SKM_C45819050615500
Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Kommunikation Interministerielle Arbeitsgruppe Anpassung“
[DAS]: Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel 2. Sitzung der Interministeriellen Arbeitsgruppe „Anpassungsstrategie" vom 10. Sept. 09 Protokollentwurf IMA-II 2009-09-10 v1.docPretekellenbwurf IMA-HI2009-0920-d6e Die Teilnehmenden diskutieren das weitere Vorgehen zur Erstellung des Aktionsplans. Herr Stratenwerth stellt erste Überlegungen zur Struktur des Aktionsplans vor: - Einführung / Hintergrund - falls nötig eine Aktualisierung zum wissenschaftlichen Stand (nur Aktualisierung gegenüber Darstellungen im Kabinettsbericht zur DAS vom Dezember 2008) - die Zusammenstellung der geplanten Maßnahmen 1. Maßnahmen in der Zuständigkeit des Bundes 2. Maßnahmen des Bundes/der Ressorts in Zusammenarbeit mit anderen Akteuren (Länder, Verbände, Zivilgesellschaft), sowie 3. ein systematischer Überblick über Maßnahmen anderer Akteure - Vorgehen bei der Priorisierung - Finanzierung - Prozess- und Erfolgskontrolle - Regionale Ansätze - Nächste Schritte Der Umfang des Aktionsplans soll 40 Seiten nicht überschreiten. Der Aktionsplan wird in seinen Aussagen und seiner Gültigkeit kein abschließendes Dokument darstellen, eine regelmäßige Fortschreibung ist beabsichtigt und bereits in der DAS angelegt. Schwerpunkt des Aktionsplans soll eine strukturierte Maßnahmensammlung sein, eventuell in Tabellendarstellung. Unter Maßnahmen des Bundes können u.a. verstanden werden: Rechtsänderungen, Finanzierungs- & Förderprogramme, Öffentlichkeitsarbeit und Medienkampagnen sowie konkrete Ressortforschung. Die Teilnehmenden äußern sich grundsätzlich einverstanden und geben folgende Hinweise: Der Zusammenarbeit mit den Ländern und der Abstimmung von meist gemeinsamen Maßnahmen kommt eine herausragende Rolle zu. Ein eigenes Unterkapitel Länder wird daher als sinnvoll erachtet. Unter ‚Maßnahmen anderer Akteure’ (als Würdigung beispielhafter Beiträge von Eigeninitiativen und als Ergebnis des Beteiligungsprozesses) sollten nur konkrete und verbindliche Maßnahmen oder Zusagen von Verbänden, Unternehmen etc. dargestellt werden, keinesfalls sollte eine breite Bestandsaufnahme erfolgen. Der Aktionsplan sollte auch Hinweise auf internationale Aktivitäten der Ressorts / der Bundesregierung beinhalten (z.B. auf EU- Ebene, mit der WHO u.a.). Beschluss IMA-II-1: BMU wird IMA einen Strukturentwurf des Aktionsplans bis Ende September vorlegen. Darin werden Länder und Kommunen Ihrer Zuständigkeit entsprechend gespiegelt. Seite 2 /6
[DAS]: Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel 2. Sitzung der Interministeriellen Arbeitsgruppe „Anpassungsstrategie“ vom 10. Sept. 09 Protokollentwurf IMA-II 2009-09-10 v1.docPretekellepbrurf TMAFTI2009-09-10-89E Beschluss IMA-II-2: Zur Erfassung von Maßnahmen der Ressorts wird BMU eine strukturierte Abfrage vorbereiten. . a) BMU wird Entwurf der Abfrage bis Ende September der IMA vorlegen und per Umlaufverfahren abstimmen. Ressorts gegeben. c) Rückläufe werden bis zum 15. Januar 2010 erbeten, damit eine Zusammenfassung für IMA-III (T. Mitte Februar) vorbereitet werden kann. Es wird vereinbart, dass für diese erste Zusammenstellung der Maßnahmen des Bundes die Finanzierungsfrage oder die Umsetzungsmöglichkeiten nicht im Vordergrund stehen oder als Vorab-Ausschlusskriterium betrachtet werden sollen. In diesem