Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 11 – Drucksache 19/6325 Übersicht 8: Landwirtschaftliche Betriebe mit Milchkühen nach Größenklassen der LF Betriebsgruppe/LF von … bis unter … ha 1999 2003 2007 2010 2016 Saarland Betriebe mit Milchkühen unter 10 29 15 9 3 2 10 – 50 121 61 28 26 14 50 – 100 152 104 78 67 49 100 – 200 136 128 122 122 100 200 – 500 18 29 30 34 41 500 und mehr - - - - - Insgesamt 456 337 267 252 206 Quelle: Statistisches Bundesamt Übersicht 9: Landwirtschaftliche Betriebe mit Geflügel nach Größenklassen der LF Betriebsgruppe/LF von … 1) bis unter … ha 1999 2003 2007 2010 2016 Saarland Betriebe mit Geflügel unter 10 192 167 131 54 50 10 – 50 169 152 122 116 81 50 – 100 45 47 49 44 37 100 – 200 33 40 36 31 31 200 – 500 6 4 7 6 8 500 und mehr - - - - - Insgesamt 445 410 345 251 207 1) Anzahl der Betriebe mit Haltungsplätzen für Geflügel. Quelle: Statistisches Bundesamt
Drucksache 19/6325 – 12 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Übersicht 10: Landwirtschaftliche Betriebe mit Schafen nach Größenklassen der LF Betriebsgruppe/LF von … bis unter … ha 1999 2003 2007 2010 2016 Saarland Betriebe mit Schafen unter 10 163 146 126 59 55 10 – 50 66 59 60 56 51 50 – 100 16 13 17 17 18 100 – 200 9 14 17 13 9 200 – 500 3 - 2 3 4 500 und mehr - - - - - Insgesamt 257 232 222 148 137 Quelle: Statistisches Bundesamt Übersicht 11: Landwirtschaftliche Betriebe mit Ziegen nach Größenklassen der LF Betriebsgruppe/LF von … bis unter … ha 1999 2003 2007 2010 2016 Saarland Betriebe mit Ziegen unter 10 x x x 14 14 10 – 50 x x x 32 25 50 – 100 x x x 7 10 100 – 200 x x x 7 8 200 – 500 x x x 3 3 500 und mehr x x x - - Insgesamt x x x 63 60 x = Zahlenwert liegt nicht vor (Erhebung erst seit 2010). Quelle: Statistisches Bundesamt
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 13 – Drucksache 19/6325 12. Wie hat sich die durchschnittliche Fläche landwirtschaftlicher Betriebe im Saarland in den letzten 20 Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung entwi ckelt (bitte für jedes Jahr und in Hektar angeben und nach Landkreisen auf schlüsseln, falls der Bundesregierung Zahlen dafür vorliegen)? 13. Wie hat sich die durchschnittliche Fläche landwirtschaftlicher Betriebe mit Schweine-, Rinder-, Milchvieh-, Geflügel-, Schaf- und Ziegenhaltung im Saarland in den letzten 20 Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung entwi ckelt (bitte für jedes Jahr und in Hektar angeben sowie nach Nutztierart und Landkreisen aufschlüsseln, falls der Bundesregierung Zahlen dafür vorlie gen)? Die Fragen 12 und 13 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam be antwortet. Übersicht 12 zeigt die je Betrieb durchschnittlich bewirtschaftete Fläche insge samt und nach Art der Tierhaltung im Saarland. Daten zu den saarländischen Landkreisen liegen der Bundesregierung nicht vor. Übersicht 12: Durchschnittliche Fläche landwirtschaftlicher Betriebe (ha LF/Be trieb) insgesamt und nach Art der Tierhaltung Betriebsgruppe 1999 2003 2007 2010 2016 Saarland Betriebe insgesamt 37,2 42,8 47,6 59,0 64,1 Betriebe mit Schweinen 48,3 60,1 74,2 77,1 79,2 Rindern 56,1 65,8 76,0 86,2 91,8 Milchkühen 83,8 103,8 120,7 130,5 142,5 Geflügel 31,6 34,6 40,1 49,0 53,8 Schafen 21,2 20,6 27,1 39,0 38,7 Ziegen x x x 47,0 54,0 x = Zahlenwert liegt nicht vor (Erhebung erst seit 2010). Quelle: Statistisches Bundesamt 14. Wie hat sich der durchschnittliche Tierbestand an Schweine-, Rinder-, Milchvieh-, Geflügel-, Schaf- und Ziegenhaltung im Saarland in den letzten 20 Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung entwickelt (bitte für jedes Jahr angeben, nach Nutztierart und Landkreisen aufschlüsseln, falls der Bundes regierung Zahlen dafür vorliegen)? Übersicht 13 zeigt die Anzahl der in den landwirtschaftlichen Betrieben insge samt gehaltenen Tiere nach Tierarten im Saarland. Daten zur Haltung von Schweinen, Rindern, Milchkühen und Legehennen in den saarländischen Land kreisen enthält die Regionaldatenbank, Tabellen 41120-12-01-4 und 41141-03- 01-4.
