Anlage zu Frage 7 Ziel des vorliegenden F&E-Projektes ist es, einen Betrag zu den Zielen des Förderprogramms zu leisten (Klimaschutz, schonender Umgang mit Ressourcen, Arbeitsplatzsicherung). Es wird 1) eine Ökobilanz für einen seriellen Dieselhyridgelenkzug (EvoBus) erstellt und die Ergebnisse mit einemkonventionellen Dieselbus verglichen. 2) eine übergeordnete Studie erstellt, die die Ergebnisse der Ökobilanzen des parallelen Dieselhybridbus aus dem Projekt 'DIWAhybrid parallel' und des seriellen Dieselhybridbus dieses Projekts sowie aus dem Projekt 'S-HyBus' zusammenführt. Analog zur ökologischen Analyse erfolgt eine ökonomische Bewertung auf Basis zu erwartender Lebenszykluskosten der Technologien. