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- ~~; Landtagswahlkampf 1998/99 Wahlkampfausgaben (Gtobgliederung) Fernseh- I Hörfunkwerbung                                            200.000,00 DM Plakatierung 1.462.000,00 DM Fotoarbeiten 68.000,00 DM Drucksachen etc. Dokument 117 640.000,00 DM f<andidatenservice (Netto-Kosten)                                      5.000,00 DM Anzeigenwerbung I Ankünd.-FiugblätterVerieilung                      274.000,00 DM Zielgn.ippenaktivitäten ......                                                                               475.000,00 DM ......           Veranstaltungen I Events 0.. \0 190.000,00 DM Kleinwerbemittel Koch 9.000,00 DM JEAM incl. Material 220.000,00 DM Transportkosten 17.000,00 DM Gremienarbeit (Wahlkampfkommission, Programmkomm.) etc.               26.000,00 DM Koch-Reisen, Vorwahlkampf, Sympathiewerb.ung                        100.000,00 DM Aktion "Doppelte Staatsbürgerschaft"                                250.000,00 DM Sonstige Aufwendungen 130.000,00 DM gesamt 4.066.000,00 DM d C) 0 ~' (;1"; ="
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============~================ Hochrechnung                           ' A__  Ausoaben (§ 24 N:Js. 3 PartG.)                                                        Ansatz 1998                   Erqebnis 1998             .A.nsatz 1999 =>ersonalausoaben leinschl. so-ziale Aboaben)                                 Summe        1.990.000,-                     1.850.000,-              1.900.000,- t:._usoaben d. \id. Geschäftsbetriebes . Kosten der Geschäftsräume                                                                 120.000,-                         130.000,-               140.000,- (HeiZung, Strom, Wasser, Reinigung Miete etc:) . allg. Bürokosten                                                                          450.000,-                         440.000,-               450.000,- .-• (Büromaterial, Porto· u. Versandkosten, Telefon,                                             . "Telefax, Wartung, Versicherungen etc.) . Anschaffungen unter DM 10.000,- + MwSl                                                    ' 10.000,--                       50.000,-                10.000,- Anschaffungen über DM 10.000,- + MwSt.                                                         20.000,- 30.000,- -   - 25.000,- -- 30.000,- Reisekosten . Autokosten                                                                                     30.000,-                     15.000,-                30.000,- Sonstige Kosten d. lfd ..Geschäftsbetriebes                                                   60.000,-                     27.000,-                90.000,- (incl. KünsUersozialkasse 1988"96) Summe           720;000.-                       687.000,-         1      750.000,- ~usoaben für innerparteiliche Gremienarbeit u. Information                 Summe                40.000,-                     45.000,-                40.000,- ' ~essenkurier (Druci'.zuschuß + Postversand)                               Summe           210.000-                         150 000.-               200.000.-. · ·~aaben für Öffentlichkeitsarbeit und Wahlen                                                                                                                  (i !ent" "'~eitsarbeit                                                                    100.000,-                        85.000,-               100,000,- te. und vergleichbare Veranstaltungen                                                   45.000,-                     45.000,-                30.000,- Mnst. Veranstaltungen                                                                         25.000,-                     22.000,-                25.000,- '. Wahlen (Sonderhaushalt) Bundestagswahl                                                                                20.000,-                     35.000,-                -- Europawahl                                                                                 -200.000,-                       --                     20.000,- Landtagswahl (Vorbereitung)                                                                                               800.000,-             3.000.000,- ~ommunalwahl                                                                                  --                           --                      -- Summe            390.000,-                     . 