Anlage 3c (BDs 4446 (IV)): Maßnahmenbögen HF Mitarbeitermobilität (I-M) Maßnahmenbogen Maßnahmen für eine treibhausgasneutrale Regionsverwaltung (I) I-M.04 | Dienstreisemanagement Deutliche Reduzierung der PKW-Nutzung bei Dienstgängen und Dienstreisen, Förderung der Nutzung klimaschonender Verkehrsmittel bei Dienstreisen. Handlungsfeld I-M Mitarbeitermobilität Beschlusslage BDs mit Datum Bezug zu vorhandenen Klimaschutzkonzept 2016 (IDs 2683 (III)/ BDs 2878 (III)): Maßnahme A.06 „Mobilitätskonzept Aktivitäten Mitarbeiterschaft“ AG Interne Mobilität Integriertes Mobilitätskonzept für die Mitarbeiterschaft Grobkonzept Parkraummanagement DK-Vorlage „Zukunft der Mobilität“ vom 21.10.2019 FFF: Verbot von Autos mit Verbrennungsmotor in der Umweltzone bis 2030 Kurzbeschreibung Nutzung klimafreundlicher Alternativen fördern: Dienstfahrräder, Dienstpedelecs, Lastenrad, CarSharing; dazu bei der Buchung eines Pkw deutlicher Hinweis auf Alternativen. (Ziel und Ausrichtung der Schaffung der Voraussetzungen zur Reduzierung von Dienstreisen, z. B. durch Ausbau neuester Telefon- Maßnahme) und Videokonferenztechnik. Vergrößerung des Dienstwagen-Pools zur Reduzierung der dienstlichen Nutzung der Privat-Pkw.Motivation und Kommunikation der Maßnahme in die Mitarbeiterschaft (I-M.02) Schaffung von Anreizen für politische Vertreter/innen zur Nutzung klimafreundlicher Mobilitätsformen bei Gremienterminen. THG-Relevanz und Hohe Relevanz mit direkter Minderung von THG-Emissionen. Bedeutung für den Klimaschutz Zuständige AG Interne Mobilität (Koordination) / 86.04 (Team Verkehrsentwicklung und Verkehrsmanagement) Verwaltungseinheit Mitarbeit aktiv 01, 11, 18, 86, GPR, JAV (Jugend- und Auszubildendenvertretung), SBV (Schwerbehindertenvertretung) Information 13 Ziele bis … 2022 Reduzierung der CO2-Emissionen für Dienstreisen um 25 % ggü. 2018 2025 Reduzierung der CO2-Emissionen für Dienstreisen um 50 % ggü. 2018 2030 THG-Neutralität aller Dienstreisen Harte Indikatoren CO2-Emissionen für Dienstreisen: private Pkw für Dienstreisen, Fuhrpark, Reisen ÖPNV, Flugreisen; Anteil der für dienstliche Wege mit Pkw gefahrenen Kilometer, Länge der pro Dienstfahrt mit Dienstfahrzeugen gefahrenen Kilometer Akzeptanz für Nutzung klimaschonender Verkehrsmittel bei Dienstreisen, Anzahl von Telefon- und Weiche Indikatoren Videokonferenzen Datenlage Fahrleistungen der privaten Pkw für Dienstreisen, die eingereicht werden, sind durch die Dienstreiseabrechnung bekannt. Die Erfassung erfolgt seit 2018 digital. Fahrleistungen der Fahrzeuge des Fuhrparks sind in Fahrtenbüchern erfasst, bisher jedoch nicht ausgewertet. 8
