Kontrollen der Durchführung von BSE-Tests

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SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG                     Drucksache 15/1662 15. Wahlperiode                                                     02-02-25 Kleine Anfrage des Abgeordneten Peter Jensen-Nissen (CDU) und Antwort der Landesregierung - Ministerin für ländliche Räume, Landesplanung, Land- wirtschaft und Tourismus Kontrollen der Durchführung von BSE-Tests Frage 1:    Wie viele BSE-Tests sind in Schleswig-Holstein von privaten Laboren bei unter 24 Monate alten Rindern durchgeführt worden? Antwort: In Schleswig-Holstein sind im Jahr 2001 von privaten Laboratorien 454 BSE-Tests bei unter 24 Monate alten Rindern durchgeführt worden. Frage 2:    Sind im Jahr 2001 Kontrollen in privaten Laboren durchgeführt worden? Falls ja: Was wird kontrolliert und von wem werden die Kontrollen durch- geführt? Antwort: Ja. Im Rahmen der Zulassung wurden bei den 4 Laboren, die Anfang 2001 in Schleswig-Holstein zugelassenen wurden, die Laborausstattung, die Lagerung der Proben, die Entsorgung des überschüssigen Gehirn- materials, die Sachkunde des beschäftigten Personals, die Dokumentati- on der Untersuchungen sowie die Ergebnisübermittlungen an die zustän- dige Behörde kontrolliert. Die Kontrollen wurden von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Lebensmittel- und Veterinärunter- suchungsamtes Neumünster durchgeführt. Frage 3:    Wird das landeseigene BSE-Testlabor kontrolliert? Wenn ja: Welche Kontrollen werden durchgeführt, wer führt diese aus und haben die Kontrollen Mängel aufgezeigt? Antwort: Das BSE-Untersuchungslabor wurde einer Auditierung durch hierfür qua- lifizierte und anerkannte Mitarbeiter des Landeslabors unterzogen. Die Überprüfung hat keine Hinweise ergeben, dass die Untersuchungsergeb- nisse nicht zuverlässig sind. Eine Akkreditierung des BSE-Untersuchungslabors ist durch die staatli- che Akkreditierungsstelle Hannover (AKS) vorgesehen.
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Drucksache 15/1662        Schleswig-Holsteinischer Landtag - 15. Wahlperiode Frage 4:  Wie hoch ist der Anteil der Proben, die wegen fehlerhafter Entnahme nicht getestet werden konnten? Antwort: Durchschnittlich beträgt der Anteil nicht untersuchbarer BSE-Proben 0,09 %. Es ist nicht bekannt, bei welchem Anteil dieser Proben die man- gelnde Untersuchungsfähigkeit auf fehlerhafte Probenentnahme zurück- zuführen ist. Frage 5:  Falls die Kontrollen Mängel aufgezeigt haben: Wie viele und welche Män- gel sind dies? Antwort: Bei den durchgeführten Kontrollen wurden keine Mängel festgestellt. Frage 6:  Wie viele bestätigte positive BSE-Tests hat es gegeben, bei denen die betroffenen Schlachtchargen vernichtet werden mussten? Antwort: In 5 Fällen musste aufgrund positiver BSE-Nachweise eine Schlachtchar- ge in einem Schlachtbetrieb vernichtet werden. Frage 7: Wie viele Schlachtkörper waren davon betroffen? Antwort: Insgesamt waren davon 36 Schlachtkörper betroffen. 2
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