2021-03-19_31. Sitzung_Endg. Stenogr. Protokoll
Vorläufiges Stenografisches Protokoll 19/31 3. Untersuchungsausschuss Nur zur dienstlichen Verwendung durchgeführt haben, und mit den weiterhin - - also allen in Summe erlangten Prüfungshandlun- gen - - angemessene und hinreichende Prüfungs- sicherheit erlangt haben und angemessene und ausreichende Prüfungsnachweise generiert ha- ben. Fritz Güntzler (CDU/CSU): Das Problem ist nur: Nachher war es nicht da. Zeuge Dr. Christian Orth: Ja. Fritz Güntzler (CDU/CSU): Das ist ja das Di- lemrmna, in dem wir uns befinden. Ihre Prüfer sa- gen - jetzt sage ich mal: „Sie“ nicht kleingeschrie- ben -: Es ist alles getan worden, um die Existenz nachzuweisen mit hinreichender Sicherheit. - Und auf einmal waren sie nicht da. Und wir ha- ben ja mehrfach gesprochen hier: Ein Viertel der Bilanzsumme war einfach nicht da. Zeuge Dr. Christian Orth: Ja. Fritz Güntzler (CDU/CSU): Und wir haben ja über Vertrauen in Kapitalmärkte vorhin gespro- chen, und das ist das erhebliche Dilemma, in dem wir leben. Und Herr Geschonneck hat das etwas anders dargestellt, was das Untersuchungs- hemmnis angeht, dass das eben nicht so auf abso- lute Sicherheit gerichtet ist. Und wir haben ja auch gestern - und ich glaube, der Kollege Hauer hat vorhin schon nachgefragt - auch den letzten Aufsichtsratsvorsitzenden gehört, der gesagt hat, dass es da elementare Unterschiede gab zwischen der KPMG und Ihrem Haus in der Vorgehens- weise, dass die KPMG auch eigentlich vertreten hatte, dass auch Sie das hätten machen müssen. Zeuge Dr. Christian Orth: Ja. Ich habe mir er- laubt, Herr Güntzler, den PS 210 mitzubringen, in dem auch noch mal - Fritz Güntzler (CDU/CSU): Den habe ich auch hier. Zeuge Dr. Christian Orth: - ja, wunderbar - das ja dargelegt wird, dass die Erlangung von Prüfungsnachweisen durch den Abschlussprüfer und die Erlangung des Eindrucks, man hätte halt entsprechend angemessene und ausreichende 19. Wahlperiode Deutscher Bundestag - Stenografischer Dienst Prüfungssicherheit erlangt, sage ich mal - - durchaus passieren kann, dass man dahin kommt und sich im Nachhinein herausstellt, dass man hier gefälschte Unterlagen etc. vorliegen hat, insbesondere - steht hinten, in den hinteren Textziffern - wenn auch das Topmanagement - - also Vorstands-Fraud vorliegt. Insofern: Da sind wir als Abschlussprüfer leider nicht gefeit. Fritz Güntzler (CDU/CSU): Und da schließt sich genau der Kreis zu meinen beiden Fragerunden, weil darum habe ich ja genau am Anfang Sie ge- fragt, wie Sie das Management im Rahmen der Risikobeurteilung eingeschätzt haben. Zeuge Dr. Christian Orth: Ja. Fritz Güntzler (CDU/CSU): Und wenn Sie hier diejenigen mit dem Wissen von heute fragen würden, die das - - sann hätten Sie eine klare Meinung, wie Sie das Management einzuschät- zen hätten. Und darum habe ich Sie ja vorhin so konkret gefragt, weil ich verstehe oder habe eine gewisse Sympathie dafür, dass man nicht weiter- gräbt, wenn man keine anderen Hinweise hat. Aber Sie sind ja in einem Umfeld hier tätig, wo es erhebliche Zweifel an der Integrität des Managements gab, und trotzdem haben Sie es dort nicht ausgeweitet. Zeuge Dr. Christian Orth: Also, es wurde ja aus- geweitet in Bezug auf genau diese Allegations, in Bezug auf genau diese Vorstände, das heißt in persona Jan Marsalek, der ja hier der zuständige COO für Asien war. In diese Richtung wurde ja, ich nenne es jetzt mal, ermittelt sogar. Das heißt, wir haben auch hier forensische Prüfungshand- lungen durchgeführt, erweiterte Prüfungshand- lungen. Es gab Anwaltskanzleien, die sich das alle ange- guckt haben, und auch nachher, sage ich mal, KPMG. Bei allem Respekt: Auch KPMG wurde eine Dezemberscheibe vorgegaukelt. Wenn Sie in den Bericht gucken, in den Berichtsentwurf, da- tierengyom 12. Juni mit Stand 10. Juni: Das spricht für die Existenz der Treuhandkonten und auch für die Existenz des TPA-Geschäftes. Ich sage mal: Wir wurden hier vorgeführt. Seite 90 von 166
