Gewerbesteuerumlage
20. Wahlperiode Drucksache 20/798 HESSISCHER LANDTAG 29. 07. 2019 Kleine Anfrage Marius Weiß (SPD) vom 12.06.2019 Gewerbesteuerumlage und Antwort Minister der Finanzen Vorbemerkung Minister der Finanzen: Die Gewerbesteuerumlage ist ein seit Jahrzehnten existierendes Instrument, bei dem die Kom- munen von ihren Bruttoeinnahmen aus der Gewerbesteuer einen Teil an Bund und Land abfüh- ren. Um der Konjunkturabhängigkeit der gemeindlichen Einnahmen durch den überproportionalen Einfluss der Gewerbesteuer sowie der starken Spreizung des Steueraufkommens zwischen den Kommunen und den damit verbundenen Steuerkraftunterschieden zu begegnen, wurden die Ge- meinden ab 1970 an den Einnahmen der Lohn- und Einkommensteuer beteiligt. Im Gegenzug wurden sie zur Abführung einer Gewerbesteuerumlage an Bund und Länder verpflichtet. Indem die Einnahmen aus der Einkommensteuer die Höhe der abzuführenden Umlage deutlich über- stieg, gelang es nicht nur, die kommunale Finanzmasse zu stärken, sondern auch die Gemeinde- finanzen strukturell zu verbessern. Maßstab für die Verteilung der Gewerbesteuerumlage ist die Zusammensetzung des Vervielfäl- tigers, der seit der Einführung der Umlage mehrfach verändert wurde und 2019 bei 64 % liegt. Bis 1990 floss das Umlageaufkommen hälftig dem Bund und den Ländern zu. Dieser Teil der Gewerbesteuerumlage, der als Ausgleichsposten für die 1970 veränderte vertikale Steuervertei- lung dient, wird als „Normal-Umlage“ bezeichnet. 1998 wurde der Vervielfältiger zugunsten der Länder um 7 Punkte erhöht. Im Zuge der Abschaffung der Gewerbekapitalsteuer wurden die Gemeinden mit 2,2 % am Aufkommen der Umsatzsteuer beteiligt und die Mindereinnahmen der Länder über die Anhebung des Vervielfältigers kompensiert. Seit 1991 wurden die Funktionen und Aufgaben der Gewerbesteuerumlage schrittweise erweitert und die „Normal-Umlage“ durch die sogenannte „erhöhte“ Umlage ergänzt, die nur an die westdeutschen Länder fließt. Zunächst wurde die Beteiligung der Kommunen an den Finanzie- rungsbeiträgen der alten Länder zum Fonds "Deutsche Einheit" normiert, der Vervielfältiger hierfür wurde regelmäßig neu festgelegt und lag 2018 bei 4,3 Prozentpunkten. Zum Jahresende 2018 lief die Abfinanzierung des Fonds „Deutsche Einheit“ aus, der Vervielfältiger wurde ent- sprechend abgesenkt. Seit 1995 werden darüber hinaus die Kommunen in den westdeutschen Ländern an den Länder- lasten aus der Einbeziehung der neuen Länder in den bundesstaatlichen Finanzausgleich durch eine weitere Erhöhung des Vervielfältigers beteiligt. Dieser Vervielfältiger liegt seit seiner Ein- führung unverändert bei 29 Prozentpunkten. Nach der aktuellen bundgesetzlichen Rechtslage fällt diese erhöhte Gewerbesteuerumlage ab dem Jahr 2020 weg. Eine Weiterführung der erhöh- ten Gewerbesteuerumlage ist jedoch sowohl in den Orientierungsdaten für die Finanzplanung der hessischen Gemeinden als auch im Mehrjährigen Finanzplan des Landes unterstellt, um eine angemessene Einnahmeverteilung zwischen Landes- und Kommunalebene herzustellen. Ohne gesetzliche Anschlussregelung würden die gewerbesteuerstarken Kommunen in besonde- rem Maße begünstigt, während der Großteil der hessischen Kommunen stark unterdurchschnitt- lich profitieren würde. Die zusätzlichen Mittel wären somit sehr ungleich verteilt. Daher beab- sichtigt die Landesregierung mit dem Programm „Starke Heimat Hessen“ eine Lösung zu schaf- fen, von der die kommunale Familie insgesamt profitiert. Trotz der auch nach 2020 fortbeste- henden Belastungen des Landes durch die Anrechnung der vergleichsweise hohen Gewerbe- steuereinnahmen der hessischen Kommunen auf die Berechnungsgrundlage des neuen Finanz- Eingegangen am 29. Juli 2019 · Bearbeitet am 29. Juli 2019 · Ausgegeben am 31. Juli 2019 Herstellung: Kanzlei des Hessischen Landtags · Postfach 3240 · 65022 Wiesbaden · www.Hessischer-Landtag.de
2 Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/798 kraftausgleichs sollen die Mittel aus einer Anschlusslösung für den Wegfall der erhöhten Ge- werbesteuerumlage nicht mehr wie bisher dem allgemeinen Landeshaushalt zugutekommen, sondern vollständig der kommunalen Familie. 25 % der entstehenden Finanzierungsspielräume sollen unmittelbar in den Kommunen verbleiben, 50 % für das Programm „Starke Heimat Hes- sen“ verwendet werden und die restlichen 25 % zur Aufstockung der Schlüsselmasse im Kom- munalen Finanzausgleich dienen. Im Rahmen des Programms „Starke Heimat Hessen“ sollen wichtige kommunale Maßnahmen solidarisch finanziert werden, sodass die Realisierung dieser Maßnahmen weniger in Abhängigkeit steht zur Gewerbesteuerkraft der einzelnen Gemeinde. Diese Vorbemerkung vorangestellt, beantworte ich die Kleine Anfrage wie folgt: Frage 1. Wie viel Gewerbesteuer haben die einzelnen Hessischen Städte und Gemeinden im Jahr 2018 ein- genommen und wie viel planen sie im Jahr 2019 einzunehmen? (Bitte einzeln aufschlüsseln.) Im Jahr 2018 haben die hessischen Kommunen insgesamt ein Gewerbesteueraufkommen (brutto) von rd. 5.257 Mio. € erzielt. Die Einzahlungen aus der Gewerbesteuer (brutto) der einzelnen Kommunen können der beigefügten Tabelle (Anlage 1) des Hessischen Statistischen Landesam- tes entnommen werden. Für das Jahr 2019 liegen der Landesregierung keine statistischen Daten zu Plan- oder Schätz- zahlen für die einzelnen Kommunen vor. Nach dem Ergebnis der aktuellsten Steuerschätzung und Regionalisierung (Mai 2019) wird für 2019 insgesamt ein Gewerbesteueraufkommen in Hessen von rd. 5.200 Mio. € erwartet. Frage 2. Wie viel Gewerbesteuerumlage haben die einzelnen Hessischen Städte und Gemeinden im Jahr 2018 gezahlt und wie viel planen sie im Jahr 2019 zu zahlen? (Bitte einzeln aufschlüsseln.) Im Jahr 2018 haben die hessischen Kommunen insgesamt Gewerbesteuerumlagen in Höhe von rd. 870 Mio. € an Bund und Land abgeführt. Die Werte für die einzelnen Kommunen sind aus der beigefügten Tabelle (Anlage 2) des Hessi- schen Ministeriums der Finanzen (Spalte 5) ersichtlich. Für das Jahr 2019 liegen der Landesregierung keine statistischen Daten zu Plan- oder Schätz- zahlen für die einzelnen Kommunen vor. Nach dem Ergebnis der aktuellsten Steuerschätzung und Regionalisierung (Mai 2019) werden für 2019 insgesamt Gewerbesteuerumlagen von rd. 800 Mio. € erwartet. Frage 3. Welchen Betrag hätten die Hessischen Städte und Gemeinden im Jahr 2018 und im Jahr 2019 je- weils weniger zahlen müssen, wenn die Gewerbesteuerumlage bereits um 29 Punkte abgesenkt gewesen wäre, so wie es die geltende Rechtslage für das Jahr 2020 vorsieht? (Bitte einzeln auf- schlüsseln.) Die erhöhte Gewerbesteuerumlage von 29 Punkten hat im Jahr 2018 ein Aufkommen von rd. 369 Mio. € in Hessen erbracht. Die Werte für die einzelnen Kommunen sind aus der beigefüg- ten Tabelle (Spalte 6) ersichtlich. Für das Jahr 2019 liegen keine Schätzzahlen für die einzelnen Kommunen vor. Nach dem Er- gebnis der aktuellsten Steuerschätzung und Regionalisierung (Mai 2019) wird für 2019 ein Auf- kommen der erhöhten Gewerbesteuerumlage von rd. 360 Mio. € erwartet. Frage 4. a) Hat die Landesregierung auf Länder- bzw. Bundesratsebene seit dem Jahr 2010 Versuche unternommen, eine Nachfolgeregelung für die Absenkung des Landesvervielfältigers um 29 Prozentpunkte ab dem Jahr 2020 zu treffen? b) Falls ja, wann fanden diese Versuche mit welchem Inhalt und welchem Erfolg statt? Die Hessische Landesregierung hat im Rahmen der Verhandlungen zur Neuordnung der Bund- Länder-Finanzbeziehungen ab 2020 mehrfach auf das Problem einer Nachfolgeregelung für die erhöhte Gewerbesteuerumlage hingewiesen. Am 2. Januar 2017 hat der Hessische Ministerpräsident in einem Schreiben an seine Kollegin- nen und Kollegen der westdeutschen Flächenländer (nur diese sind von der erhöhten Gewerbe- steuerumlage betroffen) offiziell darum geworben, eine Anschlussregelung für die erhöhte Ge- werbesteuerumlage zu finden, da ohne eine solche Anschlussregelung die Gefahr bestehe, dass die Länderebene von den finanziellen Verbesserungen durch die Neuordnung der Bund-Länder- Finanzbeziehungen kaum profitieren würde. Gleichzeitig würden sich aber die Länder ab 2020 mit zusätzlichen Anforderungen des Bundes sowie mit einer hohen Erwartungshaltung im politi- schen Raum nach zusätzlichen Ausgaben konfrontiert sehen. Zudem sei eine Beteiligung der
Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/798 3 westdeutschen Kommunen an den Belastungen ihrer Länder auch weiterhin gerechtfertigt, da die Landeshaushalte aller westdeutschen Länder auch nach 2020 durch die fortbestehende kom- munale Finanzschwäche in den neuen Ländern erheblich belastet bleiben. Aus diesem Grund hat das Land eine Weiterführung der erhöhten Gewerbesteuerumlage sowohl in den Orientierungsdaten für die Finanzplanung der hessischen Gemeinden als auch im Mehr- jährigen Finanzplan des Landes unterstellt. Da sich eine bundesgesetzliche Regelung nicht hat erreichen lassen, hat sich Hessen mit dem Programm „Starke Heimat Hessen“ für einen landes- rechtlichen Weg entschieden, von dem die kommunale Familie insgesamt profitiert. Trotz der fortbestehenden Belastungen des Landes durch die Anrechnung der vergleichsweise hohen Ge- werbesteuereinnahmen der hessischen Kommunen auf die Berechnungsgrundlage des Länderfi- nanzausgleichs sollen die Mittel aus einer Anschlusslösung für den Wegfall der erhöhten Ge- werbesteuerumlage nicht mehr wie bisher dem allgemeinen Landeshaushalt zugutekommen, sondern vollständig der kommunalen Familie. Frage 5. Sind der Landesregierung andere Bundesländer bekannt, die ihren Kommunen die 29 Punkte Ge- werbesteuerumlage, die sie zum 1.1.2020 weniger abführen müssen, durch eine „Heimatumlage“ oder eine andere neue Sonderumlage wieder wegnehmen? Der Landesregierung liegen keine Informationen vor, wonach in einem Bundesland die Mittel aus dem Wegfall der erhöhten Gewerbesteuerumlage in vollem Umfang abgeschöpft werden soll. Eine „Wegnahme“ ist auch in Hessen nicht beabsichtigt, denn die Mittel kommen der kommunalen Ebene ungeschmälert zugute. Nach derzeitigem Kenntnisstand soll in Baden-Württemberg der Wegfall der erhöhten Gewerbe- steuer durch Erhebung eines sog. Strukturbeitrages bei den Kommunen teilweise kompensiert werden. Nach einer Mitteilung über den Bericht der Gemeinsamen Finanzkommission Baden- Württemberg (Drs. 16/5115) ist vorgesehen, dass sich die Kommunen an der ab dem Jahr 2020 veränderten Steuerkraftberücksichtigung der Kommunen bei der Neuordnung der Bund-Länder- Finanzbeziehungen und der hieraus erwachsenden Belastung des Landes mit dem Strukturbei- trag in Höhe von 180 Mio. € beteiligen. Frage 6. a) Welche Auswirkungen hat die um 29 Punkte erhöhte Gewerbesteuerumlage auf die Zahlun- gen des Landes in den Länderfinanzausgleich (LFA) gehabt? b) Wie viel Prozent dieser 29 Punkte musste Hessen konkret über den LFA wieder abführen? Da die erhöhte Gewerbesteuerumlage ausschließlich in den westdeutschen Ländern, nicht aber in Ostdeutschland erhoben wird, wird das Aufkommen der erhöhten Gewerbesteuerumlage nach § 7 FAG nicht der Steuerkraft der Länder zugerechnet, sondern verbleibt rechnerisch bei der Steuerkraft der jeweiligen Gemeinden. Damit hat die erhöhte Gewerbesteuerumlage keine Aus- wirkung im Länderfinanzausgleich. Jedoch werden die Landeshaushalte aller westdeutschen Länder durch die fortbestehende kom- munale Finanzschwäche in den neuen Ländern erheblich belastet, da die Finanzkraft der Kom- munen (somit auch deren Gewerbesteuereinnahmen) anteilig im Länderfinanzausgleich berück- sichtigt wird. Wiesbaden, 19. Juli 2019 Dr. Thomas Schäfer Anlage(n): Die komplette Drucksache inklusive der Anlage(n) kann im Landtagsinformationssystem unter: http://starweb.hessen.de abgerufen werden.
Anlage 1 KA 20/798 1) Einzahlungen aus der Gewerbesteuer (brutto) der hessischen Gemeinden 20182) Regional- 3) Gebietskörperschaft Jahressummel schlüssel Euro 411000 Darmstadt, Wissenschaftsstadt 158 195 814 412000 Frankfurt am Main, Stadt 1 925 401 601 413000 Offenbach am Main, Stadt 95 769 002 414000 Wiesbaden, Landeshauptstadt 319 150 957 431001 Abtsteinach 1 382 588 431002 Bensheim, Stadt 45 129 981 431003 Biblis 1 555 915 431004 Birkenau 2 167 033 431005 Bürstadt, Stadt 4 232 547 431006 Einhausen 1 895 896 431007 Fürth 2 790 745 431008 Gorxheimertal 620 206 431009 Grasellenbach 869 653 431010 Groß-Rohrheim 1 323 601 431011 Heppenheim (Bergstraße), Kreisstadt 17 298 353 431012 Hirschhorn (Neckar), Stadt 1 803 326 431013 Lampertheim, Stadt 14 687 392 431014 Lautertal (Odenwald) 1 715 976 431015 Lindenfels, Stadt 1 095 157 431016 Lorsch, Karolingerstadt 4 988 516 431017 Mörlenbach 2 505 477 431018 Neckarsteinach, Stadt 1 231 546 431019 Rimbach 2 500 820 431020 Viernheim, Stadt 12 931 071 431021 Wald-Michelbach 2 990 958 431022 Zwingenberg, Stadt 1 642 512 432001 Alsbach-Hähnlein 5 194 511 432002 Babenhausen, Stadt 6 962 110 432003 Bickenbach 3 408 593 432004 Dieburg, Stadt 19 515 515 432005 Eppertshausen 2 647 333 432006 Erzhausen 1 418 373 432007 Fischbachtal 220 913 432008 Griesheim, Stadt 11 778 070 432009 Groß-Bieberau, Stadt 2 336 137 432010 Groß-Umstadt, Stadt 10 817 860 432011 Groß-Zimmern 5 290 596 432012 Messel 1 019 616 432013 Modautal 849 226 432014 Mühltal 3 595 756 432015 Münster (Hessen) 3 133 381 432016 Ober-Ramstadt, Stadt 8 111 183 432017 Otzberg 1 028 833 432018 Pfungstadt, Stadt 11 157 835
KA 20/798 432019 Reinheim, Stadt 6 784 622 432020 Roßdorf 8 938 302 432021 Schaafheim 2 498 127 432022 Seeheim-Jugenheim 3 343 777 432023 Weiterstadt, Stadt 18 197 273 433001 Biebesheim am Rhein 4 471 565 433002 Bischofsheim 3 845 280 433003 Büttelborn 5 429 458 433004 Gernsheim, Schöfferstadt 15 936 444 433005 Ginsheim-Gustavsburg, Stadt 6 358 610 433006 Groß-Gerau, Stadt 17 248 894 433007 Kelsterbach, Stadt 17 677 729 433008 Mörfelden-Walldorf, Stadt 19 424 376 433009 Nauheim 3 108 722 433010 Raunheim, Stadt 8 935 973 433011 Riedstadt, Stadt 4 442 034 433012 Rüsselsheim am Main, Stadt 20 866 146 433013 Stockstadt am Rhein 1 554 199 433014 Trebur 4 824 394 434001 Bad Homburg v. d. Höhe, Stadt 88 394 878 434002 Friedrichsdorf, Stadt 35 876 875 434003 Glashütten 957 954 434004 Grävenwiesbach 2 184 823 434005 Königstein im Taunus, Stadt 13 855 457 434006 Kronberg im Taunus, Stadt 31 565 682 434007 Neu-Anspach, Stadt 4 068 366 434008 Oberursel (Taunus), Stadt 36 515 915 434009 Schmitten 1 627 418 434010 Steinbach (Taunus), Stadt 3 391 344 434011 Usingen, Stadt 6 126 626 434012 Wehrheim 5 321 821 434013 Weilrod 1 838 744 435001 Bad Orb, Stadt 5 083 670 435002 