Vertrag_Erhebung_19-07-2019

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129 – Vertraulich – Z30/SeV/288.3/1735/G14 | Zweites Finales Angebot Paspagon | Businessplan Anlage D: An- nahmenbuch haben wir ein Zahlungsziel der Umsatzerlöse von 30 Tagen und einen Umsatzsteuersatz von 19,00 % berücksichtigt (siehe Eingabetabellenblatt „Bilanz > Input Aktiva“). Weiterhin kalkulieren wir an dieser Stelle die Umsatzsteuerverbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt, welche im Zusammenhang mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen werden. Im Finanzmodell planen wir, dass zum Zeitpunkt der Zahlung der Forde- rungen aus Lieferungen und Leistungen auch die Umsatzsteuerverbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt beglichen werden. Wir haben die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Umsatzsteuerverbind- lichkeiten für die drei Szenarien separat berechnet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die von uns geplanten Vertragsabschlüsse für die Beschaffung und Wartung im Zusammen- hang mit den Kostenpositionen Rechenzentren sowie Sonstiges in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen führen zu mehreren Vorauszahlungen während des Vertragszeitraums. Daher planen wir, mit Hilfe von aktiven Rechnungsabgrenzungsposten die aufwandswirksame Er- fassung gleichmäßig über den jeweiligen Nutzungszeitraum zu verteilen. Die betreffenden zu schließenden Verträge planen wir mit einer Vertragslaufzeit über (zunächst) 12 Betriebsjahre, so dass dieser Zeitraum der Abgrenzung zugrunde gelegt wurde. 3.4.      „Bilanz > Passiva“ Dieses Tabellenblatt beinhaltet die Kalkulationen aller Positionen der Passivseite der Bilanz der Projektgesellschaft auf Basis der in den Eingabetabellenblättern „GuV > Detailkalkulati- on“, „GuV > Sonstiger Input“ und „Bilanz > Input Passiva“ von uns getroffenen Annahmen. Im Tabellenblatt „Bilanz > Passiva“ unterscheiden wir die eigenständigen Bereiche:    Eigenkapital    Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen    Gesellschafterdarlehen    Bankdarlehen Eigenkapital Seite 12 von 28
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130 – Vertraulich – Z30/SeV/288.3/1735/G14 | Zweites Finales Angebot Paspagon | Businessplan Anlage D: An- nahmenbuch Das geplante Eigenkapital besteht aus dem gezeichneten Kapital, einer Kapitalrücklage, dem Gewinnvortrag / Verlustvortrag, den Ausschüttungen an Gesellschafter und dem Jahresüber- schuss / -fehlbetrag. Das gezeichnete Kapital haben wir i.H.v. € 25.000 geplant (siehe Tabellenblatt „Bilanz > In- put Passiva“). In die Kapitalrücklage sollen € 20,0 Mio. durch die Gesellschafter eingebracht weden. Der Gewinnvortrag / Verlustvortrag einer Periode ergibt sich aus dem Gewinnvortrag / Verlustvortrag der Vorperiode, den Ausschüttungen an Gesellschafter der Vorperiode sowie dem Jahresüberschuss / -fehlbetrag der Vorperiode. Die Ausschüttungen an Gesellschafter haben wir während der Vertragslaufzeit auf Basis fol- gender Bedingungen geplant:    Eine Ausschüttung setzt voraus, dass alle Darlehen zurückgeführt sind.    Eine Ausschüttung setzt einen Jahresüberschuss voraus und kann maximal in Höhe des Jahresüberschusses erfolgen.    Der Kassenbestand nach Ausschüttung beträgt mindestens € 5,0 Mio.    Das Eigenkapital nach Ausschüttung entspricht mindestens der Summe aus ge- zeichnetem Kapital und Kapitalrücklage. Weiterhin planen wir, dass das zum Ende der Vertragslaufzeit nach Eingang aller Forderun- gen und Bedienung aller Verbindlichkeiten verbleibende Eigenkapital vollständig ausgeschüt- tet wird. Wir haben das Eigenkapital für die drei Szenarien separat berechnet. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Wir gehen davon aus, dass die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausschließ- lich mit dem Materialaufwand und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zusammen- hängen werden. Bei der Berechnung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wir ein Zahlungsziel des Materialaufwands und der sonstigen betrieblichen Aufwen- dungen von 30 Tagen und einen Umsatzsteuersatz von 19,00 % berücksichtigt (siehe Tabel- lenblatt „Bilanz > Input Passiva“). Weiterhin kalkulieren wir an dieser Stelle die Umsatzsteuerforderungen gegenüber dem Fi- nanzamt, welche im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistun- Seite 13 von 28
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131 – Vertraulich – Z30/SeV/288.3/1735/G14 | Zweites Finales Angebot Paspagon | Businessplan Anlage D: An- nahmenbuch gen bestehen werden. Im Finanzmodell planen wir, dass zum Zeitpunkt der Zahlung der Ver- bindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auch die Umsatzsteuerforderungen gegenüber dem Finanzamt beglichen werden. Neben den Umsatzsteuerforderungen berechnen wir hier auch die Forderungen aus Portoer- stattung, welche gegenüber dem Auftraggeber bestehen werden. Wir planen die Forderungen aus Portoerstattung auf Basis eines Zahlungsziels von 30 Tagen und exklusive Umsatzsteuer. Wir haben die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Umsatzsteuerfor- derungen für die drei Szenarien separat berechnet. Gesellschafterdarlehen Die Projektgesellschaft soll unter anderem über ein Gesellschafterdarlehen i.H.v. € 25,0 Mio. (Tranche I: € 25,0 Mio.; Tranche II: € 0 Mio.) finanziert werden. Wir haben das Gesellschaf- terdarlehen mit einem jährlichen Zinssatz i.H.v. 2,00 % für Tranche I und II geplant. Zinsen für den Zeitraum vor Erhebungsbeginn werden erst im ersten Betriebsquartal an die Gesell- schafter ausgezahlt, so dass eine Zinsverbindlichkeit i.H.v. € 0,7 Mio. gegenüber Gesellschaf- tern entsteht. Darüber hinaus stellen die Gesellschafter bis zum Financial Close nach Ziffer 16.2.1 Betrei- bervertrag ein weiteres Gesellschafterdarlehen („Gesellschafterdarlehen II“) in der Höhe von insgesamt € 10.000.000,- wiederum zu gleichen Teilen (EVENTIM: € 5.000.000,-; KTC: € 5.000.000,-) zur Verfügung. Das Gesellschafterdarlehen II wird der Gesellschaft über die gesamte Projektlaufzeit von 12 Jahren zur Verfügung gestellt und wird mit einem Festzinssatz in gleicher Höhe wie bei Tranche A der Fremdfinanzierung (vgl. Ziffer Error! Reference source not found. Fremdkapital) verzinst. Die Zinsen sind zusätzlich zu den Kapitalraten zu entrichten. Das Gesellschafterdarlehen II wird als revolvierende Kreditlinie zur Verfügung gestellt, so dass die autoTicket GmbH die Kreditlinie bei Bedarf in Anspruch nehmen kann. Zusätzlich zu den Gesellschafterdarlehen I und II in Höhe von insgesamt € 35.000.000,- wer- den die Gesellschafter der autoTicket GmbH bis zum Financial Close nach Ziffer 16.2.1 Be- treibervertrag einen Vertrag über ein Gesellschafterdarlehen bezeichnet als „Tranche E“ in Höhe von € 30.000.000,- wiederum zu gleichen Teilen (EVENTIM: € 15.000.000,-; KTC: € 15.000.000,-) abschließen. Seite 14 von 28
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132 – Vertraulich – Z30/SeV/288.3/1735/G14 | Zweites Finales Angebot Paspagon | Businessplan Anlage D: An- nahmenbuch Das Gesellschafterdarlehen „Tranche E“ wird der Gesellschaft über die gesamte Projektlauf- zeit von 12 Jahren zur Verfügung gestellt und wird mit einem Festzinssatz in gleicher Höhe wie bei Tranche A der Fremdfinanzierung (vgl. Ziffer Error! Reference source not found. Fremdkapital) verzinst. Die Zinsen sind zusätzlich zu den Kapitalraten zu entrichten. Das Gesellschafterdarlehen „Tranche E“ wird als revolvierende Kreditlinie zur Verfügung gestellt, so dass die autoTicket GmbH die Kreditlinie bei Bedarf in Anspruch nehmen kann. Bankdarlehen Weiterhin soll die Projektgesellschaft über Bankdarlehen i.H.v. € 175,0 Mio. (Tranche A: € 57,5 Mio.; Tranche B: € 30,0 Mio.; Tranche C: € 57,5 Mio.; Tranche D: € 30,0 Mio.) finan- ziert werden. Die Gesellschafter und die autoTicket GmbH prüfen zu gegebener Zeit, ob das Gesellschaf- terdarlehen „Tranche E“ im Rahmen einer Refinanzierung durch eine Fremdkapitalfinanzie- rung (Kontokorrentlinie) in Höhe von bis zu € 30.000.000,- ersetzt werden kann. Dement- sprechend wurde die Tranche E im Finanzmodell als Fremdkapital abgebildet. Sofern die Re- finanzierung des Gesellschafterdarlehens „Tranche E“ verworfen wird, wird die „Tranche E“ als Gesellschafterdarlehen fortbestehen. In der Planung berücksichtigen wir jährliche Zinssätze für die Bankdarlehen i.H.v. 2,00 % für Tranche A, 0,80 % für Tranche B, 2,00 % für Tranche C, 0,80 % für Tranche D und 2,00 % für Tranche E. Darüber hinaus planen wir für die Bankdarlehen mit Bereitstellungszinsen i.H.v. 0,44 % p.a. für Tranche A, 0,21 % p.a. für Tranche B, 0,44 % p.a. für Tranche C, 0,21 % p.a. für Tranche D und 0,44 % p.a. für Tranche E. Außerdem haben wir bei Abschluss der Darlehensverträge einmalig anfallende Abschlusspro- visionen i.H.v. T€ 900 eingeplant. 4.       Eingabetabellenblätter Alle Eingabefelder haben wir rosa markiert. Seite 15 von 28
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4.1. „GuV > Preisblatt“

Dieses Tabellenblatt haben wir aus den Ausschreibungsunterlagen übernommen und darin die

Höhe der einzelnen Vergütungskomponenten für die drei Szenarien festgelegt.

4.2. „GuV > Detailkalkulation“

Das Tabellenblatt beinhaltet ein Preis-Mengengerüst zu allen Unterpositionen des Material-
und Personalaufwands sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen der Projektgesell-
schaft auf Basis der in diesem Tabellenblatt sowie in den Tabellenblättern „GuV > AutoTi-
cket GmbH Personal“ und „GuV > Sonstiger Input“ von uns getroffenen Annahmen. Wir ha-
ben folgende Kostenpositionen geplant:

= Material

= Energie

= Personal

"= Telekommunikation

= Rechenzentrum

"= Miete

=" Recruiting / Leiharbeit

"= Kosten für Erschließung

= Patente
"= Beratung
= Rückbau

"= Versicherungen
= Sonstiges
= Informations- und Marketingmaßnahmen

"= Immaterielle Vermögensgegenstände

Für die Beschilderung haben wir die Kosten für die unter-

1.1.1. Material Schilder - Errich- schiedlichen Schildertypen mit der jeweiligen Anzahl mul-
tung tipliziert. Die hierfür veranschlagten Kosten basieren auf
Angeboten von Schilderproduzente..

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Für die Büroausstattung planen wir mit Kosten in Höhe
von EUR 3.000,- pro Arbeitsplatz. Multipliziert mit der
Anzahl der geplanten Arbeitsplätze (im Maximum 255 —
das deckt auch etwaigen Schichbetrieb ab) ergeben sich
somit Kosten in Höhe von EUR 765.000,-. Die Werte ba-

1.1.2. AutoTicket - Büroausstattung | Sieren auf Erfahrungswerten des Konsortiums in ähnlichen
Projekten.

Für die Errichtung eines Posteingangs in der Betreiberge-
sellschaft veranschlagen wir Kosten 1.H.v. EUR 120.000
für die Anschaffung von Maschinen und Software zur
Brieföffnung und dem Scannen von Briefen.

Der Bieter plant in seinem Konzept keine eigenen Termi-
nals zu errichten, sondern bereits bestehend Infrastruktur

1.1.3. Zahlstellennetz Errichtung eines vom Auftraggeber beherrschten Unternehmens als
auch etwaiger Handelspartner zu nutzen. Somit fallen kei-
ne Errichtungskosten für das Zahlstellennetz an.

Die Kosten für die IT Ausstattung der Betreibergesell-
schaft in Höhe von EUR 1.850.000,- basieren auf einem
indikativen Angebot eines IT Dienstleisters. Darın sind
unter anderem sämtliche PCs, Notebooks, Drucker, Netz-
werkkomponenten, etc. enthalten. Die Kosten wurden pro-
zentuell auf der Zeitachse verteilt.

Die Anzahl der benötigten Formblätter wurde mit fast
2,1lm Formblättern pro Quartal im Regelbetrieb ermittelt.
Diese Anzahl umfasst SEPA Mandate sowie Anträge zu
Erstattungen, Härtefällen und Ausnahmen. Gegen diese
Menge steht ein Preis von 0,021€ je Formblatt, welches
neben den Material- und Druckkosten auch Kosten für
Konfektionierung und Versand umfasst.

Die jährlichen Wartungskosten für Hardware und Software
1.2.2. Betriebs- & Wartungskosten |zum Posteingang wurden mit 14% des Anschaffungswerts
Hardware/Software Posteingang pro Jahr berechnet. Die Werte basieren auf Erfahrungswer-
ten des Konsortiums aus ähnlichen Projekten

1.3. Material - Kosten für Wartung na
und Unterhaltung
Da der Bieter plant bereits bestehende Infrastruktur eines
1.3.1. Zahlstellennetz Wiederbe- vom Auftraggeber beherrschten Unternehmens oder etwai-
schaffung ger Handelspartner zu nutzen, fallen keine Kosten für die

Wiederbeschaffung an.

1.1.4. AutoTicket - IT Ausstattung

1.2.1. Druck- und Versandkosten
Formblätter

Wir planen die IT Ausstattung im 5. und im 10 Betriebs-
jahr zu erneuern. Dabei gehen wir im 5. Betriebsjahr von

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1.3.2. AutoTicket - IT Ausstattung
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Wiederbeschaffung

etwa 75% der initialen Ausstattungskosten aus, da gewisse
IT Komponenten (z.B. Drucker) auch länger als 5 Jahre in
Betrieb sein können.

3.2.1. AutoTicket - Personalkosten
inkl. Bonus

Die Basıs für die Kalkulation der Personalkosten bildet die
Planung der Vollzeitäquivalente (VZÄs) im Tabellenblatt
"AutoTicket Personal". Wir haben die jeweiligen Stellen
auf Basis unserer Erfahrungswerte einer von 6 Gehaltska-
tegorien zugeteilt. Die Monatsbruttogehälter für die jewei-
lige Gehaltskategorie pro VZÄ findet sich ebenfalls im
Tabellenblatt “AutoTicket Personal“ ab der Zeile 104 wiıe-
der. Um auch sämtliche Boni und Incentives abzubilden,
rechnen wir mit 14 Monatsbruttogehältern pro Kalender-
jahr. Auf Basis der Anzahl der jeweiligen VZÄ und der
entsprechenden Gehaltsstufe haben wir ım Blatt „AutoTi-
cket Personal“ für jedes Quartal ein durchschnittliches
Gehalt kalkuliert. Für die Kalkulation der Lohnnebenkos-
ten haben wir 21% angenommen. Somit erhalten wir für
jedes Quartal durchschnittliche Personalkosten inklusive
Lohnnebenkosten, welche wir dann wiederum mit der An-
zahl der VZÄ multipliziert haben. Wir planen einen konti-
nuierlichen Aufbau des Personals beginnend mit dem drit-
ten Quartal 2018 und stellen ab dem vierten Quartal 2020
die volle Belegschaft dar.