Drucksache 19/6325 – 14 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Übersicht 13: Anzahl der in landwirtschaftlichen Betrieben gehaltenen Tiere Tierart 1999 2003 2007 2010 2016 Saarland Schweine 25.838 20.700 15.501 11.953 5.385 Rinder 62.539 58.460 53.158 50.731 47.690 Milchkühe 16.599 14.801 13.421 14.255 14.590 Geflügel 186.744 196.077 168.006 161.585 166.686 Schafe 15.444 14.872 14.380 10.021 8.307 Ziegen . . . 1.163 644 x = Zahlenwert liegt nicht vor (Erhebung erst seit 2010). Quelle: Statistisches Bundesamt 15. Wie hat sich der durchschnittliche Tierbestand pro Hof an Schweinen, Rin dern, Milchvieh, Geflügel, Schafen und Ziegen im Saarland in den letzten 20 Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung entwickelt (bitte für jedes Jahr angeben, nach Nutztierart und Landkreisen aufschlüsseln, falls der Bundes regierung Zahlen dafür vorliegen)? Übersicht 14 zeigt die im Durchschnitt je landwirtschaftlichem Betrieb gehalte nen Tiere nach Tierarten im Saarland. Hinsichtlich Daten für die saarländischen Landkreise wird auf die Antwort zu Frage 14 verwiesen. Übersicht 14: Durchschnittlicher Tierbestand je Betrieb mit Haltung der jeweili gen Tierart Tierart 1999 2003 2007 2010 2016 Saarland Schweine 79 79 84 85 58 Rinder 58 63 67 74 83 Milchkühe 36 44 50 57 71 Geflügel 420 478 487 644 805 Schafe 60 64 65 68 61 Ziegen x x x 18 11 x = Zahlenwert liegt nicht vor (Erhebung erst seit 2010). Quelle: Statistisches Bundesamt 16. Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung das durchschnittliche Ein kommen (exklusive der Agrarzahlungen) pro Arbeitskräfteeinheit von land wirtschaftlichen Betrieben im Saarland (bitte nach Betriebsgrößen bis 10 ha, 10-49 ha, 50-99 ha, 100-199 ha und über 200 ha sowie Produktionsrichtung und Rechtsform der Betriebe aufschlüsseln)? Aus dem Testbetriebsnetz Landwirtschaft des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) können auf Basis von Daten von insgesamt 98 saar ländischen Einzelunternehmen die folgenden Angaben zum Einkommen (Summe aus Gewinn und Personalaufwand) je Arbeitskraft im Wirtschaftsjahr 2016/2017
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 15 – Drucksache 19/6325 abgeleitet werden. Für Betriebe in der Rechtsform einer juristischen Person ste hen keine, für Betriebe in der Rechtsform einer Personengesellschaft stehen zu wenige Datensätze zur Verfügung. Übersicht 15: Einkommen ohne Agrarzahlungen/EU-Direktzahlungen je Arbeitskraft von landwirtschaftlichen Einzelunternehmen im Saarland (Euro), 2016/2017 a) nach Größenklassen der LF bis 10 ha 10 – 49 ha 50 – 99 ha 100 – 199 ha 200 ha und mehr Einkommen je AK exklu 1) 1) . . -8.738 -3.720 -10.476 sive Agrarzahlungen insg. Einkommen je AK exkl. 1) 1) . . -1.425 18 -1.188 EU-Direktzahlungen b) nach Betriebsformen (Produktionsrichtung) sonstiger Gemischt- Ackerbau Milch Insgesamt Futterbau betriebe Einkommen je AK exkl. -8.363 -5.325 -3.285 -6.223 -5.501 Agrarzahlungen insg. Einkommen je AK exkl. -4.726 1.948 4.069 -3.924 120 EU-Direktzahlungen 1) Stichprobe enthält in dieser Gruppe keine oder nur wenige Betriebe. 17. Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung die durchschnittliche Net towertschöpfung pro Hektar von landwirtschaftlichen Betrieben im Saarland (bitte nach Betriebsgrößen bis 10 ha, 10-49 ha, 50-99 ha, 100-199 ha und über 200 ha sowie Produktionsrichtung und Rechtsform der Betriebe auf schlüsseln)? Aus dem BMEL-Testbetriebsnetz Landwirtschaft wurden auf Basis von Daten von insgesamt 98 saarländischen Einzelunternehmen die folgenden Angaben zum Betriebseinkommen (entspricht der Nettowertschöpfung) im Wirtschaftsjahr 2016/2017 berechnet. Für Betriebe in der Rechtsform einer juristischen Person stehen keine, für Betriebe in der Rechtsform einer Personengesellschaft stehen zu wenige Datensätze zur Verfügung.
