neuAz36-15-06_Hefter9_20050113-20051212_TeilI

Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Bundeswehr: Lebenskundlicher Unterricht durch die Militärseelsorge und Ausweitung der Militärseelsorge

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Festlegen der Inhalte zum Erreichen der Kompetenzen Individuum und Gesellschaft - Persönliche Lebensführung und soldatischer Dienst - Herausforderungen des Einsatzes ' •     Friedensethik •     Menschenbild, W erteordnung der Bundesrepublik Deutschland (Grundrechte, Rechts- staatlichkeit)              . • Rechts- und Freiheitsprinzipien • Kenntnisse über Religionen, Kultur, Ethik, Religionen-und Tradition • Reflexion des Einsatzes von Streitkräften zur Konfliktvermeidung und -bewältigung • Soldatischer Dienst DMenschenbild, Werteordnung der Bundesrepublil, Deutschland Rechts und Freiheitsprinzipien • Reflexion des Einsatzes von Streitkräften zur Konfliktvermeidung und bewältigung Friedensethik • Vereinbarkeit von Familie und Dienst • Soldatischer Dienst .-J  l\_f_e_t_h_o_d-ik_z_u_r_V _ e-rm - it_t_lu_n_g_d   _ e_1_· -K o-n-1p_e_t-en_z_e_n_/_d_es_l_(_o_n_1p_e_t_e_n_zp_r_o_fi_il_s -----------,1                 1 •     Einbindung der Militärseelsorger > Anpassen der ZDv 66/2 •     Einbindung des psychologischen Dienstes u.s.w. •    Lebenskundliche Arbeitsgemeinschaft (LKA) gern. Bezug 3 für Offiziere •     Lebenskundliche Seminare an Universitäten, Akademien und Schulen gern. Bezug 3 •     Ausprägung abhängig von den jeweiligen Qualifikationsbereichen, z.B. A'1Allgemeine                                                      1 Grundausbildung, Einsatzbezogene Ausbildung, Laufbahnlehrgänge -+   Entwicklung eines Kompendiums/Arbeitshilfen LKU                                                                                      l •     Pädagogisch-wissenschaftliche Begleitung von LKU •     Entwicklung von Instrumenten zur Evaluation des LKU - Nennen - Messen - •     Zwei Stunden je Monat für alle Soldatinnen/Soldaten 1 .---1L - ö-su_n_g_s_a_n_s-at_z_g_e_n_1a_.. ß_ d_e_r _B_e-sp- re_c_h_u_n_g_m   _ it_F_u_.. T _ S_K_l\ / _f_i_lO - rg-B- er_v_o_m   _ 2_2_.0_4_._2_00_5_ _ _ _ _ _-,I gez. 3
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I 1 epd ZA Nr. 87 vom 6. Mai 2005                                                                       5 Bischof Huber: Wolffsohns Nazi-Vergleich ist unangemessen Berlin (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Wolfgang Huber, hat die Kritik des Historikers Michael Wolffsohn am SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering als unangemessen bezeichnet. Vergleiche zwischen gegenwärtigen Kontroversen und den Schrecken der Nazi-Zeit sollten nur dann gezogen werden, wenn das evident und unvermeidlich sei, sagte der Berliner Bischof am Mittwoch in einem epd-Gespräch in Berlin. Müntefering hatte im Zuge seiner Kapitalismuskritik Finanzinvestoren vorgeworfen, dass sie deutsche Firmen wie Heuschrecken überfielen und vernichteten. Wolffsohn sagte daraufhin, Müntefering hetze mit diesem Vokabular wie „einst die Nazis gegen Juden". Niemand dürfe mundtot gemacht werden, indem man ihn auf eine Stufe mit Goebbels setze oder ihm Antisemitismus unterstelle, betonte Huber. Das Heuschrecken-Bild sei zwar missglückt, aber die Gleichsetzung mit der Nazi-Zeit sei unangemessen. Nicht um solche Gleichsetzung könne es gehen, sondern darum, dass alle Konsequenzen aus der Schuld der Nazi-Zeit zögen, so der Ratsvorsitzende. (05028/4 .5.2005) Katholische Bischofskonferenz gegen Berliner Werteunterricht Bonn (epd). Die katholische Deutsche Bischofskonferenz lehnt den in Berlin geplanten staatlichen Werteunterricht als Pflichtfach strikt ab. Dadurch werde der Religionsunterricht faktisch aus den Schulen verdrängt, erklärte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, am Mittwoch in Bonn. ,,Damit beschreitet die Hauptstadt einen Irrweg." Lehmann sprach sich für Religionsunterricht und Ethik als gleichberechtigte ordentliche Untenichtsfächer aus. Ziele und Inhalte des geplanten