Anlage 3c (BDs 4446 (IV)): Maßnahmenbögen HF Mitarbeitermobilität (I-M) Schritte zur Überprüfung der konsequenten Einhaltung der Vorgaben zu umweltverträglichen Dienstreisen (Anwendung Zielerreichung/ des Reisekostenrechts) weiteres Vorgehen Prüfung, inwieweit sich rechtliche Rahmenbedingungen zur Förderung klimafreundlicher Dienstreisen ändern und weiterentwickeln lassen Umfrage zur Antriebsart der dienstlich genutzen privaten Pkw (vgl. Umfrage Modal Split bei Maßnahme I-M.03) Ggf. prüfen: Private Nutzung des Dienstfahrzeugpools Umsetzungsstand / Dienstanweisung „Dienst- und Fortbildungsreisen“ (Vorrang ÖPNV) Vorarbeiten und Erfolge Aufgrund der Zuständigkeiten verschiedener OE der Regionsverwaltung ist eine Arbeitsgruppe „Interne Mobilität“ eingerichtet worden. Das interne Mobilitätskonzept mit Maßnahmenkatalog wurde im Dezember 2011 beschlossen. Seitdem sind verschiedene Maßnahmen (Anschaffung von Dienstfahrrädern/Pedelec, Car-Sharing-Auto zur Exklusivnutzung) umgesetzt worden. Aktuell wird das Konzept mit den geplanten Bautätigkeiten auf dem Verwaltungsgelände der Region Hannover abgeglichen. Online-Service für Bahnfahrkarten Hemmnisse Ohne die Nutzung von privaten Pkw für Dienstreisen kann ein erheblicher Anteil der Arbeit nicht ausgeführt werden (bspw. Außendienst im sozialen Bereich). Derzeit werden 600 private Pkw für Dienstreisen genutzt. Abschätzung des Die Maßnahme wird durch das vorhandene Personal der involvierten Fachbereiche umgesetzt. personellen Bedarfs Zeitraum Bedarf Abschätzung des Mehrkosten ergeben sich im Zusammenhang mit „I-M.07 | Stellplatzmanagement“ zur Bereitstellung einer finanziellen Bedarfs Ladeinfrastruktur für E-Mobilität. Priorität In sehr hohem Maße erwartbar +++ Unklar 0 In hohem Maße erwartbar ++ Nicht erwartbar - Erwartbar + CO2- Finanzierung/ Öffentlichkeits- Umsetzungs- Beeinflussbarkeit Einsparpotenzial Förderung wirksam aufwand Region ++ + 0 ++ + Begründung der Priorität Umsetzungsphase Status Neu Angepasst Fortschreitend Gestrichen Erledigt X Anmerkung Bewertung der Nicht oder kaum Sehr erfolgreich Erfolgreich Weniger erfolgreich Ausbaufähig bisherigen Umsetzung umsetzbar Begründung der Bewertung Drucksachen zur Umsetzung Hinweise, Hemmnisse und weitere Handlungs- empfehlungen Datum: 26.05.2021 9
Anlage 3c (BDs 4446 (IV)): Maßnahmenbögen HF Mitarbeitermobilität (I-M) Maßnahmenbogen Maßnahmen für eine treibhausgasneutrale Regionsverwaltung (I) I-M.05 | Zentrales Fuhrparkmanagment Kontinuierliche Optimierung von Beschaffung, Unterhaltung und Nutzung. Handlungsfeld I-M Mitarbeitermobilität Beschlusslage BDs mit Datum Bezug zu vorhandenen Klimaschutzkonzept 2016 (IDs 2683 (III)/ BDs 2878 (III)): Maßnahme F.03 „Fuhrparkmanagement“ Aktivitäten AG Interne Mobilität Elektromobilitätskonzept Teilnahme am Projekt „CarSharing in Umlandkommunen“ zur Förderung der CarSharing-Angebote Grobkonzept Parkraummanagement DK-Vorlage „Zukunft der Mobilität“ vom 21.10.2019 Kurzbeschreibung Modernisierung Fahrzeugbestand: umweltfreundliche emissionsarme Antriebe, E-Mobilität inkl. Organisation Ladeinfrastruktur. (Ziel und Ausrichtung der Bei Neuanschaffung vorzugsweise Elektrofahrzeuge (bei ausreichender Reichweite und Ladeinfrastruktur). Maßnahme) Aufstockung der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Controlling des tatsächlichen Mobilitätsbedarfs (Auslastung des Fuhrparks = Fuhrparkcheck). Einsatz einer Dispositionssoftware zur Optimierung der Einsatzzeiten. Möglichkeit des CarSharings in Spitzenzeiten. Motivation und Kommunikation der Maßnahme in die Mitarbeiterschaft (Verbindung zur Maßnahme „I-M.02 | Mitarbeiterinformation und -sensibilisierung für klimafreundliche Mobilität“) THG-Relevanz und Das Thema „Fuhrparkmanagement“ unterliegt einem ständigen Wandel. Durch die Ausstattung des Fuhrparks Bedeutung für den bei Ersatz- und Neubeschaffungen mit umweltfreundlichen Antrieben bzw. Leasing der stets neuesten Klimaschutz Technologie sowie dem Ausbau von Hybrid- und Elektrofahrzeugen werden die CO2-Emissionen weiter reduziert. Zudem wird dadurch das Bewusstsein der Regionsbeschäftigten für umweltfreundliche Mobilität gesteigert. Zuständige 18.03 (Team Mobilität und Verpflegung) Verwaltungseinheit Mitarbeit aktiv 11, 17, 18, 86 Information AG Interne Mobilität. Ziele bis … 2022 Fuhrpark besteht zu 40 % aus Elektro- und Hybridfahrzeugen. Anschaffung einer neuen Dispositionssoftware. 2025 Fuhrpark besteht zu 50 % aus Elektro- und Hybridfahrzeugen. am Standort der Regionsverwaltung steht eine ausreichende Ladeinfrastruktur zur Verfügung. 2030 THG-Neutralität des Fuhrparks Harte Indikatoren Anteil der Elektro-Fahrzeuge, Hybrid-Fahrzeuge sowie Elektro-Fahrräder und Pedelecs, Anzahl der CarSharing-Karten, Fahrkilometer je Fahrzeug. Weiche Indikatoren Maßnahmen zur Steigerung der Akzeptanz, z. B. Aktionstag E-Mobilität. Datenlage Mit Dispositionssoftware jährliche Fahrleistung, Energie-/Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen bekannt. Abschätzung künftiger CO2-Einsparungen bei Umstellung auf Elektro- bzw. Hybridfahrzeuge. 10
Anlage 3c (BDs 4446 (IV)): Maßnahmenbögen HF Mitarbeitermobilität (I-M) Schritte zur Schaffung einer ausreichenden Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge. Zielerreichung/ Einführung Dispositionssoftware. weiteres Vorgehen Berücksichtigung von CO2-Vermeidungskosten bei der Beschaffung. Schaffung von Anreizen für die Nutzung von (vorhandenen) Diensträdern und Dienst-Pedelecs (bspw. durch Information im Intranet). Bei Bedarf Prüfen einer möglichen Kooperation mit dem ADFC zur Bereitstellung von Lastenrädern. Umsetzungsstand / Der zentrale Fuhrpark umfasst 19 Fahrzeuge, davon sechs Elektrofahrzeuge und ein Hybridfahrzeug. Vorarbeiten und Erfolge Darüber hinaus gibt es drei Kurierfahrzeuge (davon ein Elektrofahrzeug) und vier Limousinen (Hybride). Ein CarSharing-Fahrzeug steht zur exklusiven Nutzung mit eigenem Stellplatz auf dem Regions-Parkplatz zur Verfügung. Die Anzahl der Carsharing-Karten konnte mit ca. 110 Karten (2020) gegenüber 34 Karten (2015) mehr als verdreifacht werden. Sechs Diensträder, davon drei Elektrofahrräder und ein Lastenrad, stehen im zentralen Fahrzeugpool zur Verfügung, sowie zwei weitere Fahrräder für dezentrale Standorte. Nach interner Verwaltungsvorgabe werden vorzugsweise Dienstfahrzeuge mit einem durchschnittlichen CO2-Höchstausstoß von ca. 100 g/km für Kleinwagen, ca. 130 g/km für Limousinen und Kombifahrzeuge und ca. 170 g/km für Busse/Nutzfahrzeuge beschafft. Controlling-Systeme zur genauen Erfassung der Datenbestände und Auswertung werden z. Zt. noch aufgebaut (Monitoring). Hemmnisse Beschaffung: derzeit Wirtschaftlichkeit vs. Klimaaspekt Reichweiten der E-Fahrzeuge und mangelnden Lade-Infrastruktur verhindern derzeit ein vollständiges Umstellen auf E-Mobilität lange Lieferzeiten für E-Fahrzeuge Hinweise Verzahnung der Maßnahme mit M.06 Stellplatzmanagement Leitfaden „Beschaffung von Elektro- und Hybridfahrzeugen“ der „Kompetenzstelle für Nachhaltige Beschaffung“ Abschätzung des Ein personeller Mehrbedarf würde nur dann entstehen, wenn der Fuhrpark drastisch erweitert, gleichzeitig personellen Bedarfs aber keine Dispositionssoftware angeschafft wird. 2020 - 2025 Ggf. für die Bewirtschaftung und Pflege der Fahrzeuge max. eine halbe Stelle EG 3/4 Zeitraum Bedarf Abschätzung des Durch den Fahrzeugtausch hin zu neuen Technologien (E-Fahrzeuge) entstehen (geringere) Mehrkosten je finanziellen Bedarfs Fahrzeug, die derzeit jedoch nicht genau beziffert werden können. Durch besser ausgelastete Dienstfahrzeuge kann eine Kostenreduktion erreicht werden. Die aktuellen Leasingraten für E-Fahrzeuge liegen bei ca. 400 € / Monat und Fahrzeug. Für die Anschaffung der Dispositionssoftware werden ca. 150.000 € eingeplant. Die Investitionskosten für die Bereitstellung einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge können nicht angegeben werden. Priorität In sehr hohem Maße erwartbar +++ Unklar 0 In hohem Maße erwartbar ++ Nicht erwartbar - Erwartbar + CO2- Finanzierung/ Öffentlichkeits- Umsetzungs- Beeinflussbarkeit Einsparpotenzial Förderung wirksam aufwand Region ++ + + + ++ Begründung der Priorität 11
Anlage 3c (BDs 4446 (IV)): Maßnahmenbögen HF Mitarbeitermobilität (I-M) Umsetzungsphase Status Neu Angepasst Fortschreitend Gestrichen Erledigt X Anmerkung Bewertung der Nicht oder kaum Sehr erfolgreich Erfolgreich Weniger erfolgreich Ausbaufähig bisherigen Umsetzung umsetzbar Begründung der Bewertung Drucksachen zur Umsetzung Hinweise, Hemmnisse und weitere Handlungs- empfehlungen Datum: 26.05.2021 12
Anlage 3c (BDs 4446 (IV)): Maßnahmenbögen HF Mitarbeitermobilität (I-M) Maßnahmenbogen Maßnahmen für eine treibhausgasneutrale Regionsverwaltung (I) I-M.06 | Dezentrales Fuhrparkmanagement Kontinuierliche Optimierung von Beschaffung, Unterhaltung und Nutzung. Handlungsfeld I-M Mitarbeitermobilität Beschlusslage BDs mit Datum Bezug zu vorhandenen Klimaschutzkonzept 2016 (IDs 2683 (III)/ BDs 2878 (III)): Maßnahmen A.05 „Einsparung des Strom- und Aktivitäten Kraftstoffeinsatzes in den Straßenmeistereien“ und F.03 „Fuhrparkmanagement“ (bezieht sich auf zentrales Fuhrparkmanagement) Kurzbeschreibung Bei Neuanschaffung: umweltfreundliche emissionsarme Antriebe, E-Mobilität inkl. Organisation Ladeinfrastruktur. (Ziel und Ausrichtung der Kontinuierliche (logistische) Optimierung der Einsatzzeiten an allen Standorten. Maßnahme) Möglichkeit des CarSharings Reduzierung des Kraftstoffeinsatzes in Straßenmeistereien: Einsatz von Kraftstoffzusätzen, Fahrerschulungen zum verbrauchsarmen Fahren. Motivation und Kommunikation der Maßnahme in die Mitarbeiterschaft (Verbindung zur Maßnahme „ I-M.02 | Mitarbeiterinformation und -sensibilisierung für klimafreundliche Mobilität“) THG-Relevanz und Das Thema „Fuhrparkmanagement“ unterliegt einem ständigen Wandel. Durch die Ausstattung des Fuhrparks Bedeutung für den bei Ersatz- und Neubeschaffungen mit umweltfreundlichen Antrieben bzw. Leasing der stets neuesten Klimaschutz Technologie sowie dem Ausbau von Hybrid- und Elektrofahrzeugen werden die CO2-Emissionen weiter reduziert. Zudem wird dadurch das Bewusstsein der Regionsbeschäftigten für umweltfreundliche Mobilität gesteigert. Zuständige Umsetzung: dezentral; Verwaltungseinheit Beratung: 18.02 (Team Beschaffung und Umzüge) / 18.03 (Team Mobilität und Verpflegung); Monitoring für KSK: III.2 (Klimaschutzleitstelle) Mitarbeit aktiv 18.02, 18.03, 86, alle Fachbereiche mit eigenen Fahrzeugen oder mit Nutzung von Car-Sharing Information AG Interne Mobilität Ziele bis … 2022 Erfassung der dezentral vorhandenen Fahrzeuge (inkl. Abschreibung, Nutzungsdauer, Einsatzzeit, Zustand etc.) 2025 Den dezentralen Standorten steht für die Anschaffung von E-Fahrzeugen eine ausreichende Ladeinfrastruktur zur Verfügung. 2030 THG-Neutralität des Fuhrparks, sofern entsprechende Fahrzeuge verfügbar und der Einsatz sinnvoll sind Harte Indikatoren Anteil der Elektro-Fahrzeuge, Hybrid-Fahrzeuge sowie Elektro-Fahrräder und Pedelecs, Fahrkilometer je Fahrzeug Weiche Indikatoren Maßnahmen zur Steigerung der Akzeptanz, z. B. Aktionstag E-Mobilität Datenlage Keine zentral vorliegenden ausreichenden Kenntnisse über den Fahrzeugbestand und Daten zu Fahrleistungen, Kraftstoffverbrauch, durchschnittliche CO2-Emissionen pro Fahrzeug etc. Abschätzung künftiger CO2-Einsparungen bei Umstellung auf Elektro- bzw. Hybridfahrzeuge 13
Anlage 3c (BDs 4446 (IV)): Maßnahmenbögen HF Mitarbeitermobilität (I-M) Schritte zur Erfassung der dezentral vorhandenen Fahrzeuge durch Anschreiben der einzelnen Fachbereiche Zielerreichung/ Berücksichtigung der internen Verwaltungsvorgabe, nach der nur noch Dienstfahrzeuge mit einem weiteres Vorgehen durchschnittlichen CO2-Höchstausstoß von ca. 100 g/km für Kleinwagen und Kombifahrzeuge, ca. 130 g/km für Limousinen und ca. 160 g/km für Busse/Nutzfahrzeuge beschafft werden (vgl. Maßnahme M.04 Zentrales Fuhrparkmanagement). Bei Bedarf Ausbau von Carsharing in den Umlandkommunen für die Außenstellen der Region Hannover Prüfen, ob bei Rahmenverträgen für Car-Sharing klimafreundliche Kriterien (E-Fahrzeuge) berücksichtigt werden können (aufgrund bestehender Rahmenverträge erst ab 2024 möglich) Umsetzungsstand / Vorarbeiten und Erfolge Hemmnisse Beschaffung: derzeit Wirtschaftlichkeit vs. Klimaaspekt Reichweiten der E-Fahrzeuge und mangelnden Lade-Infrastruktur verhindern derzeit ein vollständiges