WD 1 - 095/12 Fragen zur Situation der Sinti und Roma in Deutschland

Geschichte, Zeitgeschichte, Politik

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Wissenschaftliche Dienste              Ausarbeitung                                        Seite 21 WD 1 – 3000 - 095/12 Ergebnis war, dass Sinti und Roma verglichen mit anderen Gruppen (z.B. Araber, Türken oder Polen) von den Befragten am stärksten abgelehnt wurden. 64 Prozent der Befragten lehnten es damals ab, dass Sinti und Roma in ihrer Nachbarschaft wohnten; 38 Prozent der Befragten vertra- ten zudem die Auffassung, dass „Zigeuner“ durch ihre Anwesenheit und ihr Verhalten Feindse- ligkeiten in der Bevölkerung hervorriefen.      113 Des Weiteren ist auf eine Umfrage des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma aus dem Jahr 2006 hinzuweisen, an der sich 309 Mitglieder von Sinti- und Roma-Familien beteiligten. Ziel der Stu- die war die Gewinnung von Erkenntnissen über die eigenen Erfahrungen, die Sinti und Roma mit Diskriminierung und Rassismus in Deutschland gemacht hatten. 76 Prozent der Befragten gaben an, dass sie bei der Arbeit, von Nachbarn, in Gaststätten oder an anderen Plätzen schon häufiger diskriminiert wurden. 44 Prozent hatten bei der Bewerbung um eine Arbeitsstelle, 54 Prozent bei der Bewerbung um eine Wohnung Diskriminierung erfahren. Fast 46 Prozent der Befragten gaben an, dass Polizei oder andere Behörden ihre Minderheitenzugehörigkeit registriert hätten, obwohl die gesetzlichen Bestimmungen dies nicht zulassen. Zudem gingen 40 Prozent nicht davon aus, dass ihre Kinder oder Enkelkinder in der Schule in ausreichendem Maße gefördert werden. 14 Befragte berichteten von Beleidigungen und Diskriminierungen von Roma-Kindern durch Mit- schüler und Lehrer; 34 Studienteilnehmer gaben an, dass sie in der Vergangenheit durch Mitbür- ger und Nachbarn beleidigt oder bedroht wurden, und 26 Befragte waren bereits Opfer von An- griffen durch Neonazis.     114 Zuletzt hat Daniel Strauß in der Zeit von 2007 bis 2011 275 Interviews zur aktuellen Lebens- und Bildungssituation der Sinti und Roma in Deutschland durchgeführt und ausgewertet. Dem 2011 vorgelegten Forschungsbericht zufolge hatten bereits 81 Prozent der Studienteilnehmer persön- 115 liche Diskriminierungs erfahren. Ein Viertel der Befragten berichtete sogar davon, regelmäßig bis sehr häufig Opfer von Diskriminierungen gewesen zu sein. Über die Hälfte der Befragten (54 Pro- zent) fühlte sich bei Behördengängen eingeschüchtert, schlecht behandelt oder diskriminiert. 116 Persönliche Schilderungen im qualitativen Teil der Studie legen zudem nahe, dass es in der Mehrheitsbevölkerung zahlreiche Vorbehalte und eine weit verbreitete Ablehnung gegenüber der Minderheit der Sinti und Roma gibt. So berichteten die Teilnehmer des Öfteren von Beleidigun- gen, Entlassungen und Gewalttätigkeiten, die ihnen in der Vergangenheit widerfahren sind.  117 Bei der Bewertung der Ergebnisse dieser Studien ist zu berücksichtigen, dass ihr methodisches Vorgehen nicht unproblematisch ist. So ist zunächst aufgrund des Fehlens exakter Zahlen zur Gesamtzahl und zu den grundlegenden sozialen Merkmalen der deutschen Sinti und Roma eine Auswahl der zu Befragenden, die als repräsentativ für die Gesamtheit dieser Volksgruppe be- zeichnet werden könnte, nicht möglich. Verallgemeinernde Aussagen über die gesamte Gruppe sind daher aus methodischen Gründen nicht zulässig. Des Weiteren ist zu bedenken, dass die 113   Mengersen v. 2012: 3. 114   Zentralverband Deutscher Sinti und Roma 2006: 1-3. 115   Strauß 2011: 10-11. 116   Strauß 2011: 100. 117   Strauß 2011: 10.
