ders geeignete Anlagen mit einer Leistung von 1 kW el 1.500 €, große Anlagen mit 19 kW el hingegen 3.450 €. Die Anlagen dürfen nicht in einem Gebiet mit einem An- schluss- und Benutzungsgebot für Fernwärme liegen und müssen sowohl mit einem Wartungsvertrag betreut werden als auch anspruchsvolle Effizienzanforderungen erfüllen. Die Anforderungen der EU-KWK-Richtlinie für Kleinstanla- gen müssen deutlich übertroffen werden. Die Primärener- gieeinsparung muss für Anlagen kleiner 10 kW el mindes- tens 15 % und für Anlagen von 10 kW el bis einschließlich 20 kW el mindestens 20 % betragen. Außerdem ist ein Ge- samtnutzungsgrad von mindestens 85 % einzuhalten. Wei- tere Anforderungen sind u. a. das Vorhandensein eines Wärmespeichers mit einem Energiegehalt von mindestens 1,6 kWh pro installierte kW th, einer Steuerung und Rege- lung für eine wärme- und stromgeführte Betriebsweise in- klusive eines intelligenten Wärmespeichermanagements sowie eines Messsystems zur Bestimmung des aktuellen Strombedarfs (Smart Meter) für Anlagen ab 3 kW el. Fördervoraussetzung ist zudem, dass die KWK-Anlagen in der Liste der förderfähigen Anlagen des BAFA enthalten sind. 199
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Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Handlungsfeld                                       B - Energieeffizienz B 3- Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe Maßnahmen-Nr.                                       B 3.1 Bezeichnung der Maßnahme                            Entwicklung eines Beratungsangebots „KWK im Gewerbe“ Priorität                                           < 2 Jahre Kurzbeschreibung                                    Entwicklung eines auf KMU zugeschnittenen Informations- und Beratungskonzepts zur Nutzung von BHKWs im Ge- werbe:     Informationsveranstaltungen zu den Nutzungsmög- lichkeiten und Vorteilen einer BHKW-Nutzung im Gewerbe     Entwicklung eines lokalen Beratungsangebots zur Planung, Umsetzung und Betrieb von kleinen und mittleren KWK-Projekten unter Berücksichtigung bestehender kommunaler Planungen und Konzepte (rechtliche und finanzielle Voraussetzungen, Wirt- schaftlichkeitsanalyse)     Machbarkeitsstudien     Angebot von kostenlosen Führungen zu stromer- zeugenden Heizungen / BHKWs in unterschiedli- chen Gewerbebetrieben Mittelfristig: Aufbau eines lokalen Beraternetzwerkes priva- ter Energieberater als Wissensträger der BHKW-Nutzung in Industrie und Gewerbe Status                                              neu Begleitende und flankierende                        A 4.1     Energieeffizienznetzwerk für Unternehmen und Maßnahmen                                                     Handwerk Koordinierende / organisierende                     Freisinger Stadtwerke, Energiedienstleistungsunternehmen Akteure (Zuständigkeit)                             (Contractoren) Adressat der Maßnahme                               Industrie- und Gewerbeunternehmen in Stadt Freising (er- weiterbar auf Landkreis Freising) Aufwand / Kosten Gesamt                             1-2 Veranstaltungen jährlich mit externen Fachreferenten, (in T Euro/a)                                       Kosten für Öffentlichkeitsarbeit pro Veranstaltung: 750 Eu- ro, Honorare pro Veranstaltung 600 Euro, Räumlichkeiten werden von der Stadt Freising zur Verfügung gestellt, Ge- samtkosten pro Jahr bei zwei Veranstaltungen: max. 3.000 Euro 2013 - 2015        n.a. Jährliche Energieeinsparung                         n.a. Jährliche CO2-Einsparung (ab 2020                   n.a. gemäß Zielszenario) Fortsetzung nächste Seite 200