Umstellen auf E-Mobilität Ohne die Nutzung von privaten Pkw für Dienstreisen kann ein erheblicher Anteil der Arbeit nicht ausgeführt werden (bspw. Außendienst im sozialen Bereich). Derzeit werden 600 private Pkw für Dienstreisen genutzt. Eigenständigkeit der Fachbereiche in ihren Außenstellen mit einem unterschiedlichen Bedarf an einem dezentralen Fuhrparkmanagement. Hinweise Leitfaden „Beschaffung von Elektro- und Hybridfahrzeugen“ der „Kompetenzstelle für Nachhaltige Beschaffung“ Abschätzung des Ein personeller Mehrbedarf würde nur dann entstehen, wenn der Fuhrpark drastisch erweitert, gleichzeitig personellen Bedarfs aber keine Dispositionssoftware angeschafft wird. Zeitraum Bedarf Abschätzung des Durch den Fahrzeugtausch hin zu neuen Technologien (E-Fahrzeuge) entstehen (geringere) Mehrkosten je finanziellen Bedarfs Fahrzeug, die derzeit jedoch nicht genau beziffert werden können. Durch besser ausgelastete Dienstfahrzeuge kann eine Kostenreduktion erreicht werden. Priorität In sehr hohem Maße erwartbar +++ Unklar 0 In hohem Maße erwartbar ++ Nicht erwartbar - Erwartbar + CO2- Finanzierung/ Öffentlichkeits- Umsetzungs- Beeinflussbarkeit Einsparpotenzial Förderung wirksam aufwand Region + + 0 + 0 Begründung der Priorität Umsetzungsphase Status Neu Angepasst Fortschreitend Gestrichen Erledigt X Anmerkung Bewertung der Nicht oder kaum Sehr erfolgreich Erfolgreich Weniger erfolgreich Ausbaufähig bisherigen Umsetzung umsetzbar Begründung der Bewertung Drucksachen zur Umsetzung 14
Anlage 3c (BDs 4446 (IV)): Maßnahmenbögen HF Mitarbeitermobilität (I-M) Hinweise, Hemmnisse und weitere Handlungs- empfehlungen Datum: 26.05.2021 15
Anlage 3c (BDs 4446 (IV)): Maßnahmenbögen HF Mitarbeitermobilität (I-M) Maßnahmenbogen Maßnahmen für eine treibhausgasneutrale Regionsverwaltung (I) I-M.07 | Stellplatzmanagement Sinnvolle und an Klimaschutzaspekte gekoppelte Steuerung der zukünftigen Parkberechtigungen am Campus der Regionsverwaltung. Handlungsfeld I-M Mitarbeitermobilität Beschlusslage BDs mit Datum Bezug zu vorhandenen Grobkonzept Parkraummanagement Aktivitäten DK-Vorlage „Zukunft der Mobilität“ vom 21.10.2019 AG Interne Mobilität Kurzbeschreibung Neustrukturierungen der Stellplätze (PkW+Fahrrad etc.) sowie Parkberechtigungen durch: Jobticket und Parkplatz kombiniert als „Mobilitätskarte“ anbieten (Ziel und Ausrichtung der Privilegierung von Fahrgemeinschaften, Carsharing- und E-Fahrzeuge (parken kostenlos bzw. Maßnahme) kostenreduziert) Kriterien für Zuteilung von Parkberechtigungen entwickeln Bepreisung der Parkplatznutzung mit ortsüblichen Gebühren Bepreisung in Abhängigkeit von der Erreichbarkeit mit alternativen Verkehrsmitteln überdachte und gesicherte Radstellplätze Bereitstellung der Ladeinfrastruktur (Nutzung Ladesäule E-Auto) Motivation und Kommunikation der Maßnahme in die Mitarbeiterschaft (M.01b) THG-Relevanz und Durch Parkraummanagement und Beratung werden die Beschäftigten zur Nutzung alternativer Verkehrsmittel Bedeutung für den motiviert, so