4.1. Telekommunikation - Errich- na
tungskosten

4.1.1. Errichtungskosten Contact-
Center Software

In Summe werden für die technische Entwicklung einer
Contact-Center-Software 1,25m€ berechnet, die zu einem
Entwicklertagessatz von 1.040€ der Betreibergesellschaft
in Rechnung gestellt werden. Dem zugrunde liegt ein An-
gebot eines externen Dienstleisters.

4.2. Telekommunikation - Be- n/a
triebskosten

4.2.1. Betriebskosten 0800 Hotline

In der Laufzeit des Basisszenarios rechnen wir mit 26,8m
angefallenen Minuten über die einzurichtende 0800 Hot-
line in den ersten 12 Betriebsjahren. In dem Minutenpreis
von 0,096€ sind Einrichtungskosten und laufende Kosten
für die Bereitstellung der kostenlosen Hotline inkludiert.

 

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er DE
ı/a
kosten

Für die Erfüllung der Ausschreibungsseitig vorgegebenen
Anforderungen an den Rechenzentrumsbetrieb wurden 2
Rechenzentren in einem georedundanten Setup geplant.
Aufgrund des erwarteten Datenaufkommens wurden Kos-
ten 1.H.v. 1,0m€ für Hardware je Rechenzentrum ermittelt.
Für die Errichtung und Adaptierung des RZ werden 3m€ in
der Errichtungsphase eingerechnet. Nach einer Nutzungs-
zeit von 5 Jahren muss die Hardware jeweils ausgetauscht
werden (Vgl. Punkt 5.3.1).

5.2. Rechenzentrum - Betriebskos-
ten na

. Die Betriebskosten umfassen Housing, Strom und Klıma
5.2.1 Betriebskosten Rechenzent- sowie CDN, DDOS Schutz und BOT Prevention und be-

5.1.1 Errichtungskosten Rechen-
zentrum

vum laufen sich auf 313.320€ je Betriebsquartal

5.3. Rechenzentrum - Wiederbe- n/a
schaffung

Nach einer Nutzungszeit von 5 Jahren muss die in den

Ka Wiederbeschaffung Hardware | Rechenzentren eingesetzte Hardware komplett ausge-
Rechenzentrum tauscht werden.

Entsprechend den Vorgaben des Arbeitsplatzgesetzes pla-
nen wir mit 12 m? Bürofläche pro Arbeitsplatz. Die Anzahl
der Arbeitsplätze ist im ersten Jahr höher als in den Folge-
jahren, da auch das Leihpersonal berücksichtigt wird. Als
Mietzins haben wir EUR 20,- pro m? angenommen.

7.1. Recruiting/Leiharbeit - Errich- na

tungskosten
7.2. Recruiting/Leiharbeit - Be- V

triebskosten a

Für die Berechnung der Recruiting Kosten rechnen wir
aufgrund unserer Erfahrungen in anderen personalintensi-
ven Projekten mit etwa 25% der Personalkosten während
der Implementierungsphase, und mit etwa 0,5% für die
Betriebsphase.

6.2.1. AutoTicket - Miete Büroge-
bäude

7.2.1. AutoTicket - Recruiting Mit-
arbeiter

 

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Der Bieter geht in seiner Planung davon aus kein Leihper-

7.2.2. AutoTicket Leiharbeit
sonal zu verwenden.

 

8.1. Kosten für Erschließung (Pla-
nungs-, Genehmigungs- und Zu-
gangskosten etc.) - Errichtungskos-
ten

Die geplanten Kosten für die Planung und Erschließung
8.1.1. Erschließung Schilder - Er-- |der Schilder beinhaltet sämtliche Leistungen betreffend
richtungskosten Planung, Abstimmung mit Behörden, Genehmigungen und
Realisierungsbegleitung.

