Ausmaß und Auswirkungen von Armut im Land Brandenburg
11 vom Caritasverband und vom Diakonischen Werk vorgelegt wurde. Befragt wurde im Mai 1996 die Klientel von 1.175 offenen Diensten von Caritas und Diakonie in den Neuen Ländern. Die Studie weist ausdrücklich darauf hin, dass die Ergebnisse damit nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung sind. Die Befragung ergab, dass 12,1 % der Befragten Bezieher von Hilfe zum Lebensunterhalt (HLU) waren; weitere 20,4 % hatten einen Anspruch auf HLU, ohne ihn geltend gemacht zu haben. Damit übersteigen diese Angaben über “verdeckte Armut” bei weitem die Größenordnung aller Mutmaßungen und Unterstellungen über “Sozialhilfemissbrauch”. Unter der Gruppe der “verdeckt Armen“ waren überproportional Alleinerziehende und deren Kinder vertreten. Als vorrangige Gründe dafür, keine Sozialhilfe in Anspruch zu nehmen, wurden von den Betroffenen vorrangig genannt: - Mein Einkommen ist zu hoch (66,4 %), - Ich kann für mich selber sorgen (57,3 %), - Es ist mir unangenehm, zum Sozialamt zu gehen (32,6 %), - Ich möchte nicht, dass Angehörige Geld für mich an das Sozialamt zahlen müssen (26,1 %). - Ich müsste meine gesamten Ersparnisse vorher aufbrauchen (24,7 %). Nach den Ergebnissen der Studie ist für die Nichtinanspruchnahme von Hilfe zum Lebensunterhalt die Bedeutung von eher persönlichen Gründen (Stolz, Scham) etwa gleichhoch wie die Bedeutung von Informationsdefiziten. Der Gesamtgruppe der Befragten wurden Kenntnisfragen über Sozialhilfe gestellt. Dabei meinten 35,4 %, dass neben Lohnersatzleistungen nach SGB III (Arbeitslosengeld und -hilfe) kein Bezug von HLU möglich sei; 46,7 % der Befragen glaubten, es bestünde eine Unvereinbarkeit von HLU und Arbeitseinkommen. II. Statistische Angaben 7. Wie viele Menschen leben nach Erkenntnissen der Landesregierung in Brandenburg in Armut, wenn die hier vorgelegte Definition als Grundlage genommen wird? Wie untergliedert sich die Personengruppe nach Alter, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Ausbildungsniveau? Über die Anzahl der Menschen im Land Brandenburg, die nach der EU-Definition in relativer Einkommensarmut leben, stehen der Landesregierung zur Zeit keine ausreichend exakten Daten zur Verfügung. Im Mikrozensus werden die Einkommensverhältnisse in einer Form erhoben, die die dazu erforderlichen Berechnungen nicht zuläßt. Legt man hilfsweise die Daten der Sozialhilfestatistik zugrunde, so haben am 31.12.1997 insgesamt 56.288 Personen laufende Hilfe zum Lebensunterhalt erhalten, darunter waren 2.212 AusländerInnen. Die Untergliederung dieser Personengruppe nach Alter und Geschlecht ergibt folgendes Bild: EmpfängerInnen laufender Hilfe zum Lebensunterhalt zum 31.12.1997 - nach Altersgruppen und Geschlecht - Alter von ... insgesamt männlich weiblich bis unter ... unter 7 Jahre 10.078 5.117 4.961
