Gesamtschule Wedel

/ 2
PDF herunterladen
SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANpTAG                                                                    Drucksache              14/955 14. Wahlperiode                                                                                                                   04.09.97 Kleine Anfrage des Abgeordneten Dr. Ekkehard Klug (F.D.P.) und Antwort der Landesregierung - Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur - Gesamtschule Wedel Laut Auskunft der Landesregierung in der Antwort auf meine Kleine Anfrage Drucksache 141844, Tabelle 2, sind im neuen Schuljahr an der IGS Wedel 75 Schülerinnen und Schüler aufge;,nommen worden. 1. Trifft es zu, daß die 5. Klassenstufe an der Integrierten Gesamt- schule Wedel im jetzt begonnenen Schuljahr 1997198 vierzügig eingerichtet worden ist?           · Wenn ja: a) Ist die Vierzügigkelt von der SchulaufsichtausdrückliGh geneh- migt worden? b) Weshalb erfolgte nicht die Bildung von drei Klassen mit je 25 Schülerinnen und Schülern? c) Wie viele Lehrerstellen wären für andere Aufgaben verfügbar, falls der neue Jahrgang dreizügig unterrichtet würde? a) Die Bildung von vier Eingangsklassen an der IGS i.E. Wedel im jetzt begonnenen Schuljahr 1997198 wurde von der Schulaufsicht geneh- migt. Die Landtagsdrucksachen sind fortlaufend und einzeln beim Verlag Schmidt & Klauni.g, Ringstraße 19,24114 Kiel, Fernruf04 31/6 20 95, zu beziehen.
1

Drucksache 14/955           Schleswig-Holsteinischer Landtag - 14. Wahlperiode b) Nach den Erfahrungen der zürückliegenden Jahre werden zu Beginn des Schuljahres und im Verlauf der folgenden zwei bis drei Jahre noch Neuanmeldungen unter Berücksichtigung von § 15Abs. 2 S. 2 SchuiG berücksichtigt. So wurden berens in der jetzt laufenden Klassenstufe 5 vier Schülerinnen/Schüler zJ.Jsätzlich <J.IJfgenommel'). Im Schuljahr 1996/97 wurden in der Klassenstufe 5 drei, in der Klassenstufe 6 dreizehn und in der Klassenstufe 7 acht Schülerin- nen/Schüler zusätzlich aufgenommen. Unter Annahme dieser Auf- nahmeentwicklungund ohne Berücksichtigung derWiederholer hät- ten die 4 Klassen der Klassenstufe 5 des Schuljahres 1997/98 im Schuljahr 1999/2000 in der Klassenstufe 7 e1ne Klassenfrequenz·von 25/26 Schülerinnen und Schülern. c) Bei der Planstellenzuteilung erhalten die GesamtschulEID eine.an der Schülerzahl bemessene Grundzuweisung für die Erteilung_ von Un- terricht gemäß den Anforderungen der Schulart sowie eine Sonder- zuweisung, die von der Schulaufsicht aufgrundder Gegebenheiten der einzelnen Schule verteilt wird. Wegen der geringen Frequenz in den 4 Klassen der KlassenstUfe 5 · wurde die Lehrerzuteilung um rund 0,75 Planstellen reduziert. Der Personalbedarf für die Unterrichtsversorgung einer Klasse der Klas,- senstufe 5 beträgt in der Regel 1,4 Planstellen. 2. An welchen anderen Schulen hat das BildungSmini~terium ggf. ebenfalls entsprechende Klassenbildungen zugelassen, obwohl diese Schulen selbst bei weniger Klassenzügen deutlich unter dem Klassenteiler und im Bereich derdurchschnittlichen Klassen- frequenzen der jeweiligen Schulart geblieben wären? An Haupt- und Realschulen ist für die Klassenbildung die untere Schu'laufsicht zuständig, die gehalten ist, den Klassenteiler bei der Einrichtung von Klassen in der Klassenstufe 5 zu beachten.lm Einzellall kann wegen der voraussahbaren Rückläuferquote aus weiterführenden allgemeinbildenden Schulen eine Unterschreitung des Klassenteilers und die Bildung einer zusätzlichen Klasse in der Klassenstufe 5 geneh- migt werden. Genauere Angaben sind in der Kürze der Zeit wegen der notwendigen Umfrage bei den Schulämtern nicht möglich. An Gymnasien hat es keine zusätzliche Klassenbildung in der Klassen- stufe 5 deutlich unter dem Klassenteiler und unterhalb der durchschnitt- lichen Klassenfrequenz gegeben. Klassenfrequenzminderungen treten erst durch Schrägversetzungen während der ai,Jfsteigenden Jahrgänge ein. An anderen Gesamtschulen hat die Schulaufsicht keine zusätzlichen Klassenbildungen in der Klassenstufe 5 deutlich unter dem Klassenteiler · und unterhalb der durchschnntlichen Klassenfrequenz genehmigt. 2
2