10_20160316_vorlage-hausleitung-zu-kabinettvorlage
Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Schriftverkehr zur Berufung von Claudia Kemfert in den Sachverständigenrat für Umweltfragen“
®
"Bundesministsrium
für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit
Abgesandt
z. 04, APR. 2016
Bundesmiisterhum für Umwelt, Naturschutz, Bsu und Reaktorsicherhit, 11065
Chef des Bundeskanzleramtes
Nachrichtlich:
Bundesministerinnen ‚und Bundesminister
Chef des Bundespräsidialamtes
Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung
Präsident des Bundesrechnungshofes
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU)
Neuberufung 2016
m. Anl. zu:
Aktenzeichen: GI1- 46011/2 Kabinettsache!
Nachfolgende Berufungsvorschläge für den Sachverständigenrat für Um-
weltfragen, den Beschlussvorschlag sowie den Sprechzettel für den Regie-
rungssprecher übersende ich mit der Bitte, die Behandlung in der Sitzung
des Kabinetts am 27. April 2016 vorzusehen.
Der Sachverständigenrat für Umweltfragen ist für die Berufungsperiode
2016 bis 2020 neu zu besetzen. Gemäß $ 8 des Einrichtungserlasses vom 1.
März 2005 werden die Mitglieder des Sachverständigenrates von der Bun-
desministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit nach
Zustimmung des Bundeskabinetts für die Dauer von vier Jahren berufen.
Die laufende Berufungsperiode endet am 30. Juni 2016.
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicher-
heit schlägt vor, folgende Ratsmitglieder für den Berufungszeitraum 2016
bis 2020 erneut zu berufen (Reihenfolge alphabetisch):
Zusielladresss: Robert-Schuman-Pietz 3, 53175 Bonn, Lieferadresse: Stresemmannstraße 128-130, 10117 Berlin
Verkehrsanbindung; Potsdamer Platz, S-/U-Bahn: $1, 52, U2, Bus: 200, M41, Md8
30.
SUNDESUMWELTMINISTERIUM
STADT LAND LEBEN
Dr. Barbara Hendricks
Bundesministerin
Mitglied des Deutschen Bundestages
TEL +49.3018 305.2000
FAX +49 3018 305-2046
mallsingang@binub.bund.de
wew.smub.bund.de
Berlin, den 2 3. März 2016
FR Bundesministerium | 30 BE JAHRE für Umwelt, Naturschutz, BUNDESUMWELTMISSISTERIU Bau und Reaktorsicherheit STADT NND leRen vu ‚Seite 2 * Prof. Dr. Christian Calliess, FU Berlin, für den Bereich Rechtswissen- schaften/Europapolitik « Prof. Dr. Manfred Niekisch, Goethe-Universität Frankfurt/Main, für den Bereich Naturschutz/Ökologie/Biodiversität Es wird vorgeschlagen, folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neu zu berufen (Reibenfolge alphabetisch): e Prof. Dr. Claudia Hornberg, Universität Bielefeld, für den Bereich. Ge- sundheitswissenschaften/Toxikologie/Umweltgerechtigkeit « Prof. Dr. Claudia Kemfert, DIW Berlin, für den Bereich Wirtschaftswis- senschaften/Energie/Klimaschutz e Prof. Dr. Wolfgang Lucht, PIK Potsdam, für den Bereich Nächhaltig- keit/Erdsystemanalyse e Prof. Dr. Lamia Messari-Becker, Universität Siegen, für den Bereich Bauingenieurswesen/nachhaltige Stadtentwicklung e Prof. Dr.-Ing. Vera Susanne Rotter, TU Berlin, für den Bereich Techni- scher Umweltschutz/Kreislaufwirtschafl/Recyclingtechnolo gie Lebensläufe der für die nächste Berufungsperiode vorgeschlagenen Wissen- schaftlerinnen und Wissenschaftler sind als Änlage beigefügt. \ Das Bundesgremienbesetzungsgesetz wurde beachtet. Die Bundesministerien wurden beteiligt und haben der Berufung zuge- stimmt.