Schritt sollen ‘alle aktuell und perspektivisch als fachlich notwendig erachteten Maßnahmen und Aktionen benannt werden. Zugleich soll die Abfrage auch den Bedarf an Maßnahmen im Bereich von Querschnittsthemen wie Climate Services/ Informationsbereitstellung, Verbesserte Methodiken der Kösten-Nutzenanalyse, ‚Aussagen zu Vulnerabilitäten etc. erfassen. Gleichzeitig wurde die Bedeutung der Priorisierung / Abschichtung von Maßnahmen im Aktionsplan betont. Hierzu gilt es Kriterien für die Priorisierung von Maßnahmen zu finden. Dies umfasst zum Einen die Beschreibung ressortintern vorgenommener Entscheidungen. Es bedarf aber perspektivisch auch einer ressortübergreifenden Diskussion von Priorisierungskriterien. Es wird vereinbart, dass die Diskussion zur Priorisierung parallel zur Zusammenstellung der Maßnahmen zum Aktionsplan erfolgen soll. TOP 4: Organisation des Dialog- und Beteiligungsprozesses BMU stellt erste Überlegungen zum Dialog- und Beteiligungsprozess anhand eines "Diskussionspapiers vor (das inklusive der angeregten Änderungen im Extranet verfügbar ist). Diese Vorschläge betreffen übergreifende Formate, die über fach-/ ressortspezifische Konferenzen und entsprechende Beteiligungsprozesse sowie die Zusammenarbeit mit Fachministerkonferenzen hinausgehen, auf diesen gleichwohl aber aufbauen können. Diese weitergehende Beteiligung könnte folgende Elemente umfassen: Element 1 — Nutzung von Beteiligungsformaten/Konferenzen der Länder Element 2 — Serie von Regionalkonferenzen Element 3 — Serie von Konferenzen zu Querschnittsthemen Element 4 — Durchführung von Marktplätzen zur Förderung von Eigeninitiativen und strategischen Partnerschaften (Unternehmen, Verbände, Private, Stiftungen) Element 5 — Online-Konsultation zum Aktionsplan Anpassung Seite 3 /6
[DAS]: Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel 2. Sitzung der Interministeriellen Arbeitsgruppe „Anpassungsstrategie" vom 10. Sept. 09 Protokollentwurf IMA-IT 2009-09-10 v1.docPretekellentwurf IMA-IE2009-099-10-dgE Der Dialog- und Beteiligungsprozess zur DAS ist als längerfristiger Prozess, auch über die Veröffentlichung des Aktionsplans hinaus, angelegt. Ein Beitrag zum Aktionsplan aus dem Dialogprozess ist möglich und erwünscht, ist allerdings nicht ausschließliches oder zentrales Ziel der Beteiligung. Es ist zu klären, welche Formen der Beteiligung bis Frühjahr 2011 realisiert werden können, auch um ein ‚Zuviel an Beteiligungsaktionen’ zu vermeiden. BMU setzt die Prioritäten wie folgt: a) Element 5 Online-Konsultation b) Element 2 Regionalkonferenzen / Element 3 Querschnittsthemen c) Element 4 Marktplätze Die Zusammenarbeit mit den Ländern ist speziell für die Elemente 1, 2 und 3 vorgesehen, BMU wird hier auf die Länder zugehen. Element 4 könnte in Kooperation mit einer Stiftung realisiert werden. BMU führt hierzu Sondierungsgespräche. Element 5 (Online-Befragung), wird durch ein Vorhaben aus dem laufenden Umweltforschungsplan BMU/UBA (UFOPLAN) vorbereitet und finanziert. BMU wird IMA Anfang Oktober einen konkreten Vorschlag zur Online-Konsultation unterbreiten. Herr Stratenwerth bittet — gerne auch im Nachgang zur Sitzung - um Interessensbekundungen der Ressorts an der Beteiligung an den genannten Elementen. Er bittet die IMA-Vertreterinnen und Vertreter alle Fachbereiche der Ressorts in die Rückmeldung einzubeziehen (insbesondere die Raumordnung). Erste direkte Meldungen aus