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Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Unterlagen zu Koalitionsverhandlungen zwischen SPD, Grüne und FDP“
51 Förderung von sechs 560.000 € (in 2021) 2020-2021 Modellkommunen (im Kontext Deradikalisierung) Projekt MoDeRad 52 Ko-Förderung des vom BMFSFJ 95.000 € 2021 geförderten Projekts ,,Kompetenzzentren und Online- Ansätze in der selektiven und indizierten Prävention" 53 Forschungsprojekt zur 490.000€ 2021 Onlineradikalisierung Die Projekte der Nr. 25-53 werden mit Mitteln aus dem NPP gefördert und laufen daher 2021 aus. Für eine nachhaltige Sicherung der Projektergebnisse ist eine Folgefinanzierung nötig. 54 BN-Aussteigerprogramm REX VS-Geheim dauerhaft .56 BN-Aussteigerprogramm LEX VS-Geheim dauerhaft Im Rahmen des Kabinettausschuss-Maßnahme Nr. 16: Institutionalisierung V bzw. Stärkung des fachlichen Austauschs und der Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft und Sicherheitsbehörden. 58 Schaffung eines Noch nicht beziffert Dauerhaft ab 2022 vertrauensbildenden Austauschformats zwischen Sicherheitsbehörden und in der Rechtsextremismusprävention tätigen zivilgesellschaftlichen Akteuren auf Bundes- und Landesebene; insbesondere Ausrichtung einer jährlichen Fachtagung im BMI zu aktuellen Fragen der Zusammenarbeit. 59 Weiterentwicklung von VS-Geheim Evaluation bis behördlichen Ende 2022 V Ausstiegsangeboten des Bundes und deren Zusammenarbeit mit Weiterentwicklung den behördlichen spätestens ab Ausstiegsangeboten der 2023 Bundesländer. (Evaluation und Weiterentwicklung des BN- Aussteigerprogramms REX) 60 Einrichtung einer Struktur zur Noch nicht beziffert z.Z. Erarbeitung bundesweiten Umfeldberatung eines Konzepts rechtsextrem isti sc h durch radikalisierter Personen analog Arbeitsgruppe zur Beratungsstelle ,,Umfeldberatung"; „Radikalisierung" des BAMF im Beginn der Geschäftsbereich BMI Umsetzung -6-
voraussichtliche ab 2022 61 Forschungsvorhaben zur Ausschreibungsverfahren 2022-2025 Stärkung der Zusammenarbeit läuft; zwischen Polizei und Gesamtsumme ist Zivilgesellschaft bei der bieterabhängig Prävention und Strafverfolgung 62 Städtebauliche Prävention 41.271,46 € 2019-2021 „Entwicklung von Zulassungsrichtlinien für mobile Fahrzeugsperren zum Schutz öffentlicher Räume vor Überfahrtaten" 63 Städtebauliche Prävention 142.909,44 € 2021-2022 „Entwicklung von Anforderungen für Maßnahmen zum Schutz öffentlicher Räume vor Überfahrtaten unter Berücksichtigung ihrer Stadt- bildverträglichkeit" 64 Handreichung für ehrenamtliche 9.150 € 2020 kommunale Mandatsträger 65 Verwaltungsabkommen ProPK 475.000€ 2020-2021 (Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes): „Zivile Helden für mehr Zivilcourage (Verschwörungstheorien & Antisemitismus)" 66 Verwaltungsabkommen ProPK 970.000€ 2020-2022 (Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes): „sounds wrong - Kampagne gegen die Verbreitung von Kinderpornographie" -7-