vermeintlich neutralen Werteuntenichts seien vage, kritisierte Lehmann. Es sei zu befürchten, dass in diesem neuen Pflichtfach eher unverbindlich über die Religi- onen inforn1iert werde. Die christliche Botschaft könne aber nur von denen überzeugend gelehrt wer- den, die den Kern der Botschaft teilten. Das gelte auch für andere Religionen. ,,Religion ist ohne Religiosität nicht vermittelbar", betonte der Kardinal. ,,Deshalb ist es pädagogisch sinnvoll und notwendig, dass der Religionsunterricht bekenntnisgebunden erteilt wird." Die PDS-SPD-Koalition in der Bundeshauptstadt will zum Schuljahr 2006/2007 einen für alle Schüler verpflichtenden Werteunterricht ab der siebten Klasse einführen. Die Kirchen dürften dann wie bisher nur als freiwilliges Zusatzangebot Religionsunterricht anbieten. Sie fordern wie die CDU dagegen einen Wahlpflichtbereich, in dem Religion alternativ zu Ethik/Philosophie als Pflichtfach belegt werden muss. (05027/4.5.2005) 100.000 Menschen bei Einweihung der Dresdner Frauenkirche erwartet Dresden (epd). Zu einem dreitägigen Fest zur Eröffnung der wiedererrichteten Dresdner Frauen- kirche am 30 . Oktober erwartet die Stiftung Frauenkirche 100.000 Menschen. Für den Weihe- gottesdienst mit 1.650 Teilnehmern hätten bislang Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), der Herzog von Kent und die Botschafter Frankreichs, Großbritanniens und der USA ihr Ko1mnen angekündigt, sagte Christoph Seele, der persönliche Referent des sächsischen Landesbischofs, am Mittwoch vor Journalisten in Dresden. Der Gottesdienst werde im ZDF, im MDR sowie auf den Vorplatz übertragen. ,,So viele Men- schen wie möglich sollen die Weihe miterleben und feiern", sagte Baudirektor Eberhard Burger. An den drei Festtagen soll die Frauenkirche für insgesamt 20 Stunden zur freien Besichtigung geöffnet werden. Etwa alle 20 Minuten sollen 380 Menschen für ein sieben Minuten langes Programm mit Musik und einer Andacht eingelassen werden. Erwartet werden_dabei bis zu 25.000 Besucher. 1
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epd ZA Nr. 87 vom 6. Mai 2005                                                                       5 Bischof Huber: Wolffsohns Nazi-Vergleich ist unangemessen Berlin (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Wolfgang Huber, hat die Kritik des Historikers Michael Wolffsohn am SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering als unangemessen bezeichnet. Vergleiche zwischen gegenwärtigen Kontroversen und den Schrecken der Nazi-Zeit sollten nur dann gezogen werden, wenn das evident und unvermeidlich sei, sagte der Berliner Bischof am Mittwoch in einem epd-Gespräch in Berlin. Müntefering hatte im Zuge seiner Kapitalismuskritik Finanzinvestoren vorgeworfen, dass sie deutsche Firmen wie Heuschrecken überfielen und vernichteten. Wolffsohn sagte daraufüin, Müntefering hetze mit diesem Vokabular wie „einst die Nazis gegen Juden". Niemand dürfe mundtot gemacht werden, indem man ihn auf eine Stufe mit Goebbels setze oder ihm Antisemitismus unterstelle, betonte Huber. Das Heuschrecken-Bild sei zwar missglückt, aber die Gleichsetzung mit der Nazi-Zeit sei unangemessen. Nicht um solche Gleichsetzung könne es gehen, sondern darum, dass alle Konsequenzen aus der Schuld der Nazi-Zeit zögen, so der Ratsvorsitzende. (05028/4.5.2005) Katholische Bischofskonferenz gegen Berliner Werteunterricht                                          ( Bonn (epd). Die katholische Deutsche Bischofskonferenz lehnt den in Berlin geplanten staatlichen Werteunterricht als Pflichtfach strikt ab. Dadurch werde der Religionsunterricht faktisch aus den Schulen verdrängt, erklärte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, am Mittwoch in Bonn. ,,Damit beschreitet die Hauptstadt einen Irrweg." Lehmann sprach sich für Religionsunte1Ticht und Ethik als gleichberechtigte ordentliche Unterrichtsfächer aus. Ziele und Inhalte des geplanten vermeintlich neutralen We1teunterrichts seien vage, kritisierte Lehmann. Es sei zu befürchten, dass in diesem neuen