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Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Unterlagen zur Vergabe Impftermin-Buchungs-Portal“
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Namens und in Vollmacht des Klägers wird unter Ankündigung der folgenden Anträge Klage
erhoben:
1. Der Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger auf seinen Antrag vom 07.03.2021
Einsicht in die folgenden von ihm angefragten Akten zu gewähren:
Alle Unterlagen, Dokumente und Kommunikation zur Vergabe des Impftermin-
Buchungs-Portals an doctolib
2. Der Beklagte trägt die Kosten des Verfahrens.
Begründung
I.
Der Kläger begehrt vom Beklagten Einsicht in bzw. Auskunft über den Inhalt von vom ihm
geführten Akten.
1.
Der Kläger wandte sich am 07.03.2021 per E-Mail über das Internetportal fragdenstaat.de an
den Beklagten und bat um Übersendung aller Unterlagen, Dokumente und Kommunikation zur
Vergabe des Impftermin-Buchungs-Portals an doctolib.
Er bat außerdem darum vorab über den voraussichtlichen Verwaltungsaufwand sowie die
voraussichtlichen Kosten für die Akteneinsicht bzw. Aktenauskunft informiert zu werden.
2.
Der Beklagte regierte hierauf nicht.
Mit weiteren E-Mails vom 19.04.2021 und 28.04.2021 erinnerte der Kläger den Beklagten an
seine Anfrage und bat um Mitteilung des Sachstandes.
Mit E-Mail vom 10.05.2021 wandte sich der Kläger an die Berliner Beauftragte für Datenschutz
und Informationsfreiheit und bat um Vermittlung.
Am 21.05.2021 meldete sich der Beklagte beim Kläger und teilte mit, dass die Anfrage
übersehen worden sei, nun aber der Umfang der Unterlagen geprüft und eine Mitteilung zur
Höhe der Kosten erfolgen werde.
Mit E-Mail vom 09.07.2021 fragte der Kläger erneut beim Beklagten nach dem Sachstand.
3 Am 05.08.2021 informierte die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit den Kläger, dass sie am 21.05.2021, 16.06.2021 und 14.07.2021 bezüglich des Antrages des Klägers beim Beklagten nachgefragt habe, jedoch keine Rückmeldung erhalten habe. Sie wies den Kläger auf die Möglichkeit der Untätigkeitsklage zur Durchsetzung seines Anspruchs hin. Der Kläger wandte sich daraufhin am 02.09.2021 erneut an den Beklagten, bat um Sachstandsmitteilung und kündigte die Erhebung einer Untätigkeitsklage an. Eine Rückmeldung des Beklagten erfolgte dennoch bis zum heutigen Tage nicht. Es wird auf das anliegende Anlagenkonvolut K1 verwiesen, aus dem sich die Anfrage des Klägers sowie die Nachfragen durch diesen und die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit ergeben. II. Die Klage ist zulässig und begründet. Aufgrund der Untätigkeit des Beklagten bedarf es vorliegend keines Vorverfahrens. Auch hat der Kläger Anspruch auf die begehrte Akteneinsicht. 1. Nach § 75 S. 1 VwGO ist die Klage abweichend von § 68 VwGO zulässig, sofern über einen Antrag auf Vornahme eines Verwaltungsaktes ohne zureichenden Grund in angemessener Frist sachlich nicht entschieden worden ist. So liegt es hier. Der Kläger hat seinen Antrag am 07.03.2021 gestellt, mithin vor über 10 Monaten. Die in § 75 Satz 2 VwGO genannten drei Monate sind somit deutlich überschritten. Trotz mehrerer Erinnerungen des Klägers sowie der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit hat ihm der Beklagte bisher lediglich eine Sachstandsmitteilung zukommen lassen, den Antrag dann aber nicht wie angekündigt bearbeitet. Ein zureichender Grund für diese Verzögerung ist nicht ersichtlich. Lediglich vorsorglich soll darauf hingewiesen werden, dass Probleme in der Organisation oder eine Personalunterdeckung grundsätzlich nicht als zureichende Gründe im Sinne von § 75 S. 1 VwGO in Betracht kommen. Sowohl die jeweilige Behörde als auch ihr Rechtsträger haben dafür Sorge zu tragen, dass die Bearbeitung von Anträgen in der gesetzlich vorgesehenen Frist erfolgt. Auch sonst hat der Beklagte keine Gründe für die bisher nicht erfolgte Bearbeitung des Antrags des Klägers mitgeteilt.
4 2. Der Anspruch des Klägers ergibt sich aus § 3 Abs. 1 S. 1 IFG Bln. Eingereicht per beA. ▎ ████████████████ ▎ ██████ ███▎ ██████ ▎ ▎