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Referat: AS 2 Eberhard Datum: 01.11.2021 Projekte (li,tJntJ!; die~ber das Natiol';la~ Präventio11sprpgr\WfPQ89efl:, islam,~ E,tt~smus (NPP}.g~rt werqen - • ,.Cheops - Center for Education on Online Prevention in Social Networks" des AVP -Akzeptanz, Vertrauen, Perspektive e.V. Zeitraum: 01.06.2021 - 31.12.2021 Fördersumme: 380.146,55 € Projektziele: In dem Projekt CEOPS geht es um digitale Präventionsarbeit gegen islamistischen Extremismus in sozialen Netzwerken. Das Projekt richtet sich dabei an junge Menschen, die sich gegen Extremismus positionieren und für ein tolerantes Zusammenleben werben möchten. Das Projekt will diese Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei der Umsetzung von Online-Angeboten zur Prävention islamistischer Radikalisierung unterstützen. Ausgangslage ist, dass islamistische Akteure und Gruppen zunehmend in Online-Netzwerken sowie über Messenger-Dienste agieren und dort versuchen, junge Menschen zu ideologisieren und als Unterstützer zu gewinnen. Dem will das Projekt digitale Präventionsmaßnahmen von jungen Menschen für junge Menschen entgegensetzen. • ,Fem4Dem II" der Johann Wolfgang von Goethe Universität Frankfurt am Main Zeitraum: 01.01.2020 - 31.12.2021 Fördersumme: 4.461.88,82 Projektziele: lntB förderte, im Zeitraum Mai bis Dezember 2019, bereits das Projekt „Fem4Dem I" im Rahmen des NPP mit ca. 1,3 Mio €. Ziel dieses Projekts „Fem4Dem I" war es, Radikalisierungsdynamiken im Umfeld von Moscheegemeinden identifizierbar zu machen, damit hier gezielter entgegengesteuert werden kann. Es sollten muslimische Frauen und Familien niedrigschwellig erreicht werden, insbesondere außerverbandliche Selbstorganisationen von jungen Muslimlnnen, über deren Anzahl, Verbreitung, Anliegen, Themen, Tätigkeiten und Bedarfe wenige
-2 - Erkenntnisse vorliegen. Das Projekt „Fem4Dem II" knüpft an „Fem4Dem I" an. Es wurden die gewonnen Erfahrungen aufgegriffen, um einen vertieften Erkenntnisgewinn zu generieren und Präventionsmaßnahmen gegen religiöse Radikalisierung zu konsolidieren und professionalisieren. Hier erfolgt eine Differenzierung nach sozialen Aggregatzuständen, u.a. mit Fokus auf West- und Ostdeutschland, sozialräumlichen Kriterien und sozialgruppenbezogenen Kriterien. Durch den stärkeren Fokus auf qualitative Erhebungen zu Projekten der Mädchen- und Frauenarbeit, nunmehr verstärkt auch in Bezug zu Männer- und Jungenarbeit sowie Familienarbeit, soll der Forschungsstand erweitert werden. Der Praxisteil bei Fem4Dem II ist flexibel angelegt, um belastbare Strategien zur Prävention von religiös motiviertem Extremismus zu entwickeln. V • ,,Shalom Aleikum. Jüdisch-muslimischer Dialog" des Zentralrats der Juden Zeitraum: 01.01.2020 - 31.12.2021 Fördersumme: 3.397.683,01 € ' Projektziele: Ziel des Projekts ist es, Begegnungen auf Augenhöhe zwischen jüdischen und muslimischen Communities zu schaffen. Dialogveranstaltungen bzw. Dialogplattformen, online wie offline, bilden das Herzstück und zugleich die methodische Grundlage des Projektes. Die Bereitschaft der Akteure auf beiden Seiten, sich einem offenen Dialog zu stellen, soll helfen, Vorbehalte abzubauen und damit frühzeitig einer V Radikalisierung vorzubeugen. Ganz nach dem Motto: Miteinander statt übereinander reden. Durch das Projekt wird die Aufklärung über unterschiedliche Glaubensrichtungen und der Förderung des jüdisch- muslimischen Dialoges, gestärkt und der Instrumentalisierung über einen anderen Glauben entgegengewirkt. Eine wichtige Antwort auf Juden- und Muslimfeindlichkeit, Rassismus und Hass ist die Pflege und die Stärkung des gegenseitigen Dialoges, denn gegenseitige Vorurteile können zu Unsicherheit, Hass und zu Gewalt führen, auch zwischen Muslimen und Juden. Radikalisierung im Bereich des islamistischen Extremismus beginnt häufig mit der Suche nach religiösen Identitätsangeboten und/oder Vorurteilen über andere Glaubensrichtungen. Dialogveranstaltungen