987.000,-             3.175.000,- ;schüsse an Gliederungen <reisverbän.de (Spendenanteile an Kreisverbändel                                         120.000,-                       150.000,-               350.000,- /ereinigungen                                                                                40.000,-                     40.000,-                40.000,- 3onstige (Vergl. Anlage 1b)                                                              113.000,-                        65.000,-                60.000,- Summe            2}3.000,-                       255.000,-               450.000,- 1sen und Kosten des Geldverkehr:;                                       Summe                6.000,-                      3.000,-               140.000,- ""~stioe Ausoaben {Sonderprojekte)                                      Summe               --                            3.000,-                10.000,- ( Gesamte Ausgaben        3.629.000,-                      3.980.000,-              6.665.000,,- -                                 - Einnahmen (§ 24 NJs. 2 PartG.) ?liedsbeiträge u. andere regelm. Einnahmen -570.000,-                     530.000,-               700.000,- nahmen aus Vermöoen 1serträge                                                                                  --                           20.000.:... eierträge                                                                                  10.000.-         I           17.000-                 39 000- 1ahmen aus Vertrieb von Druckschriften und sonstiger mit .ahmen verbundener Tätigkeit der Partei 390.000,-                        440.000,- I      400.000,- ahmen aus Spenden                                                                1:Cl.DO.OOO.-                       750.000-             1.000 000- lkampfkostenerstattung                                                           1.900.000,-                     1.993.000 ,..:           1.800.000,- hüsse von Gliederungen und sonstige Einnahmen                                         --                             --              I        -- =:rstattung von- Auslagen sung Bestand (-+-) oder Zuführung zur Rücklage (-)                           .    241.000,-                ...     230.000,-           +   726.000,- ---                  I           ··--- I 2.000.000,-· Gesamte Einnahrr·~     j.629.000,- ~ ., I ...,_980.000,-            I       :: 6.66,.).000,- 1170 ::::=:===--=~===.:=====. =================--=o=u=u==~l:.::t:~9·=-.:====:::==
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3 Protokoll der Landesvorstandssitzung am 48. Dez~ in Wiesbaden Anwesend:                        Banzer, Barisch, Bouffier,-Friedrich, Frau Geschka, Hartung, Hoff, . Dr. Jung, Kartmann, Klee, Koch, Frau Leistenschneider, Dr. Lippold, Metz, Frau Mosiek-Urbahn, Nassauer, Reif, Prof. Dr. Riesenhuber, Frau Scho!z, Seitz, Siebert, Frau Sothmann, Frau Steinbach, Storm, Sturmowski, Trageser, Frau Velte, Dr. Wagner, Weiß, Dr. Reckers Der Haushaltsplan 1999 für den CDU-Landesverband wird als Tischvorlage verteilt, erörtert und vorlagegemäß beschlossen.· 2.        Der Entschließungsentwuri "Agenda 2000" des ·Landesfachausschusses Europapolitik wird vorlagegemäß beschlossen (Auf Seite 2, letzter Spiegelstrich wird "die Bedingungen" durch "die Beendigung" ersetzt.). .,·,             Der Landesvorsitzende dankt Herrn Nassauer und dem Landesfachausschuß für I.                  die Ausarbeitung des Positionspapiers und bittet, dieses zu veröffentlichen. . 3.        Der Landesvorsitzende berichtet zur politischen Lage vor der Landtagswahl und geht vor allem auf die beabsichtigten werblichen Maßnahmen ein. Neben dem geplanten breiten Bundesrednereinsatz während des Landtags- wahlkampfes und den über 300.000 Zielgruppenbriefen wird die Plakatierung in · drei Dekaden ab 28. Dezember im Mittelpunkt stehen. ln der 1. Welle wird das Koch-Plakat plakatiert. ln der 2. Welle folgen dann die beiden Themenplakate "Unterrichtsgarantie" und "Hart durchgreifen". Neben der Umsetzung der Großflächen auf Pa.rteiständer soll den Verbänden ein Plakat mit "Fehlstart in Bonn- Gegensteuern" und Beispielen für den Fehlstart zur Verfügung gestellt werden. Daneben soll auf jeweils einer Großfläche für den Verkauf über die Medien und in einer Postkartenaktion das "Gegensteuern!" . anhand der ausgepressten Zitrone und des entnade!ten Weihnachtsbaumes dargestellt werden.