Freising_Klimaschutzkonzept

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Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Fördermöglichkeiten                                KfW-Programm Erneuerbare Energien "Standard", Pro- grammnummer 270 Die Errichtung von Windkraftanlagen an Land, welche die Anforderungen nach EEG vom 04.08.2011 erfüllen, wird mit einem zinsgünstigen Kredit gefördert. Die Laufzeit des Festzinssatzes beträgt bis zu 10 Jahre bei einem Höchstbe- trag von 25 Mio. €. Ab dem 1. September 2012 wird durch die KfW eine Festzinsperiode von 20 Jahren angeboten. Es können 100 % der Netto-Investitionskosten (ohne Mehr- wertsteuer) finanziert werden. 217
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Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Handlungsfeld                                       C – Effiziente und nachhaltige Energieerzeugung C 3 Wasserkraft Maßnahmen-Nr.                                       C 3.1 Bezeichnung der Maßnahme                            Pilotprojekt zum Einsatz innovativer Turbinentechnolo- gie an Wasserkraft-Standorten Priorität                                           < 2 Jahre Kurzbeschreibung                                    Machbarkeitsstudie z.B. zum Einsatz von innovativen Tur- binentechnologien, z.B.    Schachtkraftwerke an vorhandenen Wehranlagen mit Fischklappen / zusätzlichem Fischaufstieg: a) entwickelt am Lehrstuhl für Wasserbau und Wasserwirtschaft der TU München (Prof. Rutsch- mann) b) Innovative Wasserkraft- und Turbinentechnologie für Standorte mit niedrigen Fallhöhen (z.B. niedrige Wehre), bei denen aufgrund innovativer Turbinen- technologie gleichzeitig hohe naturschutzfachliche Standards eingehalten werden können (z.B. Was- serrahmen-Richtlinie) c) Exkursion zum ersten realisierten Prototyp eines Schachtkraftwerks in Großweil/Loisach nach des- sen Inbetriebnahme (voraussichtl. 2013/2014), in- stallierte elektrische Leistung: 420 kW, erwartete elektrische Jahresarbeit 2,4 GWh, Betreiber Ge- meindewerke Garmisch-Partenkirchen    Steff-Turbinen, die trotz sehr kompakter Bauweise im Betrieb an variable Fallhöhen und veränderliche Wasserstände direkt angepasst werden können a) modulare Bauweise der Turbinen b) erforderliche Fallhöhe 3 bis 5 Meter, erforderli- che Durchflüsse bis zu 0,5 m3/sec. Status                                              neu Begleitende und flankierende                        C 0.1   Akzeptanzstudie Erneuerbare Energien Maßnahmen Koordinierende / organisierende                     Freisinger Stadtwerke Akteure (Zuständigkeit)                             E-Werk Schweiger Adressat der Maßnahme                               s. koordinierende / organisierende Akteure Aufwand / Kosten Gesamt                             nicht bekannt (in T Euro/a) 2013-2015         nicht bekannt Fortsetzung nächste Seite 218
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Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Jährliche Energieeinsparung                        Jährliche erwartete Stromerzeugung der Pilotanlage an der Loisach bei Großweil, Anlage im Zweischachtdesign mit 420 kW: 2,4 GWh/a Jährliche CO2-Einsparung (ab 2020                  Bezogen auf die genannte Pilotanlage: 1.320 t/a gemäß Zielszenario) Fördermöglichkeiten                                Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung "Nach- haltige Stromerzeugung durch Kommunen und Bürgeranla- gen" Förderberechtigt:    Kommunale Körperschaften und deren Zusammen- schlüsse, Kommunalunternehmen, andere Körper- schaften des öffentlichen Rechts,    Kapitalgesellschaften (GmbH etc.), Personenge- sellschaften (GbR, KG etc.),    Einzelunternehmen, Mischformen (GmbH & Co. KG etc.), die als Unternehmensgegenstand den Betrieb einer Bürgeranlage zur Stromerzeugung aus nach- haltigen Energiequellen zum Ziel haben,    eingetragene Vereine, die als Vereinszweck den Betrieb einer Bürgeranlage zur Stromerzeugung aus nachhaltigen Energiequellen zum Ziel haben,    Genossenschaften mit dem Satzungszweck der Stromerzeugung aus nachhaltigen Energiequellen. Förderfähige Maßnahmen:    Vorprüfung der Standorteignung im Hinblick auf Genehmigungsfähigkeit, wirtschaftlichen Betrieb, technische Machbarkeit, Netzanbindung etc.,    Wirtschaftlichkeitsberechnungen inklusive Aufstel- lung einer Gesamtkostenschätzung, der möglichen Förderungen und Finanzierungsvarianten    Betriebsführungskonzepten,    Analyse und Beurteilung der zu wählenden Rechts- form im Hinblick auf Bürgerbeteiligung, Risiken, Haftung, steuerrechtliche Aspekte, Prospektpflicht etc. Projektbezogene Förderung durch anteilige Finanzierung der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximale Förderung bis zu 40 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, bzw. bis zu 50 %, wenn das Projekt Bestandteil eines kommunalen oder regionalen Energiesparkonzeptes (Energienutzungs- plan, Klimaschutzkonzept) ist, je Projekt maximale Förder- höhe von 44.000 € 219
