Dokument Nr. 104
. 9' - Beide Minister förderten die EVU.auf, ihre Haltung k~rzfristig !?U kiären und klar Farbe zu bekennen. Mit Blick auf die mögli- cherweise kurzfristig anstehenden Gespräche mit der SPD müsse klar, se?-n, ob die EVU bereit seien,. einen Antrag nach § 7 a AtG zu stellen und·wie··si.e gegebe~enfalls ·zu .einer· "Ttpgeneh- . . rnigung" stehen~· Nl1r wenn die. Eyu ernstl_laft bereit seien,. ein ·. Genehmiqungsverfahren einzul~iten, werde rnan. siCh detnentspre- · . . . chend ;fürdie Erhaltung der Option,der Kernenergienutzung in 'Gesprächen mit der .SPD einpetze!?- .. · Es wurde :vereinbar't 1 zur· weit.eren Klärung der· EPR~Aspekte kurz;fr.istig eine g~meinsame Arbeitsgruppe einzusetzen. 'Abschli~ßend wurde vereinbart, ein weiteres Gespräch mit dem~ $elben .Teiln.ehmerkreis Mitte Januar 1997. (13$ Januar )997) zu·. führen. Das Gespräch· wird im :BMWi $tattlinden·.: Es bestand Ein- L ' - - • vernehmen,, daß die Ergebnisse der beiden Arbeitsgrüppen (Ent,.... sorgung, EPR) recht~ei tig vo.r diesem Gespräch vor.liegen 11\ÜS- sen ..
·- • -> -· - ,--· I Gespräch am. 15 .. Dezember 1996. Teilnehmerliste EMU·· BM Dr.. Merkel MinDir .. Hennenh:öfer MinD.irig .. Dr .. Matting . MinDirig. · Steinkernper Frau LMB Baumann Frau Sahler {Presseref~.rat) ! . BMWi BM Dr.. Rexrodt. MinDir.. Dr., Becker MinDirig ~ Le·yser . MR Beschorner Frau Dr .. Kern (Pressereferat) EVU/Hersteller· . Dr.~ Harig (TE)' Dr .. Majewski (Bayernwerke AG) Herr :p'arnung (~WE/LG AG) br . Steuer · (EVS) Herr Hüttl ·(Siemens AG)' ... · Dr ... Kienle (VDEW).
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. - ~ . 11 019044 13. Dezember 1996 Kie/Si · Erg·ebnisverme:rk über. e1n Gespräch zwischen Vertretern der Batreiber und. Hersteller von Kernkraftwerken und ~en. Bundesministern Merkel- und Rexrodt am, .5 e 12 .. :19 9 6 Teiinehmer - a:uf Seiten des BMU: Fr. Merkel, Hennenhöfer, Steinkernper, Ma tting, Fr. Sahler, Fr e Baumann Teilnehmer auf Sei t'en ·des BMWi : Rexrodt, Becker, Leyser, Beschorner I· Fr. ·Kern Teiln.ehlner -.. auf Seiten Btindeskanzleramt: -Kind1er, Gehring·· Teilnehmer auf Seiten der . Betreiber/ Herstellei: . · H~rig, ..Maj ewski, Far- nung, -S~euer, .Hüttl, Kienle . ' . Ziel des Gespräches ·war es, -irri Nachgang-zu dem- Me-inungs-~ _aust.ausch am 11.06 .1-996 die Bunde~minister über die Halburig der. kernkraftw~rksbetreibenden Uri ternel:lnien · zu ~ Fragen- der Entsorgung und zum weiteren Vorgehen ~bei der Entwicklung-des EPR,im Vorfeld-möglicher Energiekonsens~ gespräche zu. ' unterrichten.· . · Einleitend be~ichtete Minister Rexrodt über das Ergebnis von Gesprächen des Bundeskanzlers· mit Bergbauindustrie und Gewerkschaften über die Höhe der zukünftigen Kohle- s_ubventionen vom· ·gleichen -Tag~·. Bei nach wie vor weit auseinander .liegenden Vorstellungen für die jähriich~n .· Subventionen ab dem.Jahre-2000 bestand zwischen' Politik ·und Bergbau .. Über.e.l.nstimmung,·· daß dem Bergbau Planungs,.w sicherhei t. über einen längeren ·Zeitraum gegeben- werden· muß/ die Subventionen degres·siv angelegt und alle Zu- schüsse (Kokskohlel Verstromung _und Altlasten) in einem· Fonds zusammengelegt· werden .sollen., de:p. der Bergba~- ent=
= 2 = 019045 ·weder zur Subventionierung der. deut~chen. Steinkohle au;f wei tm_arktniveau oder zur Umstrukturierung nutzen kann. Für die bis Ende, Februar .abzuschließenden weiteren Gespl;'äche. wurde zwar keine formale Verbindungmit Fo.:;;t.~ schritten bei einem EntsorgungskOnsens gestellt'; es bestand aber stillschweige1;1de Übereinstimmung, daß die Gespräche mi·t der Opposition zur Kohle- ·und Ke~ne~er- · gienutzu,ng· parallel verlaufen sollten und langfristig kalkulierbare Lösungen für beide Energieträger gefunden werden müssen. -Obwoh.:J_ .·das VerhandlUngsbündel der Bundes- regierung für die Gespräche noch nicht· geschnürt 1st·, weiseri die Minister. vor.sorglich darauf hin,. daß sie sich nicht· mit. einer Tolerie~g ·von. Castar-Transporten zu-- frieden geben, sondern auch dafÜr einsetzen werden~ daß die Option Ke-rnenergie .nicht versc:h\l,ttet ·wird 4 • · . . .. . . . Die I;ndustrieve~treter bedanken sich für die Möglich- keit,· ihre Position de.a."l Ministern darlegen· zu können lind begrüßen den von· der Bundesregierung. für die l(ons.ensge_~ spräche gewählten pragmatischen Ansatz., d~r nach ihrer · Ansicht erfolgVersprechender ist aJ..s die ii+ der Vergan~. · · g~nhei t · geführten Diskt1ssionen ., im großen Kreis ....Herr .Haiig weist daraufhin, daß unter· den gegebenen energie~ wirtschaftlichen Ranqbedingungen_und dem.bevorstehenden Wettbewerb höchstes.Ziel,aller Aktivitäten. sein muß, die Wirtschaftl-ichkeit der Kernkraft ·sicherzustellen. An keiner Komponente. der Kernenergienutzung ~könne m2u1- sich weitere·Koster;t.steigerungen erlauben, auch nicht bei· der·: Entsörg~g. · · ·· Da bei der Zuordriun·g. von f;wischenlagerkapa:;z;it~ten,~ · . historisch bedingt, untei;"schiedliche Vorsorg~ ge-troffen wurde~·. werde auch 'bei einzelnen Unternehmen zU ·unter• schiedlichen Zeitpunkten neyer· Zwischertlage.rbedarf ge- .' sehen.. Aus ''diesem Grun'q . h~ben ,sich diej eniQ'en. Unt.~r nehmen/ die bereits heute. ein·en ·zusätzlichen konkreten Bedarf für Zwischenlagerkapazitäten sehen, entschlossen"' die entsprechende:n· Vorbereitungen zu treffen~. um das Lager ·in'Ahaus auszubauen. Naqh Bereitstellung.dieser- zusät:z;lichen Kapazität in Ahaus ·wird nicht au~geschlos sert, ·daß darüber- hlnausgeh~de zw~schenlagerkapa.zitäten, ailerdings weit:: -nach dem Jahr . 2010, ·dann .. fn , Süd-. .deutschlanq errichtet; _werden. Ein aktueller Bedarf dafür besteht aber nicht. · ·Eine_ Liste der geplanten Transporte ,für Brennelemente und Glaskokillen. im Zeitraum bis zum Jahr 2000 wird übergeben. ·Die· Betreiber tinterstreichen, daß die hierfür· notwendigen Behälter· bereits vorhanden oder bei '·Be- · stellUhg ab Ende 1997 ~edarfsgere.cht ber~itgestell~ wer-
- 3 - ' den können. Sie s~gen zu~ bei den -anstehenden Transpor~ . ten nach Möglichkeit mehrere. C9,sto"ren gleichzeitig zu . transportieren, sehen aber erhebliche Schwierigkeiten, . die Forderung des nieders.ächsischeri Innenm.inisteriums · nach gleichzeitigem Transport vori f5 und mehr Behältern nach Gorleben .zu erfüllen. · Gvr-.... . ~/- Beide Minister unterstreichen, daß_s~e kein Interesse daran haben, die Betreiber .in unnötige, .nicht gen\.lt.zte ~ i:nvest.itionen_zu tre'iben.· Sie begrüßen, daß_ ein '•swap" zwi~chen sü~- und· norddeutschen Brennelementen (nord~· deutsche: Brenneleinente nach Gorleben ·und Ahaus,~ süd- ·. deutsche Brennelemente statt dessen zur Wiederaufa.rbei- tting) trotz erheblicher·· Schwierigkeiten we,iter geprüft wird. . . . . In Sachen_' End.iagerprojekte unt.erst·reichen die .EVU ·ihr . Interes·se, ·die P.lanfeststellung. von ~onrad zügig. zu er- rei9hen.unddie Eignung von. Gorleben umgehend nachzu- . ·weisen .. Ihrer Ansicht nach sollte der Ausbau von Konrad ·erst dann erfolgen..,.. wenn Investiti'onssicherheit durch Bestandskraft des Bescheides sichergestellt is·t ~ Gleich- zeitig sei anzustr~beri, letztendlich·nur ~in Endl~g~r ; für -alle Arten von Abfällen zu errichten und iri Betrieb · zu nehmen. N~ch Ansicht des BMU ist mit-· e~nem Planfes~stellungs beschluß Konrad Anfang 1998 und mit B~standskraf·t· des ;Bescheides ~twa um das Jahr 2003 .. zu ,'rechnen. Fal1s es· im Rahmen der_ ·a,nst_ehenden· Konsensge.spräche . gelingt, die' Salzre.ehte.zÜgig zu erwerben, sind etwa noch weitere .10 . ~ah:re· an .untertägigen vntersuchungen und wissenschaft.- lichenAuswertungen in Gorleben . erforderlich,. bis.eine endgültige Eignungsaussage n),öglich1st. Die Frist bis ·zur Erlangting d~r Sal zrecht'e is·t nicht . verläßlich vor.:.. ;hersagbar, Mitarbeite:): ·.d.es. EMU schätzen s·ie ·.auf miriö.e- st.ens drei Jahre~ Die Vertreter der Betreiber weisen daraUf hin, daß in·· Gorleben ·weitere 1 . ~ . 2 Mrd. DM aufge~ waridt ·werden müßten bis.zür Eigntingsfeststellung, wenn· nicht 'ein·e ·grun-dsätzliche. Äriderung ·des. Vergehens dort möglich is.t..· · Grundsa.'tzänc;ler't1ng hieße= Entsorgungsvor- · sorgenachweis. formal von der Erkundung in G.or1eben a)okopp~ln. Dies wird von de~ Bundesregierung abgel~hnt. B·eide Seiten stimmten überein, ·daß die erforderlichen Untersuchungen so · kostengünstig ·· wie irgend mÖglich durchgeführt werden solt'ten, . wobei darauf zu. achter1 ist~ daß ein Mindestmaß· an Aibe~ten durchgefÜhrt wird, um· den Entsorgungsvorsorgenachweis nicht zu gefährden und um das Interesse an der -Fortführung des Projektes zu demon-'.
- ' .!! - 4 - strieren ·_und die nGlaubwÜrdigkeit!' zu erhalten. Zur un- · terneh~erischeb Optimierung ~er ~ätigkeiten tinter gleichzeitiger Berücksichtigung der-nach wievor beste-. henden Verantwortung. des -Bundes sollen auf Arbeitsebene· im Rahmen der· bes-tehenden Gesprächsrunde· "Optimierung im Endlagerbereich" Einsparmöglichkeiten diskutiert un9. Verfahren gefunden werden, wie: die Ab.fallverursacher frühzeitig an den Planungen für ·Endlagerarbeit;.en ·mit- wirken können~ Zum ~echtsstreit über die VLV bitten die Betreiberum Verständnis, auf den für den.18.12 . termi- nierten mündlichen Termin vor dem OVG Lüneburg in Sachen Muste_rprozess E~dlagervore3:usleistungsverordnung nicht verzichten zu können. . Auf