R | Bundesministerium 30 in für Umwelt, Naturschutz, BURDESSEEWELTIENIETERIN Bau und Reaktorsicherheit STADT LAND LEBEN Seite 3 Die Kosten für den Sachverständigenrat für Umweltfragen sind bei Kapitel 1611 und 1613 im Bundeshaushalt veranschlagt. Ich bitte, die Zustimmung des Kabinetts zur Berufung der vorgeschlagenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Sachverständigenrat für Umwelifragen durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit herbeizuführen. | Baba Dataf Dr. Barbara Hendricks Anlagen - Beschlussvorschlag - Sprechzeitel für den Regierungssprecher - Lebensläufe der vorgeschlagenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaft- le - Erlass über die Einrichtung eines Sachverständigenrates für Umweltfragen
Anlagel zur Kabinettvorlage des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vom 23. März 2016 Beschlussvorschlag Die Bundesregierung beschließt, der Berufung von Prof. Dr. Christian Calliess, Berlin Prof. Dr. Claudia Homberg, Bielefeld Prof. Dr. Claudia Kemfert, Berlin Prof. Dr. Wolfgang Lucht, Potsdam Prof. Dr.-Ing. Lamia Messari-Becker, Siegen Prof. Dr. Manfred Niekisch, Frankfurt/Main Prof. Dr.-Ing. Vera Susanne Rotter, Berlin durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit als Mit- glieder des Sachverständigenrates für Umweltfragen für die Dauer von vier Jahren zuzustim- men.
; Anlage? zur Kabinettvorlage des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vom 23. März 2016 Sprechzettel für den Regierungssprecher Das Bundeskabinett hat heute beschlossen, der Berufung folgender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und’ Reaktorsi- cherheit als Mitglieder des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) für die Dauer von vier Jahren zuzustimmen: Prof. Dr. Christian Calliess, Berlin Prof. Dr. Claudia Hornberg, Bielefeld Prof. Dr. Claudia Kemfert, Berlin Prof. Dr. Wolfgang Lucht, Potsdam Prof. Dr.-Ing. Lamia Messari-Becker, Siegen Prof. Dr. Manfred Niekisch, Frankfurt/Main . Prof. Dr.-Ing. Vera Susanne Rotter, Berlin Der SRU ist ein Beratungsgremium der Bundesregierung mit dem Auftrag, die Umweltsitua- tion in Deutschland zu bewerten und Handlungsempfehlungen zu aktuellen Fragen der Um- weltpolitik zu geben. Die Bundesregierung nutzt die Bereitschaft von zwei der sieben derzeitigen Ratsmitglieder zur Wiederberufung, um ihre Kompetenz für die Politikberatung weiter nutzen und die not- wendige Kontinuität in der Arbeit gewährleisten zu können. Die Bundesregierung freut sich, mit den neu hinzukommenden Ratsmitgliedern Fachleute gewonnen zu haben, die über be- sondere wissenschaftliche Kenntnisse und Erfahrungen im Umweltschutz verfügen. Die Zu- sammensetzung des neuen Rates entspricht in hervorragender Weise den Anforderungen, die sich an eine zukunftsfähige Umweltpolitik stellen, insbesondere vor dem Hintergrund des notwendigen globalen Wandels von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung.