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Wissenschaftliche Dienste         Ausarbeitung                                             Seite 22 WD 1 – 3000 - 095/12 vorgestellten Befunde teilweise auf Befragungen beruhen, die bereits lange zurückliegen und mithin aktuelle Entwicklungen nicht berücksichtigen. Vor allem ist jedoch kritisch einzuwenden, dass Studien wie die Umfrage des Zentralrats der Sinti und Roma aus dem Jahr 2006 oder der im letzten Jahr vorgestellte Forschungsbericht von Strauß nicht deutlich machen, welche konkreten Formen von Diskriminierung oder Ausgrenzung den jeweils gemachten Erfahrungen zugrunde lagen. So erfährt man zwar in der zuerst genannten Studie, dass 44 Prozent der Befragten bei der Bewerbung um eine Arbeitsstelle schon einmal Diskriminierungserfahrungen gemacht hätten. Aber abgesehen davon, dass in den Antworten subjektive Empfindungen abgefragt werden, tat- sächlich aber andere Gründe für die Entscheidungen der Arbeitgeber ausschlaggebend sein könn- ten, geben die Ergebnisse der Befragung keine belastbare Auskunft über Art, Form und Auswir- kungen der Diskriminierung. Auch bleibt unklar, ob die Diskriminierung verursachenden Vorur- teile sich gegen Sinti und Roma im Allgemeinen richteten oder ob diese eher die äußere Erschei- nung, den Wohnort oder die soziale Stellung etc. der Bewerber betrafen. Angesichts der Verwen- dung derart unpräzise definierter Kategorien lassen sich die geschilderten Diskriminierungs- und Ausgrenzungserfahrungen streng genommen weder innerhalb derselben Studie noch zwischen verschiedenen Studien vergleichen. 3.3. In Politik, Wissenschaft und Verbänden diskutierte Ursachen für Diskriminierung, Stigma- tisierung und Ausgrenzung Die gesellschaftliche Debatte über Ursachen der Diskriminierung, Stigmatisierung und Ausgren- zung von Sinti und Roma wird unter dem Oberbegriff des Antiziganismus geführt. Der Begriff hat sich zu Beginn der 1980er-Jahre in der Wissenschaft etabliert und prägt seitdem in zunehmen- dem Maße auch die politischen Debatten. Unter Antiziganismus werden sowohl die Stereoty- 118 pen, Klischees und Vorurteile, die Außenstehende mit den Sinti und Roma in Verbindung brin- gen, verstanden wie auch die Stigmatisierung dieser Gruppe als „Zigeuner“ sowie die tatsächli- che Diskriminierung, Ausgrenzung und Verfolgung der Mitglieder dieser Minderheit.    119 Weitgehend Einigkeit herrscht darüber, dass die mit den Sinti und Roma verbundenen Bilder, Stereotype und Vorurteile als Hauptursache für Diskriminierung zu gelten haben. Diese sind über die Jahrhunderte kulturell tradiert worden. Viele Mitglieder der Mehrheitsgesellschaft verinnerli- chen die Vorurteile bereits in früher Kindheit und können sie auch im Erwachsenenalter nicht überwinden. Eine besondere Rolle spielen dabei die „Zigeunerbilder“, die im Laufe der Jahr- 120 hunderte entwickelt wurden und sich bis heute gehalten haben. Sie stellen die Angehörigen die- ser Volksgruppe mit Vorliebe als müßiggängerische Menschen dar, die ihren Lebensunterhalt durch Bettelei, Betrügereien und Diebstähle bestreiten. Insbesondere das Bild des kriminellen, stehlenden und betrügerischen „Zigeuners“ war eine bewährte Methode, um in der Mehrheitsge- sellschaft Zustimmung für die Ausgrenzung und Abwertung der Mitglieder dieser Minderheit zu gewinnen. Dabei spielte es keine Rolle, dass stets nur Vergehen einzelner Angehöriger dieser Minderheit dazu benutzt werden, um die Sinti und Roma in ihrer Gesamtheit als „kriminell“ zu brandmarken. Dass daneben immer auch positiv verklärende oder romantische Vorstellungen 121 118    End 2011: 15-16. 119    End 2011: 16. 120    End 2011: 16. 121    Engbring-Romang 2001.