Vorläufiges Stenografisches Protokoll 19/31 3. Untersuchungsausschuss Nur zur dienstlichen Verwendung Fritz Güntzler (CDU/CSU): Würden Sie denn - - Ich muss da mal ein bisschen auf die Uhr gucken. (Der Vorsitzende schüttelt den Kopf) Eine Minute, ne? Er muss ja auch noch antwor- ten. Also, ich antizipiere die Antwort immer, Herr Vorsitzender. Vorsitzender Kay Gottschalk: Das war jetzt ein- fach so ein resignatives Kopfschütteln. Fritz Güntzler (CDU/CSU): Was ich mich frage, Herr Orth: Sie haben ja auch dargestellt, was jetzt in Ihrem Hause passiert. Es geht ja nicht nur da- rum, Vertrauen sozusagen - - Doch, es geht da- rum, Vertrauen zurückzugewinnen; aber das macht man ja auch damit, indem man sagt: Wir haben auch Fehler gemacht. Also, ich nehme Ihren Aufklärungswillen tat- sächlich wahr - ich hoffe, die Kollegen auch, oder das muss jeder für sich selbst subjektiv beurtei- len -, aber was mir so fehlt - das fehlt mir aber hier so oft in diesem Untersuchungsausschuss -: Entweder waren alle nicht zuständig, und alle haben alles so richtig gemacht. Und dann wun- dert einen, warum das Ergebnis dann so ist, wie es jetzt ist. Darum die Frage - jetzt ist die Frage: jetzt können Sie sich nicht selber belasten; das ist natürlich auch wieder ein Dilemma, aber ich stelle sie trotzdem, diese Frage -: Haben Sie alles richtig gemacht? Zeuge Dr. Christian Orth: Also, um dem Di- lemma zu entgehen, Herr Güntzler: Wir versu- chen wirklich, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Und wenn es tatsächlich Dinge sind, die, sage ich mal, hier, jetzt neutral formuliert, Ver- besserungsbedarf aufzeigen, dann werden wir das auch umsetzen, denn sonst - - Ich formuliere es andersrum. Ein zweites Wirecard wollen wir nicht und können wir uns auch nicht leisten. In- sofern haben wir schon ein Eigeninteresse, dass das nicht noch mal vorkommt. Können wir es mit absoluter Sicherheit ausschließen, Herr Güntzler? 19. Wahlperiode Deutscher Bundestag - Stenografischer Dienst Ich glaube, wir alle können das nicht, kein Prüfer kann das. Fritz Güntzler (CDU/CSU): Ja, also, darum prüfen wir ja mit hinreichender Sicherheit und nicht mit absoluter, aber trotzdem wollen wir das Risiko minimieren. Die Frage, die sich alle hier immer wieder stellen lassen müssen: Ist die Risikolage richtig eingeschätzt worden? Sind die Dinge zu- sammengetragen worden, die über die Jahre vor- getragen worden sind und teilweise auch durch Verwaltungshandeln negiert worden sind, leider? Zeuge Dr. Christian Orth: Sie sehen mich hier so ein bisschen zerknirscht, weil die Frage stelle ich mir ja auch. Vieles ist natürlich - - Als Prüfer se- hen Sie was. Dann gehen Sie dem nach. Dann kriegen Sie was vorgelegt, dann sagen Sie: Hm, dann passt es doch. So, und dann passiert das über mehrere Jahre. Dann hat man schon eine kri- tische Grundhaltung, die sich, sage ich mal, ver- schärft, und man guckt dann auch noch mal. Und wenn dann wieder - - Dann kommt der Forensiker mit an Bord, und im- mer wieder wird erweitert, erweitert, erweitert, was ja auch das Stundenvolumen auf diesem Auftrag deutlich macht. Die Kollegen haben wirklich - - sind den Vorwürfen nachgegangen und haben auch alles noch mal versucht, doppelt und dreifach abzusichern. Wo der Fehler, den Sie „Fehler“ nennen, wo jetzt hier die Knackstelle ist: Jeder sieht das anders. Wir wissen aber bis heute leider nicht - - Und ich glaube, das wäre hilfreich für uns alle, auch für die Aufklärung, wenn wir jetzt wüssten: Ist das hier alles Fake gewesen, oder gab es das Geld wirklich auf den Treuhandkonten, und war das ein Kiesenßankraub? / ( Fritz Güntzler (CDU/CSU): Aber Sie denken da nicht drüber nach, dass man vielleicht 2017 den konsequenten Weg, den Sie ja eingegangen sind - - wenn Sie den konsequent durchgegangen wären. Vorsitzender Kay Gottschalk: Kollege Güntzler? Seite 91 von 166
Channel
19. Wahlperiode
Zeuge Dr. Christian Orip: Gut. Es ist so. dans rlas
Prüfungsteam ja zunächs' maı nur während der
Prüfung vor Ort ist. Insofern: ich kann zu dein
Prüfungszeitipnnk: - - Warum jetzi genau amı
1. Februar - wur das, g.u.de ich - diese Anspra-
che erfolgt ist, kann ıch nicht beurteilen. Dazu
müsste ich, müssten wir Herın Fichteiberger fra-
gen. Es ist aber so. wie ich eingangs gesagt nalıe.
