neuAz36-15-06_Hefter9_20050113-20051212_TeilII

Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Bundeswehr: Lebenskundlicher Unterricht durch die Militärseelsorge und Ausweitung der Militärseelsorge

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8. Folgende Themen hält EKA für verbindlich im Lebenskundlichen Unterricht:

1. Individuum und Gesellschaft

1.1. Das, was sich trägt — das, was uns trägt.

1.2. Menschenbild und Menschenbilder

1.2.1 Menschenwürde ist unantastbar

1.2.2 Leben mit Behinderung

1.2.3 Umgang mit Minderheiten

1.3 Identität und Toleranz

1.4 Freiheit und Verantwortung

1.5 Das Verhältnis von Staat, Gesellschaft und Religion — Grenzen staatlicher Macht —
Grenzen kirchlicher Einflussnahme

1.6 Religion

1.6.1 Glaube und Unglaube als Dimension menschlicher Existenz

1.6.2 Recht auf ungestörte Religionsausübung: Zur Funktion der Militärseelsorge

1.6.3 „Im Bewnusstein unserer Verantwortung vor Gott ...“ — christliche Wurzeln Europas

1.6.4 Einführung in die Weltreligionen

1.6.4.1 Christentum

1.6.4.2 Judentum

1.6.4.3 Islam

1.6.4.4 Andere Weltreligionen

1.7 Bewahrung der Schöpfung

2. Persönliche Lebensführung und soldatischer Dienst
2.1 Mensch / Familie und Beruf

2.1.1 Partnerschaft — Familie — Beruf
2.1.2 Umgang mit Tod und Sterben
2.1.3 Selbstverständnis als Soldat

2.1.4 Sucht und andere Abhängigkeiten
2.2 Verantwortung übernehmen

2.2.1 Gewissen

2.2.2 Eid- und Gelöbnis

2.2.3 Befehl und Gehorsam

2.2.4 Widerstand

3. Herausforderung des Einsatzes
(Die folgenden Themen sind zwar auch für andere Lebenssituationen der Soldatin und

des Soldaten bedeutsam, werden aber im Zusammenhang des Einsatzes besonders

virulent.)
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3.1 Zugänge zur Friedensethik

3.2 Ethische Reflexion des Einsatzes und seiner Ziele

3.3 Einsatzbelastung: Verantwortung und Schuld

3.4 Konflikte im Einsatz

3.4.1 Begegnung mit fremden Kulturen

3.4.2 Umgang mit Gewalt, Angst und Macht

3.4.3 Umgang mit Lebensgefahr, Verwundung und Tod (incl. Suizid)

3.4.4 Umgang mit Sexualität

3.4.5 Überbringen einer Todesnachricht

3.4.6 Ethische Entscheidungen in Extremsituationen (z.B. Folter, Begegnung mit

Kindersoldaten)

3.5 Belastung für Ehe und Familie im Einsatz

3.6 Einführung in Kultur und Religionen des Einsatzlandes (z.B. Islam, Orthodoxie,
Religion und Gewalt, etc.)
6

Bundesministerium der Verteidigung

OrgElement: BMVgFüs$13 Telefon: 3400 9539 Datum: 14.07.2005
Absender: OTL August 1 Bauer Telefax: 3400 031485 Uhrzeit: 11:34:45
An: EKA/Evangelisch/Militärseelsorge/BMVg/’DE@BUNDESWEHR

EKA Referat IV/Evangelisch/Militärseelsorge/BMVg/DE@BUNDESWEHR
KMBA/Militärseelsorge/BMVg/DE@BUNDESWEHR
BMVg RR | 4/R/Ministerium/BMVg/DE@BMVg
BMVg Fü HI 1/Fü H/Ministerium/BMVg/DE@BMVg
BMVg FüL | 1/Fü L/Ministerum/BMVg/DE@BMVg
BMVg Fü M I 1/Fü M/Ministerium/BMVg/DE@BMVg
BMVg Fü San Il 3/Fü San/Ministerium/BMVg/DE@BMVg
Kopie: Dr. Dirck Ackermann/Evangelisch/Militärseelsorge/BMVg/DE@BUNDESWEHR
Lothar Bendel/Katholisch/Militärseelsorge/BMVg/DE@BUNDESWEHR
Boris Wießalla/R/Ministerium/BMVg/DE
Michael 1 Neumann/Fü H/Ministerium/BMVg/DE
Hartmut Welter/Fü L/Ministerium/BMVg/DE@BMVg
Harry Burkhardt/Fü M/Ministerium/BMVg/DE@BMVg
Wilhelm Pöttner/Fü San/Ministerium/BMVg/DE@BMVg
Peter Wolf/Fü S/Ministerium/BMVg/DE
Thema: Weiterentwicklung LKU