Pflichtfach eher unverbindlich über die Religi- onen informiert werde. Die christliche Botschaft könne aber nur von denen überzeugend gelehrt wer- den, die den Kern der Botschaft teilten. Das gelte auch für andere Religionen. ,,Religion ist ohne Religiosität nicht vermittelbar", betonte der Kardinal. ,,Deshalb ist es pädagogisch sinnvoll und notwendig, dass der Religionsunterricht bekenntnisgebunden e1teilt wird." Die PDS-SPD-Koalition in der Bundeshauptstadt will zum Schuljahr 2006/2007 einen für alle Schüler verpflichtenden Werteunterricht ab der siebten Klasse einführen. Die Kirchen dürften dann wie bisher nur als freiwilliges Zusatzangebot Religionsunterricht anbieten. Sie fordern wie die CDU dagegen einen Wahlpflichtbereich, in dem Religion alternativ zu Ethik/Philosophie als Pflichtfach belegt werden muss. (05027/4.5.2005) ( 100.000 Menschen bei Einweihung der Dresdner Frauenkirche erwartet Dresden (epd). Zu einem dreitägigen Fest zur Eröffnung der wiedererrichteten Dresdner Frauen- kirche am 30. Oktober erwartet die Stiftung Frauenkirche 100.000 Menschen. Für den Weihe- gottesdienst mit 1.650 Teilnehmern hätten bislang Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), der Herzog von Kent und die Botschafter Frankreichs, Großbritanniens und der USA ihr Konunen angekündigt, sagte Christoph Seele, der persönliche Referent des sächsischen Landesbischofs, am Mittwoch vor Journalisten in Dresden. Der Gottesdienst werde im ZDF, im MDR sowie auf den Vorplatz übertragen. ,,So viele Men- schen wie möglich sollen die Weihe miterleben und feiern", sagte Baudirektor Eberhard Burger. An den drei Festtagen soll die Frauenkirche für insgesamt 20 Stunden zur freien Besichtigung geöffnet werden. Etwa alle 20 Minuten sollen 380 Menschen für ein sieben Minuten langes Programm mit Musik und einer Andacht eingelassen werden. Erwrutet werden. dabei bis zu 25.000 Besucher.
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~ 19 / 4. Mai 2005                                                                                     Seite 2 ----------------- Sac1i Nach c/. Sen-Anhalt:                  Verpflichtender         Ethikunterricht halt . e,.,_ Qltf c1.· 'l'u  b  l        ·  B     ·                          ·          h r u enzen m erlzn kommt der Werteunterrzcht nun auc m ac sen- n-.  S     h     A 1st· Voln ze Tagesordnung, wo der Religionsunterricht immerhin ordentliches Lehrfach ~Uch lve 11.euen Schuljahr an müssen die Schüler dort am Ethikunterricht teilnehmen, :a,a1,1,?he,,,_11.: a~ ~er Schu!,e k~in Religionsunterricht angeboten 1:erde_n kann. Bislang . ktzsch b hnstlzche Schuler in einem solchen Fall diesen Unterricht nicht zu besuchen. Bildll.11.gs, edeutet das eine Stärkung des Ethikunterrichts, wie auch Sachsen-Anhalts erste·               Staat k .. u,· ,I!..                                         •   •  ..         D       .d z11.17i            sse retar rrzn;ned Willems in einem KNA-Intervzew emraumt. ,, as wzi Der                 Q[ die Folge sein, ist aber keineswegs so gewollt", sagte der CDU-Politiker. 11 eue 13: ~ungsl(011t 0 rlass sei notwendig geworden weil die bisherige Regelung nicht verfas- ellls, cler trn gewesen sei, betonte der St~atsselcretär. Mittel- bis langfristig hofft Wil- gy~l1a81ll Selbst katholisch ist und bis vor seinem Eintritt in das Ministerium das Dom- r~tion lllitlll. in Magdeburg leitete, das Angebot an Religionsunterricht in enger Koope- ~~e Verq0clen Kirchen „deutlich auszubauen". So hat die Landesregierung den Kirchen t nach Ppelung der Gestellungsverträge angeboten. Derzeit nehmen in Sachsen-An- am eva11 ~tlichen Zahlen 51 Prozent der Schüler am Ethikunterricht sowie 11 Prozent mehr a1}~;:hschen und 1 Prozent am katholischen Religionsunterricht teil. Ethik wird an ~e~t0 der Q O Pro~ent der Grundschulen, 73,6 Prozent der Sekund~schu~en_ und 9~ Pro- g nsu11t Y~asien angeboten. An allen Schularten liegt der Anteil deIJerngen, die Re- :6la!'lte11 el:'ric~t anbieten, spürbar darunter. Deutlich distanziert sich Willems von dem ghc1i1- _l3erlmer Modell, das einen verpflichtenden Werteunterricht ohne Abwahl- nehthb -l\..e1t f" T ·1 h                                                          .   . .          . ht h' ·•• are               ur e1 ne mer am Religionsunterricht vorsieht. Dies sei em „ruc                 m- rung i11 Sr Affront vor allem gegen christliche Schüler und Eltern". Die Landesregie- untetricht <lchsen-Anhalt bekenne sich zum katholischen und evangelischen Religions- t: ~illist~So~~~e klaren_ Worte ließ die von der PDS tolerierte Vorgängerregierung„un- g Wese11 tprasident Remhard llöppner (SPD) vermissen. Immer wieder war zu horen t~ng~t:t1ii:ass unter Höppner die Einführung des Brandenburger Faches Lebensgestal- tive schej '~eligionskunde <LER) ernsthaft zur Debatte gestanden habe. Diese Altema- .                llt Jetzt vom Tisch. DIe }( (  der t ~tbo1 ·                     .             . S h~lte lSehe Kirche kann steh gleichwohl nur mäßig darüber freuen. So nannte es c Uler ar cles Katholischen Büros Sachsen-Anhalt, Stephan Rether, ,,bedenklich", dass am     ~th11-lls katholischen Familien vom neuen SchulJ. ahr an wider Willen zur Teilnahme ten l -l\..llnt .                                                               .                            b 1' egte11 erncht gezwungen werden könnten. Menschen, die aus dem Glauben le - ~a e Wel:'t andere Maßstäbe zu Grunde als sie das „vermeintlich weltanschaulich neut- ?rge, gio11 8 ~ss ·c:J.!:> egefüge des Ethikunterrichts-'• bieten könne so Rether. Er habe zudem die .                      '                        .             . 1 1 1J.11te . emzelne Schu en steh dann nicht mehr darum bemühten, katholischen Reh- g aubt ab l'rieht anzubieten. Eine Sorge die auch Willems nicht ganz entlcräften kann. Er nen ~               er au h d di Ki                     '                                     b          k" d. · .::iQ 8 0              c , ass e rchen ihre Position in der Diaspora selbst ver essem on- ie N rage};'             11te     · n sie 1 'hr R  1· ·                                             hli   ßl' e igionsunterricht wechselseitig anerkennen. Sc e 1c seien  h    . de:tur.. <ll.~:ach_ den ~ndlagen des Christentums_ nicht prim~ konfession~_spezifi~cher 'l'e1111 i... ll1 sieht er em großes Potenzial von rucht-konfesstonellen Schulem, die an ergeb              a••lll         R 1· .                                 .                    h 1 h" e11, c:J. e am e igionsuntemcht interessiert sind. Befragungen an Sc u en atten a.ss bis zu 25 Prozent ansprechbar seien.               ,                        I/332 I
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KNA - ID Nr. 19 / 4. Mai 2005                                                     Seite 2 Sachsen-Anhalt: Verpflichtender Ethikunterricht Nach den Turbulenzen in Berlin kommt der Werteunterricht nun auch in Sachsen-An- halt auf die Tagesordnung, wo der Religionsunterricht immerhin ordentliches Leh,fach ist. Vom neuen Schuljahr an müssen die Schüler dort am Ethikunterricht teilnehmen, auch wenn an der Schule kein Religionsunterricht angeboten werden kann. Bislang brauchen christliche Schüler in einem solchen Fall diesen Unterricht nicht zu besuchen. Faktisch bedeutet das eine Stärkung des Ethikunterrichts, wie auch Sachsen-Anhalts Bildungs-Staatssekretär Winfried Willems in einem KNA-Interview einräumt. ,,Das wird erst einmal die Folge sein, ist aber keineswegs so gewollt", sagte der CDU-Politiker. Der neue Erlass sei notwendig geworden, weil die bisherige Regelung nicht verfas- sungskonform gewesen sei, betonte der Staatssekretär. Mittel- bis langfristig hofft Wil- lems, der selbst katholisch ist und bis vor seinem Eintritt in das Ministerium das Dom- ( gymnasium in Magdeburg leitete, das Angebot an Religionsunterricht in enger Koope- ration mit den Kirchen „deutlich auszubauen". So hat die Landesregierung den Kirchen eine Verdoppelung der Gestellungsverträge angeboten. Derzeit nehmen in Sachsen-An- halt nach amtlichen Zahlen 51 Prozent der Schüler am Ethikunterricht