12 EmpfängerInnen laufender Hilfe zum Lebensunterhalt zum 31.12.1997 - nach Altersgruppen und Geschlecht - 7 - 15 Jahre 7.904 4.032 3.872 15 - 18 Jahre 3.038 1.423 1.615 18 - 25 Jahre 8.816 3.185 5.631 25 - 50 Jahre 20.110 9.292 10.818 50 - 65 Jahre 4.132 2.058 2.074 65 Jahre und älter 2.210 495 1.715 insgesamt 56.288 25.602 30.686 Quelle: Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik (LDS), eigene Berechnungen Die Untergliederung nach Schulbildung erfolgt nur für die Personen im Alter zwischen 15 und 65 Jahren und zeigt folgende Verteilung: EmpfängerInnen laufender Hilfe zum Lebensunterhalt nach Schulabschluß 31.12.1997 insgesamt 35.943 in Ausbildung 2.937 Berufsbildungsreife (Hauptschulabschluss) 8.169 Fachoberschulreife (Realschulabschluss) 5.559 Fachhochschulreife/Hochschulreife 1.273 sonstiger Schulabschluss 10.417 kein Schulabschluss 2.023 Schulabschluss unbekannt 5.565 Quelle: LDS, eigene Berechnungen 8. Wie hat sich seit 1990 die Einkommenssituation der verschiedenen Haushaltstypen in Brandenburg entwickelt, differenziert nach a) Einpersonenhaushalten, b) Ein-Eltern-Haushalten mit einem Kind, c) Ein-Eltern-Haushalten mit zwei Kindern, d) Ein-Eltern-Haushalten mit mehr als zwei Kindern, e) Familien ohne Kind, f) Familien mit einem Kind, g) Familien mit zwei Kindern, h) Familien mit mehr als zwei Kindern? Hinsichtlich der Entwicklung der Einkommensituation der genannten Familien- und Haushaltstypen liegen nur begrenzt valide Daten vor. Bei der Erhebung des Mikrozensus
13 wird lediglich die Zahl der Haushalte in einzelnen Einkommensklassen ausgewiesen. Für alle Familien- und Haushaltstypen gilt, dass zwischen 1993 und 1996 die Zahl der einkommensschwächeren Haushalte abgenommen hat, die der Einkommensstärkeren dagegen zugenommen hat. Differenziert ist die Entwicklung zwischen 1996 und 1997 zu betrachten. Die Zahl und der Anteil der einkommensstärkeren Familien ohne Kinder ist hier weiter leicht gestiegen, während die Zahl und der Anteil der einkommensstärkeren Familien mit Kindern leicht zurückging. Im Einzelnen ergibt sich folgendes Bild: Einkommen nach Familientypen 1993/1996/1997 Familien Familientyp Jahr mit einem Nettoeinkommen der Familie von ... bis unter ... DM insgesa mt unter 1000- 1800- 2600- 3000- 4000 1000 1800 2500 3000 4000 und mehr in 1000 Familien ohne Kinder 1993 510,4 78,6 197,5 120,4 45,0 44,0 25,1 1996 531,9 30,4 145,5 150,5 69,1 84,6 51,7 1997 543,7 29,5 140,5 153,5 74,6 90,8 55,0 Familien insgesamt mit Kindern unter 18 Jahren 1993 360,0 72,8 152,0 100,6 13,0 10,6 10,8 1996 334,6 14,1 31,6 47,4 37,2 85,0 118,9 1997 329,9 13,7 32,7 48,6 34,3 76,4 123,8 Familien mit 1 Kind unter 18 Jahren 1993 175,9 46,1 69,8 43,3 5,6 5,4 5,5 1996 177,7 9,8 20,7 27,8 16,5 40,2 60,7 1997 185,4 10,8 23,6 30,1 17,5 38,0 65,1 Familien mit 2 Kindern unter 18 Jahren 1993 150,6 20,1 68,1 47,7 5,9 (4,5) (4,2) 1996 128,8 (3,5) 8,8 15,8 14,7 36,2 49,6 1997 120,4 / 8,0 14,3 13,6 31,8 50,0 Familien mit 3 und mehr Kindern unter 18 Jahren 1993 33,2 6,5 14,0 9,4 / / / 1996 28,0 / / (3,7) (3,9) 8,6 8,7 1997 24,1 / / (4,1) (2,9) 6,5 8,5 Quelle: LDS
