SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 711284 7. Wahlperiode 04. 03. 75 12. 03. 75 Antwort des Kultusministers auf die Kleine Anfrage des Abg. Berend Harms-Bilsen (SPD) Gymnasialplanung im Kreis Pinneberg 1. Welche Sd1ülerzahlen erwartet die Landesregierung für die bestehenden Gymnasien im Kreis Pinneberg in den nächsten Jahren? ·Bei vorsichtiger Voraussd1ätzung der. Wanderungsbewegungen und der Entwicklung der Ubergangsquoten auf Gymnasien rechne id1 für den Kreis Pinneberg mit folgenden Gymnasiastenzahlen in den nädl- sten Jahren: 1976 rd. 9 000 1979 rd. 10 600 1982 rd. 10 100 2. Wieviel Züge werden die bestehenden -Gymnasien aufgrund dieser Einsd1ätzllng haben müssen? Wann wird dieses Ziel erreidlt sein? Ggf.: In welcher Weise soll dieses Ziel angestrebt werden? Bei Berücksichtigung der stark rückläufigen Geburtenentwicklung werden die Gymnasien im Kreis Pinneberg langfristig nicht mehr als 32 Züge' aufweisen. Der Schulraumbestand hierfür ist' unter Einbezie· hung der bereits genehmigten Schulbauvorhaben etwa vorhanden. Der zwischenzeitliche Mehrbedarf aufgrund des zeitweiligen Schüler- berges wird 'durd1 geeignete kurzfristige und jederzeit widerrufliche Maßnahmen abgedeckt. Dre Landtagsdrucksachen sind fortlaufend und einzeln beim Verlag Schmldt & Klaunlg, 23 Kral, Ringstraße 19/21, Fernruf 6 20 95196, zu beziehen.
Drucksache 7/1284 Schleswig-Holsteinisdwr Landtag- 7. Wahlperiode 3, Wo sollen in absehbarer Zeit neue Gymnasien geschaffen wer~ den? Sielte Beantwortung der Frage 2. 4, Weld1e Anträge auf Einrichtung eines Gymnasiums liegen bis- her vor? Mir liegen z. Z. Anträge auf Änderung des Generalschulbauplanes für die Sdmlstandorte Barmstedt, Elmshorn und Pinneberg vor. 5, Wann werden diese Anträge beschieden? Die Einzelprüfungen für die Bedarfsdeckung in den Räumen Elms- horn/Barmstedt und Pinneberg ist noch nicht abgeschlossen. Erst da- nach kann über die Anträge entschieden werden. Braun