Vertrag_Erhebung_19-07-2019

/ 2652
PDF herunterladen
119 – Vertraulich – Z30/SeV/288.3/1735/G14 | Zweites Finales Angebot Paspagon | Businessplan Anlage D: An- nahmenbuch 1.         Aufbau des Finanzmodells Die vorliegende Modelldokumentation dient der Erläuterung des von uns im Rahmen der Ab- gabe des finalen Angebots für die Vergabe – Entwicklung, Aufbau und Betrieb eines Systems für die Erhebung der Infrastrukturabgabe für die Benutzung von Bundesfernstraßen (Infra- strukturabgabeerhebungssystem) erstellten Finanzmodells. Im Rahmen der Modelldokumentation beschreiben wir (1) die Struktur und Funktionsweise des Finanzmodells, (2) den Inhalt und die Funktion der einzelnen Tabellenblätter und (3) die dem Modell zugrundeliegenden Prinzipien und Annahmen. Das Finanzmodell stellt die geplante Vermögens-, Ertrags-, und Finanzlage der Projektgesell- schaft (AutoTicket GmbH) dar. Wir haben alle Zahlungsströme in vierteljährlicher und jährli- cher Periodizität abgebildet. Hinsichtlich der Vertragslaufzeit unterscheiden wir die folgenden drei Szenarien:   Basisszenario – ordentliche Laufzeit des Vertrags ohne Verlängerungsoption   Verlängerungsoption 1 – Verlängerung der ordentlichen Vertragslaufzeit um 3 x 1 Jahr   Verlängerungsoption 2 – Verlängerung der ordentlichen Vertragslaufzeit um 1 x 3 Jahre Das Finanzmodell besteht aus Ergebnis-, Berechnungs- und Eingabetabellenblättern. In den Ergebnistabellenblättern sind die Teilergebnisse aus den Berechnungstabellenblättern in über- sichtlicher Form zusammengefasst. In den Eingabetabellenblättern sind sämtliche in das Mo- dell eingehende Parameter sowie gegebenenfalls sich daraus ergebende Berechnungen darge- stellt, welche in weiterer Folge als Input für die Berechnungstabellenblätter dienen. Die Daten des Finanzmodells werden mit Hilfe der Zuordnung in Spalte B sowie der „Sum- mewenn“-Funktion zwischen den Tabellenblättern übertragen. Die Zeilen 2 bis 11 eines Arbeitsblatts haben wir für folgende Angaben verwendet:   Inhalt des Arbeitsblatts   Art des Arbeitsblatts   Betriebsquartal / -jahr   Kalenderquartal / -jahr Seite 2 von 28
1761

120 – Vertraulich – Z30/SeV/288.3/1735/G14 | Zweites Finales Angebot Paspagon | Businessplan Anlage D: An- nahmenbuch Den Betriebsstart planen wir im Finanzmodell für den 1. Oktober 2020. Dadurch weichen die Betriebsjahre von den Kalenderjahren ab. Daraus ergibt sich, dass bezüglich der Spaltenbe- zeichnungen das erste Quartal eines Betriebsjahres dem vierten Quartal eines Kalenderjahres entspricht. 2.        Ergebnistabellenblätter In den drei Ergebnistabellenblättern („Basisszenario“, „Verlängerungsoption 1“ und „Verlän- gerungsoption 2“) haben wir alle Teilergebnisse aus den Berechnungstabellenblättern zusam- mengefasst. Die Berechnungstabellenblätter beinhalten demzufolge eine genauere Aufschlüs- selung der einzelnen Vermögens-, Ertrags- und Aufwandspositionen auf Basis der dem Mo- dell zugrundeliegenden Prinzipien und Annahmen. Die drei Ergebnistabellenblätter unterscheiden sich hinsichtlich der abgebildeten Laufzeit:    Basisszenario – 12 Jahre (ordentliche Laufzeit des Vertrags ohne Verlänge- rungsoption)    Verlängerungsoption 1 – 15 Jahre (Verlängerung der ordentlichen Vertragslaufzeit um 3 x 1 Jahr)    Verlängerungsoption 2 – 15 Jahre (Verlängerung der ordentlichen Vertragslaufzeit um 1 x 3 Jahre) Die drei Ergebnistabellenblätter sind identisch aufgebaut. Wir unterscheiden jeweils die fol- genden eigenständigen Bereiche:    Gewinn- und Verlustrechnung    Bilanz    Cash-Flow-Rechnung    Finanzkennzahlen    Mittelherkunft und Mittelverwendung Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) Wir haben die Gewinn- und Verlustrechnung basierend auf § 275 HGB erstellt. Die Daten der Gewinn- und Verlustrechnung gehen aus den Berechnungstabellenblättern zur GuV („GuV > Umsatzerlöse“ und „GuV > Aufwendungen“) hervor. Seite 3 von 28
1762