· 1. . in der 3. Welle wird neben dem Plakat des Landesvorsitzenden ein bundes- politisches Thema plakatiert, das werblich aus dem Rahmen der sonstigen Werbe- linie fällt. Eine thematische Entscheidung hierzu erfolgt in einer Präsidiumss~tzung am 8. Januar 1999. Es besteht Einvernehmen im Landesvorstand, daß sich hierzu als Thema die von Rot-Grün beabsichtigte Umsetzung der doppelten Staats- bürgerschaft anbietet. 4.       Der Terminplan des Landesverbandes mit den Sitzungen für das erste Halbjahr wird vorlagegemäß verabschiedet. Um eine BündeJung der Sitzungen zu · er,)llöglichen, werden alle Landesvorstandsmitglieder und die Wahlkreiskan- _9Jt7~en zu den jeweiligen Fraktionssitzungen am 12.1. und 26.1. eingeladen. tfJ/                                                                    .       ~ / 11 / ( ! ;,-Cl, r:7 1 / . L,", l4     1'-'"1..-    l L   . (S. Seitz)                                                                                   ·. 1171 oo-o 1 6 3
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Dokument 118 1            / SEITEN BURKHARDT MITTL                                               &    WEGENER .                                                               RECHTSANWÄLTE ' BEIJING                                                 MESSETURM                                                   NEW YORK BERLIN                                      FRIEDRICH·EBERT.ANLAGE .o(g                                            NÜ"'N9ERG BUDAPEST                                       0·60:027 FRANKFURT AM MAIN                                                PADOVA DÜSSELDORF                                                                                                                  PARIS FP.ANKFURT e..M.                                    TELEFON:    ~~49·69·75       60 95·0                                  POTSDAM HANOI                                       TELEFAX: ~~o49·6ll·75 60 95·51:2                                         PRAGU,E .HONG KONG .                                                                                                               ROMA LEIPZIG                                                    E 0 MAIL:                                               SINGAPORE. ~ON DON                                      6BMW.FRANKFURi@86MW.OE                                                 ST. GALLEN LYON .                                                                                                        ST. PETERSBURG M .ILANO                                              WWW. BBMW.DE                                                     TOKyO MOSCOW                                                                                                                  TORI NO MÜNCHEN                                                                                                                WARSAW ZÜRICH ZUG GUTACHTLICHE STELLUNGNAHME Zur Vorlage bei der CDU Hessen 11. Februar 2000 CD00 49 lt,, :f'f ili MEMBER 11 eEIT E.N   SU~KHAROT M IT TL t. WEG ENER IGERMAN Y · MEYER i...USi'ENSE~GER / S"          73   "C · MOOUET 90RDE L ASSOCIE.S / F~A.NCE · F'AV I.4.. E. ""NS.4.1..00 !1TAl..Y EIN ZELH E IT E N SIEHE ~=<:ÜCKSE ! T E D E TAILS SEE O V ER L..E AF
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FRANKFURT AM MAIN                                                                  MOSCOW                                                                       TORI NO ME SSEiURM: FFnEDR ICH -E 6ER1·ANL"-GE                                 -~ 9        BEITEN 13URKHARCT MITT~ & WEGEN ER                                            VIA VtTiORIO AME.DED 11. 603:?7 F~AI\IKFU.RT AM M"'-IN                                                      & PAVIA E ANSA~CO                                                            iEL.: ••3QO·n·Sl 51 :3" TEL :_++~9·69·75 60 95·0                                                           ULANSKY PE~. ,:3/1 · 101000 MOSCOW                                            FAX: **390·11·53 OS 0>4 Ff'."Y,: ~--~9-69·7~ 60 95·512                                                    TEl.: ~"" i·503·:?S!2·96·35. ~* i·OB5· !2 .3!2-Eiß· SS MARCELL.O .&..GNOLI DR. H"'-NS··JÜRGEN SiERt-.JEI=i:. 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L.Y il-iAI iO STREE"i W.kRS.O..W F!NANC1Al CENiER                                                   iEL.: ••B..:t-41·8:26 :1'410f> DR. ;.o;Jo.RThi.UT SPrhiO.lER M.C.I.. r,-19B3) UL. EMilll ~L. ...TER 5~                                                      F.t>..X:     *'~8<61·41·8:2~ ;?41CJ"7 DR WII"FRIED KLOPPER WP -q .J""-CK SCI--IIFFER. S'78                                                                                                                                  GIQV,t>,NNJ MA.RINO t..