Bad Soden-Salmünster, Stadt 6 104 115 435003 Biebergemünd 39 648 645 435004 Birstein 1 610 510 435005 Brachttal 812 430 435006 Bruchköbel, Stadt 4 473 981 435007 Erlensee, Stadt 4 191 201 435008 Flörsbachtal 645 129 435009 Freigericht 3 673 089 435010 Gelnhausen, Barbarossastadt, Kreisstadt 14 339 246 435011 Großkrotzenburg 528 245 435012 Gründau 18 506 326 435013 Hammersbach 946 791 435014 Hanau, Brüder-Grimm-Stadt 80 898 714 435015 Hasselroth 1 944 563 435016 Jossgrund 1 312 777 435017 Langenselbold, Stadt – 9 231 060
KA 20/798 435018 Linsengericht 3 870 771 435019 Maintal, Stadt 19 727 617 435020 Neuberg 937 768 435021 Nidderau, Stadt 4 122 674 435022 Niederdorfelden 4 490 824 435023 Rodenbach 3 064 136 435024 Ronneburg 520 893 435025 Schlüchtern, Stadt 7 316 623 435026 Schöneck 3 050 932 435027 Sinntal 3 836 034 435028 Steinau a. d. Straße, Brüder-Grimm-Stadt 6 950 063 435029 Wächtersbach, Stadt 4 779 752 436001 Bad Soden am Taunus, Stadt 8 348 280 436002 Eppstein, Stadt 3 833 597 436003 Eschborn, Stadt 164 575 307 436004 Flörsheim am Main, Stadt 7 273 733 436005 Hattersheim am Main, Stadt 13 442 096 436006 Hochheim am Main, Stadt 16 728 752 436007 Hofheim am Taunus, Kreisstadt 25 514 157 436008 Kelkheim (Taunus), Stadt 9 043 467 436009 Kriftel 8 609 687 436010 Liederbach am Taunus 2 836 324 436011 Schwalbach am Taunus, Stadt 34 230 706 436012 Sulzbach (Taunus) 17 976 045 437001 Bad König, Stadt 2 186 933 437002 Beerfelden, Stadt — 437003 Brensbach 1 207 461 437004 Breuberg, Stadt 8 286 199 437005 Brombachtal 427 317 437006 Erbach, Kreisstadt 6 503 918 437007 Fränkisch-Crumbach 701 134 437008 Hesseneck — 437009 Höchst i. Odw. 2 792 705 437010 Lützelbach 857 931 437011 Michelstadt, Stadt 5 787 594 437012 Mossautal 454 397 437013 Reichelsheim (Odenwald) 2 832 674 437014 Rothenberg — 437015 Sensbachtal — 437016 Oberzent, Stadt 1 792 347 438001 Dietzenbach, Kreisstadt 14 472 154 438002 Dreieich, Stadt 23 445 966 438003 Egelsbach 5 415 867 438004 Hainburg 2 544 500 438005 Heusenstamm, Stadt 11 442 820 438006 Langen (Hessen), Stadt 17 150 971 438007 Mainhausen 4 115 543 438008 Mühlheim am Main, Stadt 6 453 595 438009 Neu-Isenburg, Stadt 83 658 064
KA 20/798 438010 Obertshausen, Stadt 13 678 843 438011 Rodgau, Stadt 19 786 601 438012 Rödermark, Stadt 12 384 361 438013 Seligenstadt, Stadt 7 143 595 439001 Aarbergen 926 376 439002 Bad Schwalbach, Kreisstadt 1 895 943 439003 Eltville am Rhein, Stadt 9 530 635 439004 Geisenheim, Hochschulstadt 5 802 767 439005 Heidenrod 1 527 789 439006 Hohenstein 959 090 439007 Hünstetten 2 133 337 439008 Idstein, Hochschulstadt 14 094 211 439009 Kiedrich 1 151 118 439010 Lorch, Stadt 697 740 439011 Niedernhausen 3 930 412 439012 Oestrich-Winkel, Stadt 2 433 232 439013 Rüdesheim am Rhein, Stadt 3 470 402 439014 Schlangenbad 1 696 