121 – Vertraulich – Z30/SeV/288.3/1735/G14 | Zweites Finales Angebot Paspagon | Businessplan Anlage D: An- nahmenbuch Bilanz Wir haben die Bilanz auf Basis von § 266 HGB erstellt. Die Daten der Bilanz ergeben sich hauptsächlich aus den Berechnungstabellenblättern zur Bilanz („Bilanz > Aktiva“ und „Bilanz > Passiva“). Der Kassenbestand geht aus der Cash-Flow-Rechnung des jeweiligen Ergebnist- abellenblatts hervor. Der Jahresüberschuss / -fehlbetrag basiert auf der GuV des jeweiligen Ergebnistabellenblatts. Cash-Flow-Rechnung In der hier vorliegenden indirekten Cash-Flow-Rechnung haben wir zwischen dem Cash Flow aus operativer Geschäftstätigkeit, aus Investitionstätigkeit und aus Finanzierungstätigkeit un- terschieden. Die Cash-Flow-Rechnung geht aus der GuV sowie der Bilanz des jeweiligen Er- gebnistabellenblatts hervor. Finanzkennzahlen Außerdem haben wir in jedem Ergebnistabellenblatt folgende Finanzkennzahlen dargestellt:    Eigenkapitalrendite vor Steuern    Eigenkapitalrendite nach Steuern    Durchschnittliche gewichtete Kapitalkosten    Durchschnittliche Bindung des Eigenkapitals    Durchschnittliche Bindung des Fremdkapitals    Eigenkapitalquote    Liquidität 2. Grades    Debt Service Coverage Ratio (DSCR)    DSCR (Definition Bank)    DSCR (12 Monate; zurückblickend; Definition Bank)    DSCR (12 Monate; vorausschauend; Definition Bank)    DSCR (6 Monate; zurückblickend; Definition Bank)    Loan Life Coverage Ratio (LLCR)    Project Life Coverage Ratio (PLCR) Die Finanzkennzahlen basieren auf der GuV und der Bilanz des jeweiligen Ergebnistabellen- blatts und werden, mit Ausnahme der DSCR (Definition Bank), DSCR (12 Monate; zurück- Seite 4 von 28
1763

122 – Vertraulich – Z30/SeV/288.3/1735/G14 | Zweites Finales Angebot Paspagon | Businessplan Anlage D: An- nahmenbuch blickend; Definition Bank), DSCR (12 Monate; vorausschauend; Definition Bank) und DSCR (6 Monate; zurückblickend; Definition Bank), auf Basis der Vorgaben in den Bewerbungsbe- dingungen berechnet. Bei den vier Finanzkennzahlen gemäß Definition Bank, welche wir nicht auf Basis der Vor- gaben in den Bewerbungsbedingungen berechnet haben, handelt es sich um zusätzlichen In- formationsbedarf des finanzierenden Kreditinstituts. Mittelherkunft und Mittelverwendung Zudem haben wir in jedem Ergebnistabellenblatt eine Übersicht über die Mittelherkunft und deren Verwendung für den gesamten Vertragszeitraum dargestellt. Die Mittelherkunft umfasst folgende Positionen:    Eigenkapital    Gesellschafterdarlehen    Bankdarlehen    Vergütungselemente    Sonstige Finanzierungsquellen Die Mittelverwendung beinhaltet folgende Positionen:    Investitionskosten    Betriebskosten    Ertragsteuern    Umsatzsteuer    Darlehenszinsen    Darlehenstilgungen    Eigenkapitalausschüttungen und -rückführungen    Sonstige Mittelverwendung Die Mittelherkunft und Mittelverwendung geht aus der GuV sowie der Bilanz des jeweiligen Ergebnistabellenblatts hervor. 3.       Berechnungstabellenblätter Seite 5 von 28
1764

