Drucksaclte 9/1192 Scltleswig-Holsteinischer Landtag - 9. Wahlperiode ---------------------~- Ja. Bei der vorges'ehenen Lösung handelt es sich nicht um eine Ver- kabelung von Teilstrecken innerhalb einer Freileitung, sondern um eine Kabeleinführung (Endstreck.e) in ein Umspannwerk, das die ei·- forderlichen SchutzeinriChtungen aufnehmen kann. 3. Sind der Landesregierung jüngste Erklärungen und Stellung- nahmen bekannt, nach denen offenbar doch Teilverkabelungen im Bereich Wohltorf/Reinbek zur Diskussion stehen? Siehe Antworten zu 1. uild 2. 4. Welche Mehrkosten müßten für eine derartige Lösung aufge- wendet werden? Mit der nunmehr vorgesehenen Lösung sind Mehrkosten irt Höhe von ca. 10 Mio DM und damit eine Verdoppelung dE!;I Leitungskosten auf rund 20 Mio DM verbunden. 5. Welche Stellungnahmen von Organisationen, Verbänden und Trägern ö'ff~ntlicher Belange liegen zu der bisherigen Trassen- Diskussion vor'? Es liegen Stellungnahmen 'aller beteiligten öffentlich-rechtliChen Pla- nungsträger sowie weiterer Organisationen und Verbände vor. Den geäußerten unterschiedlichen Bedenken wird nach Auffassung der Landesregierung durch die neue Trassenfühfung Rechnun9 'getragen. 6. \•Vann ist mit einer endgültigen Entscheidung über die Tras- senführung zu redmen? Vor der Umstellung des Raumordnungsverfahrens auf die neue Tras- senführung sind alle Gesichtspunkte von der Versorgungstechnik und den Kosten bis zur Landschafts- und Siedlungsstruktur unter qeson- , derer Berücksidltigung des Sachsen,i,raldes als größtes geschlossenes Waldgebiet in Schleswig-I-Iolstein abgewogen worden. Wenn, w'ie er- wartet wird, keine grundsätzlid1en Bedenken· in der laufenden Be- . leili9ung mehr erhoben werden, '\vird alsbald nach Eingang der 'erbe- tenen neuen Stellungnahmen (siehe' Antwort zu 1.) di.e das Raum- ordnungsverfahren abschließende Entscheidung der Landesplanungs- . behörde getfoffen werden: