MBS_OberbergBahn_Bericht_2021-21-06_geschwrzt_Mer
Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Herausgabe des vollständigen Abschlussberichtes der MBS für die Strecke Köln Frankfurter Straße – Gummersbach bzw. Marienheide“
4.3.5.8.3 Planfall 6b/6d Ungestörter Betrieb Der Planfall 6b wie auch Planfall 6d betrachtet den Ausbau der Strecke von Köln Frankfurter Straße bis Marienheide. Auch in diesem Planungsbeispiel ist die Errichtung von zwei Un- terwerken berücksichtigt worden, welche wie zuvor bei Rösrath (Esp1) und Gummersbach- Dieringhausen (Esp2) verortet sind. Da im Planfall 6a der Streckenabschnitt Rösrath bis Gummersbach bereits betrachtet wurde, sind die Ergebnisse bekannt. Für den ungestörten Fall wird hier nur der Strecken- abschnitt Gummersbach – Marienheide näher betrachtet (Einseitige Speisung). Dieser Ab- schnitt hat eine Speiselänge von etwa 14 km. Gemäß Bildfahrplan sind in diesem Bereich zwei Züge anzutreffen. Die Berechnungen zei- gen, dass der größte Spannungsfall an einem Zug bei 0,9 kV liegt. Die kleinste Spannung an einem Zug unterschreitet somit nicht die die geforderten Mindestspannung von 12 kV. Fehlerfall Hierbei entspricht der erste Fehlerfall dem Fehlerfall aus dem Planfall 6a. Somit wird nur noch der zweite Fehlerfall betrachtet. Der 2. Fall berücksichtigt den Ausfall von UW 2 in Gummersbach-Dieringhausen. Mit einer Durchkupplung des hinteren Abschnittes ergibt sich eine Speiselänge von 51 km. Gemäß Bildfahrplan sind dann bis zu sechs Züge anzutreffen. Unter Berücksichtigung eines Ketten- werks mit einer Verstärkungsleitung beträgt der größte Spannungsfall 6 kV. Somit ist eine einseitige Speisung nicht umsetzbar. Selbst die Verstärkung mit einer weiteren Leitung ist trotz Reduzierung des Spannungsfalls auf 4,2 kV nicht ausreichend. Somit ist an dieser Stelle eine Ersatzeinspeisung aufzubauen. So kann wie unter 6a jeder Speiseabschnitt als einseitig gespeist betrachtet werden. Mit zwei separaten Speiseleitun- gen aus dem UW 1 bis Gummersbach Dieringhausen erfolgt die Speisung des Abschnittes Gummersbach Dieringhausen - Marienheide auf Höhe des UW 2. Gemäß Bildfahrplan sind somit im ersten Abschnitt vier Züge zu berücksichtigen, im zweiten Abschnitt sind zwei Züge anzutreffen. Die Berechnungen zeigen, dass im ersten Abschnitt der Spannungsfall bei 2,8 kV, während der letzte Abschnitt einen Spannungsfall von etwa 0,8 kV aufweist. 4.3.5.8.4 Fazit Die Aufstellung der Planfälle zeigt, dass es sinnvoll, ist eine Ersatzeinspeisung aufzubauen. Sowohl in 6a als auch in 6b bzw. 6d kann durch die Ersatzeinspeisung der Betrieb unein- geschränkt fortgesetzt werden. Machbarkeitsstudie Ausbau Oberbergische Bahn 102
Die Ersatzeinspeisung sollte im UW 1 über eine separate Schaltzelle angebunden werden, so dass diese nur im Bedarfsfall zugeschaltet werden kann. Aus logistischen Gründen ist der Aufbau der Speiseleitungen für die Ersatzeinspeisung mit dem Bau der Fahrleitung um- zusetzen. 4.3.6 Neutrassierungen in Planfall 7 In Planfall 7 wird untersucht, welche Streckenführung gefunden werden kann, die ab- schnittsweise machbar erscheint und erheblich größere Gleisbögen aufweist und damit hö- here Geschwindigkeiten zulässt (vgl. auch Kap. 3.10). Die damit möglichen Reisezeitver- kürzungen sind Tabelle 18 zu entnehmen. Tabelle 18: Reisezeiten der einzelnen Neutrassierungsabschnitte in Planfall 7 Im Folgenden werden die einzelnen hier ermittelten Neutrassierungsabschnitte beschrie- ben. In den Abbildungen sind die Verläufe der Neutrassierungsabschnitte in Form einer roten Linie dargestellt. Die Kilometrierungen von Anfang und Ende eines Abschnitts sind ebenfalls in Rot gekennzeichnet. Neutrassierungsabschnitt Porz Heumar In der Ausfahrt vom Bahnhof Porz Heumar in Richtung Gummersbach befindet sich derzeit ein Gleisbogen in der Strecke, der die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h be- grenzt. Mit einer Anpassung der Trassierung und Anhebung der zulässigen Höchstge- schwindigkeit auf 120 km/h über eine Streckenlänge von knapp 300 Metern ließe sich hier die Fahrzeit um 6 Sekunden reduzieren (Abbildung 70). Machbarkeitsstudie Ausbau Oberbergische Bahn 103
Abbildung 70: Neutrassierungsabschnitt Porz Heumar Gbf – Rösrath Stümpen Neutrassierungsabschnitt Rösrath – Rösrath Hoffnungsthal Die vorgeschlagene Neutrassierung für diesen 2,2 Kilometer langen Abschnitt beginnt un- mittelbar nördlich der Straßenunterführung der Landesstraße 284 und endet im Bahnhof Rösrath Hoffnungsthal (Abbildung 71). Die Neutrassierung mit einer Entwurfsgeschwindig- keit von 120 km/h ließe eine Reduzierung der Fahrzeit um 36 Sekunden zu. Die Neutrassierung liegt zunächst nah der Bestandstrasse auf östlicher Seite. Nördlich der Fußgängerbrücke des Heinrich-Heine-Wegs über die Eisenbahnbestandstrasse verläuft die Neutrassierung in einem Linksbogen über den Straßenknoten Hauptstraße/Gerottener Weg hinweg. Die neue Eisenbahntrasse ist über mehrere hundert Meter vollständig über ein Brückenbauwerk zu führen. Auch der hier neu anzulegende Haltepunkt Rösrath ist in dieses Bauwerk zu integrieren. Bestehende Gebäude nahe des Straßenknotens müssten voraus- sichtlich weichen. Die Neutrassierung verläuft weiterhin in Hochlage westlich an den am Schloss Eulenbroich gelegenen Teichen vorbei. Nach einem Linksbogen und kurzer Gerade erreicht sie die Ge- bäude an den Straßen Venauen, Walter-Gropius-Straße und Pays-de Gullie-Straße, wo sie nun im Wesentlichen ebenerdig verlaufen kann. Hier muss voraussichtlich eine Rettungs- wache verlegt werden. Die Neutrassierung kreuzt in einem Rechtsbogen einen Sportplatz und die Sülz, bevor sie südlich des Bahnhofs Rösrath Hoffnungsthal wieder in die Bestand- strasse einfädelt. Machbarkeitsstudie Ausbau Oberbergische Bahn 104
Abbildung 71: Neutrassierungsabschnitt Rösrath – Rösrath Hoffnungsthal Neutrassierungsabschnitt Rösrath Hoffnungsthal – Lohmar Honrath Die vorgeschlagene Neutrassierung für diesen 3,8 Kilometer langen Abschnitt beginnt im Bahnhof Rösrath Hoffnungsthal und endet im Haltepunkt Lohmar Honrath (Abbildung 72). Er enthält einen zusätzlichen etwa 300 Meter langen Tunnel direkt hinter dem Bahnhof Rösrath Hoffnungsthal und eine neue Trasse für den Hoffnungsthaler Tunnel. Die Neutras- sierung mit einer Entwurfsgeschwindigkeit von 120 km/h ließe eine Reduzierung der Fahr- zeit um 92 Sekunden zu. Abbildung 72: Neutrassierungsabschnitt Rösrath Hoffnungsthal – Lohmar Honrath Machbarkeitsstudie Ausbau Oberbergische Bahn 105
