Energie- und Klimaschutzprogramm der Stadt Leipzig 2014 – 2020 2.4 Warmmietneutrale Sanierung Beförderung warmmietneutraler Sanierungen Priorität B Status: Weiterführung Grundlagen/ Werkzeuge Bezug zum eea: eea-Maßnahmenkatalog 2.1.4 CO2-Einsparung Kosten bei Umsetzung der Planung am Einzelprojekt Kostenneutral zu beziffern Nutzen-Kosten-Verhältnis Regionale Wertschöpfung Bei Umsetzung zu beziffern. Durch Bei lokaler Organisation und Durchführung bis Kostenneutralität: hoch 100 % Umsetzungshorizont: Beginn 2013, anschließend Daueraufgabe Zuständigkeit Wohnungsbaugenossenschaften, -gesellschaften Zielgruppe: Mieter, Vermieter (Genossenschaften, Private) Weitere Beteiligte: Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung Erforderliche Handlungsschritte: Darstellung des Best-Practise Beispieles Kreuzstraßenviertel (Investitionskosten, Heizwärmebedarf vor und nach Sanierung, Leerstand vorher und nachher) durch Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH Umsetzungsstrategien in Verbindung mit Maßnahmen 6.2 „Klimaschutzvereinbarungen zwischen Stadt, IHK, HWK und Wohnungsbauunternehmen“ Weiterentwicklung der modellhaften Sanierung des Kreuzstraßenviertels entsprechend der unterschiedlichen Gebäudetypologien Weiterentwicklung von Beratungsansätzen für private Einzelvermieter Umsetzung von modellhaften Sanierungen im Altbau z. B. in Kooperation mit Mietern als Best-Practice-Beispiel Weitere Erläuterungen: 55
Energie- und Klimaschutzprogramm der Stadt Leipzig 2014 – 2020 2.5 Pilotprojekte für innovative Technologien Initiierung von Pilotprojekten für innovative Technologien (z. B. Priorität Wärmespeichertechnologien, solare Kühlung) B Status: Neu Grundlagen/ Werkzeuge Bezug zum eea: eea-Maßnahmenkatalog 6.5.2 CO2-Einsparung Kosten Bei Umsetzung zu beziffern Abhängig vom jeweiligen Projekt Nutzen-Kosten-Verhältnis Regionale Wertschöpfung Abhängig von eingesetzter Technologie Entsprechend Projekt möglich Umsetzungshorizont: 2013 – 2016 Zuständigkeit Netzwerk Energie & Umwelt e. V. Zielgruppe: Größere Industrie- und Gewerbeunternehmen Weitere Beteiligte: Stadtwerke Leipzig, Handwerkskammer, Netzwerk Energie- und Umwelt, Amt für Umweltschutz, Industrie- und Handelskammer. Hochschule für Technik, Wirtschaft, Kultur (HTWK) Erforderliche Handlungsschritte: Vernetzung, evtl. durch geplante Energieagentur Initiierungstreffen mit möglicher Akteure Recherche und Aquise von Fördermitteln Weitere Erläuterungen: Zur Ideenfindung sind bestehende Kontakte und Kooperationen zwischen Hochschulen/Forschungseinrichtungen und IHK sowie HWK zu nutzen. Für die Umsetzung sind entsprechende Fördermittel zu recherchieren. 56
Energie- und Klimaschutzprogramm der Stadt Leipzig 2014 – 2020 2.6 Verwaltung aller kommunalen Gebäude im Managementsystem FAMOS Einsatz des Gebäudemanagementsystems FAMOS als Priorität ganzheitliches technisches Gebäudemanagementsystem für die + Verwaltung aller kommunalen Gebäude A Status: Weiterführung Grundlagen/ Werkzeuge Bezug zum eea: eea-Maßnahmenkatalog 2.1.2 CO2-Einsparung Kosten Nach Umsetzung durch Analyse der Verwaltungsaufwand; Investkosten für Einsparmöglichkeiten