sowie 11 Prozent am evangelischen und 1 Prozent am katholischen Religionsunterricht teil. Ethik wird an mehr als 80 Prozent der Grundschulen, 73,6 Prozent der Sekundarschulen und 93 Pro- zent der Gymnasien angeboten. An allen Schularten liegt der Anteil derjenigen, die Re- ligionsunterricht anbieten, spürbar darunter. Deutlich distanziert sich Willems von dem geplanten Berliner Modell, das einen verpflichtenden Werteunterricht ohne Abwahl- möglichkeit für Teilnehmer am Religionsunterricht vorsieht. Dies sei ein „nicht hin- nehmbarer Affront vor allem gegen christliche Schüler und Eltern". Die Landesregie- rung in Sachsen-Anhalt bekenne sich zum katholischen und evangelischen Religions- unterricht. Solche klaren Worte ließ die von der PDS tolerierte Vorgängerregierung un- ter Ministerpräsident Reinhard Höppner (SPD) vermissen. Immer wieder war zu hören gewesen, dass unter Höppner die Einführung des Brandenburger Faches Lebensgestal- tung-Ethik-Religionskunde (LER) ernsthaft zur Debatte gestanden habe. Diese Alterna- tive scheint jetzt vom Tisch.                                                               ( Die katholische Kirche kann sich gleichwohl nur mäßig darüber freuen. So nannte es der Leiter des Katholischen Büros Sachsen-Anhalt, Stephan Rether, ,,bedenklich", dass Schüler aus katholischen Familien vom neuen Schuljahr an wider Willen zur Teilnahme am Ethikunterricht gezwungen werden könnten. Menschen, die aus dem Glauben leb- ten, legten andere Maßstäbe zu Grunde, als sie das „vermeintlich weltanschaulich neut- rale Wertegefüge des Ethikunterrichts" bieten könne, so Rether. Er habe zudem die Sorge, dass einzelne Schulen sich dann nicht mehr darum bemühten, katholischen Reli- gionsunterricht anzubieten. Eine Sorge, die auch Willems nicht ganz entkräften kann. Er glaubt aber auch, dass die Kirchen ihre Position in der Diaspora selbst verbessern kön- nen. So sollten sie ihr Religionsunterricht wechselseitig anerkennen. Schließlich seien die Fragen nach den Grundlagen des Christentums nicht primär konfessionsspezifischer Natur. Zudem sieht er ein großes Potenzial von nicht-kqnfessionellen Schülern, die an der Teilnahme am Religionsunterricht interessiert sind. Befragungen an Schulen hätten ergeben, dass bis zu 25 Prozent ansprechbar seien.                                 I/332
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idea Nr. 58/59/2005 vom 17. Mai                                                                 12 Warum Peter Hahne dem Kirchentag fernbleibt Bestsellerautor: "Ich wlll nicht das fromme Feigenblatt machen" O s n ab r ü c k (idea) - Der ZDF-Moderator und Bestsellerautor Peter Hahne (Berlin) wird nicht auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 25. bis 29. Mai in Hannover auftreten. Er sei zu der Zeit im Urlaub, habe aber auch inhaltliche Probleme mit dem Protestantentreffen, sagte Hahne der Neuen Osnabrücker Zeitung (14. Mai). Es bestehe die Gefahr, daß der Kirchentag zum „Beliebigkeitsmarkt der Möglichkeiten" werde. Hahne: ,,So nach dem Motto: Bedient Euch, auf daß Ihr selig werdet. Jeder gibt seinen Senf dazu und dann kommt noch der Dalai Lama oder irgendwelche Religionsführer." Sehr dankbar sei er für die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann, die für mehr Eindeutigkeit eintrete. Man brauche auf dem Kirchentag „eine klare Botschaft und nicht einen Religionsmischmasch, der die jungen Besucher völlig verunsichert", so Hahne. Er könne sich nicht vorstellen, daß in einer Halle der Spiritualität Fernsehpfarrer Jürgen Fliege sage „Gott ist ein Gangster", und nebenan rufe er, Hahne, dazu auf, das Heilige heilig zu halten. ,,Ich möchte nicht das fromme Feigenblatt machen", sagte Hahne, der dem Rat der EKD angehört. Abrechnung mit Buchkritikern (    Im Zeitungsinterview geht der 52jährige auch hart mit Kritikern seines Buches „Schluß mit lustig" ins Gericht, von dem rund 500.000 Exemplare verkauft wurden und das seit Wochen oben in den Verkaufslisten steht: ,,Diese Intellektuellen würden es wohl am liebsten