f'! -3- unterstützen die Kommunikation, den Austausch und das Verständnis untereinander und fördern den Abbau von gegenseitigen Vorurteilen. • ,,Frauen stärken Frauen gegen Radikalisierung" des Sozialdienst muslimischer Frauen Zeitraum: 01.08.21 - 31.07.22 744 Fördersumme: 744.011,85 € Projektziele: Zielsetzung des Projektes ist es, mit Hilfe niederschwelliger Maßnahmen, die zur gesellschaftlichen Partizipation beitragen, Dynamiken der Radikalisierung entgegenzuwirken und identifizierten Radikalisierungsprozessen, die sich absehbar in den Bereich der Unsichtbarkeit bewegen, entgegenzusteuern. Insbesondere aktive, erfolgreiche muslimische Frauen werden hier als Vorbilder für junge muslimische Frauen und Mädchen generiert. Sie sind prädestiniert dafür, jungen muslimischen Frauen einen emanzipatorischen Weg in die Inklusion und Teilhabe an der Gesellschaft zu eröffnen. Es ist empfehlenswert, diese Vorbilder aus „den eigenen Reihen" als Alternative zu den Vorbildern radikaler Gruppen anzubieten. Dies kann die Akzeptanz für diese Vorbilder sichern
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Berichtsbitten im Bereich Innenpolitik • Aufstellung aller von der Bundesregierung geförderten Programme und Projekte im Bereich Deradikalisierung und Prävention inklusive Bewilligungssumme und des Zeitrahmens für die Förderung • Eine Aufstellung der besetzten bzw. nicht besetzten Stellen bei Bundespolizei, Zoll, Bundeskriminalamt • Ggf. Personalbedarfsanalysen von Bundespolizei, Zoll und BKA • Welche Haushaltsmittel waren in den Jahren 2019, 2020 und 2021 für die Ergänzung der Ausstattung des Katastrophenschutzes der Länder durch den Bund veranschlagt? o Wie hoch sind die bereitgestellten Mittel? o Welche Gegenstände werden beschafft und welche Anzahl (ganz konkret: Wie viele Fahrzeuge wurden beschafft)? o Inwiefern können die Mittel verausgabt werden? o Inwiefern sind Anpassungen des Beschaffungskonzepts aufgrund neuer Bedrohungslagen notwendig?
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Venzke, Uwe Von: Eisenreich, Julius Gesendet: Dienstag, 26. Oktober 2021 13:03 An: Saebisch, Steffen; 'Bundesvorsitzende' Ce: Wolfgang.Schmidt@bmf.bund.de Betreff: BHH 2023 Anlagen: Zeitplan-kurz-BHH 2023.pdf Lieber Herr Saebisch, lieber Herr Heinrich, anbei die Zulieferung für einen „ Verfahrensvorschlag und einen Zeitplan für die Aufstellung des Bundeshaushalts 2023." Zum Punkt „Schriftlicher Bericht des Bundesfinanzministeriums über die Haushaltslage." hat BMF abschließend Fehlanzeige gemeldet und angegeben, dass man sich auf mündlichen Bericht in der Koa-AG geeinigt hätte? Viele Grüße ulius Eisenreich Julius Eisenreich Sprecher und stellvertretender Büroleiter des Chefs des Bundeskanzleramtes Tel. 030184002080 julius.eisenreich@bk.bund.de