Anhang bearbeiten
Beigefügt übersendet Fü S I 3 den aktuellen Entwurf des Konzepts zur Weiterentwicklung des
Lebenskundlichen Unterrichts mit der Bitte um Mitzeichnung/Stellungnahme bis 12.08.2005.

m

050714 LKU.doc

Im Auftrag
Bauer
7

Ang A

FüSI3 Bonn, 14. Juli 2005

Entwickeln ethischen Bewusstseins und
einer ausgeprägten sittlichen Urteilsfähigkeit
der Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr

  

Entscheidungsstand gemäß der Besprechung mit EKA, KMBA,RI4,Fü SI4 und den
Fü TSK / MilOrgBer vom 20.06. 2005 und der Reaktion von EKA/KMBA vom 23.06.2005.

    

Bezüge:
ZDv 66/1 Militärseelsorge (Merkschrift) vom August 1956

ZDv 66/2 Lebenskundlicher Unterricht (Merkschrift) vom November 1959

3. Generalinspekteur vom 10.12.2003 — Weisung für die Zusammenarbeit mit den
Angehörigen der Militärseelsorge

4. EKA/KMBA vom 16.12.2004 — Konzept zur Neugestaltung des Lebenskundlichen
Unterrichts in der Bundeswehr

5. EKA/KMBA vom 23.06.2005

Einbinden „Lebensführung / Lebensorientierung / Wertebildung“ in die Systematik „Innere
Führung“

Menschenführung Streitkräfte

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Innere Führung Dienstgestaltung und
Ausbildung
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„Lebensführung/Lebensorientierung/Wertebildung“ von Soldatinnen und Soldaten wird als ein
Themenfeld der Inneren Führung als eigenständiges Kapitel in die ZDv 10/1 aufgenommen. In die
Neufassung der ZDv 10/1 wird die „Seelsorgerliche Begleitung“ als kooperativ von der
Militärseelsorge zu gestaltendes Anwendungsgebiet aufgenommen werden. Die ZDv 66/2
„Lebenskundlicher Unterricht“ wird aufgrund dieser Einbindung in eine neue ZDv 10/4
umgewidmet. Im Rahmen der Weiterentwicklung ist dann auch die Weisung des General-
inspekteurs (Bezug 3) anzupassen.

Ziel - Lebensführung / Lebensorientierung / Wertebildung von Soldatinnen und Soldaten

> Entwickeln von Kompetenzen für die berufsbezogene Lebensführung von Soldatinnen
und Soldaten im Einsatz und im Grundbetrieb der Streitkräfte

> Stärkung des Verantwortungsgefühls, des Urteilsvermögens und des Pflicht- und
Wertebewusstseins und damit Beitrag zur Persönlichkeitsbildung

=> Soldatinnen / Soldaten sind sich ihrer kulturellen Identität bewusst und vertreten
überzeugend die Werte des Grundgesetzes

Qualifikationsbereiche

> Grundbetrieb
o Lehrgangsgebundene Ausbildung
o Einsatzbezogene Ausbildung
o Betrieb der Grundorganisation

=> Einsatz

o Besondere Auslandsverwendungen und vergleichbare Einsätze

 

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Zielgruppe

=> Soldatinnen / Soldaten aller Ebenen

 

Verantwortlich für das Entwickeln von Kompetenzen

 

 

> Einheitsführer der Bundeswehr auf allen Ebenen

> Militärseelsorgerinnen und Militärseelsorger als dafür besonders qualifizierte
Lehrkräfte für die Persönlichkeitsentwicklung der Soldatinnen und Soldaten

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9

Beschreibung der notwendigen Kompetenzen und des jeweils angestrebten Kompetenzprofils |

> Geschärftes politisches und ethisches Bewusstsein und eine ausgeprägte rechtliche und
sittliche Urteilsfähigkeit, um die Folgen soldatischen Handelns richtig abschätzen und
werten zu können

 

> Dialogfähigkeit, erfolgreiche Auseinandersetzung mit Anderen, Interkulturelle
Kompetenz

Festlegen der Inhalte zum Erreichen der Kompetenzen

Individuum und Gesellschaft — Persönliche Lebensführung und soldatischer Dienst —
Herausforderungen des Einsatzes und des Grundbetriebes der Streitkräfte

 

Individuum und Gesellschaft
> Das, was sich trägt - das, was uns trägt

> Menschenbild und Menschenbilder
> Menschenwürde ist unantastbar
> Leben mit Behinderung
> Umgang mit Minderheiten

> Identität und Toleranz
> Freiheit und Verantwortung

> Das Verhältnis von Staat, Gesellschafft und Religion - Grenzen staatlicher Macht -
Grenzen kirchlicher Einflussnahme

