Microsoft Outlook - Memoformat

Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „E-Mails vom Kreativbeauftragten Dieter Gorny

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Einladung       Programm        Informationen Programm Moderation: 14.00 Uhr     Registrierung 15.00 Uhr     Begrüßung 15.10 Uhr     Gründungspotenziale von Menschen mit ausländischen Wurzeln – Entwicklungen, Erfolgsfaktoren, Hemmnisse  Forschungsbereichsleiter am Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim 15.45 Uhr     Praxischeck und Diskussion Studienergebnisse und Handlungsempfehlungen aus Sicht der internationalen Gründerszene 16.00 Uhr     Unternehmerische Selbstständigkeit für Geflüchtete Erfahrungen aus dem Projekt „Startup Class für Geflüchtete“ der IHK Berlin  Bereichsleiter Start-ups, IHK Berlin 16.30 Uhr     Kaffeepause
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Einladung       Programm       Informationen 17.00 Uhr   Keynote „Internationale Gründerszene – Impulse für Innovationen und Wirtschaft“ Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie 17.15 Uhr   Gesprächsrunde mit der internationalen Gründerszene Matthias Machnig Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie  mycs GmbH, Berlin  AHP Ambulanter Häuslicher Pflegedienst, Frankfurt  PlugSurfing, Berlin Scopis GmbH, Berlin  IQ-Fachstelle Migrantenökonomie, Mainz Publikumsfragen   18.30 Uhr   Networking und Buffet
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Einladung Programm Informationen Informationen Anmeldung: Melden Sie sich jetzt auf folgender Webseite an: www.bmwi-registrierung.de/internationale_gruenderszene Veranstaltungsort: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Eichensaal Scharnhorststraße 34–37 10115 Berlin Zugang über die Invalidenstraße 48 Anreise mit Bus und Bahn: Zug und S-Bahn: Berlin-Hauptbahnhof Bus: M41, M85, 120, 142, 245, 123, 147, TXL Tram (Invalidenpark): M5, M8, M10 Wir bitten Sie, aufgrund der Sicherheitskontrollen vor Ort, um eine frühzeitige Anreise.
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VIA Von:                                       Fischer, Frank, VIA5 Gesendet:                                  Montag, 28. November 2016 16:40 An:                                        BUERO-VIA5 Betreff:                                   Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft Sehr geehrte Damen und Herren, vor wenigen Tagen wurde auf der Jahreskonferenz Kultur- und Kreativwirtschaft der aktuelle Monitoringbericht mit den ausgewählten wirtschaftlichen Eckdaten der Kultur- und Kreativwirtschaft vorgestellt. Der Bericht zeigt: Die Branche wächst weiter. Umsatz, Zahl der Unternehmen und Erwerbstätigen sowie die Wertschöpfung der Branche nehmen weiter zu. Den Bericht finden Sie hier: http://www.kultur-kreativ- wirtschaft.de/KuK/Navigation/Mediathek/publikationen,did=790288 Mit freundlichen Grüßen Frank Fischer __________________________ Leiter Referat VIA5 - Kultur- und Kreativwirtschaft Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Scharnhorststr. 34-37, 10115 Berlin Tel:+ E-Mail:              @bmwi.bund.de Internet: http://www.bmwi.bund.de 1
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, VIA Von:                                       Fischer, Frank, VIA5 Gesendet:                                  Dienstag, 29. November 2016 16:25 An:                                        BUERO-VIA5 Betreff:                                   Dossier International Anlagen:                                   Dossier-Intern.-Perspektiven-zur-KKW-2016.pdf Sehr geehrte Damen und Herren, 2016 standen u.a. Themen wie Export und Internationalisierung im Vordergrund der Arbeit der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung. Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist international aufgestellt: Kooperationen, Wettbewerbe, Ausstellungen und nicht zuletzt Aufträge im und aus dem Ausland nehmen immer mehr an Bedeutung zu. Der aktuelle Monitoringbericht enthält zu diesen Themen einen Schwerpunkt. Gefördert wurden in diesem Jahr erneut der Auftritt der Initiative Musik auf der South by Southwest in Austin/Texas sowie der deutsche Beitrag auf der London Design Biennale. Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes veranstaltete im vergangenen September eine internationale wissenschaftliche Fachkonferenz im BMWi mit Gästen aus unterschiedlichen Ländern. Im Nachgang dazu sende ich Ihnen als Anlage ein Dossier von Herrn Michael Söndermann zu internationalen Perspektiven zur Kultur-und Kreativwirtschaft. Das Dossier gibt einen sehr guten aktuellen Überblick über die internationale Fachdiskussion. Mit freundlichen Grüßen Frank Fischer __________________________ Leiter Referat VIA5 - Kultur- und Kreativwirtschaft Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Scharnhorststr. 34-37, 10115 Berlin Tel:+ E-Mail:              @bmwi.bund.de Internet: http://www.bmwi.bund.de 1