Befragen ·teilt Herr Farnungmit, daß die im·Bundes- lager in. Hanau-befindlichen SNR~BE entweder in die USA verkauft· we·rden oder aber in einem deutschen Zwischen- lager bis zur endgültigen Beseitigung zwischengelagert ·werden sollten. Die EVU bit_t.en _die Bundesregierung, '.eine· mögliche Einlagerun·g in Ahaus in· ihre Entsorgung·sge- · spräche mit der Opposition einzubeziehen. Ungeachte.t der forinaljuristischen Zuständigkeit des Bundes für. die Ent- sorgungskosten. de·r S~.-BE jensei t~ der noch vorhandenen Mittel. k-q_ndigt.Ministerin Merkel Gespräche zwisch;en den SNR~Betreibern~ Siemens und der Buildesregierupg in die_- ser Frage an. Herr· I:Iarig weist -auf ·die·gute zusainmenarbeit zwischen allen beteiligten ·Institutionen bei der gemeil;isamen. Entwickli.mg; eines -europäischen Druckwasserreaktors hin. · Er unterstreicht ·das Interesse der deutschen ·Evu~ an einem Know -how Erhalt bei EVU, Industrie, Behörden und Gutachtern auch nach· Ende der· Basic Design Phase . Mitt~/Ende ·1997 festzuhalten, weist' aber gleichzeit{g d.arauf ·hiri, daß sich die Perspektive für groß angelegte _Ersatzirivestitionen. in·Frankreich zeitlich deutlich nach hint~..n verschoben haben, so daß mit, einem ersten ko.It]mer- ziellen Projekt als Ersatz für· das französische Kern- kraftwerk in Fessenheim .nicht .vor dem Jahr 2016 z_u. rech-.. 1 nen ist. Gleichwohl sind auch, nach Ende der ·.Basic Design · Phase noch einig~ tragestellungeri .zu untersuchen, di~ eine,sinnvolle Beschäftigung der vorhandenen: Ingenieur- kapazit;.äten ermöglichen ... Hierzu zählen Untersuchungen zur weiteren· Reduzierung der Investitionskosten,. zur Verkürzung. der Bauzeiten sowie die Prüfung der Genehmi- gungsfähigkeit der zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen, di~ über die Anforderungen des Konvo_i hinaus gehE:;n. - Herr 'Hüttl unterstreicht ebenfalls· die gute i.ndustrie1le Zusammenarbeit mit Framatorne, weist jedoch gleichzeitig ·
·0 1. .0.7 l)n l<.j·A gr - 5.- darauf· hin, daß durch die:- vorgesehene Verschmelzung von Framatome und CEG Alsthom diese Zusammenarbeit gefährdet werd.en könnte.; . Die Bundesminister sag~n zu die Sorgen I von Siemens im nächsten deutsGh-französischen Gipfel an- · zusprechen_. .· Ungeachtet des sehr fernen Zeithorizontes für eine kam·= merzielle·Anlage scheint Ed.F nach.wie vo~ daran interes.~ siert ·zu sein, eine Piiotanlage etwa-. bis zum . Jahr 2008/10 zu errichten, -Entscheidungen hierüber' aber erst nach dem Ja:b.x 2000 zu treffen~ In dieser Zeit' wäre dann··· auch zu klären, inwieweit sich die deutschen Kernkraft~ werk~betreiber .an dieser Anlage beteiligen ·könnten . .Insofern stimmt dies zeitgleich mit- Überlegungen. der . . deut-sc~en·- Betreiber· überein, ·weiterge_hende Entsche:L.-· ·. dungen auf· der Basis der dann her:rschenden energie':'"' wirtschaftlichen. und energiepolitischen Rahmenbedin- gungen nach-der jet:z;t vorgesehenen Zwischenphase, etwa· um das Jahr 2000, zu- treffen.- Die Betreib~r. erklären sich berei"t, einen .