sehen, wenn ich am PC eine Taste gedrückt hätte, die das ganze Manuskript automatisch mit unverständlichen Fremdwörtern versieht." Er aber „bewußt so geschrieben, daß jeder meine Thesen verstehen kann", erklärte Hahne, der eine Rückbesinnung auf christliche Werte fordert. ,,Ernsthafte Kritik würde mich zum Nachdenken und Umdenken bringen", betonte der Journalist. ,,J\ber wer intellektuelle Argumente durch Häme ersetzt, ist nicht ernstzunehmen." Die Kritik habe sich positiv ausgewirkt: ,,Die Leute wollten lesen, ob es wirklich so furchtbar ist, was der Hahne da schreibt." Aus der Politik habe er breite Zustimmung erfahren - von Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, dem Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise (Nürnberg) und Bundespräsident Horst Köhler. Hahne weiter: ,,Am r. Mai hat ausgerechnet der Gewerkschaftsbund das diesjährige Motto bei mir geklaut: ,Der Mensch ist mehr als ein Kostenfaktor. Du hast Würde und bist wertvoll'." (058/059/2005/12) Was die PDS unter Religionsfreiheit versteht EKD-Ratsvorsitzender übt massive Kritik an SED-Fortsetzungspartei ( B e r 1 i n (idea) - Unter Religionsfreiheit versteht die PDS die „Freiheit von Religion". Diesen Vorwurf erhebt der EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber (Berlin), in der Zeitung „Neues Deutschland". Dabei bezieht sich Huber auf den Streit um die vom Berliner SPD-PDS-Senat geplante Einführung eines Schulfachs „Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde" (LER), das für alle Schüler verbindlich sein soll. Die Kirchen, CDU und FDP lehnen diesen staatlichen Werteunterricht ab und kämpfen für ein Wahlpflichtmodell, bei dem sich die Schüler zwischen Ethik und Religion . entscheiden müssen. Die rot-rote Koalition vertrete eine klare Minderheitenposition, so Huber. Man wolle offensichtlich den christlichen Religionsunterricht aus den öffentlichen Schulen entfernen. Es sei jedoch nicht Aufgabe des Staats, die Religion seiner Bürger zu „relativieren". Auch sei es falsch, angesichts der weitgehenden Entkirchlichung Mitteldeutschlands eine Abschaffung des Religionsunterrichts zu fordern. ,,Allen ist bekannt, daß die Bildungspolitik der SED maßgeblich zu dieser Entkirchlichung beigetragen hat", so Huber im früheren Zentralorgan der Partei, aus der die PDS hervorgegangen ist.                                                            (058/059/2005/12) Tagesaktuelle Informationen aus der christlichen Welt: www.idea.de
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idea Nr. 58/59/2005 vom 17. Mai                                                                 12 Warum Peter Hahne dem Kirchentag fernbleibt Bestsellerautor: "Ich will nicht das fromme Feigenblatt machen" r     0 s n ab rück (idea) - Der ZDF-Moderator und Bestsellerautor Peter Hahne (Berlin) wird nicht auf 1 dem Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 25. bis 29. Mai in Hannover auftreten. Er sei zu der Zeit im Urlaub, habe aber auch inhaltliche Probleme mit dem Protestantentreffen, sagte Hahne der Neuen Osnabrücker Zeitung (14. Mai). Es bestehe die Gefahr, daß der Kirchentag zum „Beliebigkeitsmarkt der Möglichkeiten" werde. Hahne: ,,So nach dem Motto: Bedient Euch, auf daß Ihr selig werdet. Jeder gibt seinen Senf dazu und dann kommt noch der Dalai Lama oder irgendwelche Religionsführer." Sehr dankbar sei er für die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann, die für mehr Eindeutigkeit eintrete. Man brauche auf dem Kirchentag „eine klare Botschaft und nicht einen Religionsmischmasch, der die jungen Besucher völlig verunsichert", so Hahne. Er könne sich nicht vorstellen, daß in einer Halle der Spiritualität Fernsehpfarrer Jürgen Fliege sage „Gott ist ein Gangster", und nebenan rufe er, Hahne, dazu auf, das Heilige heilig zu halten. ,,Ich möchte nicht das fromme Feigenblatt machen", sagte Hahne, der dem Rat der EKD angehört. Abrechnung mit Buchkritikern Im Zeitungsinterview geht der 52jährige auch hart mit Kritikern seines Buches „Schluß mit lustig" ( ins Gericht, von