Anlage 3 zur Kabinettvorlage des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vom 23. März 2016 LEBENSLÄUFE DER VORGESCHLAGENEN WISSENSCHAFTLERINNEN UND WISSENSCHAFTLER Folgende Wissenschaftler werden zur Wiederberufung vorgeschlagen (Reihenfolge alpha- betisch): e Herr Prof. Dr. Christian Calliess, Brüssel/Berlin, Fachgebiete Rechts- und Peolitikwis- senschaften (Anlage 3 a) e Herr Prof. Dr. Manfred Niekisch, Frankfurt/Main, Fachgebiete Ökologie und Natur- schutz (Anlage 3 b) * Folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden zur Neuberufung vorgeschla- gen (Reihenfolge alphabetisch): ° Frau Prof, Dr. Claudia Homberg, Bielefeld, Fachgebiet Umwelt & Gesundheit, Che- mie, Toxikologie (Anlage 3 c) Frau Prof. Dr. Claudia Kemfert, Berlin, Fachgebiet Energie und Klimaschutz (Anlage 34) Herr Prof. Dr. Wolfgang Lucht, Potsdam, Fachgebiete Erdsystemanalyse und Nach- haltigkeit (Anlage 3 e) Frau Prof. Dr.-Ing. Lamia Messari-Becker, Siegen, Fachgebiete Nachhaltiges Bauen und Siedlungsentwicklung (Anlage 3 f} Frau Prof. Dr.-Ing. Vera Susanne Rotter, Berlin, Fachgebiet Ressourcenwirtschaft . (Anlage 3 9)
‚Prof. Dr. Christian Calliess ' RESTE Institut für Öffentliches Recht / FU Berlin Boltzmannstr. 3, 14195 Berlin Telefon: +49 (0)30 838 51456, Fax: +49 (0)30 838 451456 E-Mail: europarecht@fu-berlin.de Derzeitige Stellung «Seit 2008 Universitätsprofessor an der Freien Universität Berlin, Lehrstuhl für Öffent- liches Recht und Europarecht, Direktor des Instituts für Öffentliches Recht (seit 01.09.2015 für insgesamt 2 Jahre von der Lehre beurlaubt, der Lehrstuhl besteht weiter und wird in dieser Zeit in der Lehre vertreten) « Seit 01.09.2015 Rechtsberater (Legal Adviser) des Planungsstabs. (European Political Strategy Center, EPSC) des Präsidenten der Europäischen Kommission, dort befasst mit dem Thema "Reform der EU”. Akademische Laufbahn Herr Prof. Calliess ist promovierte und habilitierter Jurist. Zuletzt (von 2003 bis 2008) war er Professor an der Georg-August-Universität, Göttingen - Lehrstuhl für Öffentliches Recht und . Europarecht, Direktor des Instituts für Völkerrecht und Europarecht (Abteilung Europarecht) und Direktor des Instituts für Landwirtschaftsrecht. Forschungsschwerpunkte Herr Prof. Calliess forscht schwerpunktmäßig in den Bereichen Europa-, Verfassungs- und Umweltrecht. Herausgeberschaften und Publikationen Herr Prof. Calliess ist Mitherausgeber von zwei umweltrechtlichen Fachzeitschriften sowie eines Kommentars zum Europarecht, in dessen Rahmen er u. a. die Bestimmungen zum eu- ropäischen Umweltrecht kommentiert. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zum deutschen und europäischen Umweltrecht, u. a. der 2001 erschienenen Monographie „Rechtsstaat und Umweltstaat“, für die er mit dem — aus Anlass ihres 25-jährigen Bestehens ausgelobten — Umweltpreis der Gesellschaft für Umweltrecht e, V. in Berlin ausgezeichnet wurde. In diesem Buch befasst er sich intensiv mit dem verfassungsrechtlichen Ausgleich zwischen Wirtschafts- freiheit und Umweltschutz. Im europäischen Umweltrecht haben ihn neben Aspekten des Verfahrens, des Rechtsschutzes und der Nachhaltigkeit vor allem immer wieder Fragen der Kompetenzordnung (Subsidiaritätsprinzip) beschäftigt. Mitgliedschaften //Gremientätigkeiten Herr Prof. Calliess ist seit Juli 2008 Mitglied des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU).