dass bei einem GEsHesss Shift. das heißt. anf-
grund der Rati.tionstoge m. «le meisten Gesch:
schallen, also die meiste.’ großen Gesellschellen
immer auch einen Beräter benötigen. Und dann
ist es wichtig, dass hier keine Inhabilität entsteht.
Cansel Kiziitene (SPD): Ta. las mag is sein. Aher
sehen Sie hier keinen klaren Inieressenkonlukt?
Also, wie soll Herr Fichtelverger prüfen. wäh-
rend er gieichzeilig sich wer ein Beraiungsmaudat
bewerben soll odar bewirbı”
Zeuge Dr. Chrisiian Gretlu: Auso, Ich glaube niet,
dass Herr Fichtelberger derienige ist. der hier
jetzt bei Wirecard in ein Beralungsprojekt einge-
bunden woıden wäre. Es ging jetzt ia hier. soweit
Sie mir das jetzt berichlet grben. um die Ausrich-
tung aufsin Channe!-2-Mandat. was dann mäg-
lich ist.
Cansel Kiziliepe {SPD}: Genau. Da wäre er ja
wahrscheinlich in Aukunit dann auch involviert,
denke ich.
Zeuge Dr. Christian Orth: Nein. er isi ja in der
Prüfungsabteilung. Und insofern: Wir haben ja
auch eine organisatorische Trennung zwischen
der Prüfungsabteilung und Jen Service Lines.
heißen die bei uns. div Abteilung für Steuerbora-
tung, der Abteilung für Unternehmensberatung.
Das sind andere Abteilungen. die dann das bedie-
nen.
der - - Sorry. - Danke schön.
Zeuge Dr. Christian Orth: Bitte.
Vorsitzender Kay Goitschatk: Danke. - Dann
Dr. Toncar für die FDP-Lraktion.
Voriäufiges Stenugrafisches Protokoll 19/31
3. Untersuchungsausschuss
zur eh
Neutscher Bundestag - Stenografischer Dienst
Dr. Florian Tancar (FDP): Danke schön, Herr
Goilschalk. - nerr Orta, Sie haben am 9. Juni
2024 eine E-Mail von Christine Gärtner, cc
Thou:rs Eichelmann erhalten - MAT C 22.01
sic}.
Zeuze Dr, Cavistian Croa: Darfich das Datum
oO
ganz kurz noch mal?
Dr. »>orian Toncar (TDP} Der 9. Juni 2020.
Zeuge Dr. Christian Orth: fa, ich kann es einord-
nen.
Dr. rsurien Toncar (FDP): Sie haben sicher damit
gerecnnel.
Zeuge Dr. Christian Orth: Nein, nein.
Dr. Flsrien Toncar (FDP): Nein. Es geht um das
Thema: Christine Gärtner hat Ihnen geschrieben:
Lieber Herr Dr. Orth...
- ich sage mal. ich zitiere auszugsweise -
Nach meinem Verständnis stellte
Herr Dahmen heute einen Ab-
bruch laufender Prüfungshandlun-
ger ler KPMG als Voraussetzung
ir eine Tostatsortellung in den
Raum.
Hat Herr Dalımen das gemacht?
Zeuge Dr. Chrisilan Orih: Herr Toncar, ich war
nicht bei dem Gespräch zugegen. Ich kann Ihnen
nur sogen, dess or sich hilfesuchend an Herrn
Barth und mich gewanidli hat, dass ihm - ich weiß
nicht. ob das so ist - nahezu in den Mund gelegt
wurde, dass or hier für einen Abbruch plädiert
hat. Das war mitnichten so. Mitnichten hat Herr
Dahmen - - Also, das, was wir iniern besprochen
haben, war die Tatsache, dass wir - -
Una Sie zitieren jetzt ja den 9. Juni. Es ging um
die Dezemberscheibe. und Sie wissen ja auch,
dass ich mit Herrn Sven-Olaf Leitz genau diese
De. zeinthssschieibe um dieses Datum herum be-
sprochen habe. vielleicht sogar am selben Tag.