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Wissenschaftliche Dienste                Ausarbeitung                                                     Seite 23 WD 1 – 3000 - 095/12 vom unbeschwerten „lustigen Zigeunerleben“ kursieren, steht dazu nicht im Widerspruch, be- fördert doch auch dieses Bild die Vorstellung von einer Gruppe von Menschen, die außerhalb der Gesellschaft mit ihren anerkannten Normen und Moralvorstellungen steht.                    122 Angesichts der Wirkmächtigkeit antiziganistischer Zerrbilder in Vergangenheit und Gegenwart wird es umso verständlicher, wenn der Zentralrat der Deutschen Sinti und Roma sich entschieden dagegen wehrt, dass historisch gewachsene Vorurteile über eine angeblich „besondere Lebensweise“ der Sinti und Roma im öffentlichen Raum unterschwellig oder offen — z.B. in der Berichterstattung der Medien — weiter verstärkt oder befördert werden.              123 3.4. Bereiche, in denen die Integration der Roma verstärkt kritisch bewertet wird Dem Bericht der Bundesregierung zum nationalen Integrationsplan ist zu entnehmen, dass insbe- sondere in vier sozialen Bereichen Nachholbedarf gesehen wird. Dabei ist allerdings zu berück- sichtigen, dass die konstatierten Integrationsdefizite nicht allein und in erster Linie die deut- schen Sinti und Roma betreffen, sondern auch die in Deutschland lebenden Roma ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Dass es diese vier Bereiche mit erhöhten Integrationsbedarf im Übrigen 124 nicht nur in Deutschland gibt, zeigt ein Blick auf die europäische Ebene, wo angesichts der ext- remen sozialen Ausgrenzung eines Großteils der Roma und der schlechten sozioökonomischen Lebensbedingungen, unter denen sie leben müssen, ähnliche Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Situation und zur Integration diskutiert werden. Konkret handelt es sich um folgende 125 Handlungsfelder, auf denen zusätzliche Anstrengungen für nötig erachtet werden: 1. Bildung Besonders kritisch wird die Integration der Sinti und Roma im Bildungsbereich bewertet. Als eine der wesentlichen Ursachen für die schlechten Bildungschancen dieser Gruppe gilt die räum- liche Segregation der Angehörigen dieser Minderheit. So leben etwa 30 bis 40 Prozent der Sinti und Roma isoliert von der deutschen Mehrheitsgesellschaft in sozialen Brennpunkten. Oft              126 führt auch mangelnde Kenntnis über die soziale Situation und die Bildungshintergründe der Kinder dazu, dass die Lehrer die Schüler aufgrund unzureichender Lese- und Schreibkenntnisse schon früh an Sonderschulen überweisen. Insbesondere die fehlende frühkindliche Förderung 127 wird als ursächlich dafür angesehen, dass die meisten Roma-Kinder lediglich Förderschulen oder Hauptschulen besuchen.128 Ein ähnliches Bild ergibt sich auch für Roma-Kinder mit Migrations- 122   End 2011: 17. 123   Zentralrat Deutscher Sinti und Roma 2011. 124   BMI 2011: 5-6. 125   EU-Kommission 2011. 126   Berliner Institut für Vergleichende Sozialforschung (2007): 42. 127   Berliner Institut für Vergleichende Sozialforschung (2007): 41. 128   Die hohe Zahl von Roma-Kinder, die eine Förder- oder Sonderschule besuchten, veranlasste die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) des Europarates, in ihrem zweiten Bericht über Deutsch- land aus dem Jahr 2000 der Bundesregierung zu empfehlen, die Ursachen für die Tatsache zu prüfen, dass Kin- der von Minderheiten in “den Hauptschulen und Sonderschulen überrepräsentiert und dementsprechend in den Realschulen und dem Gymnasium unterrepräsentiert sind”; vgl. Generaldirektion Beschäftigung und Sozia- les 2004: 23.
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Wissenschaftliche Dienste                Ausarbeitung                                          Seite 24 WD 1 – 3000 - 095/12 hintergrund. Ein sozial schwaches Milieu, die Bildungsferne der Eltern, mangelnde Sprach- kenntnisse, fehlende Anerkennung und Perspektivlosigkeit reduzieren deren Bildungschancen erheblich. 129 2. Arbeitsmarkt und Beschäftigung Die schwierige Lage besonders der jungen Sinti und Roma auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist eng verknüpft mit deren Problemen im Bildungsbereich. Sie finden nur schwer Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt, da sie in den meisten Fällen keine oder nur niedrige Bildungsabschlüs- se nachweisen können. Außerdem haben Jugendliche ohne oder mit niedrigen Bildungsab- 130 schlüssen angesichts allgemein gestiegener Anforderungen deutlich geringere Chancen am Ar- beitsmarkt als besser qualifizierte Berufseinsteiger. Deshalb ist die berufliche Integration der jun- gen Sinti und Roma mit unzureichenden Bildungsqualifikationen oft unmöglich. Ebenfalls eine 131 Folge des Bildungsdefizits ist die zumeist marginale Positionierung der meisten Sinti und Roma auf dem Arbeitsmarkt. Sie befinden sich in deutlich größerem Maße als Angehörige der deut- schen Mehrheitsbevölkerung in prekären Beschäftigungsverhältnissen, die in der Regel mit schlechten Arbeitsbedingungen und geringem Einkommen verbunden sind. Schließlich ist da- 132 rauf hinzuweisen, dass auf dem Arbeitsmarkt „rassistisch motivierte Diskriminierungen und Dis- kriminierungen aufgrund der ethnischen Herkunft, insbesondere gegen Roma-Gemeinschaften, begangen werden.