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Dossier Internationale Perspektiven zur Kultur- und Kreativwirtschaft Ein Überblick zu ausgewählten aktuellen Studien der internationalen Kultur- und Kreativwirtschaft von Leiter für wissenschaftliche Analysen im Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes Stand: 21. November 2016
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INHALT 1      Einleitung                                                             3 2      Transnationale Institutionen                                           5 2.1    OECD - Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 5 2.2    WIPO - Weltorganisation für geistiges Eigentum                         10 2.3    CISAC - Dachverband der Verwertungsgesellschaften für Autoren/Musikurheber                                                   13 3      Internationale Länder                                                  16 3.1    USA                                                                    16 3.2    China                                                                  19 4      Europäische Kommission                                                 23 4.1    DG EAC (Generaldirektion Bildung und Kultur) / Eurostat                23 4.2    DG GROW (Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum, KMU) 26 5      Europäische Länder                                                     29 5.1    Frankreich                                                             29 5.2    Großbritannien                                                         31 6      Gesamtfazit                                                            34 7      Anhang                                                                 35 7.1    Quellen und weiterführende Literatur                                   35 2
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1 Einleitung Das vorliegende Dossier gibt einen knappen Einblick in die internationale Fachdiskussion zur Kultur- und Kreativwirtschaft. Das Panorama der unterschiedlichen Positionen in der globalen Diskussion wird in Ausschnitten dargestellt. Bei der Bestandsaufnahme fällt auf, dass Deutschland auf diesem Feld international kaum wahrgenommen wird, obwohl vielfältige Forschungsarbeiten und Untersuchungen zur inländischen Kultur- und Kreativwirtschaft vorliegen, die das Thema sowohl auf Bundes- wie auf Länder- und auf kommunaler Ebene behandeln. Die zahlreichen Kultur- und Kreativwirtschaftsberichte sind keineswegs Selbstzweckanalysen. Sie wollen den politischen, wirtschaftlichen und künstlerisch- kreativen Akteuren einmal Daten und Fakten vermitteln. Zum zweiten bieten sie Orientierungen für eine übergreifende Debatte, die neben der Klärung der Sachverhalte und dem möglichen Ausgleich von Interessengegensätzen den Blick auf mögliche Perspektiven eröffnet. In der Fachdiskussion selbst werden die angesprochenen Berichte deshalb u.a. der faktenbasierten Politikberatung zugeordnet. Das internationale Desinteresse an der deutschen Diskussion verwundert aber auch deshalb, weil Deutschland zu den zehn stärksten Kultur- und Kreativwirtschaftsländern weltweit gehört und zudem den Ruf eines „Exportweltmeisters“ hat. Frankreich oder insbesondere das Vereinigte Königreich spielen da im internationalen Vergleich eine ganz andere Rolle. Offensichtlich ist für die deutsche Kultur- und Kreativwirtschaft noch kein geeignetes Branding geschaffen worden. Dabei gibt es durchaus eine Reihe von Anknüpfungspunkten. Die Frankfurter Buchmesse etwa gilt weltweit als eine der bedeutenden Kulturmessen, der private und öffentliche Rundfunk ist ein substantieller Markt, die Art Cologne war die erste Messe ihrer Art europaweit, für die klassische Musik ist man das Sehnsuchtsland schlechthin, der deutsche Markt für Designleistungen ist der