Klassenzusammenlegungen
m SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG 8. Wahlperiode Dt·ucksache 8/418 23. 07. 76 Kleine Anfrage des Abg. Schulz (SPD) und Antwort des Kultusministers Klassenzusammenlegungen 1. Ist es richtig, daß kurz vor Sommerferienbeginn in größerem Umfang Klassenzusammenlegungen für das Sdmljaiir 1976/77 verfügt worden sind? Klassenzusammenlegungen und Klassenneubildungen hat es vor je- dem Schuljahresbeginn gegeben. 2. Ist es richtig, daß diese Klassenzusammenlegungen auf Veran- lassung der Kreissdmlämter erfolgt sind? Die Zusammenlegungen erfolgen auf Veranlassung der Kreisschuläm- ter oder durd1 die Schulleiter. 3. Gibt es einen Erlaß des Kultusministers oder eine Anweisung des Landesschulamtes mit der Maßgabe, Klassenzusammenle- gungen durchzuführen? Nein. Die Landtagsdrucksachen sind fortlaufend und einzeln beim Verlag Schmrdt & Klaunlg, 23 Klei, Ringstraße 19/21, Fernruf 6 20 95/96, zu beziehen.
DruCksaChe 8/418 SChleswig-Holsteinischer Landtag- 8. Wahlperiode 4. Wenn Frage 3 verneint wird: Worauf sti.itzen sich die Kreisschulräte bei ihren Anordnungen? Die Kreisschulräte müssen die ihnen zugeteilten Planstellen den Schu- len so zuweisen, daß eine gleichmäßige und dem Erlaß vom 20. Mai 1976- X 210 - 13 - 00 - , veröffentlicht im Nachridllenblatt des Kultusministers des Ld. SChl.-H. Nr. 12/1976 S. 170, Rechnung tragende Verteilung der U:hterri~tsstunden im Schuljahr 1976/77 erreicht wird. Dabei muß auch eine Zu- und Abnahme der Schülerzahlen in bereits bestehenden Klassen mit den untersdücdlichen Zielen für die Klassen- größen in Einklang gebracht werden. Dadurch kann es zu Klassentei- lungen und zur Zusammenlegung von Klassen kommen. Die Landesregierung strebt wegen der besonderen Bedeutung des er- sten Schuljahres der Grundschule dort niedrigere Klassenfrequenzen an und muß dafür Klassenzusammenlegungen nach dem ersten Schul- jahr in Kauf nehmen. Selbstverständlich wäre die Zahl der Klassenzusammenlegungen ins- gesamt geringer, wenn insgesamt mehr Planstellen zur Verfügung stünden. Wie ich vor dem Landtag am 17. März 1976 in meinem Be- richt "Unterridltsversorgung, Lehrerbedarf und Lehrerbeschäftigung" ausführlich dargelegt habe, stehen jedod1 im nächsten Schuljahr durchschnittlich 3 °/o weniger Lehrer pro Schüler zur Verfügung als bisher. 5. Wie groß ist die Zahl der durch Zusammenlegungen in ·wegfall gekommenen Klassen, aufgeschlüsselt na<h Schularten und Kreisen bzw. kreisfreien Städten? Die Zahl der zum derzeitigen Zeitpunkt vorgesehenen Klassenzu- sammenlegungen ergibt sich aus der Anlage, 6. Sind bestimmte Klassenstufen von sold1en Zusammenlegungen ausgenommen, wenn ja, welche? Es sind keine Klassenstufen von den Zusammenlegungen ausge- nommen. 7, Wie viele Klassen sind durch Zusammenlegungen auf eine Frequenz von a} mehr als 35, b} mehr als 40 Sd1üler gekommen? Die Zahl der von Veränderungen in der Klassenfrequenz betroffenen KlaSsen ist aus der Anlage ersid1tlich. 2
Schleswig-Holsteinischer Landtag- 8. Wahlperiode Drucksache 8/418 Kreis Sdmlart aufgelöste Klassen aufgeteilt auf aufgeteilt auf Klassen mit Klassen mit Frequenzen von Frequenzen von 36-40 Schülern über 40 Schülern Dithmarschen Grundschule 13 19 Hauptschule Realschule 2 LauEinburg Grundschule 8 16 Hauptschule Realsdmle Nordfriesland Grundschule 8 5 Hauptschule 4 I Realschule Ostholstein Grundschule 12 6 Hauptschule Realschule 2 Pinneberg Grundsdmle 17 12 Hauptschule 2 Realschule I Plön Grundschule 3 8 Hauptschule Realschule Rendsburg/ . Grundschule 23 48 Eckernförde Hauptschule I 2 Realschule I 3 Schleswig~ Grundschule 13 9 Flensburg Hauptschule 3 2 Realschule Segeberg Grundschule 8 24 Hauptschule Realschule Steinburg Grundschule 10 7 Huuptsd1ule 2 Realschule 2 4 Stormarn Grundschule 9 9 Hauptschule I Realschule 3 12 Flensburg- Grundsdmle Stadt Hauptschule Realsdmle Kiel Grundschule 22 6 Hauptschule 2 I Realschule 3 I Lübeck Grundschule 6 Hauptsd1ule. 2 Realschule Neumünster Grundschule 3 Hauptschule Realsdmle 3