“133 3. Gesundheitswesen: Die von der Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz der Europäischen Kommission entwickelten Gesundheitsindikatoren bestätigen, dass sozioökonomische Faktoren wie die Zuge- hörigkeit zu Minderheiten- und Migrantengruppen entscheidend zum Gesundheitszustand bei- tragen: „Armut und schlechte Wohnverhältnisse haben unter den Roma-Gruppen neben anhal- tender Diskriminierung bei der Gesundheitsfürsorge zu hohen Raten bei ansteckenden Erkran- kungen wie Tuberkulose und Hepatitis geführt, und so ist die Lebenserwartung von Roma und Fahrenden erwiesenermaßen niedriger.“134 Präzise Angaben über den Gesundheitsstand innerhalb der Roma-Gemeinschaft liegen nicht vor. Befragungen von Angehörigen der Volksgruppen deu- ten jedoch auf eine große Unkenntnis über das deutsche Gesundheitswesen hin. So wissen viele Sinti und Roma nicht, dass sie einen Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Krankenversiche- rungen haben. Auch begegnen viele Sinti und Roma sowohl den Krankenkassen und ihrem Per- sonal als auch dem medizinischen Personal in Krankenhäusern und ärztlichen Praxen mit gro- ßem Misstrauen und verzichten deshalb oft darauf, diese in Anspruch zu nehmen.         135 129   Berliner Institut für Vergleichende Sozialforschung (2007): 45-46. 130   Directorate-General for Internal Policies (2011): 129. 131   Berliner Institut für Vergleichende Sozialforschung (2007): 54. 132   Berliner Institut für Vergleichende Sozialforschung (2007): 55. 133   Generaldirektion Beschäftigung und Soziales 2004: 2. 134   Generaldirektion Beschäftigung und Soziales 2004: 3. 135   Directorate-General for Internal Policies 2011: 178.
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Wissenschaftliche Dienste                Ausarbeitung                                                     Seite 25 WD 1 – 3000 - 095/12 4. Wohnraum Im Gegensatz zu den verbreiteten Vorurteilen leben die meisten deutschen Sinti und Roma dau- erhaft an einem bestimmten Ort, vorwiegend in den Brennpunkt-Gebieten der westdeutschen Metropolen und Berlins. Häufig bewohnen sie einfache, überwiegend aus Mitteln des sozialen Wohnungsbaus finanzierte Wohnungen.136 Obwohl repräsentative Studien nicht vorliegen, deuten die vorliegenden Erkenntnisse über die Wohnsituation dieser nationalen Minderheit darauf hin, dass deren Angehörige überproportional häufig in zu kleinen und überbelegten Wohnungen le- ben und in hohem Maße mit ihrer Wohnsituation nicht zufrieden sind.137 Die zumeist von den Wohnsiedlungen anderer gesellschaftlicher Gruppen separierten Standorte der von Sinti und Roma bewohnten Häuserblocks und Wohngebiete, die in einigen deutschen Städten wie zum Beispiel in München oder Kiel von den Mitgliedern der Minderheit ausdrücklich gewünscht wurde, trägt zur weiteren Ab- und Ausgrenzung der Volksgruppe von der Mehrheitsgesellschaft bei und stellt ein weiteres wesentliches Hindernis für die Integration dar . Zudem leben „Roma 138 und Fahrende in ganz Europa in Unterkünften, die unter dem normalen Standard liegen und als “Ghetto” bezeichnet werden können. Ihnen fehlen angemessene Infrastrukturen und Dienstleis- tungen, (...) sie zeichnen sich durch höhere Krankheitsraten und eine größere Bedrohung durch Zwangsräumungen aus.“139 Oft befinden sich die von Sinti und Roma bewohnten Stadtgebiete in ökologisch problematischen Zonen, die durch industrielle Altlasten und Lärm stark belastet sind und erhebliche Gefahren für die Gesundheit der Anwohner bergen.140 Nicht zuletzt gelingt es vie- len Sinti und Roma angesichts der für sie oft schwierigen Bedingungen auf dem Wohnungsmarkt ohnehin selten, eine angemessene und bezahlbare Wohnung zu finden.141 3.5. In Diskussion befindliche Maßnahmen und Programme zur Förderung der Integration der Sinti und Roma Die Europäische Kommission hat im April 2011 einen EU-Rahmen für nationale Strategien zur Eingliederung der Roma vorgelegt, der verstärkte Anstrengungen auf allen Ebenen fordert, um die Integration von Sinti und Roma in Europa gezielt zu fördern. Für die vier zuvor genannten Hand- lungsfelder mit besonders großen Integrationsdefiziten wurden in diesem Zusammenhang fol- gende Ziele festgelegt :  142 - Bildung: Es soll sichergestellt werden, dass alle Roma-Kinder zumindest die Grundschule abschließen. - Beschäftigung: Die Beschäftigungsquote der Roma soll sich derjenigen der übrigen Bevölke- rung annähern. 136   Directorate-General for Internal Policies 2011: 178; Peucker 2009: 5. 137   Peucker 2009: 5f. 138   Directorate-General for Internal Policies 2011: 155; Peucker 2009: 6. 139   Peucker 2009: 6; Generaldirektion Beschäftigung und Soziales 2004: 2. 140 Peucker 2011: 6. 141   Generaldirektion Beschäftigung und Soziales 2004: 2. 142   Integration der Roma 2011; vgl. hierzu auch Generaldirektion Beschäftigung und Soziales 2004: 2.-5.