dem Teilnehmerkreis sind folgende: « _BBK/ BMI plant für nächstes Jahr eine Konferenz/ Workshopreihe zum Thema Risikomanagement gemeinsam mit den Ländern. Eine Zusammenarbeit beim Dialog-Querschnittsthema Risikomanagement liegt daher nahe. « BMG bekundet ebenfalls Interesse zur Zusammenarbeit bei Querschnittsthemen. « BMVBS ist an Zusammenarbeit bei Regionalkonferenz zu Küstenschutz interessiert. « BMWi wird Beitrag zum Dialogprozess hausintern prüfen. « _BPA äußert (im Nachgang zur Sitzung) Interesse einen Beitrag zu Konferenzen und anderen Formaten (bspw. Elemente 1, 2, 3, 4) zu leisten und insbesondere die Ansprache der Medien und der breiten Öffentlichkeit begleitend zu Fachkonferenzen o.ä. zu übernehmen. Herr Stratenwerth verweist in diesem Zusammenhang auf die Festlegung im Kabinettbeschluss, dass die IMA die Aktivitäten der Fachressorts begleiten und mitgestalten soll, um ein konsistentes Vorgehen der Bundesregierung zu gewährleisten. BMU bittet die Ressorts vor diesem Hintergrund um regelmäßige Meldungen zu geplanten (auch hausinternen) Veranstaltungen & aktuellen Publikationen an anpassungsstrategie@bmu.bund.de . Eine Übersicht dieser Termine wird im (nicht öffentlichen) Extranetbereich vorgehalten. . Wenn der Wunsch auf Veröffentlichung besteht, bitte einen kurzen Hinweis geben, dann werden entsprechende Informationen oder Termine über die Webseite Seite 4 /6
[DAS]: Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel 2. Sitzung der Interministeriellen Arbeitsgruppe „Anpassungsstrategie" vom 10. Sept. 09 | Protokollentwurf IMA-II 2009-09-10 v1.docPreteketiertwurf-IMA-TF-2089-09-10-dee www.anpassung.net und den KomPass-Newsletter zu Klimafolgen und Anpassung einer breiten Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht werden. TOP 5: Austausch über Ressortaktivitäten Die Umweltministerkonferenz hat innerhalb der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft "Klima, Energie, Mobilität.- Nachhaltigkeit" (BLAG KliNa) einen ständigen Ausschuss "Anpassung an die Folgen des Klimawandels" (AFK) eingerichtet. BMU (Herr Stratenwerth) teilt sich Vorsitz mit Vertretern aus NRW und Sachsen. BMU hat im Mai ein Werkstattgespräch mit Kommunen und Ländervertretern organisiert. Als gemeinsames Ergebnis wurde festgehalten, dass ein transparentes Bund-Länder-Kommunen Verhältnis und eine gute Informationsbereitstellung von herausragender Bedeutung für Kommunen sind. Das UBA organisiert am 29,/30. September einen Workshop zur Anwendung von Bodendaten in der Klimaforschung. Mehr Informationen finden Sie unter. www.boklim.d Weiterhin führt das UBA zwei Stakeholder Dialoge auf Fachebene durch: am 20. Oktober zu Verkehr und Verkehrsinfrastruktur (Straße und Schiene) sowie am 26. Oktober Anpassung / Chemische Industrie. Eine Teilnahme auf Fachebene ist möglich, Anmeldungen werden erbeten arme uba.de - Das Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit (APUG) hält am 18. September eine interne Veranstaltung zur Bündelung der Aktivitäten im Bereich Klimawandel und Gesundheit ab. Im März 2010 findet in Parma die 5. Ministerkonferenz der WHO statt. WHO diskutiert aktuell die Aufstellung eines Aktionsprogramms Klimawandel und Gesundheit bis 2012. BMG erarbeitet dazu bis Ende des Jahres ein Hintergrundpapier. Die EU KOM plant die erste Sitzung der europäischen Steuerungsgruppe ‚Impact and Adaptation Steering Group’ wie im Weißbuch Anpassung