neuAz36-15-06_Hefter12_20090130-XX_TeilIII
Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Bundeswehr: Lebenskundlicher Unterricht durch die Militärseelsorge und Ausweitung der Militärseelsorge“
Organisationsbereich Gültige Kumulierte Häufigkeit Prozent Prozente Prozente Heer Luftwaffe Marine SKB ZSanDst Gesamt Fehlend System Gesamt Anzahl Auslandseinsätze I Tonsme [ mumı | 5 wor Häufigkeit Prozent Prozente Prozente RRRR 1 " 2 3 4 5 6 oder mehr keine Gesamt Fehlend System Gesamt Religionszugehörigkeit Gültige Kumulierte Häufi = Prozent Prozente Prozente evangelisch katholisch andere keine Gesamt Fehlend System Gesamt
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BETREFF BEZUG 1. nm Fü SsI3 Az 01-52-12 ++ohnet+ ReVo-Nr: ohne Oberst 1.G. Gerhard Referatsleiter: Bearbeiterin: Oberfeldarzt Dr. Lüdtke Herrn Minister über: Herrn Staatssekretär Wolf zur Entscheidung nachrichtlich: Herren Parlamentarischen Staatssekretär Kossendey Parlamentarischen Staatssekretär Schmidt Staatssekretär Dr. Otremba Leiter Planungsstab Leiter Presse- und Informationsstab Leiter Stab Leitungscontrolling ZDv 10/4 (zE) Lebenskundlicher Unterricht ++0127++ Fü SI3 Az 36-01-00 vom 5. Januar 2009 . ZDv 10/4 (zE) vom 20. Januar 2009 I. Entscheidungsvorschlag Bonn, . März 2011 Tel.: 9710 Tel.: 5323 GenInsp/HAL Insp/AL Ltr Stab/ChefStab/GB UAL/StAL Mitzeichnende Referate: FüsI1l,FüäHlIl,FüLIl,FüMIl,RI4 Fü San II 3 hat nicht mitgezeichnet (s. Nr. 7). HPR und GVPA wurden beteiligt. l1- Ich schlage vor, die Erprobungsphase der ZDv 10/4 (zE) von drei Jahren aufgrund der Ergebnisse der Evaluierung zu verkürzen und damit die endgültige ZDv 10/4 in Kraft treten zu lassen. 2- Die ZDv 66/2 „Lebenskundlicher Unterricht (Merkschrift)“, Ausgabe November 1959, tritt dann endgültig außer Kraft und wäre zu vernichten. II. Sachverhalt 3- Die Evaluierung des Lebenskundlichen Unterrichts (LKU) bestätigt den Erfolg dieser berufsethischen Qualifizierungsmaßnahme. Das Gutachten des Sozialwissenschaftlichen
nl. 8 - gez. Instituts der Bundeswehr „Evaluierung des Lebenskundlichen Unterrichts in der Truppenpraxis“ mit ersten Ergebnissen der Umfrage 2010 wurde dem BMVg am 10. Februar 2011 vorgelegt. Mit dem Erlass der ZDv 10/4 (zE) „Lebenskundlicher Unterricht — Selbstverantwortlich leben — Verantwortung für andere übernehmen können“ vom 20. Januar 2009 wurde der LKU für eine Erprobungsphase von drei Jahren grundlegend neu strukturiert und seine Durchführung festgelegt. Im Herbst 2010 wurden Teilnehmer und Teilnehmerinnen am LKU zu ihrer Zufriedenheit und ihren Erfahrungen mit dem LKU, ihren Erwartungen an den LKU und zur Akzeptanz des LKU befragt. Die Ergebnisse der Befragung werden wie folgt zusammengefasst: „Die befragten Teilnehmerinnen und Teilnehmer am LKU waren zu über 70 Prozent mit dem LKU ‚sehr zufrieden’ oder ‚zufrieden’. Sie schätzten die Militärseelsorger als Ethiklehrer hoch und haben nicht den Wunsch, dass Soldaten oder externe Experten als Dozenten im Lebenskundlichen Unterricht eingesetzt werden. Die Befragten empfinden die gegenwärtige Regelung des LKU nicht als Zwangsmaßnahme des Dienstherm. Sie bringen dem LKU vielmehr ein großes sachlich begründetes Interesse entgegen und erwarten von ihm vor allem Hilfe für ihre persönliche Weiterentwicklung.“ Fü San II 3 hat diese Vorlage nicht mitgezeichnet, da (Fü San II 3 b. ergänzen) Bewertung Die neue Form des LKU hat sich bewährt. — Wenngleich die ZDv 10/4 (zE) die Erteilung des LKU durch andere, auch externe Fachkräfte, erstmals ausdrücklich ermöglicht, sollten in der Regel die Militärseelsorgerinnen und mMilitärseelsorger jedenfalls weiterhin mit der Durchführung des LKU betraut werden. Das Neutralitäts- und Toleranzgebot wird von den Dozentinnen und Dozenten eingehalten. — Die Vorerwartungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den LKU sind mehrheitlich ebenso positiv wie ihre Erfahrungen mit den durchgeführten Unterrichten. — Vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern am LKU war undeutlich, welche Haltung ihre militärischen Vorgesetzten zum neuen LKU einnehmen. Dazu sollte auf Tagungen, z.B. GV/A1-, Kommandeur- und Spießtagungen vorgetragen werden.
Gerhard uw
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„. Weitergeleitet von Peter Gerrits/BMVg/BUND/DE am 02.03.2011 17:10 —-- Bundesministerium der Verteidigung OrgElement: BMVgFüs13 Telefon: 3400 5323 Datum: 28.02.2011 Absender: OFArzt Dr. Renate Lüdtke Telefax: 3400 031485 Uhrzeit: 13:43:09 An: BMVg Fü San Il 3/BMVg/BUND/DE@BMVg Kopie: BMVg Fü S I 3/BMVg/BUND/DE@BMVg BMvg Fü H I 1/BMVg/’BUND/DE@BMVg BMVg FüL | 1/BMVg/BUND/DE BMVvg Fü M | 1/BMVg/BUND/DE BMVg R | 4/BMVg/BUND/DE Peter Gerhard/BMVg/BUND/DE@BMVg Tilman von Plüskow/BMVg/BUND/DE@BMVg Wolfgang Henric-Petri/BMVg/BUND/DE@BMVg Frank Rohde/BMVg/BUND/DE@BMVg Baldur Bardischewski/BMVg/BUND/DE@BMVg Peter Gerrits/BMVg/BUND/DE@BMVg Barbara ZindV’BMVg/BUND/DE@BMVg Thema: BM-Vorlage zur ZDv 10/4 Da alle Adressaten - außer Fü San Il 3 - den Entwurf der BM-Vorlage mitgezeichnet haben und auch die Kirchenämter, auf deren ursprünglichen Vorschlag die dreijährige Erprobungsphase zurückgeht, einverstanden sind, hält Fü S 13 an der Vorlage zur Entscheidung fest. Fü San Il 3 wird gebeten, seine abweichende Auffassung unter Nr. 7 der Vorlage kurz darzustellen und bis 3. März 2011 an FüS I 3 zu übermitteln. Im Übrigen wird darauf verwiesen, dass der Erprobungsbetrieb des LKU entgegen Ihrer Auffassung nicht Anfang 2010, sondern spätestens mit dem GI-Brief 2/2009 vom 26. März 2009 aufgenommen wurde. Die Militärgeistlichen kannten das neue Curriculum schon länger und die Disziplinarvorgesetzten haben die verpflichtende Teilnahme durchgesetzt. Es trifft zu, dass der größte Teil der Befragten, fast 58 Prozent, sich für einen LKU auf freiwilliger Basis ausspricht. Aber 14 Prozent würden nicht an ihm teilnehmen, wenn der LKU freiwillig wäre. Ziel ist, allen Soldaten und Soldatinnen eine berufsethische Qualifizierung zu vermitteln, daher darf der Dienstherr auf eine verpflichtende Teilnahme nicht verzichten. Im Auftrag Dr. Lüdtke [Anhang "EV BM_ZDv 10-4zE.doc" gelöscht von Peter Gerrits/BMVg/BUND/DE]
FüSI3 ReVo-Nr: ohne
Az 01-52-12
++ohne++
Referatsleiter: Oberst 1.G. Gerhard
Bonn, . März 2011
Tel.: 9710
Bearbeiterin: Oberfeldarzt Dr. Lüdtke
Herrn
Minister
über:
Herrn
Staatssekretär Wolf
zur Entscheidung
nachrichtlich:
Herren
Parlamentarischen Staatssekretär Kossendey
Parlamentarischen Staatssekretär Schmidt
Staatssekretär Dr. Otremba
Leiter Planungsstab
Leiter Presse- und Informationsstab
Leiter Stab Leitungscontrolling
gerrefr ZDv 10/4 (zE) Lebenskundlicher Unterricht
Bezus1. ++0127++ FüS 13 Az 36-01-00 vom 5. Januar 2009
2. ZDv 10/4 (zE) vom 20. Januar 2009
I. Entscheidungsvorschlag
Tel.: 5323
GenInsp/HAL
Insp/AL
Ltr Stab/ChefStab/GB
UAL/StAL
Mitzeichnende Referate:
FüsIl,FüHll,FüLIl,FÜüMII1,RI4
Fü San II 3 hat nicht mitgezeichnet (s. Nr. 7).