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Wissenschaftliche Dienste               Ausarbeitung                                                      Seite 26 WD 1 – 3000 - 095/12 -   Gesundheitsfürsorge: Die Gesundheitssituation der Roma soll sich an die der Gesamtbevölke- rung angleichen, z. B. durch Verringerung der Kindersterblichkeit. - Wohnraum: Der Anteil der Roma mit Zugang zu Wohnraum und zu den öffentlichen Versor- gungsnetzen (z. B. Wasser, Strom) soll auf dem entsprechenden Anteil in der Gesamtbevölke- rung angeglichen werden. Die Kommission hat zugleich vorgeschlagen, EU-Programme wie den Europäischen Landwirt- schaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums oder den Strukturfonds stärker auf eine wirksame Unterstützung von Roma-Projekten auszurichten.              143 Außerdem forderte sie die nationalen Regierungen auf, Strategien zur Erreichung dieser Ziele auszuarbeiten. Die Bundesregierung hat daraufhin in ihrem Bericht über die nationale Strategie zur Integration der Roma bis 2020 auf ein Bündel von Maßnahmen verwiesen, mit denen die In- tegration der Sinti und Roma in Deutschland befördert werden soll. Bei der überwiegende Mehr- zahl der von der Bundesregierung angeführten Projekte und Unterstützungspakete handelt es sich allerdings im Wesentlichen um sozialpolitische Maßnahmen, die prinzipiell allen unterstüt- zungsbedürftigen gesellschaftlichen Gruppen zugute kommen können. Die Bundesregierung 144 geht davon aus, mit diesen Hilfsangeboten in den vier Handlungsfeldern mit besonders schweren Integrationsdefiziten folgende Ziele realisieren zu können: 1. Zugang zu Bildung: Die Bundesregierung engagiert sich für mehr Chancengleichheit und Bildungsbeteiligung für be- nachteiligte Gruppen. Dabei sollen besonders in der frühkindlichen Bildung Akzente gesetzt werden. Hierfür werden die Bildungsanstrengungen in Kindertageseinrichtungen intensiviert, vor allem durch sprachliche Bildung, aktivierende Elternarbeit und verbesserte Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern. Weiterhin soll gewährleistet werden, dass für alle ausbildungswil- ligen und -fähigen Jugendlichen eine Qualifizierung mit Berufsabschluss ermöglicht wird.                 145 2. Zugang zu Beschäftigung Die Fördermaßnahmen im Beschäftigungsbereich sind problemorientiert auf die regional unter- schiedlichen Bedürfnisse der Sinti und Roma ausgerichtet. Sie werden u.a. durch Europäische Strukturfonds mitfinanziert. Ziel ist es, die Erwerbstätigenquote der Roma dem Beschäftigungs- grad der übrigen Bevölkerung anzunähern, indem bestehende Barrieren auf dem Arbeitsmarkt abgebaut werden. Die Auswahl der Maßnahmen soll hierbei auf die individuellen Bedürfnisse verschiedener Personengruppen abgestimmt werden. Weiterhin soll die soziale Eingliederung benachteiligter Personengruppen im Hinblick auf ihre dauerhafte Eingliederung in den Arbeits- markt verbessert werden.      146 3. Zugang zur Gesundheitsfürsorge Die gesundheitliche Versorgung der Roma wird grundsätzlich über die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen sichergestellt. Ihnen stehen dabei dieselben Angebote der Gesundheits- versorgung und Prävention zur Verfügung, wie allen anderen Versicherten auch. Barrieren bei der Inanspruchnahme, z.B. Sprachprobleme oder mangelnde Kenntnis des Versorgungssystems, 143   Integration der Roma 2011. 144   BMI 2011 passim; detaillierte Beschreibungen der verschiedenen Maßnahmen zur Integration der Sinti und Roma sind im Anhang aufgelistet; vgl. Peucker 2009: 4f. 145   BMI 2011: 5, 31-32, 37. 146   BMI 2011: 5, 41-42.