angekündigt, in der zweiten Oktoberhälfte. BMU / WA I 1 wird teilnehmen und IMA informieren. [Im Nachgang zur IMA-Sitzung hat WA I 1 die Information aus der DG Umwelt erhalten, dass das Treffen im Oktober lediglich vorbereitenden Charakter haben solle, um die Überlegungen der KOM vorzustellen und zu erörtern, die eigentliche Steering Group aber erst Anfang 2010 eingesetzt werden soll.] BMU hat zur COP15 in Kopenhagen ein Side-Event zu Anpassungsstrategien im EU- Pavillon angemeldet. Zusage steht noch aus. Im BMI / BBK wird in einem F+E Vorhaben eine Methodik zur Risikoanalyse erarbeitet. BMELV berichtet von der Fachtagung „Aktiver Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel — Beiträge der Agrar- und Forstwirtschaft in Braunschweig im-vom 15. - 16. Juni_2009. Ferner-bereitet-BMELV bereitet derzeit ein Internetportal zum Thema „Klimaschutz in der Landwirtschaft“ vor bei dem das Themakhmawandel und Anpassung vereine wichtige Rolle spielt. BMELV wird unter Beteiligung desMit BMVBS wird-BMELV-einen Seriekleinerer Workshops zum Thema Wasser Seite 5 /6
[DAS]: Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel 2. Sitzung der Interministeriellen Arbeitsgruppe „Anpassungsstrategie" vom 10, Sept. 09 | Protokolientwurf IMA-II 2009-09-10 vI.docPretekellentwerf IMA-IE2009-09-10-dee organisieren. Auf EU-Ebene bereiten die EU-Agrarminister die Umsetzung des Weißbuches Anpassung bereits konkret vor. - Das BMBF berichtet von der Gründungsveranstaltung des Climate Service Centers (CSC) im Juli 2009. Das CSC befindet sich derzeit in der Aufbauphase. Weiterhin sind die Förderprogramme zur mittelfristigen Klimaprognose „MIKLM“, KLIMZUG und nachhaltiges Landmanagement angelaufen. Nach wie vor finden regelmäßige Treffen des Finanzforums Klimawandel statt. Ferner ist ein neuer Förderschwerpunkt ‚Sektorale Anpassungsforschung’ geplant. Vorschläge und Ideen dazu nimmt Silke Kröll, PT-DLR, unter EEEERO dr!.de entgegen. - Das BMF erarbeitet eine Studie zu „Auswirkungen des Klimawandels auf öffentlichen Haushalte“. Geplanter Termin der Veröffentlichung wird der IMA in Kürze mitgeteilt. - Das BMVBS hat über den DWD die Weltklimakonferenz (WCC3) der WMO mit gestaltet. Im Nachgang dazu. könnte Ende 2010 eine Bündelungskonferenz zum ‚Global Framework for Climate Services’ in Deutschland stattfinden. Im BBSR läuft das Förderprogramm Modellregionen der Raumordung „Raumentwicklungsstrategien zum Klimawandel“ (MORO), hierzu findet am 5. Oktober ein Expertenworkshop „Regionale Klimamodellierung für Anpassungsstrategien“ statt. Im Bereich des Förderprogramms „Experimenteller Wohnungsbau und Stadtentwicklung (ExWoSt)" stehen Ausschreibungen des BBSR zu Stadtplanung / Klimawandel sowie für Anpassung im Gebäude- und Immobilienmarkt kurz bevor. Weiterhin fand im März 2009 die erste KLIWAS Statuskonferenz (FF BMVBS/BfG) statt, es werden nun sukzessive Teilergebnisse aus den Teilprojekten KLIWAS veröffentlicht. TOP 6: Zeitplan BMU stellt den Zeitplan zur Erarbeitung des Aktionsplans Anpassung der DAS bis März 2011 vor. Die Teilnehmenden nehmen diesen zur Kenntnis, Der Zeitplan wird sukzessive weitergeschrieben und präzisiert. Das Dokument wird in der jeweils aktuellen Form im Extranet eingestellt. Herr Stratenwerth bittet wichtige Termine, wie Sitzungen mit Ländern (wie_AMK oder MKRO...) mitzuteilen, sodass diese Termine ggfs. im Zeitplan vermerkt werden können. TOP 7: Sonstiges Frau Mahrenholz (UBA) gibt Hinweise auf ein laufendes F&E-Projekt des UFOPLAN zu Indikatoren und bittet um Ansprechpartner beim BMWi zu den Bereichen Tourismus, Industrie und Gewerbe, beim BMELV zur Landwirtschaft und beim BMVBS zum Küstenschutz. nn nn eh Seite 6 /6