·Betr~g von bis zu 150 Mio. DM' (ein·- . schließlich Gutachterkosten) für die 2,5 Jahre aufzu- ·bringen4 .sie halten es für wünschenswert, daß sich· alle bish~rigen. Partner des EPR-Projekt~s aüch weiterhin an- . ~gemessen· bet~iligen. · -· Auf Befragen der Ministe:r, wie eine· formalisierte ·Ein- schaltung· von Behörden un<;.:l Gutachternerreicht werden kann Und ob hferzu ein_, Antrag. eines oder· .mehrerer EVU auf ein Verfahren nach § 7 a 'AtG anges:t·rebt wird, teilen . die· Betreiber mit,. daß hierüber noch ke·ine ab,schließende· Meinungsbildung· stattgefunden habe, da das· Verf~en nur. im ·Einv~rnehmen ·mit ·einer Landesgenehmigungsb~hörde -st.attfinden könne.· Die angespr6c~erien Laridesr~gierungeri · hat t.en auf das Ansinnen, ein Verfahren 'nach § 7 a AtG i qurcpzuführen zurückhaltend r eagi e:r.t 1 1 . soweit '?diesem . nicht ein konkretes·. Projekt offensichtl~ch nachfolge,6 · Die EVU. könn~:en sich allerdings-· vorstellen/ soweit es der. Bundesregierupg gelingt, im Rahm.eh de"r Novellierung des- Atomgesetzes entsprechende gesetzliche Regelungen zu schaffen, auch den· Weg _·einer standortunabhängigen Typen- gen.ehnligung :zum Nachweis ·der technischen Machbarkei t und Gßriehmigurigs fähigkei t einzuschlagen~ Dann sei auc&· · Frankreich interessiert~· obwohl a1.,1.ch ·dor-t· erst die not- wendigen_ rec"r~tlichen Vorauss-etzungen geschaf~eri werden müßten~ da Genehmigungsverfahren in Frankreich üblicher- weise ba~begleitend durchgeführt werden·. . Die Minister begrüßen, daß die EVU . unter der. Voraus.- set,zung, daß sich -am Ende der _Basic Design Phas.e. das EPR-Konzept als wirtschaftlich erweist, einen ~gemesse~
I 6 - 019049 nen finanzielien Aufwand übernehmen wollen, um einen technischen Fadenriß zu:verhindern. Sie halten den Zeit~ punktl. mit dex: SPD über- Ände.rungen qes ~tomgesetzes · zur SGhaffung entspre<;:h_ender rechtlicher._ Vo:r:auss_etzungen zu reden/ für so gut, wie seit langem nicht mehr. Die Mini""" ster sind aber nur bereit, dieses Thema ~n ihr· Verhand~ -lungspaket .mit der Opposition aufzunehmen, wenn die Ee~ treiber bis Mitte Januar signalisieren, daß -sie an einer_.,· 1 Pl4 ., · solchei?. Typengenerunigu··ng/BatUnu_· sterzu.~assung. ip.teressiert · 1 4 sind und dies. au~h dadurch ~terstreich~n,· daß si~ auf i "Seiten -der KernindustriE; , (Betreiber und Hersteller)~ · einf;n Äntrag~telle:t berieruieri. Zusagen dafür ko!lflten auf-. Herste~ler-:=.und Betreiberseite·nicht gegeben werden, da insbesqndere auf beiden· Seiten.vorstellungen über sach~ liehe .Voraussetzungen und· Kosten für eine Typ eng-enge- • nehmigu~g fehleno _ Beide Seiten _kommen üb~rein/ kurz"'e fristig au-f ·Arbeitsebene den Umfang der in der ·nächsten Phc;tse· durchzuführendeil sinnvollen <un,d auf_ die Ge- nehinigungsfähigkei t- abzuklopfenden Arbeiten zu d_efini~- · - ren, den_ e-rforderlichen fi-~anzie.llen AufwanO:. abzu~ schätzari 'und mit· den Vertretern der beiden M:'inisterien die _r~·cht.lichen Rand]oedingu,D,gen für solc;he eine TYPenge- -nehmigung zu diskutieren. Die .Betreiber· werden das EPR-- P:tojekt Steering· Committee bitten, die entsprechenden Kontakte a-ufzunehmen.. · · · . l . . . Ein· neuer Te·rmin noch vor Mitte Jar1u~r s911 kur,zfristig vereinbart werden:. Aufgrund,der· erforderlichen Nachar- beiten· zum Thema _kqmmerzielle :Optimierung im Endlagerbe-. · reich und_ Umfang und Ausges.tal tung einer fo:rrnal~n Einbe- ziehung- von Gutachtern und Behörden._in der nä,chsten Pro- jektphase soll über das· Gespräch,keine Presseverlaut- barungen- _e~folgen. · ' <