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Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Handlungsfeld                                       C – Effiziente und nachhaltige Energieerzeugung C 4 Biomasse Maßnahmen-Nr.                                       C 4.1 Bezeichnung der Maßnahme                            Prüfung der Erschließung von bisher nicht genutzten Wärmepotenzialen in den bestehenden Biogasanlagen Priorität                                           < 1 Jahr Kurzbeschreibung                                    Potenzialstudie zur Möglichkeit der Errichtung von Nah- wärmenetzen mit den örtlichen Anlagenbetreibern zur Er- schließung bisher nicht genutzter Wärmepotenziale    Nahwärmeausbau für die Biogasanlage Eggerts- hof 1, z.B. in Richtung Pulling    Nahwärmeausbau der Biogasanlage in Haindlfing Status                                              neu Begleitende und flankierende                        C 0.1   Akzeptanzstudie Erneuerbare Energien Maßnahmen C 1.4   Entwicklung eines Nullemissions-Stadtteils – Pilot- projekt zum Einsatz von Solarthermie/ solarer Wärmespeicher und dezentraler KWK Koordinierende / organisierende                     Stadt Freising, Gemeinden Pulling und Haindlfing Akteure (Zuständigkeit) Adressat der Maßnahme                               Anlagenbetreiber der Biogasanlagen Aufwand / Kosten Gesamt                             Nicht quantifizierbar (in T Euro/a) 2013-2015        n.a. Jährliche Energieeinsparung                         Nicht quantifizierbar Jährliche CO2-Einsparung (ab 2020                   Nicht quantifizierbar gemäß Zielszenario) Fortsetzung nächste Seite 220
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Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Fördermöglichkeiten                                KfW-Programm Erneuerbare Energien "Premium", Pro- grammnummern 271/281 Gefördert werden Wärmenetze, die aus erneuerbaren Energien gespeist werden. Gefördert wird die Errichtung und Erweiterung eines Wärmenetzes (inklusiver der Errich- tung der Hausübergabestationen), sofern das Wärmenetz    überwiegend zur Bereitstellung von Wärme für den Gebäudebestand oder zur Bereitstellung von Pro- zesswärme dient und    die verteilte Wärme zu folgenden Mindestanteilen aus folgenden Wärmequellen stammt: a) zu mindestens 20 % aus Solarwärme, sofern an- sonsten fast ausschließlich Wärme aus hocheffi- zienten KWK-Anlagen, aus Wärmepumpen oder gewerblicher Abwärme b) zu mindestens 50 % Wärme aus erneuerbaren Energien c) zu mindestens 50 % aus Wärmepumpen d) zu mindestens 50 % aus Anlagen zur Nutzung aus Abwärme oder e) zu mindestens 50 % einer Kombination der in den Buchstaben a bis d genannten Maßnahmen und ansonsten fast ausschließlich aus hocheffizien- ter KWK    im Mittel über das gesamte Netz einen Mindestab- satz von 500 kWh pro Jahr und Meter Trasse hat. Nicht gefördert werden Wärmenetze, wenn sie überwie- gend zur Bereitstellung von Wärme zur Deckung des Wär- mebedarfs in Neubauten errichtet werden oder wenn sie nach dem KWKG gefördert werden können. KfW-Programm Erneuerbare Energien "Standard", Pro- grammnummer 274 Gefördert wird die Errichtung, die Erweiterung und der Er- werb von Anlagen und Netzen, die die Anforderungen des EEG vom 04.08.2011 erfüllen, z.B. Wärme-/Kältenetze und Wärme-/Kältespeicher, die aus erneuerbaren Energien gespeist werden und nicht die Anforderungen des KfW- Programms Erneuerbare Energien "Premium" erfüllen. Mit dem Förderprogramm können bis zu 100 % der förder- fähigen Nettoinvestitionskosten finanziert werden. Der För- derhöchstbetrag beträgt maximal 25 Mio. € pro Vorhaben. 221