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Wissenschaftliche Dienste          Ausarbeitung                                           Seite 27 WD 1 – 3000 - 095/12 sollen durch verschiedene nichtstaatliche Einrichtungen (z.B. die in den Ländern bestehenden Flüchtlingsräte) abgebaut werden.   147 4. Zugang zu Wohnraum Ein wichtiges Anliegen der Bundesregierung ist es, die Bevölkerung mit bezahlbarem und be- darfsgerechtem Wohnraum zu versorgen. Dabei sollen Haushalte unterstützt werden, die sich aus eigener Kraft nicht angemessen mit Wohnraum versorgen können. Private Investoren oder kom- munale Wohnungsunternehmen sollen hierfür preiswerte Mietwohnungen zur Verfügung stellen. Des Weiteren sollen Wohngeld und Zuschüsse zu den Unterhaltskosten gezahlt werden, damit ein angemessenes und familiengerechtes Wohnen für Roma-Familien sichergestellt ist.   148 Eine detaillierte Übersicht über die von der Bundesregierung genannten Maßnahmenpakete und Unterstützungsprojekte befindet sich im Anhang. 4.    Quellen- und Literaturverzeichnis a) Literatur 1. Berliner Institut für Vergleichende Sozialforschung (2005). Aspekte der ökonomischen Situa- tion von Romafrauen. Bericht. Im Auftrag des Europäischen Parlaments, Generaldirektion In- terne Politikbereiche der Union. Bürgerrechte und Verfassungsfragen. Brüssel. http://edz.bib.uni-mannheim.de/daten/edz-ma/ep/06/pe365970-de.pdf (Stand: 9.10.2012). 2. Berliner Institut für Vergleichende Sozialforschung (2011). Roma und der Arbeitsmarkt: Be- rufs- und Bildungsförderung für Sinti und Roma in Deutschland. Berlin: Edition Parabolis. 3. Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG (Hrsg.). Brockhaus Enzyklopädie Online. Stichwort „Ethnie“. Gütersloh 2005-2012. http://www.brockhaus-enzyklopaedie.de/ pdf_cache/Ethnie.pdf (Stand: 5.10.2012). 4. Bundeskriminalamt (2010). Menschenhandel. Bundeslagebild 2010. www.bka.de/ nn_193370/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/ Menschenhandel/menschenhandelBundeslagebild2010,templateId=raw,property= publicationFile.pdf/menschenhandelBundeslagebild2010.pdf (Stand: 9.10.2012). 5. Bundesministerium des Innern (1999). Erster Bericht der Bundesrepublik Deutschland gemäß Artikel 25 Absatz 1 des Rahmenübereinkommens des Europarates zum Schutz Nationaler Minderheiten. http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/1999/ erster_bericht.pdf;jsessionid=3985B38EB323DF832F1ADBAA4AB68C0A.2_cid231?__blob =publicationFile (Stand: 1.10.1999). 6. Bundesministerium des Inneren (2012). Deutsche Sinti und Roma. Berlin 2009-2012. http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Standardartikel/DE/Themen/MigrationIntegration/Nat Minderheiten/Deutsche_Sinti_und_Roma.html (Stand: 18.09.2012). 7. Bundesministerium des Inneren(2011). Bericht der Bundesrepublik Deutschland an die Euro- päische Kommission. "EU-Rahmen für nationale Strategien zur Integration der Roma bis 2020 – Integrierte Maßnahmenpakete zur Integration und Teilhabe der Sinti und Roma in Deutsch- land. Berlin (2009-2012). http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/ Broschueren/2011/sinti_roma.html (Stand: 18.09.2012). 147   BMI 2011: 6, 44-46. 148   BMI 2011: 6, 47-49.