Drucksache 19/6325 – 16 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Übersicht 16: Betriebseinkommen (Nettowertschöpfung) je Hektar LF von land wirtschaftlichen Einzelunternehmen im Saarland (Euro), 2016/2017 a) nach Größenklassen der LF 200 ha bis 10 ha 10 – 49 ha 50 – 99 ha 100 – 199 ha und mehr 1) 1) . . 323 332 340 b) nach Betriebsformen (Produktionsrichtung) sonstiger Gemischt- Ackerbau Milch Insgesamt Futterbau betriebe 277 389 378 295 343 1) Stichprobe enthält in dieser Gruppe keine oder nur wenige Betriebe. 18. Welche Agrarzahlungen (jeweilige Gesamtsumme) haben nach Kenntnis der Bundesregierung die Betriebe mit einer Betriebsgröße bis 10 ha, 10-49 ha, 50-99 ha, 100-199 ha und über 200 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche in den letzten 20 Jahren im Saarland bekommen, und wie viele Betriebe umfasst die jeweilige Klasse (bitte für jedes Jahr angeben und nach Landkreisen auf schlüsseln, falls der Bundesregierung Zahlen dafür vorliegen)? Daten zur Verteilung der Agrarzahlungen liegen der Bundesregierung für den Be reich der Direktzahlungen für das Saarland für die Haushaltsjahre 2002 bis 2017 nur nach Größenklassen der Direktzahlungen vor (siehe Anlage). Das BMEL er hält die Daten in aggregierter Form von den Zahlstellen der Länder gemäß den Vorgaben der Europäischen Kommission für die anzugebenden Größenklassen. Daten auf der Ebene von Landkreisen, Daten zu weiteren Agrarzahlungen an landwirtschaftliche Betriebe sowie einzelbetriebliche Daten für eine Analyse der erbetenen Verteilung oder Daten für frühere Zeiträume liegen der Bundesregie rung nicht vor. a) Welche Zahlungen haben landwirtschaftliche Betriebe im Saarland aus der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ in den letzten 20 Jahren erhalten (bitte für jedes Jahr an geben und nach Betriebsgröße aufschlüsseln)? Daten über GAK-Zahlungen an landwirtschaftliche Betriebe nach Größenklassen liegen BMEL nicht vor. Die Länder berichten dem Bund über ihre GAK-Ausga ben für einzelne Förderbereiche. Den landwirtschaftlichen Betrieben zuordenbar sind die Förderbereiche 2 „Förderung landwirtschaftlicher Betriebe“, 4 „Markt- und standortangepasste Landbewirtschaftung“, 6 „Gesundheit und Robustheit landwirtschaftlicher Nutztiere“ und 9 „Benachteiligte Gebiete“. Die Ist-Ausgaben des Saarlands (Bundes- und Landesmittel) für diese Förderbereiche in den letzten zehn Jahren sind der Übersicht 17 zu entnehmen. Darüber hinaus profitieren landwirtschaftliche Betriebe direkt oder indirekt auch von Fördermaßnahmen anderer Förderbereiche, wie beispielsweise des Förderbe reichs 1 „Ländliche Entwicklung“. Eine Zuordnung der Ausgaben dieser Förder bereiche zu landwirtschaftlichen Betrieben ist allerdings nicht möglich.