Monitoringtechnik Nutzen-Kosten-Verhältnis Regionale Wertschöpfung Zusätzliche Verwaltungskosten durch zu Bis zu 100 % möglich erwartende Energieeinsparung 4 bis 7-fach refinanzierbar Umsetzungshorizont: 2014 – 2018 Zuständigkeit Amt für Gebäudemanagement Zielgruppe: Städtische Einrichtungen Weitere Beteiligte: Erforderliche Handlungsschritte: Integration Energiemanagement mit Auswertungsfunktionen zur Gebäudekategorisierung entsprechend abgefragten energetischen Kriterien inklusive Kennzahlenbildung Weitere Erläuterungen: 57
Energie- und Klimaschutzprogramm der Stadt Leipzig 2014 – 2020 2.7 Benchmarking des Energieverbrauchs öffentlicher Einrichtungen Detaillierte Bewertung des Energieverbrauchs der öffentlichen Priorität Einrichtungen, Benchmarking und Einzelfallanalyse A Status: Anpassung Grundlagen/ Werkzeuge Bezug zum eea: eea-Maßnahmenkatalog 2.1.2 CO2-Einsparung Kosten Bei Umsetzung der identifizierten Handlungs- Verwaltungsaufwand schwerpunkte zu beziffern Nutzen-Kosten-Verhältnis Regionale Wertschöpfung Noch nicht zu beziffern Durch Initiierung von Maßnahmen möglich Umsetzungshorizont: 2014 Zuständigkeit Amt für Gebäudemanagement Zielgruppe: Städtische Einrichtungen Weitere Beteiligte: Hauptamt Erforderliche Handlungsschritte: Bewertung der Einzelobjekte hinsichtlich Energieverbrauch mit Berücksichtigung der lokalen Besonderheiten und Objektnutzung ◦ Kennzahlenermittlung im Energiemanagement von FAMOS ◦ selektierte Vor-Ort-Begehung nach theoretisch ermitteltem energetischen Einsparpotenzial Aushängen der verbrauchsbasierten Energieausweise in allen relevanten öffentlichen Gebäuden (eea-Kategorien) und nach den Bestimmungen der EnEV. Weitere Erläuterungen: Die Dokumentation, Analyse und Vergleiche ähnlicher Liegenschaften innerhalb der Kommune sollten transparent gestaltet werden. 58
Energie- und Klimaschutzprogramm der Stadt Leipzig 2014 – 2020 2.8 Objektkonkrete Prüfung öffentlicher Liegenschaften hinsichtlich Energieeffizienz Objektkonkrete Prüfung aller öffentlichen Liegenschaften Priorität hinsichtlich Energieeffizienz durch unabhängige Gutachter A Status: Neu Grundlagen/ Werkzeuge Bezug zum eea: eea-Maßnahmenkatalog 2.1.3 CO2-Einsparung Kosten Bei Umsetzung der identifizierten Handlungs- Noch nicht zu beziffern schwerpunkte zu beziffern Nutzen-Kosten-Verhältnis Regionale Wertschöpfung Noch nicht zu beziffern Bis 100 % der Kosten, durch Initiierung von Maßnahmen weitere möglich Umsetzungshorizont: 2015 Zuständigkeit Amt für Gebäudemanagement Zielgruppe: Städtische Einrichtungen Weitere Beteiligte: Externe Energieberater Erforderliche Handlungsschritte: Das Neue und das Technische Rathaus dienen als Pilotprojekte und als Vorbild für alle weiteren öffentlichen Liegenschaften selektierte Vor-Ort-Begehung nach theoretisch ermitteltem energetischen Einsparpotenzial Weitere Erläuterungen: Regelmäßige Stichprobenuntersuchung öffentlichen Gebäude bezüglich ihrer Energieeffizienz inklusive Ausweisung von Potenzialen und Defiziten unter Beteiligung externer Energieberater. Ableitung von Gebäuden aus eea-Kategorisierung. 59