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Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Handlungsfeld                                       C – Effiziente und nachhaltige Energieerzeugung C 4 Biomasse Maßnahmen-Nr.                                       C 4.2 Bezeichnung der Maßnahme                            Ausweitung der Bioabfallerfassung Priorität                                           < 2 Jahre Kurzbeschreibung                                    Aufgaben und Inhalt:   Steigerung der Sammelquoten / Erfassungsmen- gen von Bioabfällen durch Einführung / Optimierung des Angebots von Bioenergietonnen, Prüfung der Einführung einer kostenlosen Bioabfalltonne in Ko- operation mit dem Landkreis   Optimierung der Verwertung des Bioabfallpotenzi- als über Ausbau der Biogaserzeugung (Kaskaden- lösung) Status                                              neu Begleitende und flankierende                        C 0.1 Akzeptanzstudie Erneuerbare Energien Maßnahmen C 0.2 Etablierung eines Runden Tisches 100 % erneuerba- re Energie für Stadt und Landkreis Freising Koordinierende / organisierende                     Landkreise, Städte und Gemeinden, Entsorgungsbetriebe Akteure (Zuständigkeit)                             der Kommunen, abfallwirtschaftliche Zweckverbände Adressat der Maßnahme                               Allgemeine Öffentlichkeit Aufwand / Kosten Gesamt                             Nicht quantifizierbar (in T Euro/a) 2013-2015        n.a. Jährliche Energieeinsparung                         Nicht quantifizierbar Jährliche CO2-Einsparung (ab 2020 gemäß Zielszenario) Fördermöglichkeiten                                 n.a. 222
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Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Handlungsfeld                                       C – Effiziente und nachhaltige Energieerzeugung C 5 Umweltwärme Maßnahmen-Nr.                                       C 5.1 Bezeichnung der Maßnahme                            Informationskampagne zum effizienten und nachhalti- gen Einsatz von Wärmepumpen Priorität                                           < 2 Jahre Kurzbeschreibung                                    Angebot von Informationen an Bauherren und Gebäudeei- gentümern zu den Einsatzmöglichkeiten und Vorteilen ei- nes Einsatzes von Wärmepumpen Themenschwerpunkte:   Einführung in die unterschiedlichen Technologien von Wärmepumpen   Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Technolo- gien (z.B. in sanierten Bestandsgebäuden)   Kosten und Wirtschaftlichkeit   Verbreitung von vorbildhaften Gebäudeprojekten (private und öffentliche Gebäude)   Verteilung von ergänzenden Informationsmateria- lien: z. B. Leitfaden Wärmepumpen Verbraucher- zentralen Status                                              neu Begleitende und flankierende                        A 2.1 Freisinger Energielokal Maßnahmen Koordinierende / organisierende                     Stadt Freising Akteure (Zuständigkeit)                             BMU-Klimaschutzmanager Adressat der Maßnahme                               Eigentümern von privaten und gewerblichen Gebäuden in der Stadt Freising Aufwand / Kosten Gesamt                             1.000 Euro p.a. für Informationsmaterial, Broschüren etc. (in T Euro/a) 2013             1.000 € 2014             1.000 € 2015             1.000 € ø 2016-2020      1.000 € Jährliche Energieeinsparung                         Nicht quantifizierbar Jährliche CO2-Einsparung (ab 2020                   Nicht quantifizierbar gemäß Zielszenario) Fördermöglichkeiten                                 n.a. 223
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Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Handlungsfeld                                       C – Effiziente und nachhaltige Energieerzeugung C 5 Umweltwärme Maßnahmen-Nr.                                       