123 – Vertraulich – Z30/SeV/288.3/1735/G14 | Zweites Finales Angebot Paspagon | Businessplan Anlage D: An- nahmenbuch Alle Berechnungen in den Berechnungstabellenblättern sind ausschließlich auf den Input in den Eingabetabellenblättern zurückzuführen. Wir haben folgende Berechnungstabellenblätter im Modell berücksichtigt: Tabellenblatt                      Inhalt GuV > Umsatzerlöse                 In diesem Tabellenblatt haben wir die geplanten Um- satzerlöse der Projektgesellschaft im Wesentlichen auf Basis der Angaben in den Eingabetabellenblättern „GuV > Preisblatt“ und „GuV > Sonstiger Input“ be- rechnet. GuV > Aufwendungen                 Dieses Tabellenblatt beinhaltet die Ergebnisse und Un- terpositionen aller Aufwandspositionen der GuV der Projektgesellschaft auf Basis der in den Eingabetabel- lenblättern von uns getroffenen Annahmen. Bilanz > Aktiva                    Dieses Tabellenblatt beinhaltet die Kalkulationen aller Positionen der Aktivseite der Bilanz der Projektgesell- schaft auf Basis der in den Eingabetabellenblättern „GuV > Detailkalkulation“, „GuV > Sonstiger Input“ und „Bilanz > Input Aktiva“ von uns getroffenen An- nahmen. Bilanz > Passiva                   Dieses Tabellenblatt beinhaltet die Kalkulationen aller Positionen der Passivseite der Bilanz der Projektgesell- schaft auf Basis der in den Eingabetabellenblättern „GuV > Detailkalkulation“, „GuV > Sonstiger Input“ und „Bilanz > Input Passiva“ von uns getroffenen An- nahmen. Seite 6 von 28
1765

124 – Vertraulich – Z30/SeV/288.3/1735/G14 | Zweites Finales Angebot Paspagon | Businessplan Anlage D: An- nahmenbuch 3.1.      „GuV > Umsatzerlöse“ In diesem Tabellenblatt planen wir die Umsatzerlöse der Projektgesellschaft, welche aus- schließlich auf Basis des Betreibervertrags über die Entwicklung, den Aufbau und den Betrieb eines Systems für die Erhebung der Infrastrukturabgabe (Vertrag Erhebung) mit dem Auf- traggeber generiert werden. Mit Hilfe der jährlichen Vergütung für die einzelnen Komponenten aus dem Eingabetabellen- blatt „GuV > Preisblatt“ haben wir die geplanten Umsatzerlöse der Projektgesellschaft er- rechnet. Wir haben nur die feste Vergütung II auf Basis einer Preissteigerungsrate i.H.v. 1,30 % p.a. über die Vertragslaufzeit indexiert. Wir haben die Umsatzerlöse für die drei Szenarien separat berechnet. 3.2.      „GuV > Aufwendungen“ Dieses Tabellenblatt beinhaltet die Ergebnisse und Unterpositionen aller Aufwandspositionen der GuV der Projektgesellschaft auf Basis der in den Eingabetabellenblättern von uns ge- troffenen Annahmen. Im Tabellenblatt „GuV > Aufwendungen“ unterscheiden wir die eigenständigen Bereiche:    Materialaufwand    Personalaufwand    Sonstige betriebliche Aufwendungen    Abschreibungen    Zinsen und ähnliche Aufwendungen    Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Materialaufwand An dieser Stelle des Finanzmodells zeigen wir die geplanten Betriebskosten des Materialauf- wands. Die Daten basieren auf den Eingabetabellenblättern „GuV > Detailkalkulation“ sowie „GuV > Sonstiger Input“. Den Materialaufwand haben wir über die Vertragslaufzeit auf Basis einer Preissteigerungsrate i.H.v. 1,30 % p.a. indexiert. Personalaufwand Seite 7 von 28
1766