•.~;-..: .JOSEF SOC!'\. iEL.: .O.•oCIB-~:t·5!2"C; 5~ 50 REINK.t..RD GAERiNER•                                                    F4.;;       *~-= B·!2!2·5.:?0 5!2 5~                                                                                                               ( MOOUET 130ROE & ASSOCI!:S DR AL.EXIUS lEUCHTEt-.:•                                                         DR. PEiE.R DECKER                                                             PARIS 01=\' SERNI"i-"'F!D ,, LtNs-row. 518                                              ARiU~          ZAWoQRTK"".O. leCim.Polenc:l)               (-199~1/ 30. AVENUE OE MESSINE · 75008 PARtS I=RIE·DERtKE S~HR TEL.: .... ot.Z3·1·41!2 99 0<11 50 DR HOLGER PERES                                                                   B U O~.PES.7r                                                                 F'.O.X: .o.•33·.1·41~ 63 91 4+'9 PR IV ·DO.Z. OR. H ·.J SC~o-ll:IOit-:. PH.O /.J..I"GELJCJ:.. v cter DECM:·Eb•                                                                                                                               "-1-.IDRE MOOUET OR. CHRISiOPH KVHMAI"N Ll.M                                                                                                                                     DOMINIOUE SORbE iEL.: *""36·1·!2 66 1E:. ,0 MICH-'<.El.. 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OEC. ll.M ~EIPZIG                                                                          .L>.GOSirNO MIGOioJE                                                          DR C~o-;J:::.>1Si0FH HEIZ. LL.M I 1-\i...INGEP."S H.C..US                                                          FR..,NCE·SCO OROMSELL.l SCHLOSSGL.SSE ;t-.c.                         0<~~~109 LEJP2:1G                    t.;,t.,iTEO OP.SINGHER                                                        OR MICHAEL. RITSCHER. L>L.M                                                . 'TEL. --41:49·3 o~~,-7 0:? ~3·0                                                   Ml.>.PIO ORTU                                                                 P-'TRICIA GUERRA LIC."IUR. LL. M                                          ~ I='A>:       ~-,tJ9·3 ~1·9 61 77 36                                               D"'NlELE FH>.YN,t..UO                                                         PD Dl=i            URS EE+-ri"ISC+-1 MARII>J~. S,&~..NiAREL.LI OR        R.Eit,.!HQLD KI..,OL..L P.OBEPTO LANCHI                                                                F"'-CH,t~.,NWÄLiE FUR I L!CEI>JSEO SPECI,II.,L..tS'TS F OR Gl"'-1"' P-"OLO 21NI'                                                       • STEUERREC~ili"-X                              L.t<W POTSC«M JI-GEF=i""LLEE 1f> 1.:.416~ P01SD.4.M                                                                                                                         • olo.I=IBEriSRECI-IT!l"'.SOUI=i L-"'W                                   Ii: ~ ":'EL         ~--'IE'·~ 31·:'7 9.C.-.o!lQ RCMA ;::.,_).     --..:~9·3      31-~;    e.::                                         VIA 80CC.c. 01 LEONE. 7B                         OOiE::'i ROM~              • REG!STEJ:IED FORE!GN LAWYER TEL         ..... 3f~D·6·69 ;,, f>-, • - ::.,... -~· "' ,, - .;.. ::  ·. f                                   :-·          j.   c:.   _.-:::...::.-~.:..   .: :. :.:: .· LONDON                                                                            GJ•_IU.:..t·JC, BE I=·P.U1 t ~-::JLC.• SEP.ö=/..)"":'1 13 C"EVC.H-J5t-tt1=:E SOUkRE                        LOI·JD0h.< EC2J.,I "'lY5 .1-.L BE RiO ~ E L.IC t,MNJ TEL          ..... o~~.:-207·39:? 9100 EP.to!E.SiO IRAC.E Fl--.>:· ... "'.,·207·392 9101 hA,c.,URIZIO V.U.SCHJ-11'011"1                    1174 PROF üR SlEPHJ.<.I-.j GERHARC. 5Ct-tM10""1 GRL>.UI--~E STS                   G!.:..h.l PL.OLO 2AI-..ICH!I-.,JI 000050