518 439015 Taunusstein, Stadt 12 970 944 439016 Waldems 2 703 123 439017 Walluf 5 880 006 440001 Altenstadt 4 653 887 440002 Bad Nauheim, Stadt 10 512 037 440003 Bad Vilbel, Stadt 24 217 368 440004 Büdingen, Stadt 9 868 229 440005 Butzbach, Friedrich-Ludwig-Weidig-Stadt 8 317 311 440006 Echzell 1 445 577 440007 Florstadt, Stadt 2 091 847 440008 Friedberg (Hessen), Kreisstadt 12 710 894 440009 Gedern, Stadt 3 480 019 440010 Glauburg 511 962 440011 Hirzenhain 783 218 440012 Karben, Stadt 8 489 032 440013 Kefenrod 2 048 907 440014 Limeshain 1 316 814 440015 Münzenberg, Stadt 929 722 440016 Nidda, Stadt 9 847 970 440017 Niddatal, Stadt 1 443 592 440018 Ober-Mörlen 2 790 947 440019 Ortenberg, Stadt 1 415 325 440020 Ranstadt 1 811 514 440021 Reichelsheim (Wetterau), Stadt 1 669 140 440022 Rockenberg 824 627 440023 Rosbach v.d. Höhe, Stadt 5 626 799 440024 Wölfersheim 3 244 652 440025 Wöllstadt 808 919 531001 Allendorf (Lumda), Stadt 739 101 531002 Biebertal 2 569 772 531003 Buseck 4 452 018
KA 20/798 531004 Fernwald 4 157 913 531005 Gießen, Universitätsstadt 49 380 118 531006 Grünberg, Stadt 4 751 125 531007 Heuchelheim 8 205 905 531008 Hungen, Stadt 3 977 379 531009 Langgöns 3 738 886 531010 Laubach, Stadt 2 318 171 531011 Lich, Stadt 5 574 589 531012 Linden, Stadt 10 686 299 531013 Lollar, Stadt 2 189 459 531014 Pohlheim, Stadt 6 812 352 531015 Rabenau 623 078 531016 Reiskirchen 5 429 376 531017 Staufenberg, Stadt 1 863 302 531018 Wettenberg 4 395 166 532001 Aßlar, Stadt 12 656 274 532002 Bischoffen 952 719 532003 Braunfels, Stadt 1 916 510 532004 Breitscheid 1 094 131 532005 Dietzhölztal 11 235 523 532006 Dillenburg, Oranienstadt 11 072 136 532007 Driedorf 1 690 136 532008 Ehringshausen 3 088 686 532009 Eschenburg 4 973 836 532010 Greifenstein 1 345 800 532011 Haiger, Stadt 15 030 215 532012 Herborn, Stadt 17 749 118 532013 Hohenahr 1 195 643 532014 Hüttenberg 2 953 175 532015 Lahnau 4 578 167 532016 Leun, Stadt 1 213 520 532017 Mittenaar 1 303 080 532018 Schöffengrund 1 006 831 532019 Siegbach 283 428 532020 Sinn 1 357 373 532021 Solms, Stadt 4 582 529 532022 Waldsolms 761 954 532023 Wetzlar, Stadt 41 086 597 533001 Beselich 1 237 745 533002 Brechen 1 724 331 533003 Bad Camberg, Stadt 6 811 874 533004 Dornburg 2 192 923 533005 Elbtal 613 445 533006 Elz 2 918 983 533007 Hadamar, Stadt 2 851 782 533008 Hünfelden 1 152 527 533009 Limburg a.d.Lahn, Kreisstadt 33 151 646 533010 Löhnberg 675 855 533011 Mengerskirchen, Marktflecken 1 904 983