Die Neutrassierung beschreibt vom Bahnhof Rösrath Hoffnungsthal in Richtung Osten zu- nächst einen langgestreckten Rechtsbogen. Mit einer Eisenbahnbrücke überquert sie die Lüghauser Straße bevor der neue etwa 300 Meter lange Tunnel beginnt, in dem die Neutrassierung unter den Häusern am Pflipsberg durchgeführt wird. Am Ende des Tunnels wird die Hofferhofer Straße wieder mit einer Eisenbahnbrücke gekreuzt. Im weiteren Verlauf führt die Neutrassierung in Dammlage über eine Sportanlage hinweg, die zu verlegen wäre, bevor sie östlich des heutigen Bahnübergangs Brünsbacher Weg in den neuen Hoffnungs- thaler Tunnel mündet. Das östliche Ende des neuen Hoffnungsthaler Tunnels liegt etwa 300 Meter westlich des Haltepunkts Lohmar Honrath. Neutrassierungsabschnitt Overath Die vorgeschlagene Neutrassierung für diesen 2,4 Kilometer langen Abschnitt beginnt an der Eisenbahnüberführung in der Ortschaft Klein-Bombach und endet am Bahnhof Overath (Abbildung 73). Die Neutrassierung mit einer Entwurfsgeschwindigkeit von 120 km/h ließe eine Reduzierung der Fahrzeit um 86 Sekunden zu. Abbildung 73: Neutrassierungsabschnitt Overath Die Neutrassierung verläuft aus Richtung Lohmar Honrath zunächst in einem langgestreck- ten Linksbogen und kreuzt über Brücken die Zufahrt zur Siedlung Kombach, anschließend die Bundesstraße 484 und den Fluss Agger. Sie erreicht den zur Stadt Overath gehörenden Ortsteil Cyriax, wo die Gebäude und Sportanlagen eines Schulzentrums weichen müssten. Machbarkeitsstudie Ausbau Oberbergische Bahn 106
In einem Rechtsbogen überquert die Neutrassierung abermals den Fluss Agger bevor sie ein Gewerbegebiet der Stadt Overath durchquert. Hier müssten vereinzelt Einfamilienhäu- ser und mehrere gewerblich genutzte Gebäude weichen. Die bestehende Straßenunterfüh- rung der Propsteistraße wäre zu erneuern, um die Neutrassierung in die Bestandsgleise westlich des Bahnhofs Overath einzufädeln. Neutrassierungsabschnitt Overath-Hammermühle Die vorgeschlagene einer Neutrassierung für diesen 2,7 Kilometer langen Abschnitt beginnt am südlichsten Ende der Straße Hammermühle und endet in Höhe der Stichstraße Zum Bahndamm der Ortschaft Overath-Vilkerath (Abbildung 74). Die Neutrassierung mit einer Entwurfsgeschwindigkeit von 120 km/h ließe eine Reduzierung der Fahrzeit um 43 Sekun- den zu. Um den engen Gleisbogen der Strecke an der parallel verlaufenden Straße Hammermühle zu vergrößern, streift die Neutrassierung im Bereich des angrenzenden Gewerbegebiets westlich der Bestandstrasse mehrere gewerblich genutzte Gebäude, die entfernt werden müssten. Nicht betroffene Gebäude wären über eine Straße zu erschließen, die neu zu erstellen wäre. Abbildung 74: Neutrassierungsabschnitt Overath-Hammermühle Im Bereich der Autobahnbrücke kreuzt die Neutrassierung die Bestandstrasse und verläuft aus Richtung Süden zunächst geradlinig, überquert den Fluss Agger, führt für knapp 400 Meter parallel an der Straße Bernsau entlang, bevor sie in einem Rechtsbogen abermals den Fluss Agger überquert und schließlich wieder auf die Bestandstrasse trifft. Machbarkeitsstudie Ausbau Oberbergische Bahn 107