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Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Fördermöglichkeiten                                Informationsveranstaltungen an sich sind nicht mit externen Mitteln förderfähig, allerdings können mit dem Förderange- bot der KfW zur Unterstützung einer Energieeffizienzbera- tung in KMU und bei freiberuflich Tätigen gute Anreize zu einer Teilnahme an der Veranstaltung gesetzt werden. KfW-Förderung "Energieberatung Mittelstand", Förderung einer Initial- und Detailberatung für KMU und freiberuflich Tätige Initialberatung     Im Rahmen der Initialberatung werden unter ande- rem mit Hilfe einer Vor-Ort-Besichtigung und auf Basis einer Analyse vorhandener energietechni- scher Daten erste Hinweise auf mögliche Energie- einsparpotenziale für alle Bereiche des Unterneh- mens gegeben.     Es wird ein Zuschuss in Höhe von 80 % der förder- fähigen Beratungskosten (Netto-Beratungshonorar) gewährt. Der Höchstzuschuss beträgt 1.280 €. KfW-Energieeffizienzprogramm, Programmnummern 242, 243, 244 Das KfW-Energieeffizienzprogramm unterstützt Energieeffi- zienzmaßnahmen von kleinen und mittleren Unternehmen mit zinsgünstigen Darlehen. Als ein wesentlicher Bestand- teil werden Investitionsmaßnahmen gefördert, die wesentli- che Energieeinspareffekte erzielen (z.B. Anlagentechnik, Energieerzeugung, Gebäudehülle, Maschinenpark, Pro- zesskälte und -wärme, Wärmerückgewinnung, Abwärme- nutzung, Mess-, Regel- und Steuerungstechnik, IKT). Bei KMU ist die Einsparung durch die Investitionsmaßnahme bei Antragstellung durch einen in der KfW-Beraterbörse Energieberatung Mittelstand zugelassenen Berater zu er- mitteln. Detailberatung     In der Detailberatung wird die Energieanalyse ver- tieft, um einen konkreten Maßnahmenplan aufzu- stellen. Ziel ist es, die Bereiche mit den größten energetischen Schwachstellen bzw. den größten Effizienzpotenzialen zuerst zu analysieren.     Es wird ein Zuschuss in Höhe von 60 % der förder- fähigen Beratungskosten (Netto-Beratungshonorar) gewährt. Der Höchstzuschuss beträgt 4.800 € 201
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Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Handlungsfeld                                       B - Energieeffizienz B 3- Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe Maßnahmen-Nr.                                       B 3.2 Bezeichnung der Maßnahme                            Qualifizierungsoffensive für das regionale Handwerk im Bereich integraler Gebäudesanierung Priorität                                           2-5 Jahre Kurzbeschreibung                                    Aufgaben und Inhalte:   Fortbildung des regionalen Handwerks für eine ge- samtheitliche Sanierung von Gebäuden, Entwick- lung und Sicherung von Qualitätsstandards   Aus- und Weiterbildungsinitiativen für Ingenieure, Handwerker und sonstige Fachkräfte, z.B. zur Ge- währleistung eines qualitativ hochwertigen Ausbaus effizienter Wärmepumpen Status                                              neu Begleitende und flankierende                        A 4.1   Energieeffizienznetzwerk für Unternehmen und Maßnahmen                                                   Handwerk Koordinierende / organisierende                     Handwerkskammern, Innungen, Industrie- und Akteure (Zuständigkeit)                             Handelskammern Adressat der Maßnahme                               Handwerksbetriebe und Gewerbeunternehmen, die im Be- reich Gebäudesanierung und erneuerbare Energien tätig sind Aufwand / Kosten Gesamt                             Nicht genauer quantifizierbar, da abhängig von den festzu- (in T Euro/a)                                       legenden Schwerpunkten / bisherigen Defiziten, in erster Linie über Finanzierung durch Industrie und Gewerbe, Branchenverbände 2013-2015        n.a. Jährliche Energieeinsparung                         n.a. Jährliche CO2-Einsparung (ab 2020                   n.a. gemäß Zielszenario) Fördermöglichkeiten                                 n.a. 202