C 5.2 Bezeichnung der Maßnahme                            Leuchtturmprojektes zur Nutzung von Abwärme mittels Wärmepumpen Priorität                                           < 2 Jahre Kurzbeschreibung                                    Prüfung der wirtschaftlich erschließbaren Abwärmepotenzi- ale für Heizzwecke im Zusammenhang mit künftigen städ- tebaulichen Planungen (z.B. Lerchenfeld / Texas Instru- ments) Status                                              Neu Begleitende und flankierende                        C 1.4    Entwicklung eines Nullemissions-Stadtteils – Pilot- Maßnahmen                                                    projekt zum Einsatz von Solarthermie/ solarer Wärmespeicher, dezentraler KWK und evtl. Ab wärmepotenzialen Industrie und Gewerbe Koordinierende / organisierende                     Freisinger Stadtwerke Akteure (Zuständigkeit) Adressat der Maßnahme                               Industrie- und Gewerbebetriebe mit Abwärmepotenzialen Umliegende Eigentümern von privaten und gewerblichen Gebäuden in der Stadt Freising Aufwand / Kosten Gesamt                             Nicht quantifizierbar (in T Euro/a) 2013 - 2015       n.a. Jährliche Energieeinsparung                         Nicht quantifizierbar Jährliche CO2-Einsparung (ab 2020                   Nicht quantifizierbar gemäß Zielszenario) Fortsetzung nächste Seite 224
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Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Fördermöglichkeiten                                KfW-Programm Erneuerbare Energien "Premium", Pro- grammnummern 271/281 Gefördert werden Wärmenetze, die aus erneuerbaren Energien gespeist werden. Gefördert wird die Errichtung und Erweiterung eines Wärmenetzes (inklusiver der Errich- tung der Hausübergabestationen), sofern das Wärmenetz    überwiegend zur Bereitstellung von Wärme für den Gebäudebestand oder zur Bereitstellung von Pro- zesswärme dient und    die verteilte Wärme zu folgenden Mindestanteilen aus folgenden Wärmequellen stammt: a) zu mindestens 20 % aus Solarwärme, sofern ansonsten fast ausschließlich Wärme aus hocheffi- zienten KWK-Anlagen, aus Wärmepumpen oder gewerblicher Abwärme b) zu mindestens 50 % Wärme aus erneuerbaren Energien c) zu mindestens 50 % aus Wärmepumpen d) zu mindestens 50 % aus Anlagen zur Nutzung aus Abwärme oder e) zu mindestens 50 % einer Kombination der in den Buchstaben a bis d genannten Maßnahmen und ansonsten fast ausschließlich aus hocheffizien- ter KWK    -im Mittel über das gesamte Netz einen Mindestab- satz von 500 kWh pro Jahr und Meter Trasse hat. Nicht gefördert werden Wärmenetze, wenn sie überwie- gend zur Bereitstellung von Wärme zur Deckung des Wär- mebedarfs in Neubauten errichtet werden oder wenn sie nach dem KWKG gefördert werden können. 225
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Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Freising Handlungsfeld                                      C – Effiziente und nachhaltige Energieerzeugung C 6 Nah- und Fernwärme Maßnahmen-Nr.                                      C 6.1 Bezeichnung der Maßnahme                           Innovative Wärmeversorgungskonzepte für ausgewähl- te Wohnquartiere und Gewerbegebiete im Bestand Priorität                                          < 1 Jahr Kurzbeschreibung                                   Planung, Akteursbeteiligung und Umsetzung von innovati- ven Wärmeversorgungskonzepten in ausgewählten Wohn- quartieren und Gewerbegebieten. Aufgaben und Inhalte:      Bestimmung des gebäudebezogenen Wärmeein- sparpotenzials durch Gebäudesanierung, hierdurch Bestimmung von quartiersbezogenen Wärmeein- sparpotenzialen      Ausbaukonzept für dezentrale Wärmeversorgungs- lösungen im Wohngebäudebestand (z.B. Block- heizkraftwerke in Eigentümergemeinschaften) unter Berücksichtigung von Ausbau und Verdichtungspo- tenzialen der Nah- bzw. Fernwärme      Frühzeitige Einbindung von Betroffenen zur Akzep- tanzsicherung Bestandteile eines Beteiligungskonzepts zur Einbindung der Betroffenen und Sicherstellung der erforderlichen Ak- zeptanz von Sanierungsmaßnahmen:      Organisation von Informationsveranstaltungen über mögliche Wärmeversorgungslösungen (technische Alternativen, wirtschaftliche Vorteile bei einer Um- rüstung auf eine neue Wärmeversorgung, sinnvolle begleitende Modernisierungsmaßnahmen, z.B. zur Gebäudesanierung),      Ergänzende und vertiefende Befragungen der Be- wohner in den Straßenzügen zu präferierten tech- nischen Versorgungslösungen, Prüfen der wirt- schaftlichen Bereitschaft für einen Anschlusswech- sel auf Nah- bzw. Fernwärme, Sicherung von Ak- zeptanz. Identifizierte Wohnquartiere zur Wohngebäudesanierung:      Plantagenweg (südlich des Wetterstein- und Kar- wendelrings),      Gebäudeensembles im Bereich Bourdonstraße, Sigismundstraße und Veit-Adam-Straße und      Gebäude im Bereich östliche Kepserstraße, Adal- bert-Stifter-Straße. Status                                             neu Fortsetzung nächste Seite 226
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