Dieser Neutrassierungsabschnitt kann voraussichtlich überwiegend ebenerdig oder in leich- ter Dammlage geführt werden. Zwei Brücken sind erforderlich, wo der Fluss Agger gekreuzt wird. Neutrassierungsabschnitt Overath-Vilkerath – Engelskirchen-Ehreshoven Die vorgeschlagene Neutrassierung für diesen 2,8 Kilometer langen Abschnitt beginnt in Höhe des Maarwegs in der Ortschaft Overath-Vilkerath und endet etwa 100 Meter westlich der Stelle, wo der Lerchenweg (Engelskirchen, Ortsteil Loope) auf die bestehende Bahntrasse trifft (Abbildung 75). Die Neutrassierung mit einer Entwurfsgeschwindigkeit von 120 km/h ließe eine Reduzierung der Fahrzeit um 71 Sekunden zu. Die Neutrassierung führt den geradlinigen Streckenverlauf der Bestandsstrecke an der Ort- schaft Overath-Vilkerath in Richtung Nordosten zunächst ohne Bogen fort. Sie wird über den Fluss Agger geführt, wo auch die Bestandsstrecke den Fluss kreuzt. Südlich davon müsste eine gewerblich genutzte Halle entfernt werden. Nach etwa 500 Metern überquert die Neutrassierung abermals den Fluss Agger und an- schließend die Landesstraße, bevor sie in einem langgezogenen Rechtsbogen in einer Dammlage an der Straße entlanggeführt wird. Sie kreuzt die Straße ein weiteres Mal, bevor sie im Bereich des Gewerbegebiets an der Overather Straße in die Bestandstrasse einfä- delt. Hier müssten voraussichtlich mehrere gewerblich genutzte Gebäude weichen. Abbildung 75: Neutrassierungsabschnitt Overath Vilkerath – Engelskirchen Ehreshoven Machbarkeitsstudie Ausbau Oberbergische Bahn 108
Neutrassierungsabschnitt Engelskirchen-Loope - Engelskirchen Die vorgeschlagene Neutrassierung für diesen 2,9 Kilometer langen Abschnitt beginnt an der Stelle, wo der Lerchenweg (Engelskirchen, Ortsteil Loope) auf die bestehende Bahntrasse trifft und endet am Treffpunkt der bestehenden Bahntrasse mit der Lan- desstrasse 134 am nördlichen Ende des Ortsteils Ohl (Engelskirchen). Die Neutrassierung (Abbildung 76) mit einer Entwurfsgeschwindigkeit von 120 km/h ließe eine Reduzierung der Fahrzeit um 32 Sekunden zu. Die Neutrassierung wird beinahe vollständig entlang der Overather Straße geführt. Ledig- lich für die Überführung über die den Fluss Agger muss ein neues Brückenbauwerk erstellt werden, da hier die Linienführung der Neutrassierung vom Straßenverlauf zu sehr abweicht. Die Overather Straße müsste verlegt werden, sie könnte im Streckenverlauf der nicht mehr benötigten Bestandstrasse der Eisenbahn neu erstellt werden. Grundstückserschließungen wären neu anzulegen. Abbildung 76: Neutrassierungsabschnitt Engelskirchen Loope – Engelskirchen Neutrassierungsabschnitt Engelskirchen – Engelskirchen-Ründeroth Die vorgeschlagene Neutrassierung für diesen 2,9 Kilometer langen Abschnitt beginnt etwa 100 Meter westlich des Abzweigs Miebacher Weg von der Olpener Straße und endet an der Eisenbahnbrücke über den Fluss Agger am südlichen Ortseingang von Engelskirchen- Ründeroth. Die Neutrassierung (Abbildung 77) mit einer Entwurfsgeschwindigkeit von 120 km/h ließe eine Reduzierung der Fahrzeit um 74 Sekunden zu. Machbarkeitsstudie Ausbau Oberbergische Bahn 109