.. ·positionspapier der kernkraftwerksbetreibenden Unternehmen zur E . . · und. zur Weiterführung der·. EPR~Entw1cklung . 1 l · __ : ·.$~--~~,--····. '· . . ./.' ~ . Neben. _der_ Sicherstellung _.der Entsorgung · ist die .Kostenoptimierung im .>entSOfgf)ngsbeteich 1Grundlage ai_fer Überlegungen·, um wirtschaftliche .Lösungen 'zu .' '-~- ·. . erziel~~ Oie:..EVU bieten der Bundesregierung an, unb.eschadet der gesetzlichen . ·.. . ·- . ' ' . · Avfgab_er:tz~o(önung bei der .wi~schaftiichen Optimierung tn den v~rantwortlichen .' ·, ': :.' ~:~·:·.-:..:;·_· ·,_ .•. ·?·.··--~~_::.:/:~ ,:.'• • . • . • I •. , 1 ... r: . :~teJf~t}iffi-;it~~(j~gungsb.reicll mitzJ,JWirke.n . . . . ,':; .. ·:. _: _ ~:~/;-:;t':_.:_:·<~:--:·:·_\:::·:' ·.__. . '. . .. . .•.•' ' ' . 'r. •. _. -~-~::::,·/Qi··-evtJ:$ii:14·:~n_·einer.zügig~n':.pfan.fe'ststeflung von Konrad interessiert. Der_ Avsbau _· ·;,'.W~~;:~~~~,:f;~ft'.!i1-~o:~~Q,?~!ch:~el~ hergesteliH~t. ·. •.. . ~< . · ..· · -_·:_-;·~:-:;\·;-·:;}ii"~-~~Ftj/~ _-~o:nd~nQ·-.~~s.·,~ä'z~ockes·.GorJe.ben-g,hen,4if!···evu-.d~<?!1. ·aus._·daß ·~ ~$~~~~~ . .. .. " . ~. ~ - .. .~ _ :-Pie ·:entWicki~ng_ der .Abt,llmengen . macht $$,. Würis~ensweri~. n~r :,~.n··.-".Endtager .' -_ :.· :·autzu$~hfießen;: :·splange jedoch.- (;orf~_beri--niehi' abscotj~e~~{,IJ:eu-rteitt(Kqnr~ä -.nicht. •_,.•·. ~;~;~~~~~·:~?:~b~z:;:~~~nge~.nic~t ao$r,~~ ~~o,:·';"BJ~J,~-.ke~es._• .· \ .: : ... ·~ '!. : ~ . •• . ... 1 . <; • -:·:· •- • •. ~::', -~- '·. • .', I ~ ' . • . • :_wegen . unterschiedlicher., · SCinV~(p.unki~·:·· _in ·.ihrer. I • ·- • . ·oie. . Untemehm~n · h~ben .. :. Ert~or.gung~~~tegie .erSt .. zu unternchiedU.~hen ,Zeitpun:kien .:. iibet:._"<dle ~- j~tzt ,· .. exi$tje.reode.n ·Laget1<apaZtt~ten in ·G.orle_b~ u~~ ,At,a~s. ·i:Jm.ati~.~J~~,i.f--fPf:,f,~~J~·e ' Kapazitäten.: :Pie..EVU . . ·:~ '> . ··..J~·.: ·.,_. .~für_ di~-- ber~itS. h~ute zusatl.lict1er: . ....- . ... ·. . .. . . . . . ., . : : - . ... . -. \. -~6d~tf i :=-. ·. -: . k~rt~t;~bs~6b~i~i$t ._· . ·_. ·.. --~·'-!: !, :~-: :., :·~:,~_;·=-:<: ~ .. .:> ·. :... _- bereiten_.e_ioer1 Ba,ube$chluß ·.mit vorJaufe(l~em G•n.~hrßjgungsverlanrerf,ffjr ·<la$.>J~nr .·· 2000 für' eitie Et;wriiteiulljJ Oe~ ZWisCh~nlagerS•in)V,~s vbr. ' '>\.\·.:f:.~i'{> >· .··. ·.·•· ·. . ,· . . '. . · ·.·..; ·. ..' · :.. '::.~ <·':. ·: - >"?:;·~ --~-}-~~'_{--~~:, ·':·.:,:~·- ,_._.'_· - Bedarl für ein weiteres' Lager' im süddeutscher:"f Rau~ be~t~ht::auf:ali$e.tJbaf.e,Zeit rlicttt. ··· · ' ·' · · ,. : '· --: :·; :·.; [:cP;~;;,,;:; }; ;.]. -:· -~ .. : . ':.. I . ..· . . . . . . . . -·; .. ·• .. "• . . • Öie im Juni ·erörterte branchenübergreifende Pooliösung_ wird· · durch, >;bil_aterale Absprachen ersetzt. . I