> Religion

Glaube und Unglaube als Dimension menschlicher Existenz

Recht auf ungestörte Religionsausübung: Zur Funktion der Militärseelsorge
„Im Bewusstsein unserer Verantwortung vor Gott...“ - christliche Wurzeln
Europas

Einführung in die Weltreligionen

Christentum

Judentum

Islam

Andere Weltreligionen

VVVVWV VVW

> Bewahrung der Schöpfung
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Persönliche Lebensführung und Soldatischer Dienst

> Mensch / Familie und Beruf
> Partnerschaft - Familie - Beruf
> Umgang mit Tod und Sterben
> Selbstverständnis als Soldat
> Sucht und andere Abhängigkeiten

> Verantwortung übernehmen
> Gewissen
> Eid und Gelöbnis
> Befehl und Gehorsam
> Widerstand

Herausforderungen des Einsatzes und des Grundbetriebes der Streitkräfte
> Zugänge zur Friedensethik
> Ethische Reflexion des Einsatzes und seiner Ziele
> Verantwortung und Schuld

> Konflikte

Begegnung mit fremden Kulturen

Umgang mit Gewalt, Angst und Macht

Umgang mit Lebensgefahr, Verwundung und Tod (incl. Suizid)

Umgang mit Sexualität

Überbringen einer Todesnachricht

Ethische Entscheidungen in Extremsituationen (z.B. Folter, Begegnung mit
Kindersoldaten)

VVVVVWV

=> Belastung für Ehe und Familie

> Einführung in Kultur und Religionen des Einsatzlandes (z.B. Islam, Orthodoxie,
Religion und Gewalt, etc.)

 

Methodik zur Vermittlung der Kompetenzen / des Kompetenzprofils

> Reflexion und ethische Urteilsbildung durch Sinn- und Wertevermittlung im LKU als einem
Ort freier, vertrauensvoller Aussprache

> Unabhängigkeit der Militärseelsorgerinnen und -seelsorger bei der methodischen und
didaktischen Vermittlung im Sinne eines „positiven Pluralismus“

=> Inhaltliche Abstimmung der Themen zwischen den Kirchenämtern und BMVg

> gemeinsame Verantwortung für den LKU vor Ort durch den militärischen Einheitsführer
und den Militärseelsorger / die Militärseelsorgerin

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| Noch zu entscheidende methodische Schritte

 

> Einbindung der Vertreter aller großen Weltreligionen, Judentum, Islam usw.

> Einbindung des psychologischen Dienstes usw.

> Lebenskundliche Arbeitsgemeinschaft (LKA) gem. Bezug 3 für Offiziere und Unteroffiziere
> Lebenskundliche Seminare an Universitäten, Akademien und Schulen gem. Bezug 3

> Ausprägung abhängig von den jeweiligen Qualifikationsbereichen, z.B. Allgemeine
Grundausbildung, Einsatzbezogene Ausbildung, Laufbahnlehrgänge

> Entwicklung eines Kompendiums / Arbeitshilfen LKU
> Pädagogisch-wissenschaftliche Begleitung von LKU
> Entwicklung von Instrumenten zur Evaluation des LKU - Nennen - Messen - Quittieren

=> Stundenansatz für alle Soldatinnen/Soldaten

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Kampschulte
12

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Konzept zur Neugestaltung
des Lebenskundlichen Unterrichts
in der Bundeswehr

 

 

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Evangelische und Katholische Militärseelsorge
Bonn/Berlin, 16. 12. 2004
13

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In Umsetzung der bestehenden rechtlichen, Grundlagen, insbesondere der Merkschrift „Lebenskundlicher Unterricht“
(ZDv 66/2 vom 5. November 1959) und der Weisung des Generalinspekteurs zur Zusammenarbeit mit der Militärseel-
sorge (10. Dezember 2003), ausgehend von ihren Erfahrungen mit dem Lebenskundlichen Unterricht (LKU) und ange-
sichts des veränderten Aufgabenspektrums der Bundeswehr, schlägt die Militärseelsorge folgende Weiterentwicklung
des LKU vor.

1) Lebenskundlicher Unterricht als Beitrag zur Persönlichkeitsbildung

1 a) Sinn und Aufgabe

In Zeiten schnellen und tiefgreifenden Wandels und in einer Gesellschaft, die in wichtigen Lebensfragen hohe Pluralität
aufweist, brauchen Soldatinnen und Soldaten Sinnorientierung. ‘
Das sich verändernde Aufgabenspektrum der Bundeswehr stellt eine Herausforderung für Soldatinnen und Soldaten in
Bezug auf ihre Lebensführung dar. Dies betrifft insbesondere den für ihren Dienst notwendigen Rückhalt in der Gesell-
schaft und ihrem engeren sozialen Umfeld. Im LKU sollen daher mögliche Spannungsfelder zwischen soldatischem
Dienst und gesellschaftlichem sowie privatem Umfeld reflektiert und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten erörtert
werden.