dem rund 500.000 Exemplare verkauft wurden und das seit Wochen oben in den Verkaufslisten steht: ,.Diese Intellektuellen würden es wohl am liebsten sehen, wenn ich am PC eine Taste gedrückt hätte, die das ganze Manuskript automatisch mit unverständlichen Fremdwörtern versieht." Er aber „bewußt so geschrieben, daß jeder meine Thesen verstehen kann", erklärte Hahne, der eine Rückbesinnung auf christliche Werte fordert. ,.Ernsthafte Kritik würde mich zum Nachdenken und Umdenken bringen", betonte der Journalist. ,.Aber wer intellektuelle Argumente durch Häme ersetzt, ist nicht ernstzunehmen." Die Kritik habe sich positiv ausgewirkt: ,,Die Leute wollten lesen, ob es wirklich so furchtbar ist, was der Hahne da schreibt." Aus der Politik habe er breite Zustimmung erfahren - von Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, dem Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise (Nürnberg) und Bundespräsident Horst Köhler. Hahne weiter: ,.Am 1. Mai hat ausgerechnet der Gewerkschaftsbund das diesjährige Motto bei mir geklaut: ,Der Mensch ist mehr als ein Kostenfaktor. Du hast Würde und bist wertvoll'." (058/059/2005/12) Was die PDS unter Religionsfreiheit versteht EKD-Ratsvorsitzender übt massive Kritik an SED-Fortsetzungspartei ( B e r 1 i n (idea) - Unter Religionsfreiheit versteht die PDS die „Freiheit von Religion". Diesen Vorwurf erhebt der EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber (Berlin), in der Zeitung „Neues Deutschland". Dabei bezieht sich Huber auf den Streit um die vom Berliner SPD-PDS-Senat geplante Einführung eines Schulfachs „Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde" (LER), das für alle Schüler verbindlich sein soll. Die Kirchen, CDU und FDP lehnen diesen staatlichen Werteunterricht ab und kämpfen für ein Wahlpflichtmodell, bei dem sich die Schüler zwischen Ethik und Religion , entscheiden müssen. Die rot-rote Koalition vertrete eine klare Minderheitenposition, so Huber. Man wolle offensichtlich den christlichen Religionsunterricht aus den öffentlichen Schulen entfernen. Es sei jedoch nicht Aufgabe des Staats, die Religion seiner Bürger zu „relativieren". Auch sei es falsch, angesichts der weitgehenden Entkirchlichung Mitteldeutschlands eine Abschaffung des Religionsunterrichts zu fordern. ,.Allen ist bekannt, daß die Bildungspolitik der SED maßgeblich zu dieser Entkirchlichung beigetragen hat", so Huber im früheren Zentralorgan der Partei, aus der die PDS hervorgegangen ist.                                                            (058/059/2005/12) Tagesaktuelle Informationen aus der christlichen Welt: www.idea.de ,,
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~tJU       ;'J1t.11< O~J°" i,1.   1kl?   a...-1 V     r/,.", ~.,,. ~rb.) l'tll1,W "Ftl,,,(__. ~"-t,--           r_l- -    t'I I er di,,,.. epd ZA Nr. 84 vom 1.. Mai 2005 Jt~ 11 ... ,1) lt11rie•r-l} . .'~ entgegen: ,,Ich habe Vertrauen in meine Brüder. Ich mache mir um die Zukunft der Communaute keine Sorgen". (04819/2.5 .2005) Fotos hierzu abrufbar bei epd-bild, Tel.: 069/58098-197 Bischof Huber mahnt mehr Mut zur Zukunft an - Heuss-Preis verliehen Stuttgart (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, hat am Freitag bei der Verleihung des Theodor-Heuss-Preises mehr Mut zur Zukunft angemahnt. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch sowie der Leiter des Bonner Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft, Meinhard Miegel, und der Generaldirektor des UN-Umweltbüros in Nairobi, Klaus Töpfer, als diesjährige Preisträger hätten diesen Mut bewiesen. Sie kämpften illusionslos aber hoffnungsvoll gegen Zukunftsverdrossenheit, sagte Huber in Stuttgart. ( Der Ratsvorsitzende würdigte die Theodor-Heuss-Stiftung, die seit 40 Jahren „Bürgermut und Bürgerverantwortung" ermutige und bestärke. Sie habe sich von Anfang an für die Entwicklung einer europäischen Bürgergesellschaft eingesetzt und stelle nun Zukunftsverantwortung in einen globalen Horizont. Mit dem Theodor-Heuss-Preis würden Werte wie