125 – Vertraulich – Z30/SeV/288.3/1735/G14 | Zweites Finales Angebot Paspagon | Businessplan Anlage D: An- nahmenbuch An dieser Stelle des Modells zeigen wir die geplanten Betriebskosten des Personalaufwands. Die Daten basieren auf den Eingabetabellenblättern „GuV > Detailkalkulation“ sowie „GuV > Sonstiger Input“. Den Personalaufwand haben wir über die Vertragslaufzeit auf Basis einer Preissteigerungsrate i.H.v. 1,30 % p.a. indexiert. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich aus den Kostenpositionen Energie, Telekommunikation, Rechenzentrum, Miete, Recruiting / Leiharbeit, Kosten für Erschlie- ßung, Immaterielle Vermögensgegenstände, Patente, Beratung, Rückbau, Versicherungen, Sonstiges sowie Informations- und Marketingmaßnahmen zusammen. Wir zeigen jeweils die geplanten Betriebskosten. Die Daten basieren im Wesentlichen auf den Eingabetabellenblättern „GuV > Detailkalkulati- on“ sowie „GuV > Sonstiger Input“. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben wir über die Vertragslaufzeit auf Basis einer Preissteigerungsrate i.H.v. 1,30 % p.a. indexiert. Abschreibungen Wir planen, dass die in der Projektgesellschaft anfallenden Errichtungsinvestitionen zunächst im Anlagevermögen in der Position „geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau“ aktiviert werden. Die mit den Errichtungsinvestitionen verbundenen Vermögensgegenstände sollen bei Inbetriebnahme in die Positionen „Immaterielle Vermögensgegenstände“ und „Technische Anlagen und Maschinen“ umgebucht werden. Darüber hinaus sollen Ersatzinvestitionen in den Positionen „Immaterielle Vermögensgegenstände“ und „Technische Anlagen und Ma- schinen“ aktiviert werden. Die Vermögensgegenstände sollen während der Vertragslaufzeit über 12 Jahre („Immaterielle Vermögensgegenstände“) und 5 Jahre („Technische Anlagen und Maschinen“) bei der Pro- jektgesellschaft abgeschrieben werden. Sofern jedoch zum Investitionszeitpunkt eines Vermögensgegenstands weniger als 12 Jahre („Immaterielle Vermögensgegenstände“) bzw. 5 Jahre („Technische Anlagen und Maschi- nen“) bis zum Ende der ordentlichen Vertragslaufzeit verbleiben, schreiben wir den Vermö- gensgegenstand über den verbleibenden Zeitraum bis zum Ende der ordentlichen Vertrags- laufzeit ab (End-of-Contract-Abschreibung). Seite 8 von 28
1767

126 – Vertraulich – Z30/SeV/288.3/1735/G14 | Zweites Finales Angebot Paspagon | Businessplan Anlage D: An- nahmenbuch Die Daten basieren auf dem Berechnungstabellenblatt „Bilanz > Aktiva“. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Projektgesellschaft soll sowohl über Eigenkapital (Stammkapital und Kapitalrücklage), Gesellschafterdarlehen (Tranche I, Tranche II) als auch über Bankdarlehen (Tranche A, Tran- che B, Tranche C, Tranche D und Tranche E) finanziert werden. Daher haben wir mit jährlichen Zinsaufwendungen für das Gesellschafterdarlehen i.H.v. 2,00 % für die Tranchen I und II geplant. Weiterhin berücksichtigen wir in der Planung jährliche Zinsaufwendungen für die Bankdarle- hen i.H.v. 2,00 % für die Tranchen A, C und E, sowie 0,8% für die Tranchen B und D. Darüber hinaus planen wir für die Bankdarlehen mit Bereitstellungszinsen i.H.v. 0,44 % p.a. für die Tranchen A, C und E, sowie 0,21 % p.a. für die Tranchen B und D. Außerdem haben wir bei Abschluss der Darlehensverträge einmalig anfallende Abschlusspro- visionen i.H.v. T€ 900 eingeplant (jeweils T€ 450 für Tranche A und C). Die Daten basieren auf dem Berechnungstabellenblatt „Bilanz > Passiva“. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Für die Berechnung der geplanten Ertragsteuern der Projektgesellschaft haben wir einen Kör- perschaftsteuersatz i.H.v. 15,83 % (auf Basis einer Körperschaftsteuer von 15,00 % zuzüglich eines Solidaritätszuschlags von 5,50 %) sowie einen Gewerbesteuersatz i.H.v. 14,35 % (auf Basis einer Steuermesszahl von 3,50 % sowie eines Hebesatzes für Berlin von 410,00 %) be- rücksichtigt. Außerdem haben wir das EBT für die Berechnung der Ertragsteuern der Projektgesellschaft auf Basis der Zinsschrankenregelung nach § 4h EStG in Verbindung mit § 8a KStG korrigiert. Auf die Abbildung eines EBITDA-Vortrags im Rahmen der Zinsschranke haben wir verzich- tet, da in den ersten Perioden negative EBITDA-Ergebnisse erwartet werden und daher kein Vortrag zur Anwendung kommt. Zudem haben wir das EBT für die Berechnung des Gewerbesteueraufwands um gewerbesteu- erliche Hinzurechnungen für Zinsen, Mieten für unbewegliche Wirtschaftsgüter sowie Kon- zessionen und Lizenzen nach § 8 GewStG erhöht. Seite 9 von 28
1768