14 Einkommen nach Haushaltstypen 1993, 1996 und 1997 Privathaushalte Haushaltsgrö ße mit einem Nettoeinkommen der Familie von ... bis unter ... DM Jahr insgesa mt unter 1000- 1800- 2600- 3000- 4000 1000 1800 2500 3000 4000 und mehr in 1000 Einpersonenhaushalte 1993 283,9 80,4 160,1 32,1 5,40 (3,3) (2,5) 1996 303,9 38,9 141,9 96,2 15,1 7,8 (4,1) 1997 308,4 40,1 139,5 99,3 16,9 8,9 (3,9) Alleinstehende insgesamt mit Kindern unter 18 Jahren 1993 70,8 30,3 31,00 6,9 / / / 1996 79,3 9,0 23,6 23,1 10,4 10,1 (2,9) 1997 83,1 8,1 23,8 26,3 11,1 10,3 (3,3) Alleinstehende mit 1 Kind unter 18 Jahren 1993 45,2 19,2 20,1 (4,5) / / / 1996 48,7 6,0 15,5 14,4 5,4 5,4 / 1997 55,7 6,1 17,1 18,3 5,3 5,3 / Alleinstehende mit 2 Kindern unter 18 Jahren 1993 20,1 8,1 9,1 / / / / 1996 23,8 (2,5) 5,4 6,7 (3,6) (3,5) / 1997 21,3 / 6,1 5,7 (3,6) (3,7) / Alleinstehende mit 3 Kindern und mehr unter 18 Jahren 1993 5,4 (2,8) / / / / / 1996 6,7 / / / / / / 1997 6,1 / / / / / / Quelle: LDS Die LDS-Tabellen zur Einkommensentwicklung beruhen auf einer Hochrechnung aus dem Mikrozensus, d. h. auf einer 1 %-Stichprobe aus der Gesamtbevölkerung. Der Stichprobenumfang läßt nur begrenzt Differenzierungen nach Untergruppen in der Bevölkerung zu: je kleiner die Fallzahl in einer Untergruppe ist, desto unsicherer wird die Hochrechnung auf die Gesamtbevölkerung. Der Querstrich (/) in der Tabelle besagt, dass die Fallzahlen in der Stichprobe hier so klein sind, dass eine Hochrechnung nicht möglich ist, bei Angaben in Klammern ( ) reichen die Fallzahlen in der Stichprobe für eine Hochrechnung aus, führen aber zu relativ unsicheren Ergebnissen. 9. Wie hoch ist der jeweilige Anteil der ausländischen Bevölkerungsgruppe bei den
15 in Punkt 8 differenzierten Haushaltstypen? Der Anteil der ausländischen Bevölkerung an den o. g. Haushaltstypen wird im Mikrozensus statistisch nicht ausgewiesen. Der Landesregierung liegen folglich hierzu keine Daten vor. 10. Wie groß ist jeweils die Anzahl der unter 8. angeführten Haushalte, die nach Auffassung der Landesregierung in Armut leben? 11. Wie viele, der unter 10. als arm definierten Haushalte sind a) Haushalte, in denen ein oder mehrere Familienangehörige arbeitslos sind, b) Haushalte von Ein-Elternfamilien, c) Haushalte kinderreicher Familien, d) Haushalte, in denen Menschen mit körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen oder Benachteiligungen leben, e) Haushalte von SeniorInnen f) Haushalte von Ledigen? Wie in der Antwort zu Frage 7 ausgeführt, steht der Landesregierung zur Beantwortung der gestellten Fragen keine ausreichende Datenbasis zur Verfügung. 12. Eine Anzahl von Personen und Haushalten in Brandenburg hat ein verfügbares Einkommen, welches unter ihrem spezifischen Sozialhilfeanspruch liegt ohne diesen geltend zu machen. Wie groß ist nach Erkenntnis der Landesregierung diese Personengruppe? Wie hoch ist der Anteil derer, die ein Einkommen aus Erwerbstätigkeit beziehen? Wie erklärt sich die Landesregierung, dass die genannten Personen ihren Rechtsanspruch auf Unterstützung nicht geltend machen? Es wird auf die Antwort zu Frage 6 verwiesen. 