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BBLP Seiten Burkhardt Mittl & Wegener                      -2-                                             11. Februar 2000 I                                                  Inhaltsverzeichnis I I    1.   Gutachtenauftrag:·... : ................................................ ,................................................ .-3 I    2.   Ergebnis ................. ,....................................... , ................................. :...................... 3 3.   Sachverhalt ................... :...................................................................... ~ .................... 4 I· . 3.1  SachverhaltTeil I (entnommen der Chronologie vom 8. Februar 2000) .................. .4 I     3.2  Sachverhalt Teil II (ergänzer'\äe Angaben) ...........•................................ ;.................. 7 • a.   Vertretungsverhältnisse im Landesverband CDU Hessen .............................. 7 I          b.   Bezahlung der Rechnungen von dem am 21. Dezember 1999 gegenüber dem Generalsekretär offengelegten Konto ........................... ~:························ 8 · I          c.   Verbuchung im Rechenschaftsbericht············································:··············· 9 d.   Fristen für die Abgabe des Rechenschaftsberichtes ...........•........................... 9 I     4.   Rechtliche -Würdigung ....................................•.... ;.................................................. 10 -                               . I     4.1 4.2 Vermögenssituation ............................................................................................... 10 Verbuchung der Vermögenswerte in Höhe von DM 796.000,-- im korrigierten I.         R-echenschaftsbericht .............................. :·........................................·..................... i 3 I I I I I I                                                                  1175                                                           000051
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BBLP Seiten .Burkhardt Mittl & Wegener        - 3-                          11. Februar 2000 1. · Gutachtenauftrag Die Rechtsanwaltssozietät BBLP Seiten Burkhardt Mittl & Wegener wurde von der . CDU Hessen beauftragt, gutachtlich zu der Frage Stellung     . zu nehmen,   ob  die  CDU Hessen arp 28. Dezember 1999 eine unrichtige und nicht dem Parteiengesetz sowie den · Grundsätzen ordnungsmäßiger. Rechenschaftslegung            entspr~chende korrigierte Fassung des Rechenschaftsberichtes für das Kalenderjahr 1998 abgegeben hat, als sie in dem Rechenschaftsbericht in der Vermögensrechnung unter "8. Schuldposten (Passiva)", Position "II. Verbindlichkeiten, Sonstige Verbind- lichkeitl:m" einen Betra~  von DM 796.000,:-- auswies und diese Position in der dem . Rechenschaftsbericht vorangestellten Erläuterung als "Auszahlungen aufgrund eines unverzinslichen . Darlehens"  des Gasimir Prinz . Wittgenstein deklarierte .. Unser Gutachtenauftrag bezieht sich ausschließlich auf den Kenntnisstand der handelnden Personen der CDU Hessen zum Stichtag 28. Dezember 1999, dem Tag, an dem das Testat für die .korrigierte Fassung des Rechenschaftsberichtes 1998 erteilt wurde. Spätere, der CDU Hessen bzw. den handelnden Personen nach der Erstellung des korrigierten· Rechenschaftsberichtes durch weitere Aufklärungs- arbeiten bekannt gewordene Tatsachen bezüglich der Herkunft der "Darlehens- gelder" sind für die Beurteilung der Rechtsfragen im Rahmen dieses Gutachtens nicht relevant ("Stichtagsprinzip"). 2.    Ergebnis Wir kommen zu dem Ergebnis, daß die am 28. D.ezember 1999 korrigierte Fassung des Rechenschaftsberichtes den Vorgaben des Parteiengesetzes sowie den .              . Grundsätzen ordnungsmäßiger Rechenschaftslegung entspricht. Die von der CDU Hessen vorgenommene· Qualifizierung der auf dem Konto in der Zeit bis 31. Dezember 1998 eingezahlten DM 796.00.0,-- als unverzinsliches Dariehen des Casimir Prinz Wittgenstein urid demzufolge die Ausweisung dieses Betrages           fh. der Vermögensrechnung der korrigierten Fassung des Rechenschaftsberichtes vom 28. Dezember 1999 unter "8. Schuldposten (Passiva)" als "Sonstige Verbind- lichkeiten" war aufgrund des Kenntnisstandes vom 28. Dezember 1999 rechtmäßig. 1176 000052
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I      BBLP Beiten Burkhardt Mittl & Wegener       -4 -                         11. Februar 2000 I I   ,. 3.   Sachverhalt I           Der Sachverhalt wird in zwei Teilen wiedergegeben. Teil I ist ein Auszug aus der Chronologie vom 8. Februar 2000, die von dem Landesvorsitzenden und dem I           Generalsekretär der CDU Hessen bereits auf der Pressekonferenz vom 8. Februar 2000 dargestellt worden ist. Teil II enthält zusätzliche Erläuterungen, um den ,in I           Teil I dargestellten Sachverhalt für die rechtliche Bewertung zu vervollständigen. I      3.1  Sachverhalt Teil I (entnommen der Chronologie vom 8. Februar 2000) [.         