Lv. dA E77 16.03. ot [DAS]: Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel 2. Sitzung der Interministeriellen Arbeitsgruppe „Anpassungsstrategie" vom 10. Sept. 09 Protokollentwurf IMA-II 2009-09-10 vi.doc BMU, WAI1 UBAFGR.1 17.09.2009 Ergebnisprotokoll 2. Sitzung der Interministeriellen Arbeitsgruppe „Anpassungsstrategie" am 10. September 2009. als Videokonferenz zwischen BMU, Bonn [Herr Bormuth, BMELV 226; Herr Köthe, BMVBS WS 14; Frau Kröll, PT DLR; Frau Möllenkamp, BMVBS WS 24; Frau Nagel, BMU WA I 1; Herr Rülke, BMVg WV IV 1; Herr Stratenwerth, BMU WA 11; Frau Thieme, BMG 332; Herr van Liempt, BMBF 723; Herr Walter (Vertretung Herr Marzi BMI), BBK], BMU Berlin [Frau Hartmann, BMWi IV B 2; Herr Kahmann, BMFIC 2; Herr Lewandowski (Vertretung Herr Frisch, BMWi), BMWi IV B 2; Frau Müller, BMF IC 2; Frau Pietzsch, BMFSFJ Ref. 103; Herr Sperberg, BPA 313; Frau Winkler, BMG 332; Herr Zerger; BMIMI1] UBA Dessau [Herr Hasse und Frau Mahrenholz beide UBA, FG 12.1, Kompass] Hinweis: Im Extranet (geschützter Bereich) finden Sie die Mitgliederliste sowie einen aktuellen E-Mailverteiler. Ferner finden Sie dort die Sitzungsunterlagen und finalisierten Dokumente aller Sitzungen der IMA sowie im Archivberich die Dokumente der Ressort AG aus den Jahren 2007 und 2008. | Link: vom Benutzername: EEE Passwort: EEE: TOP.1: Begrüßung Herr Stratenwerth (WA I 1, BMU) begrüßt die anwesenden Mitglieder (s.0.). TOP 2: Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der vorherigen Sitzung Das Protokoll der ersten IMA-Sitzung wird mit den Ergänzungen des BMWi angenommen. Das Protokoll ist im Extranet einsehbar. Es wird vereinbart, künftig die endgültige Bestätigung der Protokolle nicht erst in der nächsten Sitzung vorzunehmen, sondern unmittelbar nach Abstimmung im eMail-Verfahren. TOP 3: Konzeptionelle Ausrichtung des Aktionsplans zur Deutschen Anpassungsstrategie Das Diskussionspapier zur Konzeption des Aktionsplans Anpassung wurde nach der ersten IMA Sitzung (IMA-I) überarbeitet und im Vorlauf zur IMA-II versandt. Das Papier wird während der Sitzung um Änderungen des BMF ergänzt. Die Abstimmung des Dokuments ist damit abgeschlossen. Diese Konzeption bildet die Grundlage für die weitere Arbeit der IMA zum Aktionsplan und ist im Extranet eingestellt. Seite 1 /6
[DAS]: Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel 2. Sitzung der Interministeriellen Arbeitsgruppe „Anpassungsstrategie” vom 10. Sept. 09 Protokollentwurf IMA-II 2009-09-10 v1.doc Die Teilnehmenden diskutieren das weitere Vorgehen zur Erstellung des Aktionsplans. Herr Stratenwerth stellt erste Überlegungen zur Struktur des Aktionsplans vor: - Einführung / Hintergrund - falls nötig eine Aktualisierung zum wissenschaftlichen Stand (nur Aktualisierung gegenüber Darstellungen im Kabinettsbericht zur DAS vom Dezember 2008) - die Zusammenstellung der geplanten Maßnahmen 1. Maßnahmen in der Zuständigkeit des Bundes 2. Maßnahmen des Bundes/der Ressorts in Zusammenarbeit mit anderen Akteuren (Länder, Verbände, Zivilgesellschaft), sowie 3. ein systematischer Überblick über Maßnahmen anderer Akteure - Vorgehen bei der Priorisierung - Finanzierung - Prozess- und Erfolgskontrolle - Regionale Ansätze - Nächste Schritte Der Umfang des Aktionsplans soll 40 Seiten nicht überschreiten. Der Aktionsplan wird in seinen Aussagen und seiner Gültigkeit kein abschließendes Dokument darstellen, eine regelmäßige Fortschreibung ist beabsichtigt und bereits in der DAS angelegt. Schwerpunkt des Aktionsplans soll eine strukturierte Maßnahmensammlung sein, eventuell in Tabellendarstellung. Unter Maßnahmen des Bundes können u.a. verstanden werden: Rechtsänderungen, Finanzierungs- & Förderprogramme, ‚Öffentlichkeitsarbeit und Medienkampagnen sowie konkrete Ressortforschung. Die Teilnehmenden äußern sich grundsätzlich einverstanden und geben folgende Hinweise: ' Der Zusammenarbeit mit den Ländern und der Abstimmung von meist gemeinsamen Maßnahmen kommt eine herausragende Rolle zu. Ein eigenes Unterkapitel Länder wird daher als sinnvoll erachtet. Unter ‚Maßnahmen anderer Akteure’ (als Würdigung beispielhafter Beiträge von Eigeninitiativen und als Ergebnis des Beteiligungsprozesses) sollten nur konkrete und verbindliche Maßnahmen oder Zusagen von Verbänden, Unternehmen etc. dargestellt werden, keinesfalls sollte eine breite Bestandsaufnahme erfolgen. Der Aktionsplan sollte auch Hinweise auf internationale Aktivitäten der Ressorts / der Bundesregierung beinhalten (z.B. auf EU- Ebene, mit der WHO u.a.). Beschluss IMA-II-1; BMU wird IMA einen Strukturentwurf des Aktionsplans bi de September vorlegen. Darin werden Länder und Kommunen Ihrer Zuständigkeit entsprechend gespiegelt. Seite 2 /6
[DAS]: Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel 2. Sitzung der Interministeriellen Arbeitsgruppe „Anpassungsstrategie" vom 10. Sept. 09 Protokollentwurf IMA-II 2009-09-10 vi.doc Beschluss IMA-II-2: Zur Erfassung von Maßnahmen der Ressorts wird BMU eine strukturierte Abfrage vorbereiten. a) BMU wird Entwurf der Abfrage bis Ende September der IMA vorlegen und per Umlaufverfahren abstimmen. b) Abfrage wird (voraussichtlich Mitte Oktober) offiziell über den IMA-Verteiler in die Ressorts gegeben. c) Rückläufe werden bis zum 15. Januar 2010 erbeten, damit eine Zusammenfassung für IMA-III (T. Mitte Februar) vorbereitet werden kann. Es wird vereinbart, dass für diese erste Zusammenstellung der Maßnahmen des Bundes die Finanzierungsfrage oder die Umsetzungsmöglichkeiten nicht im Vordergrund stehen oder als Vorab-Ausschlusskriterium betrachtet werden sollen. In diesem Schritt sollen alle aktuell und perspektivisch als fachlich notwendig erachteten Maßnahmen und Aktionen benannt.werden. Zugleich soll die Abfrage auch den Bedarf an Maßnahmen im Bereich von Querschnittsthemen wie Climate Services/ Informationsbereitstellung, Verbesserte Methodiken der Kosten-Nutzenanalyse, Aussagen zu Vulnerabilitäten etc. erfassen. Gleichzeitig wurde die Bedeutung der Priorisierung / Abschichtung von Maßnahmen im Aktionsplan betont. Hierzu gilt es Kriterien für die Priorisierung von Maßnahmen zu finden. Dies umfasst zum Einen die Beschreibung ressortintern vorgenommener Entscheidungen. Es bedarf aber perspektivisch auch einer ressortübergreifenden Diskussion von Priorisierungskriterien. Es wird vereinbart, dass die Diskussion zur Priorisierung parallel zur Zusammenstellung der Maßnahmen zum Aktionsplan erfolgen soll. TOP 4: Organisation des Dialog- und Beteiligungsprozesses BMU stellt erste Überlegungen zum Dialog- und