Energie- und Klimaschutzprogramm der Stadt Leipzig 2014 – 2020 2.9 Smart-Meter-Pilotprojekt bei städtischen Einrichtungen Smart-Meter-Pilotprojekt bei städtischen Einrichtungen Priorität B Status: Neu Grundlagen/ Werkzeuge Bezug zum eea: eea-Maßnahmenkatalog 2.1.3 CO2-Einsparung Kosten Indirekt über Identifikation von Werden zurzeit ermittelt Sparmöglichkeiten Nutzen-Kosten-Verhältnis Regionale Wertschöpfung Noch nicht zu beziffern Bei Durchführung durch lokale Unternehmen möglich Umsetzungshorizont: 2014 Zuständigkeit Amt für Gebäudemanagement in Zusammenarbeit mit der Universität Leipzig Zielgruppe: Städtische Einrichtungen Weitere Beteiligte: Stadtwerke Leipzig Erforderliche Handlungsschritte: Auswahl von Einrichtungen mit erwartetem Einsparpotenzial (Einrichtungen, welche nicht über eine Gebäudeleittechnik verfügen oder dafür geeignet sind) Kooperationsgespräche mit den Stadtwerken Leipzig Installation der intelligenten Stromzähler Datenerfassung und gemeinsame Datenauswertung durch das Amt für Gebäudemanagement und Objektnutzer Weitere Erläuterungen: Zu Energieeinsparung kommt es durch transparentere und bewusstere Energieanwendung. Es entstehen Kosten für Zähleraustausch. Die Erkenntnisse des Projektes werden in geteilt und in zukünftige Projekte integriert. 60
Energie- und Klimaschutzprogramm der Stadt Leipzig 2014 – 2020 2.10 Solaroptimierung von kommunalen Gebäude Der Neubau und die Sanierung (Dach und Heizungsanlage) Priorität kommunaler Gebäude ist solaroptimiert (Exposition, Neigung, + Statik) durchzuführen A Status: Anpassung Grundlagen/ EAP 2011-2013 , Energieleitlinie 2011 Werkzeuge Bezug zum eea: eea-Maßnahmenkatalog 2.1.2 CO2-Einsparung Kosten z. B. bei PV-Nutzung ≈ PV-Module ≈ 230 €/m² 500 g/kWh Solarthermie-Nutzung ≈ Solarthermieanlage gesamt ≈ 222 g/kWh 833 €/m² Nutzen-Kosten-Verhältnis Regionale Wertschöpfung Positiv, da durch Eigenverbrauch und Bei Realisierung bis 100 % Einspeisung (PV) Anlage refinanziert wird Umsetzungshorizont: 2014, anschließend Daueraufgabe Zuständigkeit Amt für Gebäudemanagement Zielgruppe: Städtische Einrichtungen, Bürger, Investoren Weitere Beteiligte: Bauherrenämter, Amt für Wirtschaftsförderung, Amt für Geoinformation und Bodenordnung Erforderliche Handlungsschritte: Durchführung einer Solaroptimierung bei allen Neubauten und Sanierungen (Dach, Heizungsanlage) kommunaler Gebäude unter Berücksichtigung notwendiger Dachaufbauten (wie. z. B. Lüftungsanlagen) Ermittlung des Solarpotenzials bei allen Neubauten und Sanierungen (des Daches und der Heizungsanlage) bei allen kommunalen Gebäuden Integration von solarthermischen Anlagen in das jeweilige Energiekonzept und bei Ausschluss, Prüfung ob Photovoltaik zur Anwendung kommen kann Zeitnahe Ausschreibung der Dachflächen an Bürger und Investoren bei Ausschluss der Eigennutzung Weitere Erläuterungen: Bei der Planung und Umsetzung wird die Expertise von Unternehmen der Privatwirtschaft, Planungsbüros und Hochschulen integriert. 61