größte in Europa. Die Künstlersozialkasse wird wegen ihrer Leistungen zur sozialen Absicherung von Künstlern weltweit bewundert. All‘ dies und vieles mehr gilt es international zu platzieren. Eine Voraussetzung hierfür ist der Blick über den nationalen Tellerrand und eine stärkere Auseinandersetzung mit den internationalen Positionen. Das dürfte nicht nur dazu führen, dass deutsche Positionen bekannter werden und Deutschland künftig eine sichtbarere Rolle im internationalen Feld der Kultur- und Kreativwirtschaft einnehmen kann – etwa auch durch die Präsenz und kompetente Mitarbeit in den einschlägigen internationalen Gremien. Es würde daneben die hiesige Debatte beleben. Das Kennenlernen unbekannter Facetten kann für die eigene Entwicklung durchaus inspirierend und hilfreich sein und eine realistische Standortbestimmung unterstützen. Nicht zuletzt ist die Kenntnis internationaler Entwicklungen eine wesentliche Voraussetzung, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. Kurz: ein kluger, kultur- wie wirtschaftspolitischer Umgang mit den Möglichkeiten dieses immer bedeutenderen Wirtschaftsfeldes wird ohne eine international orientierte Theorie und Praxis nicht auskommen. 3
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Im Folgenden werden ausgewählte Institutionen und Länder vorgestellt, die die internationale Diskussion im Feld der Kultur- und Kreativwirtschaft maßgeblich mitbestimmen. Die zitierten Berichte stellen überwiegend offizielle Positionen dar, die von Regierungen oder transnationalen Institutionen in Auftrag gegeben wurden. Eine Ausnahme ist die CISAC als Verwertungsgesellschaft, deren Cultural Times Studie jedoch unter dem Patronat der UNESCO veröffentlicht und von ihr begleitet wurde. 4
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2 Transnationale Institutionen 2.1 OECD - Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist kein transnationaler Zusammenschluss oder eine UN-Agentur, sondern eine sogenannte zwischenstaatliche Organisation. Ihr Ziel ist, „eine Politik zu befördern, die das Leben der Menschen weltweit in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht verbessert“ und dafür „Regierungen ein Forum zur Zusammenarbeit“ zu bieten. Mitglieder sind derzeit 35 Staaten, u.a. Australien, Belgien, Deutschland, Kanada, Mexiko, Polen, die Türkei oder die USA. Zu ihren „Key Partners“ gehören die großen sog. Schwellenländer - China, Indien, Brasilien und Südafrika. Mit ihnen wird regelmäßig kooperiert. Zu den OECD-Themen gehören u.a. wirtschafts- und beschäftigungspolitische Analysen sowie Fragen der Innovation in einschlägigen Politikfeldern. Ein bekanntes Beispiel aus jüngster Zeit sind ihre Pisa- Studien, die aktiv Einfluss auf die Bildungspolitik vieler Länder genommen haben. Im Kontext der Kultur- und Kreativwirtschaft hat sie eine Reihe von Dokumenten vorgelegt, die weltweit als grundlegend für wissenschaftliche Untersuchungen dieses Feldes anerkannt sind. Hervorzuheben sind dabei das sogenannte Oslo-Manual (2005) und das sogenannte Frascati-Manual (2015b). Die Handbücher spiegeln beispielhaft das Selbstverständnis der Organisation: Grundlage ihrer Studien sind definierte und nachvollziehbare Daten und Fakten. Deshalb hat sie im Laufe der Zeit eine große statistische Abteilung aufgebaut. Auf dieser Grundlage hat sie immer wieder Staaten mit teilweise divergierenden Interessen für eine kooperative Zusammenarbeit gewinnen können. Im Jahr 2006 war die OECD erstmals mit dem Kultursektor befasst. Sie beschäftigte die Frage, wie die volkswirtschaftliche Bedeutung des Kultursektors mit statistischen Methoden gemessen werden kann (OECD 2007). Dazu setzte sie sich mit Teilbranchen der Kultur- und Kreativwirtschaft auseinander, z.B. mit Games, Musik, Verlagen und Design. Seit dem Jahr 2014 steht zunehmend die Diskussion von kultur- und kreativwirtschaftlichen Gesamtkonzepten im Focus. So war 2014 ein zentrales Thema des OECD Forums die „Creative Economy“. Außerdem wurde eine Studie zu China („Developing Creative Service Industries in Hangzhou“,                    2014) vorgelegt. Im Jahr 2015 folgte die Studie „Policy Priorities for a Dynamic, Inclusive and Creative Economy“ (OECD 2015a) über Südkorea, noch einmal ein Jahr später erschien dann eine Untersuchung zu den „Cultural and Creative Sektors in 5
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