HPR und GVPA wurden beteiligt.
1- Ich schlage vor, die Erprobungsphase der ZDv 10/4 (zE) von drei Jahren aufgrund der
Ergebnisse der Evaluierung zu verkürzen und damit die endgültige ZDv 10/4 in Kraft
treten zu lassen.
2- Die ZDv 66/2 „Lebenskundlicher Unterricht (Merkschrift)“, Ausgabe November 1959,
tritt dann endgültig außer Kraft und wäre zu vernichten.
I. Sachverhalt
3- Die Evaluierung des Lebenskundlichen Unterrichts (LKU) bestätigt den Erfolg dieser
berufsethischen Qualifizierungsmaßnahme. Das Gutachten des Sozialwissenschaftlichen
1. 9. .2- Instituts der Bundeswehr „Evaluierung des Lebenskundlichen Unterrichts in der Truppenpraxis“ mit ersten Ergebnissen der Umfrage 2010 wurde dem BMVg am 10. Februar 2011 vorgelegt. Mit dem Erlass der ZDv 10/4 (zE) „Lebenskundlicher Unterricht — Selbstverantwortlich leben — Verantwortung für andere übernehmen können“ vom 20. Januar 2009 wurde der LKU für eine Erprobungsphase von drei Jahren grundlegend neu strukturiert und seine Durchführung festgelegt. Im Herbst 2010 wurden Teilnehmer und Teilnehmerinnen am LKU zu ihrer Zufriedenheit und ihren Erfahrungen mit dem LKU, ihren Erwartungen an den LKU und zur Akzeptanz des LKU befragt. Die Ergebnisse der Befragung werden wie folgt zusammengefasst: „Die befragten Teilnehmerinnen und Teilnehmer am LKU waren zu über 70 Prozent mit dem LKU ‚sehr zufrieden’ oder ‚zufrieden’. Sie schätzten die Militärseelsorger als Ethiklehrer hoch und haben nicht den Wunsch, dass Soldaten oder externe Experten als Dozenten im Lebenskundlichen Unterricht eingesetzt werden. Die Befragten empfinden die gegenwärtige Regelung des LKU nicht als Zwangsmaßnahme des Dienstherrn. Sie bringen dem LKU vielmehr ein großes sachlich begründetes Interesse entgegen und erwarten von ihm vor allem Hilfe für ihre persönliche Weiterentwicklung.“ Fü San II 3 hat diese Vorlage nicht mitgezeichnet, da nach dortiger Einschätzung noch keine ausreichenden Erkenntnisse über die Probephase vorliegen. Die Studie war ursprünglich als zweistufige modulare Untersuchung angelegt. In Modul A wurden die Einstellungen und Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am LKU erhoben und ausgewertet. Die zweite Stufe, die Befragung der Dozentinnen und Dozenten als Modul B, wurde noch nicht durchgeführt, so dass für diesen Personenkreis noch keine hinreichend belastbaren Erkenntnisse vorliegen. Auch wenn das Gutachten 1/2011 des SWInstBw überwiegend positive Aussagen zur Qualität der Durchführung des LKU und dessen Akzeptanz in der Truppe enthält, werden im Kapitel 6 darüber hinaus essentielle Empfehlungen ausgesprochen, die nach Auffassung Fü San II 3 noch nicht ausreichend untersucht wurden. Bewertung Die neue Form des LKU hat sich bewährt. — Wenngleich die ZDv 10/4 (zE) die Erteilung des LKU durch andere, auch externe Fachkräfte, erstmals ausdrücklich ermöglicht, sollten in der Regel die Militärseelsorgerinnen und mMilitärseelsorger jedenfalls weiterhin mit der
gez. Gerhard -3- Durchführung des LKU betraut werden. Das Neutralitäts- und Toleranzgebot wird von den Dozentinnen und Dozenten eingehalten. Die Vorerwartungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den LKU sind mehrheitlich ebenso positiv wie ihre Erfahrungen mit den durchgeführten Unterrichten. Vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern am LKU war undeutlich, welche Haltung ihre militärischen Vorgesetzten zum neuen LKU einnehmen. Dazu sollte auf Tagungen, z.B. G1/Al-, Kommandeur- und Spießtagungen vorgetragen werden.