KA 20/798 533012 Merenberg, Marktflecken 1 072 026 533013 Runkel, Stadt 3 077 541 533014 Selters (Taunus) 702 772 533015 Villmar, Marktflecken 1 562 668 533016 Waldbrunn (Westerwald) 812 862 533017 Weilburg, Stadt 7 582 769 533018 Weilmünster, Marktflecken 2 611 847 533019 Weinbach 789 804 534001 Amöneburg, Stadt 423 557 534002 Angelburg 1 501 609 534003 Bad Endbach 1 340 152 534004 Biedenkopf, Stadt 5 773 778 534005 Breidenbach 4 151 094 534006 Cölbe 2 490 433 534007 Dautphetal 4 112 037 534008 Ebsdorfergrund 2 252 687 534009 Fronhausen 3 600 811 534010 Gladenbach, Stadt 3 508 382 534011 Kirchhain, Stadt 3 292 166 534012 Lahntal 1 227 987 534013 Lohra 1 615 896 534014 Marburg, Universitätsstadt 137 900 522 534015 Münchhausen 378 238 534016 Neustadt (Hessen), Stadt 1 132 642 534017 Rauschenberg, Stadt 826 865 534018 Stadtallendorf, Stadt 29 213 378 534019 Steffenberg 1 947 162 534020 Weimar (Lahn) 1 514 930 534021 Wetter (Hessen), Stadt 1 388 441 534022 Wohratal 276 449 535001 Alsfeld, Stadt 8 749 864 535002 Antrifttal 214 463 535003 Feldatal 394 801 535004 Freiensteinau 624 139 535005 Gemünden (Felda) 435 914 535006 Grebenau, Stadt 729 621 535007 Grebenhain 924 523 535008 Herbstein, Stadt 6 088 189 535009 Homberg (Ohm), Stadt 3 123 996 535010 Kirtorf, Stadt 324 893 535011 Lauterbach (Hessen), Kreisstadt 5 279 481 535012 Lautertal (Vogelsberg) 688 589 535013 Mücke 2 515 905 535014 Romrod, Stadt 703 290 535015 Schlitz, Stadt 3 684 278 535016 Schotten, Stadt 2 167 188 535017 Schwalmtal 551 763 535018 Ulrichstein, Stadt 909 470 535019 Wartenberg 1 568 695
KA 20/798 611000 Kassel, documenta-Stadt 172 614 226 631001 Bad Salzschlirf 772 951 631002 Burghaun, Marktgemeinde 1 772 561 631003 Dipperz 1 239 025 631004 Ebersburg 1 416 240 631005 Ehrenberg (Rhön) 469 280 631006 Eichenzell 8 194 118 631007 Eiterfeld, Marktgemeinde 4 331 752 631008 Flieden 1 579 420 631009 Fulda, Stadt 47 970 679 631010 Gersfeld (Rhön), Stadt 1 533 392 631011 Großenlüder 2 345 481 631012 Hilders, Marktgemeinde 1 182 264 631013 Hofbieber 1 526 635 631014 Hosenfeld 853 734 631015 Hünfeld, Konrad-Zuse-Stadt 4 870 640 631016 Kalbach 1 336 102 631017 Künzell 2 669 800 631018 Neuhof 4 381 924 631019 Nüsttal 484 444 631020 Petersberg 6 954 810 631021 Poppenhausen (Wasserkuppe) 964 062 631022 Rasdorf, Point-Alpha-Gemeinde 1 413 157 631023 Tann (Rhön), Stadt 746 926 632001 Alheim 746 575 632002 Bad Hersfeld, Kreisstadt 16 011 185 632003 Bebra, Stadt 4 732 172 632004 Breitenbach am Herzberg 261 301 632005 Cornberg 155 933 632006 Friedewald 1 105 469 632007 Hauneck 840 441 632008 Haunetal 860 902 632009 Heringen (Werra), Stadt 5 910 116 632010 Hohenroda 656 989 632011 Kirchheim 1 170 696 632012 Ludwigsau 780 795 632013 Nentershausen 483 606 632014 Neuenstein 2 005 127 632015 Niederaula, Marktgemeinde 1 741 750 632016 Philippsthal (Werra), Marktgemeinde 4 769 158 632017 Ronshausen 485 855 632018 Rotenburg a.d. Fulda, Stadt 2 971 912 632019 Schenklengsfeld 660 594 632020 Wildeck 1 040 940 633001 Ahnatal 1 102 403 633002 Bad Karlshafen, Stadt 1 170 416 633003 Baunatal, Stadt 9 893 965 633004 Breuna 670 568 633005 Calden 3 375 277