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Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Handlungsfeld                                      B - Energieeffizienz B 4- Energieeffizientes Nutzerverhalten Maßnahmen-Nr.                                      B 4.1 Bezeichnung der Maßnahme                           Unterstützung der pädagogischen Zusatzqualifikatio- nen von Erziehern/-innen im Bereich Energie & Klima- schutz Priorität                                          < 2 Jahre Kurzbeschreibung                                   Ein kostengünstiger Ansatz zur dauerhaften Sensibilisie- rung und Motivation für einen nachhaltigen Lebens- und Konsumstil ist die umweltpädagogische Erziehung und Bildung von Kindern. Um die Themen Umwelt- und Klima- schutz sowie eine nachhaltige Energieverwendung in der jüngsten Generation zu platzieren, sollte die Wissensver- mittlung bereits im Kindergarten beginnen. Eine fundierte Integration von energie- und klimaschutzpolitischen The- men in das pädagogische Betreuungsangebot von Kinder- gärten und –tagesstätten ist hierbei eine zentrale Strategie. Die Integration der Themen Energieeffizienz und Klima- schutz in die pädagogische Arbeit von Kindergärten erfolgt über eine Teilnahme von Erziehern und –innen am Bil- dungsangebot von Leuchtpol mit der Zielsetzung einer der Stärkung der frühkindlichen Erziehung im genannten Be- reich:    Fortbildung und Schulung des pädagogischen Per- sonals besonders im Bereich der frühkindlichen Er- ziehung zu Energie- und Klimaschutzthemen    Darauf aufbauend Integration von Bildungsangebo- ten in den spielerischen Alltag von Kindern (päda- gogische Umsetzung), unterstützt durch geeignete Instrumente und Tools (z.B. Klimakoffer, mit dem ökologische Zusammenhänge in Experimenten er- fahren werden) Voraussetzung ist die Definition eines/r Beauftragten (Kümmerer/-in) bei den zuständigen Pädagogen/-innen in den städtischen Kindergärten, die das Thema engagiert und kontinuierlich in die Bildungseinrichtungen tragen. Status                                             neu Begleitende und flankierende                       A 3.2    Energiereporter im Einsatz Maßnahmen B 4.2    Bildungsveranstaltungen für Grundschulkinder zum Thema "Nachhaltige Energie" (Energy With Kids) Koordinierende / organisierende                    Schulverwaltung von Stadt und Landkreis Freising Akteure (Zuständigkeit) Fortsetzung nächste Seite 203
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Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Adressat der Maßnahme                               Erzieher/-innen der Kindergärten und Kindertagesstätten der Stadt Freising, Kinder im Vorschulalter Aufwand / Kosten Gesamt                             Es entstehen durch die Fördermöglichkeit des Leuchtpol- (in T Euro/a)                                       Projektes nur geringe zusätzliche Fortbildungskosten. Pä- dagoginnen und Pädagogen müssen lediglich zur Fortbil- dung freigestellt werden. 2013-2015        n.a. Jährliche Energieeinsparung                         Nicht quantifizierbar, da Maßnahme nur indirekte langfristi- ge Energieeinsparungen über Bewusstseinsänderung er- zielt. Jährliche CO2-Einsparung (ab 2020                   s.o. gemäß Zielszenario) Fördermöglichkeiten                                 Bildungsangebot des Bundesverbands der Arbeitsgemein- schaft Natur- und Umweltbildung e.V. in Kooperation mit weiteren Akteuren im Rahmen des Vorhabens „Leuchtpol gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung von Umweltbil- dung im Elementarbereich mbH“ (http://www.leuchtpol.de/) 204