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 17 – Drucksache 19/6325 Übersicht 17: Ist-Ausgaben des Saarlands (Bundes- und Landesmittel) für die GAK-Förderbereiche 2, 4, 6 und 9 2017 3,526 Mio. € 2016 2,157 Mio. € 2015 1,031 Mio. € 2014 1,696 Mio. € 2013 2,224 Mio. € 2012 4,027 Mio. € 2011 3,643 Mio. € 2010 4,051 Mio. € 2009 2,818 Mio. € 2008 3,213 Mio. € b) Welche nichtlandwirtschaftliche Betriebe, die über Agrarland im Saar land verfügen, erhalten unter welchen Voraussetzungen Direktzahlun gen? Gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013 ist der „Betriebsinhaber“ definiert als eine natürliche oder juristische Person oder eine Vereinigung natürlicher oder juristischer Personen, unabhängig davon, wel chen rechtlichen Staus diese Vereinigung und ihre Mitglieder aufgrund nationa len Rechts haben, deren Betrieb sich im räumlichen Geltungsbereich der EU-Ver träge befindet und die eine landwirtschaftliche Tätigkeit ausübt. Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe b derselben Verordnung definiert als „Betrieb“ die Gesamtheit der für landwirtschaftliche Tätigkeiten genutzten und vom Betriebsinhaber verwalte ten Einheiten, die sich im Gebiet desselben Mitgliedstaats befinden. Unabhängig davon, wie sein Betrieb gegebenenfalls in anderen Rechtsbereichen klassifiziert wird, erhält jeder Betriebsinhaber gemäß obiger Definition, der im Saarland als Eigentümer oder Pächter über landwirtschaftliche Flächen verfügt, auf Antrag Direktzahlungen. Voraussetzung ist allerdings, dass er die vom Mit gliedstaat festgelegte Mindestgröße erreicht, die in Deutschland bei einen Hektar landwirtschaftlicher Fläche liegt, und dass er über Zahlungsansprüche verfügt.
Drucksache 19/6325 – 18 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode c) Wie hoch ist der prozentuale Anteil der Zahlungen am Gewinn der land wirtschaftlichen Betriebe (bitte nach Betriebsgröße, Produktionsrichtung und Rechtsform der Betriebe aufschlüsseln)? Daten zu Frage 18c zeigt Übersicht 18. Zur Datenbasis wird auf die Antwort zu Frage 16 verwiesen. Übersicht 18: Anteil der Agrarzahlungen am Gewinn der landwirtschaftlichen Einzelunternehmen im Saarland (%), 2016/17 a) nach Größenklassen der LF 200 ha bis 10 ha 10 – 49 ha 50 – 99 ha 100 – 199 ha und mehr 1) 1) Agrarzahlungen insg. . . 220 148 197 1) 1) dar. EU-Direktzahlungen . . 147 123 142 b) nach Betriebsformen (Produktionsrichtung) sonstiger Gemischt- Ackerbau Milch Insgesamt Futterbau betriebe Agrarzahlungen insg. 167 176 166 160 169 dar. EU-Direktzahlungen 145 123 114 143 129 1) Stichprobe enthält in dieser Gruppe keine oder nur wenige Betriebe. 19. Wie viele landwirtschaftliche Betriebe im Saarland haben in den letzten 20 Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung anteilig beziehungsweise aus schließlich auf Direktvermarktung umgestellt (bitte nach Jahren und Land kreisen aufschlüsseln, falls der Bundesregierung Zahlen dafür vorliegen)? Informationen, die Aufschluss über die Umstellung landwirtschaftlicher Unter nehmen auf Direktvermarktung (anteilig, ausschließlich) geben, liegen der Bun desregierung nicht vor. Eine entsprechende Berichtspflicht besteht nicht. 20. Wie viele landwirtschaftliche Betriebe, die als Einzelunternehmen geführt werden, hatten 2017 nach Kenntnis der Bundesregierung die Hofnachfolge noch nicht geklärt (bitte aufgeschlüsselt nach dem Alter des Betriebsinhabers 45-54 Jahre, 55-64 Jahre, 65 Jahre und älter und unterteilt in als Nebener werb oder Haupterwerb geführte Betriebe angeben)? Angaben zur Situation der Hofnachfolge werden in der amtlichen Agrarstatistik bisher im Rahmen der Landwirtschaftszählung erhoben. Die Ergebnisse aus der letzten, im Jahr 2010 durchgeführten Erhebung wurden im Agrarpolitischen Be richt der Bundesregierung 2015 dargestellt (Tz. 244, Tabelle 7).