dass Anteil der Anteil der für den Arbeitsweg mit Pkw gefahrenen Kilometer und damit die CO2- Klimaschutz Emissionen zurückgehen. Zuständige 17.02 (Team Flächenmanagement) Verwaltungseinheit Mitarbeit aktiv 01, 11, 13, 17.03, 18.03, 18.05, 19.01, 20, 86, III.2, GPR, ÖPR, SBV (Schwerbehindertenvertretung) Information AG Interne Mobilität Ziele bis … 2022 200 neue überdachte und gesicherte Radstellplätze bei Regionsverwaltung 2023 Die geplanten Bautätigkeiten auf dem Campus der Regionsverwaltung Hannover beinhalten eine verminderte Anzahl an Parkplätzen. Dadurch ergibt sich ein zeitnaher Handlungsbedarf. Das Konzept muss bis 2023 erstellt sein. Umsetzung: während der gesamten Bauphase, danach kontinuierlich 2030 Das neue Stellplatzmanagement der Region Hannover am Dienstort Campus erweist sich als effektiv, trägt zur CO2-Reduzierung bei und unterstützt auf diese Weise die Klimaschutzziele der Region. Harte Indikatoren Anzahl der Parkplätze, die durch private Pkw besetzt sind; Anzahl Radstellplätze, Anzahl Fahrgemeinschaften, Carsharingfahrzeuge, E-Fahrzeuge der Beschäftigten, Mobilitäts- und Aktionstage zur Sensibilisierung der Beschäftigten, ihre Routinen auf dem Weg zur Arbeit zu überdenken (Verknüpfung mit I-M.02) Weiche Indikatoren Akzeptanz für Vergabeverfahren der Parkberechtigungen Datenlage Angaben zu verfügbaren Daten können erst nach Erarbeitung und Abstimmung des Gesamtkonzeptes benannt werden 16
Anlage 3c (BDs 4446 (IV)): Maßnahmenbögen HF Mitarbeitermobilität (I-M) Schritte zur Aufbau einer Projektstruktur unter Einbindung der Maßnahmen I-M.01 bis I-M.04, Konzepterarbeitung mit Zielerreichung/ Meilensteinen weiteres Vorgehen Klärung von Ansprüchen an den Parkraum (Definition von Nutzergruppen etc.) Entwicklung eines Parkgebührenkonzeptes Einsatz Dispositionssoftware (Verknüpfung mit I-M.05) begleitendes Kommunikationskonzept (Verknüpfung mit I-M.02) Umsetzungsstand / Vorarbeiten und Erfolge Hemmnisse Abschätzung des Die Erstellung eines übergeordneten, umfassenden Konzeptes zum Parkraummanagement sowie des personellen Bedarfs begleitenden Kommunikationskonzeptes erfordert Zeit und somit grundsätzlich auch personelle Ressourcen. Der genaue Bedarf kann gegenwärtig noch nicht abgeschätzt werden. Zeitraum Bedarf Abschätzung des Der finanzielle Bedarf wird sich im weiteren Verlauf aus den Festlegungen des Gesamtkonzepts ergeben. finanziellen Bedarfs Priorität In sehr hohem Maße erwartbar +++ Unklar 0 In hohem Maße erwartbar ++ Nicht erwartbar - Erwartbar + CO2- Finanzierung/ Öffentlichkeits- Umsetzungs- Beeinflussbarkeit Einsparpotenzial Förderung wirksam aufwand Region + ++ + ++ +++ Begründung der Priorität Umsetzungsphase Status Neu Angepasst Fortschreitend Gestrichen Erledigt X Anmerkung Bewertung der Nicht oder kaum Sehr erfolgreich Erfolgreich Weniger erfolgreich Ausbaufähig bisherigen Umsetzung umsetzbar Begründung der Bewertung Drucksachen zur Umsetzung Hinweise, Hemmnisse und weitere Handlungs- empfehlungen Datum: 26.05.2021 17