127 – Vertraulich – Z30/SeV/288.3/1735/G14 | Zweites Finales Angebot Paspagon | Businessplan Anlage D: An- nahmenbuch Die Daten basieren auf dem Eingabetabellenblatt „GuV > Sonstiger Input“. Wir haben die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die drei Szenarien separat be- rechnet. 3.3.      „Bilanz > Aktiva“ Dieses Tabellenblatt beinhaltet die Kalkulationen aller Positionen der Aktivseite der Bilanz der Projektgesellschaft auf Basis der in den Eingabetabellenblättern „GuV > Detailkalkulati- on“, „GuV > Sonstiger Input“ und „Bilanz > Input Aktiva“ von uns getroffenen Annahmen. Im Tabellenblatt „Bilanz > Aktiva“ unterscheiden wir die eigenständigen Bereiche:    Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau    Immaterielle Vermögensgegenstände    Technische Anlagen und Maschinen    Forderungen aus Lieferungen und Leistungen    Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Das Anlagevermögen besteht unter anderem aus der Position „Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau“, deren Zugänge wir auf Basis der erwarteten Errichtungskosten während der Vertragslaufzeit geplant haben. Die mit den Errichtungsinvestitionen verbundenen Vermö- gensgegenstände sollen bei Inbetriebnahme in die Positionen „Immaterielle Vermögensge- genstände“ und „Technische Anlagen und Maschinen“ umgebucht werden. Die Daten zu den Errichtungskosten basieren auf dem Eingabetabellenblatt „GuV Detailkal- kulation“. Die Investitionen in das Anlagevermögen haben wir über die Vertragslaufzeit auf Basis einer Preissteigerungsrate i.H.v. 1,30 % p.a. indexiert. Immaterielle Vermögensgegenstände Die mit den Errichtungsinvestitionen verbundenen immateriellen Vermögensgegenstände sollen bei Inbetriebnahme aus der Position „Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau“ in die Position „Immaterielle Vermögensgegenstände“ umgebucht werden. Darüber hinaus sol- Seite 10 von 28
1769

128 – Vertraulich – Z30/SeV/288.3/1735/G14 | Zweites Finales Angebot Paspagon | Businessplan Anlage D: An- nahmenbuch len Ersatzinvestitionen in immaterielle Vermögensgegenstände in der Position „Immaterielle Vermögensgegenstände“ aktiviert werden. Wir planen, dass die mit den Investitionen verbundenen Vermögensgegenstände während der Vertragslaufzeit über 12 Jahre bei der Projektgesellschaft abgeschrieben werden. Sofern jedoch zum Investitionszeitpunkt eines Vermögensgegenstands weniger als 12 Jahre bis zum Ende der ordentlichen Vertragslaufzeit verbleiben, schreiben wir den Vermögensge- genstand über den verbleibenden Zeitraum bis zum Ende der ordentlichen Vertragslaufzeit ab (End-of-Contract-Abschreibung). Die Investitionen in das Anlagevermögen haben wir über die Vertragslaufzeit auf Basis einer Preissteigerungsrate i.H.v. 1,30 % p.a. indexiert. Technische Anlagen und Maschinen Die mit den Errichtungsinvestitionen verbundenen materiellen Vermögensgegenstände sollen bei Inbetriebnahme aus der Position „Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau“ in die Position „Technische Anlagen und Maschinen“ umgebucht werden. Darüber hinaus sollen Ersatzinvestitionen in materielle Vermögensgegenstände in der Position „Technische Anlagen und Maschinen“ aktiviert werden. Wir planen, dass die mit den Investitionen verbundenen Vermögensgegenstände während der Vertragslaufzeit über 5 Jahre bei der Projektgesellschaft abgeschrieben werden. Sofern jedoch zum Investitionszeitpunkt eines Vermögensgegenstands weniger als 5 Jahre bis zum Ende der ordentlichen Vertragslaufzeit verbleiben, schreiben wir den Vermögensgegen- stand über den verbleibenden Zeitraum bis zum Ende der ordentlichen Vertragslaufzeit ab (End-of-Contract-Abschreibung). Die Investitionen in das Anlagevermögen haben wir über die Vertragslaufzeit auf Basis einer Preissteigerungsrate i.H.v. 1,30 % p.a. indexiert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Wir gehen davon aus, dass Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausschließlich im Zusammenhang mit der Vergütung durch den Auftraggeber bestehen werden. Wir haben die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf Basis der Umsatzerlöse berechnet. Dabei Seite 11 von 28
1770

Zur nächsten Seite