Beteiligungsprozess anhand eines Diskussionspapiers vor (das inklusive der angeregten Änderungen im Extranet verfügbar. ist). Diese Vorschläge betreffen übergreifende Formate, die über fach-/ ressortspezifische Konferenzen und entsprechende Beteiligungsprozesse sowie die Zusammenarbeit mit Fachministerkonferenzen hinausgehen, auf diesen gleichwohl aber aufbauen können. Diese weitergehende Beteiligung könnte folgende Elemente umfassen: Element 1 — Nutzung von Beteiligungsformaten/Konferenzen der Länder Element 2 — Serie von Regionalkonferenzen Element 3 — Serie von Konferenzen zu Querschnittsthemen Element 4 — Durchführung von Marktplätzen zur Förderung von Eigeninitiativen und strategischen Partnerschaften (Unternehmen, Verbände, Private, Stiftungen) Element 5 —- Online-Konsultation zum Aktionsplan Anpassung Seite 3 /6
[DAS]: Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel 2. Sitzung der Interministeriellen Arbeitsgruppe „Anpassungsstrategie" vom 10. Sept. 09 Protokollentwurf IMA-II 2009-09-10 vi.doc Der Dialog- und Beteiligungsprozess zur DAS ist als längerfristiger Prozess, auch über die Veröffentlichung des Aktionsplans hinaus, angelegt. Ein Beitrag zum Aktionsplan aus dem Dialogprozess ist möglich und erwünscht, ist allerdings nicht ausschließliches oder zentrales Ziel der Beteiligung. Es ist zu klären, welche Formen der Beteiligung bis Frühjahr 2011 realisiert werden können, auch um ein ‚Zuviel an Beteiligungsaktionen’ zu vermeiden. BMU setzt die Prioritäten wie folgt: a) Element 5 Online-Konsultation b) Element 2 Regionalkonferenzen / Element 3 Querschnittsthemen c) Element 4 Marktplätze Die Zusammenarbeit mit den Ländern ist speziell für die Elemente 1, 2 und 3 vorgesehen, BMU wird hier äuf die Länder zugehen. Element 4 könnte in Kooperation mit einer Stiftung realisiert werden. BMU führt hierzu Sondierungsgespräche. Element 5 (Online-Befragung), wird durch ein Vorhaben aus dem laufenden Umweltforschungsplan BMU/UBA (UFOPLAN) vorbereitet und finanziert. BMU wird IMA Anfang Oktober einen konkreten Vorschlag zur Online-Konsultation unterbreiten. Herr Stratenwerth bittet — gerne auch im Nachgang zur Sitzung - um Interessensbekundungen der Ressorts an der Beteiligung an den genannten Elementen. Er bittet die IMA-Vertreterinnen und Vertreter alle Fachbereiche der Ressorts in die Rückmeldung einzubeziehen (insbesondere die Raumordnung). Erste direkte Meldungen aus dem Teilnehmerkreis sind folgende: + _BBK / BMI plant für nächstes Jahr eine Konferenz/ Workshopreihe zum Thema Risikomanagement gemeinsam mit den Ländern. Eine Zusammenarbeit beim Dialog-Querschnittsthema Risikomanagement liegt daher nahe. BMG bekundet ebenfalls Interesse zur Zusammenarbeit bei Querschnittsthemen. BMVBS ist an Zusammenarbeit bei Regionalkonferenz zu Küstenschutz interessiert. BMWi wird Beitrag zum Dialogprozess hausintern prüfen. BPA äußert (im Nachgang zur Sitzung) Interesse einen Beitrag zu Konferenzen und anderen Formaten (bspw. Elemente 1, 2, 3, 4) zu leisten und insbesondere die Ansprache der Medien und der breiten Öffentlichkeit begleitend zu Fachkonferenzen o.ä. zu übernehmen. Herr Stratenwerth verweist in diesem Zusammenhang auf die Festlegung im Kabinettbeschluss, dass die IMA die Aktivitäten der Fachressorts begleiten und mitgestalten soll, um ein konsistentes Vorgehen der Bundesregierung zu gewährleisten. BMU bittet die Ressorts vor diesem Hintergrund um regelmäßige Meldungen zu geplanten (auch hausinternen) Veranstaltungen & aktuellen Publikationen an anpassungsstrategie@bmu.bund.de . Eine Übersicht dieser Termine wird im (nicht öffentlichen) Extranetbereich vorgehalten. Wenn der Wunsch auf Veröffentlichung besteht, bitte einen kurzen Hinweis geben, dann werden entsprechende Informationen oder Termine über die Webseite Seite 4 /6