13. Wie groß ist die Anzahl der Einwohner Brandenburgs, welche Leistungen nach dem Bundessozialhilfegesetz (BSHG) beziehen, aufgegliedert nach Hilfe zum Lebensunterhalt und Hilfe in besonderen Lebenslagen, und wie hat sich die Anzahl der Leistungsempfänger in den Jahren seit 1990 entwickelt? Im Jahre 1997 bezogen im Land Brandenburg 56.288 Menschen laufende Hilfe zum Lebensunterhalt und 21.859 Hilfe in besonderen Lebenslagen. Die zeitliche Entwicklung wird hier ab 1994 angegeben. Ab 1994 ist in der Bundesrepublik eine einheitliche Erfassung der Sozialhilfeempfänger zum Stichtag 31.12. eingeführt worden. Bis dahin wurden Fälle kumulativ erfasst. Somit sind die Daten vor und ab 1994 nicht vergleichbar. Leistungsempfänger nach dem BSHG - Land Brandenburg 1994 1995 1996 1997 Empfänger laufender Hilfe zum Lebensunterhalt 42.239 45.208 45.576 56.288 Empfänger von Hilfe in besonderen Lebenslagen 29.708 25.140 22.074 21.859 Quelle. LDS
16 14. Wie viele der genannten Personen, die derzeit laufende Hilfe zum Lebensunterhalt beziehen sind a) männlich b) weiblich c) Kinder unter 7 Jahren d) Kinder, welche 7 bis 15 Jahre alt sind e) Junge Erwachsene (16 bis 27 Jahre)? Empfänger laufender Hilfe zum Lebensunterhalt 31.12.1997 männlich 25.602 weiblich 30.686 Kinder unter 7 Jahren 10.078 Kinder, welche 7 - 15 Jahre alt sind 7.904 Junge Erwachsene (16 - 27 Jahre) 13.795 Quelle: LDS, eigene Berechnungen 15. Wie verteilen sich die BezieherInnen von Leistungen nach dem BSHG regional in Brandenburg, differenziert nach Stadt- und Landkreisen?
17 Empfänger von Hilfe in besonderen Lebenslagen nach Stadt- und Landkreisen jeweils zum 31.12. eines Jahres Empf. Bevöl- Rate Empf. Bevöl- Rate Empf. Bevöl- Rate Empf. Bevöl- Rate kerung je 1.000 kerung je 1.000 kerung je 1.000 kerung je 1.000 1994 1995 1996 1997 Kreisfreie Städte 6.796 433.965 15,7 4.943 426.634 11,6 4.864 419.862 11,6 4.335 410.665 10,6 Brandenburg (Havel) 1.888 87.731 1.460 85.994 1.029 84.493 12,2 857 82.460 10,4 Cottbus 1.958 125.643 15,6 1.299 123.214 10,5 1.054 120.812 8,7 873 118.463 7,4 Frankfurt (O.) 1.194 82.323 14,5 1.069 80.807 13,2 834 79.784 10,5 829 77.891 10,6 Potsdam 1.756 138.268 12,7 1.115 136.619 8.2 1.947 134.773 1.776 131.851 13,5 Landkreise 22.912 2.102.782 10,9 20.197 2.115.408 9,5 17.210 2.134.579 8,1 17.707 2.162.626 8,2 Barnim 2.521 150.060 16,8 2.216 151.783 14,6 1.721 154.698 11,1 1.452 159.689 9,1 Dahme-Spreewald 1.387 142.819 9,7 1.352 144.990 9,3 999 147.871 6,8 1.044 150.995 6,9 Elbe-Elster 1.155 137.947 8,4 1.094 136.889 8,0 924 136.286 6,8 982 135.624 7,2 Havelland 1.562 129.482 12,1 1.230 131.381 9,4 858 133.823 6,4 993 137.204 7,2 Märkisch-Oderland 1.369 170.631 8,0 1.458 172.577 8,4 1.341 175.033 7,7 1.665 178.958 9,3 Oberhavel 1.628 167.935 9,7 1.372 170.505 8,0 1.003 173.666 5,8 1.256 178.353 7,0 Oberspreew.