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Wissenschaftliche Dienste          Ausarbeitung                                            Seite 28 WD 1 – 3000 - 095/12 8. Bundesministerium des Innern (2012). Polizeiliche Kriminalstatistik 2011. http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/2012/PKS2011.pdf?__blo b=publicationFile (Stand: 9.10.2012). 9. Council of Europe (o.J.). Defending Roma human rights in Europe. Strasbourg. http://www.coe.int/t/dg3/romatravellers/source/documents/defendingRomarights_en.pdf (Stand: 18.09.2012). 10. Demir, Mefin (2011). Die größte Minderheit in Europa. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 22- 23/2011. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung. 11. Deutscher Bundestag (2007). BT-Drucksache 16/5736 3. 12. European Parliament, Directorate-General for Internal Policies (2011). Measures to promote the situation of Roma EU-citizens. http://www2.lse.ac.uk/businessAndConsultancy/LSEConsulting/pdf/Roma.pdf (Stand 9.10.2012). 13. Djuric, Rajko; Becken, Jörg; Bengsch, A. Bertolt (1996). Ohne Heim-Ohne Grab. Berlin: Auf- bau-Verlag. 14. Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma. http://www.sintiundroma.de/zentrum/ueber-uns.html (Stand 9.10.2012). 15. End, Markus (2011). Bilder und Sinnstruktur des Antiziganismus. In: APuZ 22-23/2011. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung. 16. Engbring-Romang, Udo (2001). Antiziganismus als Phänomen der bürgerlichen Gesellschaft. Materialdienst Evangelischer Arbeitskreis Kirche und Israel in Hessen und Nassau. http://www.imdialog.org/md2001/062001md05.html (Stand: 2001). 17. Europäische Kommission (o.J.). Die EU und die Roma. http://ec.europa.eu/justice/ discrimination/roma/index_de.htm (Stand: 04.10.2012). 18. Europäische Kommission - Generaldirektion Beschäftigung und Soziales, Referat D3 (2004). Die Situation der Roma in der erweiterten Europäischen Union. Luxemburg: Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften. http://www.ec.europa.eu/social/ BlobServlet?docId=99&langId=de (Stand 9.10.2012). 19. European Union Agency For Fundamental Rights – FRA (2009). Die Situation der Roma in 11 EU-Mitgliedstaaten – Umfrageergebnisse auf einen Blick. Wien. http://fra.europa. eu/sites/default/files/fra_uploads/2109-FRA-Factsheet_ROMA_DE.pdf (Stand: 9.10.2012). 20. Hundsalz, Andreas (1982). Soziale Situation der Sinti in der Bundesrepublik Deutschland. Endbericht. Lebensverhältnisse Deutscher Sinti unter besonderer Berücksichtigung der eige- nen Aussagen und Meinungen der Betroffenen. Band 129. Schriftenreihe des Bundesminis- ters für Jugend, Familie und Gesundheit (Hrsg.). Stuttgart: W. Kohlhammer. 21. Integration der Roma: EU-Kommission fordert Mitgliedstaaten zur Festlegung nationaler Stra- tegien auf (2011). Presseerklärung EU-Kommission IP/11/400. Straßburg (5. April 2011). http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/11/400&format= HTML&aged=1&language=DE&guiLanguage=en (Stand 9.10.2012). 22. Kenrick, Donald; Puxon, Grattan (1981). Sinti und Roma-die Vernichtung eines Volkes im NS-Staat. Göttingen: Gesellschaft für bedrohte Völker. 23. Margalit, Gilad (2001). Die Nachkriegsdeutschen und „ihre Zigeuner“. Berlin: Metropol. 24. Mengersen v., Oliver (2012). Sinti und Roma in der Schule. Die Meinung von Lehrerinnen und Lehrern, in: Zentralrat Deutscher Sinti und Roma (Hrsg.), Gleichberechtigte Teilhabe für Sinti und Roma in Deutschland. Rahmenstrategie der Europäischen Union für die Verbesse- rung der Lage von Roma in Europa. Band 7. Heidelberg: Neumann Druck. 25. Mitteilung der Kommission an das Europäische, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen (2011). EU-Rahmen für nationale Strate-
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Wissenschaftliche Dienste          Ausarbeitung                                               Seite 29 WD 1 – 3000 - 095/12 gien zur Integration der Roma bis 2020. Brüssel. http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/ LexUriServ.do?uri=CELEX:52011DC0173:de:NOT (Stand 9.10.2012). 26. Peucker, Mario (2009). Housing Conditions of Sinti and Roma. Germany. RAXEN National Focal Point - Thematic Study. http://fra.europa.eu/sites/default/files/fra_uploads/581- RAXEN-Roma%20Housing-Germany_en.pdf (Stand: 9.10.2012). 