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Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Handlungsfeld                                       B - Energieeffizienz B 4- Energieeffizientes Nutzerverhalten Maßnahmen-Nr.                                       B 4.2 Bezeichnung der Maßnahme                            Bildungsveranstaltungen für Grundschulkinder zum Thema "Nachhaltige Energie" („Energy with Kids“) Priorität                                           < 2 Jahre Kurzbeschreibung                                    Kooperation zwischen der Hochschule Weihenstephan- Triesdorf und den Freisinger Stadtwerken zur regelmäßigen Organisation und Durchführung von Bildungsveranstaltun- gen und -aktionen für Grundschülerinnen und -schüler (Zielgruppe 8 bis 13 Jahre) zum Thema "Nachhaltige Ener- gie":   Exkursionen   Experimente Status                                              neu Begleitende und flankierende                        A 3.2   Energiereporter im Einsatz Maßnahmen B 4.1   Unterstützung der pädagogischen Zusatz- qualifikationen von Erziehern/-innen im Bereich Energie & Klimaschutz Koordinierende / organisierende                     Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Schulverwaltung Akteure (Zuständigkeit)                             Stadt und Landkreis Freising, Freisinger Stadtwerke Adressat der Maßnahme                               Schülerinnen und Schüler der Stadt Freising im Alter von 8 bis 13 Jahren Aufwand / Kosten Gesamt                             Geringe Kosten, da jeweils 1 Veranstaltung pro Jahr in den (in T Euro/a)                                       Räumlichkeiten der Hochschule Weihenstephan (Hörsaal)/ Exkursionsorte auf Campusgelände 2013-2015        n.a. Jährliche Energieeinsparung                         Nicht quantifizierbar, da Maßnahme nur indirekte langfristi- ge Energieeinsparungen über Bewusstseins- und damit Verhaltensänderungen erzielt. Jährliche CO2-Einsparung (ab 2020 gemäß Zielszenario) Fördermöglichkeiten                                 n.a. 205
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Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising 12.4 C - Effiziente und nachhaltige Energieerzeugung Handlungsfeld                                       C – Effiziente und nachhaltige Energieerzeugung C 0 Übergreifende Maßnahmen Maßnahmen-Nr.                                       C 0.1 Bezeichnung der Maßnahme                            Akzeptanzstudie Erneuerbare Energien Priorität                                           < 1 Jahr Kurzbeschreibung                                    Erstellung einer Studie zur Einstellung der Bevölkerung in Stadt und Landkreis Freising gegenüber einzelnen Effi- zienztechnologie und Technologien zur Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien:    Empirische Breitenerhebung zur Akzeptanz und Einstellung der Bevölkerung gegenüber einzelnen Technologien    Entwicklung situations- und technologieangepass- ter Informations- und Beteiligungsstrategien zur Si- cherung der erforderlichen Akzeptanz    Vorstellung verschiedener Beteiligungsmodelle (z.B. Genossenschaften, Kommanditgesellschaf- ten) im Hinblick auf spezifische Technologie Status                                              neu Begleitende und flankierende                        O 2.1    Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Klima- Maßnahmen                                                    schutzbündnis der Kommunen im Landkreis Freising C 0.2    Etablierung eines Runden Tisches 100 % erneuerbare Energie für Stadt und Landkreis Freising C 0.3    Informationsreihe zu Investitionsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Freising im Rahmen der Energiegenossenschaft Koordinierende / organisierende                     Klimaschutzbündnis der Kommunen des Landkreises Akteure (Zuständigkeit)                             Freising Hochschule Weihenstephan-Triesdorf Adressat der Maßnahme                               Allgemeine Öffentlichkeit Aufwand / Kosten Gesamt                             40.000 € zur Erstellung der Studie (in T Euro/a) 2013-2015         n.a. Jährliche Energieeinsparung                         nicht quantifizierbar Jährliche CO2-Einsparung (ab 2020 nicht quantifizierbar gemäß Zielszenario) Fördermöglichkeiten                                 n.a. 206
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