Am Nachmittag des 21. Dezember 1999 suchte Siegbert Seitz den Generalsekretär Herbert Müller in der Landesgeschäftsstelle auf und unterrichtete ihn von der Existenz einesim Rechenwerk der CDU Hessen bislang nicht enthaltenen Kontos. I          Siegbert Seitz berichtete, daß Horst Weyrauch ihn - wie er erläuterte, am Rande des Gesprächs am 1. Dezember 1999 in der CDU-Landesgeschäftsstelle - unter I         vier Augen darauf hingewiesen habe, daß es ein solches Konto doch gebe. ln den Tagen danach habe er, Siegbert Seitz, Horst Weyrauch aufgesucht und sich I         genauere Kenntnisse darüber verschafft. Über dieses Konto seien Rechnungen der CDU Hessen bezahlt      ~orden.  ln Gesprächen zwischen Casimir Prinz Wirtgenstein I         und Siegbert Seitz sei dann der Gedanke geboren worden, die in der Amtszeit des Landesvorsitzenden Roland Koch aus diesem Anderkonto bezahlten Beträge in ein I         Darlehen von Casimir Prinz Wirtgenstein an die hessische CDU umzuwandeln. Casimir Prinz Wirtgenstein habe daraufhin - rückdatiert unter dem Datum vom I.        6. Februar 1998 - einen entsprechenden Brief an Siegbert Seitz geschrieben. Diesen habe er Siegbert Seitz mit der Bitte um Weitergabe an die CDU Hessen mitgegeben. Das Darlehensschreiben ist in Kopie als Anlage 1 beigefügt. Siegbert Seitz legte auf Befragung gegenüber dem Generalsekretär Herbert Müller dar, daß Casimir Prinz Wirtgenstein während seiner Amtszeit auf Anforderung zur Finanzierung zusätzlicher Aufwendungen der CDU bereit und in der Lage gewesen sei. Er, so Siegbert Seitz weiter, sei davon ausgegangen, daß diese Beträge 1177                                  000053
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BBLP Seiten Burkhardt Mittl & Wegener        - 5-                        11. Februar 2000 entweder von Casimir Prinz Wittgenstein privat oder durch Übergabe von Rech- nungen an Sponsoren bezahlt worden seien. Von der Existenz von Anderkonten habe er nichts gewußt. Auf Fragen des Generalsekretärs Herbert Müller erklär:te er, auch zur Herk~:~nff der auf das Konto gezahlten Gelder könne er nichts Genaueres · beitragen. Casimir Prinz Wittgenstein habe zur Herkunft der Gelder keine Erklärung abgegeben und lediglich gesagt, er sei bereit, diese Beträge als Darlehen zu betrachten, wozu er das entsprechende Schreiben erstellt habe. Der Generalsekretär Herbert Müller mußte über die Behandlung der Gelder sofort entscheiden, da nur noch wenige Arbeitstage bis zum 31. Dezember 1999 verblieben. Gemäß § 23 Abs. 4 Satz 3 des Gesetzes über die politischen Parteien (ParteiG) mußte der Rechenschaftsbericht der Bundespartei zum Jahresende 1999 mit vollständig korrigierten Angaben eingereicht werden. Würde die Bundespartei diesen Termin wegen des hessischen Landesverbandes versäumen, drohte -so die Befürchtung -.der Verlust staatlicher Gelder. Generalsekretär Herbert Müller entschied sich, das von Siegbert Seitz übermittelte Angebot des Casimir Prinz Wittgenstein, die (3elder in ein Darlehen umzuwandeln, zumindest vorläufig anzu- nehmen und das Geld damit in den Rechenschaftsbericht der CDU einzubringen. Damit wollte der Generalsekretär erreichen, daß zum einen der volle Betrag der . Einnahmen der CDU im Rechenschaftsbericht ausgewiesen werden konnte - und .                      \                                   . zwar in einer Weise, die den Besch.lüssen des Landesvorstandes zur Wahlkampf- finanzierung der CDU Hessen mittels eines Kredites entsprach. Zum anderen bot dies die Möglichkeit, das Geld kurzfristig a!l Casimir Prinz Wittgenstein zurückzu- führen, womit jegliches Risiko. der Herkunft der Gelder für die CDU entfallen könnte. ,· Der Generalsekretär unterrichtete den Landesvorsitzenden Roland Koch über das Kreditschreiben von Casimir Prinz Wittgenstein und darüber, daß es erst nach- träglich erstellt worden sei. Der Landesvorsitzende Roland Koch billigte schweren Herzens die Entscheidung, den Rechenschaftsbericht durch Aufnahme des Kredites zu korrigieren. Zugleich bestand der Landesvorsitzende auf unve·rzOglicher Rückzahlung des Betrages an Casimir Prinz Wittgenstein. Entsprechende-.,Ver- .                                 ' handlungen über die Aufnahme eines Bankkredites wurden bereits in den ersten Januartagen mit der Commerzbank AG ·begonnen und bis zum 14. Januar 2000 weitergeführt. Die Kreditverh~mdlungen mit der Commerzbank AG sind in dem als 1178                             000054
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