Die Neutrassierung folgt über etwa 1300 Metern dem geradlinigen Verlauf der Olpener Straße in Engelskirchen. Die Olpener Straße wäre zu verlegen, sie könnte auf der Eisen- bahnbestandstrasse neu erstellt werden. Ab dem Abzweig der Landestraße 302 verläuft die Neutrassierung in einem langgestreckten Linksbogen bis zum Beginn des im Süden von Engelskirchen-Ründeroth gelegenen Gewerbegebiets. Die Olpener Straße wird auch in die- sem Abschnitt weitestgehend überbaut und wäre neu anzulegen. Um zwei Kreuzungsbau- werke westlich und östlich des genannten Gewerbegebiets (Büchlerhausen) zu vermeiden, folgt die Neutrassierung ebenerdig der Landesstraße auf der südlichen Seite (Bestand- strasse verläuft nördlich) bis zur Kurve in die Hüttenstraße. Das Gewerbegebiet wäre aus Richtung Westen neu zu erschließen. Abbildung 77: Neutrassierungsabschnitt Engelskirchen – Engelskirchen Ründeroth Neutrassierungsabschnitt Gummersbach-Dieringhausen – Gummersbach Die vorgeschlagene Neutrassierung für diesen 3,2 Kilometer langen Abschnitt beginnt am Bahnhof Gummersbach Dieringhausen und endet 100 Meter südlich der Straßenunterfüh- rung Dr. Ottmar-Kohler-Straße der Stadt Gummersbach (Abbildung 78). Die Neutrassie- rung mit einer Entwurfsgeschwindigkeit von 120 km/h ließe eine Reduzierung der Fahrzeit um 63 Sekunden zu. Die Neutrassierung führt vom Bahnhof Gummersbach Dieringhausen aus zunächst in ei- nem Linksbogen über Bahngelände. In Lage der Bestandstrasse unterquert sie die West- tangente. Der Linksbogen wird weitergeführt bis zur Rospetalstraße, die in einer Eisen- bahnunterführung unterquert wird. Einzelne hier stehende Gebäude an der Straße müssten weichen. Der Hang südlich der Straße zwischen Westtangente und Bestandstrasse müsste zum Teil abgetragen werden. Machbarkeitsstudie Ausbau Oberbergische Bahn 110
Der Berg nach Überquerung der Rospetalstraße muss in einem etwa 500 Meter langen geradlinigen Tunnel unterfahren werden. Anschließend verläuft die Neutrassierung in Hochlage in einem Rechtsbogen und direkt anschließendem Linksbogen nordwärts weiter. Die Ahlefelder Straße wird in einem Brückenbauwerk überquert. Die Bestandstrasse wird gekreuzt, bevor die Neutrassierung tangential an die Straßenführung der Westtangente südlich der Ortschaft Luttersiefen herangeführt wird. Eine weitere Eisenbahnüberführung ist zur Überquerung der Straße Luttersiefen erforderlich. Vereinzelte Häuser an dieser Straße müssten weichen. Abbildung 78: Neutrassierungsabschnitt Gummersbach Dieringhausen – Gummersbach 4.4 Kostenabschätzung Im Anschluss an die Bewertung der technischen Machbarkeit der Planfälle werden die Kos- ten abgeschätzt. Dies ersetzt keine detaillierte Kostenberechnung, die im Falle einer wei- terführenden Planung durchzuführen wäre. Die folgende Übersicht (Tabelle 19) zeigt die für die Einzelmaßnahmen der Planfälle 5a, 5b, 6a(I), 6a(II), 6b, 6c und 6d abschätzend ermittelten Kosten. In den Kostenschätzungen ist kein Lärmschutz enthalten. Dieser beläuft sich in den Planfällen 5a, 6a(I), 6a(II) und 6c auf ca. 36,9 Mio. EUR, in den Planfällen 6b und 6d auf ca. 39,9 Mio. EUR. Machbarkeitsstudie Ausbau Oberbergische Bahn 111