27. Reemtsma, Katrin (1996). Sinti und Roma. Geschichte, Kultur, Gegenwart. München: Beck. 28. Schmalz-Jacobsen, Cornelia; Hansen, Georg (1995).Ethnische Minderheiten in der Bundesre- publik Deutschland. Ein Lexikon. München: Beck. 29. Rolly, Horst Friedrich (2012). Ethnisierung der Bildungsbenachteiligung – Anforderung an Programme für die Teilhabe von Sinti und Roma in Bildung und Ausbildung. In: Zentralrat Deutscher Sinti und Roma (Hrsg.). Gleichberechtigte Teilhabe für Sinti und Roma in Deutsch- land. Dkumentation einer Veranstaltung im Gesprächskreis ‚Minderheiten‘ beim Innenaus- schuß des Deutschen Bundestages am 26. Oktober 2011 in Berlin. Heidelberg. http://zentralrat.sintiundroma.de/content/downloads/stellungnahmen/6Rolly.pdf (Stand: 9.10.2012). 30. Schmalz-Jacobsen, Cornelia; Hansen, Georg (1997). Kleines Lexikon der ethnischen Minder- heiten in Deutschland. München: Beck. 31. Sinti Allianz Deutschland e.V. http://www.sintiallianz-deutschland.de/index2.html (Stand 9.10.2012). 32. Stephan, Andrej (2011). „Kein Mensch sagt HWAO-Schnitzel. BKA-Kriminalpolitik zwischen beständigen Konzepten, politischer Reform und „Sprachregelungen“, in: Bundeskriminalamt (Hrsg.), Schatten der Vergangenheit. Das BKA und seine Gründungsgeneration in der frühen Bundesrepublik, Sonderband Polizei + Forschung. München: Luchterhand. 33. Strauß, Daniel (Hrsg.) 2011. Studie zur aktuellen Bildungssituation deutscher Sinti und Ro- ma. Dokumentation und Forschungsbericht. Marburg: I-verb.de. 34. 35. Zentralrat deutscher Sinti und Roma – Historie (o.J.). http://zentralrat.sintiundroma.de/ (Stand: 9.10.2012). 36. Zentralverband Deutscher Sinti und Roma (2006). Ergebnisse der Repräsentativumfrage des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma über den Rassismus gegen Sinti und Roma in Deutsch- land. Heidelberg. 37. Zentralrat Deutscher Sinti und Roma (2011). Gleichberechtigte Teilhabe für Sinti und Roma in Deutschland. Positionspapier zur Rahmenvorgabe der Europäischen Union für die Verbes- serung der Lage von Roma in Europa. http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/ Downloads/DE/Kurzmeldungen/pstb_roma_1.pdf?__blob=publicationFile (Stand: 9.10.2012). 38. Zentrum für Antisemitismusforschung (2007). Zur Lage von Kindern aus Roma-Familien in Deutschland. : Zusammenfassung der Ergebnisse einer Studie des Zentrums für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin im Auftrag von UNICEF. Ber- lin. b) Presseartikel 1.  Baustart am Mahnmal für Sinti und Roma. In: Berliner Morgenpost (20.12.2008). 2.  Endlose Geschichte: Berlins Mahnmal. In: Die Welt (02.08.2012). 3.  Mahnmal für Sinti und Roma. In: Süddeutsche Zeitung (20.12.2008). 4.  Sinti und Roma im Streit mit Regierung. In: Neues Deutschland (05.09.2003).
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Wissenschaftliche Dienste         Ausarbeitung                                           Seite 30 WD 1 – 3000 - 095/12 5. „Sinti und Roma sollten das letzte Wort haben!“ Romani Rose über den Streit um das „Zigeu- ner“-Mahnmal. In: Stuttgarter Zeitung (16.02.2005). 6. Streit um Text auf Mahnmal für Sinti und Roma. In: Berliner Morgenpost (06.10.2003). 7. Wir sind Sinti und Roma, keine „Zigeuner“. In: Frankfurter Allgemeine (23.03.2005). 8. Zentralrat der Sinti und Roma erhebt Vorwürfe gegen Christina Weiss. In: Die Welt (10.12.2004). 9. „Zigeuner“ oder „Sinti und Roma“?. In: Die Welt (10.02.2005). 5.    Anhang 1. Bundesministerium des Innern (2011). Bericht der Bundesrepublik Deutschland an die Euro- päische Kommission. EU-Rahmen für nationale Strategien zur Integration der Roma bis 2020 – Integrierte Maßnahmenpakete zur Integration und Teilhabe der Sinti und Roma in Deutsch- land – Berlin. ). http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/2011/ sinti_roma.html (Stand: 18.09.2012). – Anlage 2: Zugang zu Bildung – Exemplarische Projekte – Anlage 3: Zugang zu Beschäftigung – Exemplarische Projekte – Anlage 4: Zugang zu Gesundheit – Exemplarische Projekte – Anlage 5: Zugang zu Wohnraum – Exemplarische Projekte 2. Arbeitsgruppe Roma und Sinti, im Rahmen des Nationalen Thematischen Netzwerks Asyl in der europäischen Gemeinschaftsinitiative EQUAL (2007). Zugang zum Arbeitsmarkt für Roma und Sinti. Informationen zur beruflichen Integration von Roma und Sinti in Deutschland. Berlin. http://www.equal-asyl.de/fileadmin/dokumente/arbeitsmarkt_fuer_sinti_und_fuer_ roma.pdf (9.10.2012). 3. Berliner Institut für Vergleichende Sozialforschung (2011). Roma und der Arbeitsmarkt: Be- rufs- und Bildungsförderung für Sinti und Roma in Deutschland. Berlin: Edition Parabolis: Kapitel „Bundesweite und lokale Förderung von Berufsbildung und Zugang zum Arbeits- markt für Roma und Sinti in Deutschland (S. 73-139).
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