10.2.1. Beratungsleistungen Doku- Wir erwarten für die Implementierung des Dokumenten-
menfenmanagement mangementsystems mit Beratungskosten in der Höhe von
8 EUR 335.500,- (Tagsatz EUR 1.375,-).

10.2.2. Beratungsleistung Dokumen- | Während der Betriebsphase erwarten wir weitere Bera-
tenmanagementsystem Betriebsun- |[tungsaufwendungen betreffend das Dokumentenmanage-
terstützung mentsystem.

Für die Realisierung des Projektes bedient sich die Pro-
jektgesellschaft der fachlich qualifizierten und erfahrenen
Projektmitarbeiter der Konsortialpartner. Die für die jewei-
ligen Projektrollen abgeschätzten Stundenanzahlen als
10.2.3. Beratungsleistungen Pro- auch die Reisekosten basieren auf den Erfahrungswerten
jektmanagement der Konsortialpartner in ähnlichen Projekten. Insgesamt
gehen wir von Beratungsleistungen in der Höhe von EUR
21,0 Mio und Reisekosten des Projektteams in Höhe von
EUR 2,9 Mio. aus. Die Kosten wurden über die Zeitachse
während der Implementierungsphase prozentuell verteilt.

Für wichtige Themen wie Datensicherheit, Recht und
Steuern wird die Projektgesellschaft auf erfahrene Berater
zurückgreifen. Wir erwarten zu Beginn des Projektes mit
einer erhöhten Anzahl von Beratertagen (75), welche dann
in weiterer Folge auf 15 Beratertage pro Quartal reduziert
wird.

10.2.4. AutoTicket - Beratungsleis-
tungen generell (Datensicherheit,
Recht, Steuer, ...)

 

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Externes Know How durch Berater wird vor allem wäh-
rend der Einrichtung und des ersten Betriebsjahres des
Rechenzentrums benötigt, um die Stabilität der Infrastruk-
tur zu gewähren. Ebenfalls wird bei Austausch der RZ
Hardware das Know How von externen Beratern benötigt.
Die Beratungskosten werden mit einem Tagessatz von
1.000€ veranschlagt

10.2.5. Beratungskosten Rechen-
zentrum

Wir gehen davon aus, dass wır insbesondere in der Errich-
tungsphase weitere externe Berater hinzuziehen werden.

10.2.6. Beratungskosten sonstige Dies beinhaltet sowohl fachliche / technische als auch
Rechtsberater. Die Schätzung basiert aus der Erfahrung
aus anderen ähnlichen Projekten.

Für die Adaptierung der Mahnsoftware zur Verwendung
durch die AutoTicket berechnet der Dienstleister in Sum-
me 4,5m€. Davon entfallen 1,5m€ auf die Feinplanungs-
phase und die restlichen 3,0m€ auf die Errichtungsphase.

. ü 1 ım/a
n/a

10.2.7. Beratungskosten Mahnwesen

11.2.4. Rückbau Mahnwesen

12.1. Versicherungen - Errich- n/a
tungskosten

12.2. Versicherungen - Betriebs-
kosten

Um die vertraglichen Anforderungen an die Betriebshaft-
pflichtversicherung erfüllen zu können, planen wir mit

12.2.1 Kosten Versicherung Kosten in Höhe von EUR 300.000,- pro Jahr. Diese Kosten
beinhalten auch eine Sachversicherung für das Rechen-
zentrum Equipment.

Aktive Rechnungsabgrenzung
Für die Hardware und Software Wartung werden mit Kauf
der Hardware bzw. Software jeweils Wartungsverträge
13.1.1 Wartungsvertrag Rechenzent- | jiber 5 Jahre geschlossen. Die Kosten fallen bei Abschluss
rum Software/Hardware der Verträge an und belaufen sich für die gesamte Hard-
ware auf fast 700k€ und für die Software Komponenten

auf fast SOOk€. Es handelt sich jeweils um Vorauszahlun-
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