8-al-runde-07092021-gesamtdatei_gepruft
Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Protokolle der AL-Runde des IT-Planungsrates aus 2021“
Nachnutzungserfahrungen aus Thüringen Typische Hürden im nachnutzenden Land (Allgemein) Anforderung: EfA-Lösungen müssen tatsächlich fertig gestellt sein, um diese für die Nachnutzung verproben zu können Problem: EfA-Readiness des umsetzenden Landes nicht oder nur in Teilen gegeben (z. B. Parametrisierung der Leistung, SaaS-Ansatz), kaum Dokumentationen auf dem BSCW Server zu finden, viele bilaterale Abstimmungsrunden notwendig, FIT-Store SLAs umfassen nicht die Gesamtanwendung, FITKO-Förderung vs. K- Paket (tlw. fehlende Klarheit im Leistungszuschnitt, bspw. NRW/HB im Bereich wirtschaftsnaher Verwaltungsleistungen) Lösung: Konkretisierung der EfA-Mindestanforderungen, Qualitätssicherung der EfA-Lösung auf Grundlage der EfA- Mindestanforderungen, technische Dokumentationen zu den EfA- Lösungen bereitstellen, klarer Leistungszuschnitt für MVP und volle Leistungsfähigkeit 2
Nachnutzungserfahrungen aus Thüringen Typische Hürden im nachnutzenden Land (Allgemein) Anforderung: LHO erfordert Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen (FIM b. Eigenentw. vs. EfA-Nachnutzung), ggf. Berücksichtigung bereits getätigter Investitionen, frühzeitige Anmeldungen von EfA- Nachnutzungskosten im Landeshaushalt Problem: Kaum belastbare Zahlen bzgl. EfA-Nachnutzungskosten, tlw. steht Entscheidung bzgl. anwendbarer Verteilungsschlüssel aus, besondere Schwierigkeiten beim Vergleich der nicht monetären Kriterien zwischen FIM b. Eigenentwicklung und EfA-Lösung, ASM nicht für jede Leistung vorhanden; Wie belastbar ist ASM (MVP vs. volle Leistungsfähigkeit der EfA-Lösung, die nicht garantiert ist, Entwicklungskosten nach 2022)?; bei Mischleistungen Unklarheiten bei Kostenübernahme im Land (Kammern, Land Thüringen, Kommunen) Lösung: Überführung des ASM in eine WiBe 5.0, ggf. Erweiterung der AG WiBe 3
Nachnutzungserfahrungen aus Thüringen Typische Hürden im nachnutzenden Land (Allgemein) Anforderung: Controlling über den ZuFi bzgl. tatsächlich nachnutzbarer Verwaltungsleistungen, die die Anforderungen des OZG‘s oder der SDG II VO entsprechen Problem: Es fehlen qualitative Beschreibungen zu den Onlinediensten im Zufi/Portalverbund Lösung: Call durch Thüringen bzgl. Erweiterung der Parameter für Online- Dienste an Teleport erfolgt, (Aufnahme qualitativer Beschreibungen - hier Reifegrad - zu den Online-Diensten), Entscheidung hierzu steht noch aus 4
Nachnutzungserfahrungen aus Thüringen Typische Hürden im nachnutzenden Land (Kommunaler Bereich) Anforderung: Ansprache geeigneter (Pilot)Kommunen für die EfA-Nachnutzung Problem: Die Interessenvertretung der Kommunen erfolgt durch die Kommunalen Spitzenverbände (KSV‘s) gemäß Art. 91 Abs. 4 ThürVerf. Bei einer Betroffenheit der Kommunalverwaltungen muss die Einbindung der Kommunalen Spitzenverbände erfolgen (§127 ThürKO), Kommunikation über Kommunale Spitzenverbände gestaltete sich langwierig Lösung: Festlegung einer geeigneten Kommunikationsstruktur mit den KSV‘s, wie die Erst- und Zweitansprache der Kommunen erfolgen soll inkl. standardisiertem Anschreiben für Verwaltungsleitungen und Fachabteilungen, zusätzliche Beratungsleistungen über SPoC (Kompetenzzentrum Verwaltung 4.0) 5
Nachnutzungserfahrungen aus Thüringen Typische Hürden im nachnutzenden Land (Kommunaler Bereich) Anforderung: Flächendeckender Rollout der EfA-Leistung Problem: bei ca. 250 eigenständigen Kommunen herrscht eine hohe Heterogenität in der Organisation und ihrer technischen Infrastruktur vor Lösung: Ertüchtigung und Förderung des kommunalen Steuerungsgremiums innerhalb des Beirats „Kommunales E- Government“ (in Prüfung) Prüfung der Machbarkeit eines einheitlichen Vorgehens für rapide Massenrollouts für Thüringer Kommunen für EfA-Leistung durch den Kommunalen IT-DL in Thüringen (Schwerpunkte: Kommunikation/Akzeptanz, Technik, Organisation) 6
Nachnutzungserfahrungen aus Thüringen Typische Hürden im nachnutzenden Land (Kommunaler Bereich) Anforderung: Antragsdatenübermittlung in die Fachverfahren Problem: Fehlende Standards XFall/XÖV für Antragsdatenübermittlung zu den Fachverfahren, (bspw. 14 (Fach)Standards in DVDV Dienstübersicht bislang nur gelistet), bisher kein Beschluss bzgl. FitConnect; Wer zahlt und beauftragt Schnittstellenanpassungen bei Fachverfahren, die in unterschiedlichen BL in Anwendung sind? Wie stabil sind die vorläufigen Standards (bspw. FIM- Container vs. XÖV), Zeitverzögerungen bei Beauftragung Fachverfahrenshersteller Lösung: Frühzeitige Einbindung der geläufigsten Fachverfahrenshersteller bereits bei der Konzeption der EfA-Leistung, Beschlusslage bzgl. FitConnect herbeiführen, EfA-Mindestanforderungen spezifizieren und fortschreiben, Treffen von Regelungen, wie Softwareanpassungen bei Fachverfahren gemeinsam finanziert werden können 7
Unternehmensplattform D B2G Plattform, B1, Seite 1
Digitale Verwaltung für die Wirtschaft als Infrastrukturaufgabe Basis: vorhandene Infrastrukturen (z.B. PVOG, Bundes- und Landesportale, SDG/Your Europe) Anbindung von Fachportalen (Förderung, Vergabe, eRechnung etc.) Stärkung der Redaktionssysteme (u.a. Optimierung der Standards) Angemeldete und nicht angemeldete unternehmensoptimierte Suche Single Sign On Plattform für die M2M Kommunikation Mobile First und Business App für Kontofunktionen B2G Plattform, B1, Seite 2
Dezentrale Architektur B2G Plattform, B1, Seite 3