-Lausitz 1.249 158.537 7,9 1.419 156.758 9,1 1.146 155.024 7,4 1.069 152.924 7,0 Oder-Spree 2.688 188.986 14,2 2.288 190.839 12,0 1.902 193.006 9,9 2.034 195.032 10,4 Ostprignitz-Ruppin 2.160 116.180 18,6 1.776 116.005 15,3 1.628 115.637 14,1 1.574 115.670 Potsdam-Mittelmark 1.286 175.766 7,3 1.063 180.324 5,9 1.438 184.987 7,8 1.342 192.300 7,0 Prignitz 1.068 102.650 10,4 866 101.421 8,5 629 100.422 6,3 673 99.024 6,8 Spree-Neiße 1.790 152.982 11,7 1.611 153.493 10,5 1.719 154.856 11,1 1.830 155.946 11,7 Teltow-Fläming 1.342 146.785 9,1 999 148.133 6,7 629 150.241 4,2 460 153.244 3,0 Uckermark 1.707 162.022 10,5 1.453 160.310 9,1 1.273 159.029 8,0 1.333 157.663 8,5 Land Brandenburg 29.708 2.536.747 11,7 25.140 2.542.042 9,9 22.074 2.554.441 8,6 22.042 2.573.291 8,6 Quelle: LDS, eigene Berechnungen
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19 Empfänger laufender Hilfe zum Lebensunterhalt nach Stadt- und Landkreisen jeweils zum 31.12. eines Jahres Empf. Bevöl- Rate Empf. Bevöl- Rate Empf. Bevöl- Rate Empf. Bevöl- Rate kerung je 1.000 kerung je 1.000 kerung je 1.000 kerung je 1.000 1994 1995 1996 1997 Kreisfreie Städte 7.315 433.965 16,9 8.954 426.634 21,0 9.088 419.862 21,6 10.551 410.665 25,7 Brandenburg (Havel) 1.605 87.731 18,3 1.756 85.994 20,4 2.182 84.493 25,8 2.226 82.460 27,0 Cottbus 2.239 125.643 17,8 2.534 123.214 20,6 2.382 120.812 19,7 2.763 118.463 23,3 Frankfurt (O.) 1.176 82.323 14,3 1.570 80.807 19,4 1.747 79.784 21,9 2.393 77.891 30,7 Potsdam 2.295 138.268 16,6 3.094 136.619 22,6 2.777 134.773 20,6 3.169 131.851 24,0 Landkreise 34.92 2.102.782 16,6 36.254 2.115.408 17,1 36.488 2.134.579 17,1 45.737 2.162.626 21,1 Barnim 2.482 150.060 16,5 2.566 151.783 16,9 2.476 154.698 16,0 3.179 159.689 19,9 Dahme-Spreewald 2.115 142.819 14,8 2.103 144.990 14,5 2.350 147.871 15,9 2.922 150.995 19,4 Elbe-Elster 1.530 137.947 11,1 1.685 136.889 12,3 1.837 136.286 13,5 2.271 135.624 16,7 Havelland 1.99? 129.482 15,4 2.026 131.381 15,4 2.501 133.823 18,7 3.676 137.204 26,8 Märkisch-Oderland 2.095 170.631 12,3 2.084 172.577 12,1 2.571 175.033 14,7 3.342 178.958 18,7 Oberhavel 2.598 167.935 15,5 2.838 170.505 16,6 2.761 173.666 15,9 3.173 178.353 17,8 Oberspreew.-Lausitz 2.917 158.537 18,4 3.777 158.758 24,1 3.580 155.024 23,1 4.390 152.924 28,7 Oder-Spree 2,710 188.986 14,3 2.840 190.839 14,9 2.881 193.006 14,9 4.039 195.032 20,7 Ostprignitz-Ruppin 2.563 116.180 22,1 2.471 116.005 21,3 2.358 115.637 20,4 2.702 115.670 23,4 Potsdam-Mittelmark 2.37? 175.766 13,5 2.167 180.324 12,0 2.361 184.987 12,8 2.584 192.300 13,4 Prignitz 2.029 102.650 19,8 1.864 101.421 18,4 1.615 100.422 16,1 1.964 99.024 19,8 Spree-Neiße 2.548 152.982 16,7 2.626 153.493 17,1 2.895 154.856 18,7 3.928 155.946 25,2 Teltow-Fläming 2.2235 146.785 15,2 2.371 148.133 16,0 1.684 150.241 11,2 2.172 153.244 14,2 Uckermark 4.742 162.022 29,3 4.836 160.310 30,2 4.618 159.029 29,0 5.395 157.663 34,2 Land Brandenburg 42.23? 2.536.747 16,7 45.208 2.542.042 17,8 45.576 2.554.441 17,8 56.288 2.573.291 21,9 Quelle: LDS, eigene Berechnungen
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