Für die Aufgaben der Konfliktvorbeugung und Krisenbewältigung sollen Soldatinnen und Soldaten befähigt werden,
die ethische Dimension des Einsatzes erkennen, ethisch reflektieren und bewerten zu können. _

Der LKU soll dazu helfen, dass die Soldatinnen und Soldaten sich ihrer eigenen religiösen und kulturellen Identität
bewusst werden und sich der gemeinsamen Werte in der freiheitlich-demokratischen Gesellschaft vergewissern. In
dieser Vergewisserung der eigenen Position und der gemeinsamen Werte sollen sie befähigt werden, sich mit anderen
Weltanschauungen und Kulturen kritisch auseinander zu setzen, in den Dialog zu treten und mögliche Schritte des in-
terkulturellen Verstehens zu gehen.

Der LKU stärkt so Gewissen, eigenes Urteilsvermögen und verantwortungsbewusstes Handeln der Soldatin/des Solda-
ten. In dieser identitätsstiftenden Weise leistet er einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung.

1b) Zielgruppe

Der LKU wendet sich an alle Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. Insbesondere soll er sie in Phasen begleiten, in
denen ihre Situation vermehrt zu grundsätzlichen Lebensfragen führt oder in denen sie andere Soldatinnen und Soldaten
als Vorgesetzte zu führen haben (Allgemeine Grundausbildung, Ausbildung für den Auslandseinsatz, Laufbahnlehrgän-
ge für Offiziere und Unteroffiziere).

LKU wird unabhängig vom religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnis für alle Soldatinnen und Soldaten erteilt.

 

2) Rahmenbedingungen

2 a) Militärseelsorgerinnen und -seelsorger als Unterrichtende

Die Rechtsordnung der Bundesrepublik verpflichtet den Staat zu weltanschaulicher Neutralität, bekennt sich aber
gleichzeitig zu ihrer in der Präambel des Grundgesetzes zum Ausdruck kommenden christlichen Tradition. Der Staat
weist insbesondere den organisatorisch anerkannten Religionsgemeinschaften Aufgaben der Sinn- und Wertevermitt-
lung zu. \

Auf dieser Grundlage ist der Lebenskundliche Unterricht ein Ort freier, vertrauensvoller Aussprache. Der Staat misst
diesem Freiraum inmitten des militärischen Bereichs große Bedeutung bei (Leitbild des „Staatsbürgers in Uniform”).
Die besondere Dienststellung des Militärseelsorgers bzw. der Militärseelsorgerin innerhalb der Bundeswehr unter-
streicht dies Anliegen.

Die Kirchen wissen um die hohe Bedeutung dieses Dienstes und sehen daher den Lebenskundlichen Unterricht als Toil_
ihres Gesamtauftrags innerhalb der Bundeswehr an. In der Erfüllung dieses Auftrags bezieht die Militärseelsorge auf
der Grundlage der christlichen Tradition Stellung und ist dabei offen für die Weltbilder und Werte aller Soldatinnen und
Soldaten. '

Die Militärseelsorgerinnen und -seelsorger bleiben in ihrer weltanschaulichen Gebundenheit erkennbar. Sie vermitteln
den Soldatinnen und Soldaten im Sinne eines „positionellen Pluralismus“ Kenntnisse über Religion, Kultur, Ethik und
Tradition, fördern die Vergewisserung der eigenen Identität und leiten zu Dialogfähigkeit, kritischer Auseinanderset-
zung mit anderen Positionen und interkultureller Kompetenz an.

Die Militärseelsorge leistet den LKU für alle Soldatinnen und Soldaten. In Hinblick auf die oben genannten Zielgrup-
pen (Allgemeine Grundausbildung; Ausbildung für den Auslandseinsatz; Laufbahnlehrgänge für Offiziere und Unterof-
fiziere) stellt sie die verlässliche Erteilung sicher.

2b) Zuständigkeiten

Vorbereitung und Durchführung des LKU erfordern die Zusammenarbeit zwischen den militärischen Führern, den Mili-
tärseelsorgerinnen und -seelsorgern und den zu unterrichtenden Soldatinnen und Soldaten.

Kommandeure, Dienststellenleiter und Einheitsführer sind dafür verantwortlich, dass der LKU in die Dienstpläne auf-
genommen und die Durchführung organisatorisch sichergestellt wird.
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