Prof. Dr. Manfred Niekisch
ie
Zoo Frankfurt
Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 212-33727
E-Mail: manfred.niekisch@stadt-frankfurt.de
Derzeitige Stellungen
« Seit März 2008 Direktor des Frankfurter Zoos
« Seit Juli 2010 Professor für Internationalen Naturschutz an der Goethe-Universität
Frankfurt
Akademische Laufbahn
Herr Prof. Niekisch ist promovierter Biologe und Ökologe. Von 1998 bis 2008 hatte er die
. Professur „Internationaler Naturschutz“ an der Universität Greifswald inne. Im März 2008
übernahm er die Leitung des Frankfurter Zoos. Darüber hinaus nahm bzw. nimmt er an den
Universitäten Marburg, Hanal/Vietnam, an der Fachhochschule Göttingen und an der Univer-
sidad Internacional de Andalucia in Sevilla Lehraufträge zum Internationalen Naturschutz
wahr. Von 2000 bis 2008 war er zudem während der maximal möglichen zwei Amtszeiten als
Regional Councillor der Weltnaturschutzunion IUCN tätig.
Forschungsschwerpunkte
Die wissenschaftlichen Inhalte seiner Arbeit liegen besonders In’Strategien und Instrumenten
zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen und speziell zum Schutz der biologischen
Vielfalt. Hierzu zählen auch nationale Regelungen und internationale Konventionen mit Na-
turschutz-Relevanz.
Herausgeberschaften und Publikationen
Herr Prof. Niekisch ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen, Mitherausgeber des Journal for
Nature Conservation und Koautor des Fachbuches „Biodiversität: Grundlagen — Gefährdung —
Schutz”.
Mitgliedschaften/ehrenamtliche Tätigkeiten
Herr Prof. Niekisch ist seit Juli 2008 Mitglied des Sachverständigenrates für Umweltfragen
(SRU); er gehört auch dem Wissenschaftlichen Beirat Waldpolitik (WBW) und dem Landesna-
turschutzbeirat Hessen an. Ehrenamtlich ist er weiterhin tätig unter anderem als Präsident
der Gesellschaft für Tropenökologie (gtö), als Vizepräsident der Zoologischen Gesellschaft
Frankfurt {ZGF) sowie im wissenschaftlichen Beirat von National Geographic.
Prof. Dr. Claudia Hornberg
Fakultät für Gesundheitswissenschaften / Universität Bielefeld
= Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld
Telefon; +49 (0)521 106-4365 / Fax: +49 (0)521 106-6492
E-Mail: claudia,hornberg@uni-bielefeld.de
Derzeitige Stellung
e Seit April 2002 Universitätsprofessorin für biologische und ökologische Grundlagen
der Gesundheitswissenschaften und Leiterin der Arbeitsgruppe „Umwelt und Ge-
sundheit“ an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld
seit 2013 Hochschulrätin der Universität Bielefeld
Akademische Laufbahn
Frau Prof. Hornberg ist studierte Biologin (Diplom) und Ökologin (Diplom) sowie promovierte
Hurmanmedizinerin. \
Forschungsschwerpunkte
In national und international ausgerichteten Forschungsschwerpunkten widmet sie sich mit
dem Fokus des gesundheitsbezogenien Umweltschutzes negativen wie positiven Umweltein-
flüssen auf die menschliche Gesundheit. Besondere Aufmerksamkeit gilt den komplexen
Wechselwirkungen zwischen Mensch (individuelle Lebensstile/Verhaltensmüster) gegenständ*
lich-materieller (z. B. Wohnumwelt), anthropogen beeinflusst ökologischer (z. B. Luft- und
Wasserverschmutzung) und sozialgesellschaftlicher (z. B, ökonomischer Status, Kultur,
Diversity) Umwelt. Im Fokus Stehen Fragen zur Bedeutung von Natur als salutogene Res-
source für die menschliche Gesundheit und den Zusammenhängen zwischen Natur, Gesund-
heit und urbanen Lebensumwelten. Im Rahmen nationaler Forschungsprojekte sowie in in-
ternationalen Forschungskooperationen zu den Thema Environmental Health and Climate
Change, Environmental Burden of Disease und Environmental Justice verbindet sie die unter-
schiedlichen Themenschwerpunkte und überprüft Erklärungsansätze zur soziälräumlichen
Ungleichverteilung von Umweltqualität.