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 19 – Drucksache 19/6325 21. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Zahl der zertifiziert ökologisch wirtschaftenden Landwirtschaftsbetriebe in den letzten 20 Jahren im Saarland entwickelt (bitte nach Jahren, Landkreisen und Zertifizierung aufschlüsseln, falls der Bundesregierung die Zahlen vorliegen)? a) Wie hat sich die durchschnittlich bewirtschaftete landwirtschaftliche Flä che pro ökologisch wirtschaftenden Betrieb im Saarland in den letzten 20 Jahren entwickelt (bitte nach Flächennutzung – Grünland bzw. Acker – und Jahren aufschlüsseln)? b) Welche Agrarzahlungen haben die kleinsten 25, 50, 75 und 100 Prozent der ökologisch wirtschaftende Landwirtschaftsbetriebe im Saarland zu sätzlich zu den Direktzahlungen in den letzten 20 Jahren erhalten (bitte nach Flächennutzung – Grünland bzw. Acker – und Jahren aufschlüs seln)? Übersicht 19 zeigt die Zahl der ökologisch wirtschaftenden Betriebe im Saarland sowie die von ihnen insgesamt und durchschnittlich bewirtschafteten Flächen nach Nutzungsarten. Übersicht 19: Zahl der ökologisch wirtschaftenden Betriebe sowie ihre Flächen 1) nutzung Tierart 1999 2003 2007 2010 2016 Saarland Zahl der ökologisch wirt 89 95 98 117 152 schaftenden Betriebe Flächennutzung (ha) Ldw. genutzte Fläche 4.871 5.216 7.164 8.234 11.578 Ackerland 1.991 1.593 2.308 2.313 3.066 Dauergrünland 2.847 3.553 4.802 5.486 8.423 Durchschnittsgröße ha LF/Betrieb 54,7 54,9 73,1 70,4 76,2 ha Ackerland/Betrieb 22,4 16,8 23,6 19,8 20,2 ha Dauergrünland/Betrieb 32,0 37,4 49,0 46,9 55,4 1) 1999, 2003 und 2007 einschl. Flächen, die nicht in die ökologische Wirtschaftsweise einbezogen sind. Ab 2010 werden nur die in die ökologische Wirtschaftsweise einbezogenen Flächen ausge wiesen. Quelle: Statistisches Bundesamt Daten zu saarländischen Landkreisen bzw. zur Art der Zertifizierung sowie zu Frage 21b liegen der Bundesregierung nicht vor.
Drucksache 19/6325 – 20 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Anlage Verteilung der Direktzahlungen1 Saarland für das Haushaltsjahr 2002 Direktzahlungen insgesamt Anteil der Direktbeihilfe je Anzahl der Absolute Beihilfen Anteil der Beihilfe an der Gesamtzahl der Betrieb Begünstigten höhe in Euro Gesamtbeihilfe in % Begünstigten in % < 0 € 2 0,14 -228,24 0,00 < 1.250 € 349 24,68 161.942,32 1,16 < 2.000 € 84 5,94 133.942,41 0,96 < 5.000 € 254 17,96 874.155,50 6,25 < 10.000 € 235 16,62 1.676.404,17 11,99 < 20.000 € 268 18,95 3.762.924,64 26,92 < 50.000 € 196 13,86 5.748.284,29 41,13 < 100.000 € 26 1,84 1.618.483,01 11,58 < 200.000 € 0 0,00 0,00 0,00 < 300.000 € 0 0,00 0,00 0,00 < 500.000 € 0 0,00 0,00 0,00 > 500.000 € 0 0,00 0,00 0,00 Summe 1.414 100,00 13.975.908,10 100,00 für das Haushaltsjahr 2003 Direktzahlungen insgesamt Anteil der Direktbeihilfe je Anzahl der Absolute Beihilfen Anteil der Beihilfe an der Gesamtzahl der Betrieb Begünstigten höhe in Euro Gesamtbeihilfe in % Begünstigten in % < 0 € 6 0,44 -4.151,67 -0,03 < 1.250 € 302 22,00 164.562,94 1,12 < 2.000 € 88 6,41 138.854,26 0,95 < 5.000 € 248 18,06 853.213,23 5,81 < 10.000 € 232 16,90 1.684.647,19 11,47 < 20.000 € 257 18,72 3.721.475,03 25,33 < 50.000 € 209 15,22 6.182.805,86 42,08 < 100.000 € 31 2,26 1.952.175,86 13,29 < 200.000 € 0 0,00 0,00 0,00 < 300.000 € 0 0,00 0,00 0,00 < 500.000 € 0 0,00 0,00 0,00 > 500.000 € 0 0,00 0,00 0,00 Summe 1.373 100,00 14.693.582,70 100,00 1 Es ist zu beachten, dass die Größenklassen gemäß den Vorgaben der EU im Zeitablauf geändert wurden.