[DAS]: Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel 2. Sitzung der Interministeriellen Arbeitsgruppe „Anpassungsstrategie" vom 10. Sept. 09 Protokollentwurf IMA-II 2009-09-10 vi.doc www.anpassung.net und den KomPass-Newsletter zu Klimafolgen und Anpassung einer breiten Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht werden. TOP 5: Austausch über Ressortaktivitäten Die Umweltministerkonferenz hat innerhalb der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft "Klima, Energie, Mobilität - Nachhaltigkeit" (BLAG KliNa) einen ständigen Ausschuss "Anpassung an die Folgen des Klimawandels" (AFK) eingerichtet. BMU (Herr Stratenwerth) teilt sich Vorsitz mit Vertretern aus NRW und Sachsen. BMU hat im Mai ein Werkstattgespräch mit Kommunen und Ländervertretern organisiert. Als gemeinsames Ergebnis wurde festgehalten, dass ein transparentes Bund-Länder-Kommunen Verhältnis und eine gute Informationsbereitstellung von herausragender Bedeutung für Kommunen sind. Das UBA organisiert am 29./30. September einen Workshop zur Anwendung von Bodendaten in der Klimaforschung. Mehr Informationen finden Sie unter www.boklim.de Weiterhin führt das UBA zwei Stakeholder Dialoge auf Fachebene durch: am 20. Oktober zu Verkehr und Verkehrsinfrastruktur (Straße und Schiene) sowie am 26. Oktober Anpassung / Chemische Industrie. Eine Teilnahme auf Fachebene ist möglich, Anmeldungen werden erbeten an clemens.hasse@uba.de Das Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit (APUG) hält am 18. September eine interne Veranstaltung zur Bündelung der Aktivitäten im Bereich Klimawandel und Gesundheit ab. Im März 2010 findet in Parma die 5. Ministerkonferenz der WHO statt. WHO diskutiert aktuell die Aufstellung eines Aktionsprogramms Klimawandel und Gesundheit bis 2012. BMG erarbeitet dazu bis Ende des Jahres ein Hintergrundpapier. Die EU KOM plant die erste Sitzung der europäischen Steuerungsgruppe ‚Impact and Adaptation Steering Group’ wie im Weißbuch Anpassung angekündigt, in der zweiten Oktoberhälfte. BMU / WAT 1 wird teilnehmen und IMA informieren. [Im Nachgang zur IMA-Sitzung hat WA I 1 die Information aus der DG Umwelt erhalten, dass das Treffen im Oktober lediglich vorbereitenden Charakter haben solle, um die Überlegungen der KOM vorzustellen und zu erörtern, die eigentliche Steering Group aber erst Anfang 2010 eingesetzt werden soll. ] BMU hat zur COP15 in Kopenhagen ein Side-Event zu Anpassungsstrategien im EU- Pavillon angemeldet. Zusage steht noch aus. Im BMI / BBK wird in einem F+E Vorhaben eine Methodik zur Risikoanalyse erarbeitet. BMELV berichtet von der Fachtagung „Aktiver Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel — Beiträge der Agrar- und Forstwirtschaft" in Braunschweig im Juni. Ferner bereitet BMELV ein Internetportal zu Klimawandel und Anpassung vor. Mit BMVBS wird BMELV- eine'Serie-kleinerer Workshops zum Thema Wasser organisieren. Auf EU-Ebene bereiten die EU-Agrarminister die Umsetzung des Weißbuches Anpassung bereits konkret vor. Seite 5 /6