Publikationen
Frau Prof. Homberg ist Autorin zahlreicher nationaler und internationaler Fachpublikationen.
Gremientätigkeiten/Mitgliedschaften
Frau Prof. Hornberg ist mit ihrer Arbeitsgruppe seit mehreren Jahren in die COST E39 Aktion
der Europäischen Kommission zu „Forests, Trees and Human Health and Wellbeing” einge-
bunden. Zudem ist sie Mitglied der Steuerungsgrupp® des „Masterplans Umwelt & Gesund-
heit" NRW und seit 2012 stellvertretende Vorsitzende der Kommission Umweltmedizin von
Robert Kach-Institut (RKT) und Umweltbundesamt {UBA). Sie wurde 2009 in die Deutsche
Huranbiomonitoring-(HBM)- Kommission des Umweltbundesamtes berufen.
Prof. Dr. Claudia Kemfert ae nn Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Mohrenstr. 58, 10117 Berlin Telefon: +49 (0)30 89789-663, Fax: +49 (0)30 89789-113 E-Mail: ckemfert@diw.de Derzeitige Stellungen « Seit April 2004 Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin ° Seit April 2009 Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie Scheof of Governance (HSoG) In Berlin Akademische Laufbahn Frau Prof. Kemfert ist promovierte Wirtschaftswissenschaftierin. Sie studierte Wirtschaftswis- senschaften an den Universitäten Bielefeld, Oldenburg (Promotion 1998) und Stanford, hatte eine Juniorprofessur an der Universität Oldenburg und war Gastprofessorin an mehreren ausländischen Universitäten. Vom 2004 bis 2009 war sie Professorin für Umweltökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie war Beraterin von EU-Präsident Jos& Manuel Barroso. Forschungsschwerpunkte Frau Prof. Kemfert ist Wirtschaftsexpertin auf den Gebieten Energieforschung und Klima- schutz. Sie forscht schwerpunktmäßig zu den Themen Ökononiische Bewertung von Klima-, Energie- und Verkehrspolitikstrategien; Entwicklung quantitativer, computerunterstützter Modelle.zur Kostenabschätzung von Klimaschutz und Klimawandel, Energiepreis- Schwankungen oder nachhaltiger Mobilität und zur Analyse der Verkehrsmärkte und des Wettbewerbs im Energiemarkt und Prüfung der Innovationspotenziale und Investitionsmög- lichkeiten. Publikationen und Auszeichnungen Frau Prof. Kemfert hat zahlreiche Artikel, Publikationen und Bücher veröffentlicht, darunter etwa „Kampf um Strom“ und „Die andere Klima-Zukunft — Innovation statt Depression“, Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. 2006 als Spitzenforscherin von der Deutschen For- schungsgemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Helmholtz-Gemei nschaft.Deutscher Forschungszentren (Ei der Wissenschaft) und >011 mit der Urania-Medaille sowie mit dem B.A.U.M.-Umweltpreis in.der Kategorie Wissenschaft. Gremientätigkeiten/Mitgliedschaften [ehrenamtliche Tätigkeiten Frau Prof. Kemfert berät zahlreiche Ministerien auf Bundes- und Landesebene, war Mitglied der High Level Expert Group des EU-Umweltkommissars sowie Gutachterin des Intergovem- meritai Panel of Climate Change (IPCC). Seit 2011 ist sie Mitglied im renommierten Club of Rome, Sie ist Jurorin verschiedener. Wissenschafts- und Umweltpreise.