Zivilcourage, Verantwortungsbereitschaft, Toleranz, humanitäres und soziales Engagement sowie Freiwilligkeit gewürdigt, sagte Hamm- Bri.icher. Dies schließe ein, dass ausgezeichnete Initiativen hin und wieder gegen „amtliches Missvergnügen" geschützt werden müssten. (04856/29 .4.2005) /   EKD: Lebenskundlicher Unterricht nur von Militärseelsorgern -...,/ Heilsbronn ( epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hält daran fest, dass der Lebenskundliche Unterricht für Soldaten der Bundeswehr ausschließlich von Militärseelsorgern angeboten wird. Überlegungen im Bundesverteidigungsministerium, auch Lehrkräfte „ohne welt- anschauliche Bindung" zu beteiligen, könnte die Militärseelsorge an den „Rand drücken", sagte ··'~·r-P;,~ ~z,_. ' ot'• der Militärgeneraldekan Peter Brandt (Bonn) am Sonntag bei dem „Heilsbronner Forum" des Evangelischen Arbeitskreis der CSU (EAK). Die Militärseelsorger würden dann darauf reduziert, .,Todesnachrichten zu überbringen". :16.~i,· (/          Der Bundestagsabgeordnete Christian Schmidt, verteidigungspolitischer Sprecher der .o             l CDU/CSU-Bundestagsfraktion, unterstützte bei dem Podiumsgespräch im mittelfränkischen • Heilsbronn die Position des Militärgeneraldekans. Die Bundeswehr sei ,,keine freigeistige Vereini- gung", sondern habe verfassungsgemäß auf dem Boden des Grundgesetzes mit seinem christlichen Menschenbild zu stehen. Laut Militärgeneraldekan Brandt sind 32 Prozent der Bundeswehrsoldaten evangelisch, 28 Prozent katholisch und fast 40 Prozent konfessionslos. Außerdem gebe es unter den Soldaten rund 1.500 Muslime und nur wenige Juden. Beschluss des Bundesverteidigungsministeriums sei es, im Zuge von Standortschließungen in de~ten zwei Jahren auch 14 evangelische Seel- sorgerstellen ?:U streichen. (04899/2.5.2005)                                                            / Ministerpräsident Oettinger setzt auf Rat der Kirchen Stuttgart (epd). Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Günther Oettinger, hat die beiden großen Kirchen als wichtige Ratgeber bezeichnet. ,,Sie wissen, was die Menschen denken und erwarten", sagte der CDU-Politiker am Freitag in einem epd-Gespräch. Er werde deshalb
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RI4                                                            Bonn, 9. Mai 2005 Az 36-15-06                                                    TEL 6827 FAX 6942 Fü SI 3 BETREFF Neugestaltung des Lebenskundlichen Unterrichts BEZUG Ihre E-Mail vorn 27.04.2005 ( Zu Ihrem Konzept zur Neugestaltung des Lebenskundlichen Unterrichts vom 26.04.2005 übermittele ich mit weiterer Datei die im Überarbeitungsmodus (in blauer Farbe) fonnulie1ien Änderungsvorschläge. Änderungen im Schaubild konnten aus technischen Gründen nicht vorgenommen werden. Ich bitte deshalb, dort in der zweiten Reihe, mittleres Kästchen, dem Wort „Lebensführung" das Wort „Berufsbezogene" voranzustellen und nach „Wertebildung" den Artikel „der" hinzuzu- fügen. In der dritten Reihe (Kästchen LKU) ist das Wort „Militärseelsorge" zu streichen. In der untersten Reihe, viertes Kästchen von links, sollte es „Soldatische Lebensführung im Einsatz" heißen. Die abschließende Zustimmung der Abteilung R steht unter zwei Prüfvorbehalten: ,. C           1.   Die in Ihrem „Lösungsansatz" vorgesehene „Einbindung der Militärseelsorger" bedarf bei - nach der Konzeption EKA/KMBA vom 16.12.2004 - vorgesehenem verpflichten- dem Unterricht durch evangelische und katholische Militärgeistliche gesonderter Prü- fung durch das für verfassungsrechtliche Fragen zuständige Referat. In diesem Zusam- menhang bitte ich um Mitteilung, ob die ausweislich des Ergebnisprotokolls über das Impulsseminar vom 27.08.2004 vorgesehene Differenzierung (dort Ziff. 3, 2 a) b)) weiter verfolgt wird. 2.   Es wird gebeten, die zeitliche Inanspruchnahme der Militärgeistlichen für die jeweiligen Unterrichte, ihre stündliche Arbeitsbelastung im Monat für Lehr- und Ausbildungsgänge etc., zu ermitteln. In Vertretung Baader
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