Und es ging darum, dass wir den Bericht der
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BUN Dr. Danyal Bayaz (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Das Schriftliche ist sehr klar von Ihnen. Das - - Zeuge Dr. Christian Orth: Es gab wieder dies« Open Items. Aber ich war bei diesem Gespräch schlichtweg nicht zugegen. Dr. Danyal Bayaz (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Ich habe Sie auch nicht gefragt: „Welche Worte sind da gefallen?“, sondern wie Sie sich das er- klären, weil das - - Zeuge Dr. Christian Orth: Nein, aber die Tatsa- che, dass er dann aufuns zugekommen ist und gesagt hat: „Ich brauche eure Hilfe jetzt, une hier“, sage ich mal, „das mit - - Könntest du Frau Gärtner anrufen?“, und wenn Sie mir das jetzt sa- gen - Dr. Danya) Bayaz (BÜNDNIS 90/DIE GRÜN!N): Gut, dann kriegen wir diesen Widerspruch - - Zeuge Dr. Christian Orth: - Pardon -, dann war das auch - - Nach meine: Erinnerung war das die Reihenfolge: Es kam die Hilfebitte, und ich habe dann angerufen, oder sie hat mich angerufen. Ich weiß es wirklich nicht mehr. Aber wir haben das dann geklärt. Und denn ist das aber auch vom Tisch gewesen. Dr. Danyal Bayaz (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNZGN): Genau, der Ablauf ist mir auch sehr klar. Zeuge Dr. Chrisdan Orta: Okay, gut. Dr. Danyal Bayaz (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Nur, ich habe sozusagen Sie jetzt nach - - Und in der Tat: Sie müssten da spekulieren. Oder viel- leicht gibt es ja auch cine gewisse Motivation. clie wir vielleicht nicht sehen - Zeuge Dr. Christian Orih: Nein. Dr. Danyal Bayaz (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): - oder nicht kennen, um ctas aufzulösen. Aber (lie- sen Widerspruch kriegen wir heute, glaube ich, an der Stelle nicht aufgelöst. Dann habe ich eine leizte Frage. Laufende Ermitt- lungsverfahren, da war ja in der Prusse auch was 19. Wahlperiode „ Deutscher Bundestag - Stenografischer Dienst! Vorläufiges Stenografisches Protokoll 19/31 3. Untersuchungsausschuss zu lesen mit Blick auf Betrug oder Bestechlich- keit. Da hat es zumindest so aus Bayern, sage ich jetzt mal - - verlautbart, und dann hieß es aber, es sei ein Versehen. Also, dann gab es irgendwie auch eine undeutliche Kommunikation. Jetzt wollte ich Sie mal fragen: Können Sie vielleicht noch mal für uns zusammenfassen, welche lau- fenden Ermittlungen es denn gerade gibt? Zeuge Dr. Christian Orth: Also, ich habe nicht den Überblick über die laufenden Ermittlungen. Das ist der Arbeitsstraug „Strafrechtliche Verfol- gung“. Dafür haben wir eine extere Anwalts- kanzlei, die sich darum bemüht. Aber Sie spre- chen doch jetzt gerade das Schreiben an, was - - oder damals diesen - - Ich weiß nicht: War das nicht der Zeitungsartikel. der an dem Tag, der am 26. rauskam? War das richt - - Dr. Danyal Bavaz [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Ich giaube, der war es. ja. 26. November. Zeuge Dr. Christian Orth: Pardon. Da saß ich bei Ihnen hier im Kreise. insofern habe ich das - - ist das-jı an dem Abend kompleit an mir vorbeige- gangen. Dr. Danval! Bayaz BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Aber das kann man ja nachlesen und dann nach- prüfen. Zeuge Dr. Christian Ortk: Ja. Dr. Danvai Bayaz LBÜNDNIS 90/DiE GRÜNEN): Ich habe ja jetzi nicht nach Liveberichterstat- tung - - Zeuge Dr. Christian Orth: Also, mir stellt sich das 139 aus det Presse so dar, dass os wohl eine Stektungaahme gab, dass das wchl nicht der Fall sei. (dic dann aber wohl aus lem Internet wieder zurückgezogen wurde. weil es wohl doch der Fall sei. 50, aber das - - Dr. Sanıyar Bayaz BÜNDNIS SU/DIE GRÜNEN): Und genau das wollte ich mit Nınen aufklären, was (la jetzt der aktuelle Sachstand ist. Seile 106 von 166
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