Energie- und Klimaschutzprogramm der Stadt Leipzig 2014 – 2020 2.11 Gestattungsvertrag für Bürgersolaranlagen Aktive Umsetzung des Mustergestattungsvertrages für Bürger- Priorität solaranlagen auf kommunal genutzten Gebäuden (Investoren- pflege) einschließlich Beratung, Monitoring der Vertragsumsetzung und Bereitstellung kommunaler Dachflächen A Status: Anpassung Grundlagen/ Werkzeuge Bezug zum eea: eea-Maßnahmenkatalog 2.1.1 CO2-Einsparung Kosten Bei Errichtung PV: 500 g/kWh Verwaltungsaufwand, durch Pachteinnahmen z. T. refinanzierbar Nutzen-Kosten-Verhältnis Regionale Wertschöpfung Abhängig von Größe der Anlagen. Durch Bei Errichtung bis 100 % möglich geringe Kosten: hoch Umsetzungshorizont: 2014, anschließend Daueraufgabe Zuständigkeit Bauherrenämter Zielgruppe: Investoren, Bürgersolarinitiativen Weitere Beteiligte: Amt für Wirtschaftsförderung, Amt für Gebäudemanagement, Amt für Umweltschutz Erforderliche Handlungsschritte: Informationsarbeit zur Bekanntmachung, Ansprache von Investoren, Beratung Abschließen von Verträgen Erfassung von Erfolgen und Hemmnissen bei der vertraglichen Umsetzung Weitere Erläuterungen: 62
Energie- und Klimaschutzprogramm der Stadt Leipzig 2014 – 2020 2.12 Ausbaustrategie der Wärmeversorgung kommunaler Gebäude als Nahwärmeinsel für benachbarte Quartiere Ausbaustrategie der Wärmeversorgung kommunaler Gebäude als Priorität Nahwärmeinsel für benachbarte Quartiere in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Leipzig A Status: Neu Grundlagen/ Werkzeuge Bezug zum eea: eea-Maßnahmenkatalog 2.1.2 CO2-Einsparung Kosten Auf Leipzig bezogen, erst nach Planung Nur wirtschaftlich möglich. Gewinne durch ermittelbar Brennstoffeinsparung und Energieverkauf Nutzen-Kosten-Verhältnis Regionale Wertschöpfung Hoch, da durch Brennstoffeinsparung und Bei Realisierung bis 100 % Energieverkauf Anlage refinanziert wird Umsetzungshorizont: 2015–2018 Zuständigkeit Bauherrenämter Zielgruppe: Städtische Einrichtungen, Bürger, Investoren Weitere Beteiligte: Amt für Gebäudemanagement, Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung, Stadtwerke Leipzig; Wohnungswirtschaft Erforderliche Handlungsschritte: Bei Neuerrichtung von Heizungsanlagen in kommunalen Gebäuden ist zu prüfen, ob ein Nahwärmenetz zur energetischen Quartiersentwicklung aufgebaut werden kann Umsetzung von Pilotvorhaben Weitere Erläuterungen: Umsetzung nur außerhalb von Fernwärmeversorgungsgebieten. 63
Energie- und Klimaschutzprogramm der Stadt Leipzig 2014 – 2020 2.13 Prüfung der Energieeinspareffekte in der Stadtverwaltung durch Umstellung der Computer auf Thin Clients Pilotversuch zur Prüfung der Energieeinspareffekte in der Priorität Stadtverwaltung durch Umstellung der Computer auf Thin Clients B Status: Neu Grundlagen/ Werkzeuge Bezug zum eea: eea-Maßnahmenkatalog 2.2.4 CO2-Einsparung Kosten Nach Beendigung des Pilotversuches zu Noch nicht zu beziffern beziffern Nutzen-Kosten-Verhältnis Regionale Wertschöpfung Nach Beendigung des Pilotversuches zu In Teilen möglich beziffern Umsetzungshorizont: 2015 Zuständigkeit LECOS GmbH Zielgruppe: Städtische Einrichtungen Weitere Beteiligte: Hauptamt Erforderliche Handlungsschritte: Abstimmung Hauptamt/Lecos GmbH über Kosten, technische Umsetzungsmöglichkeiten und Auswirkungen Beachtung der Rollout-Termine Ermittlung der Energieeinspareffekte Prüfung der Leistungsfähigkeit Weitere Erläuterungen: 64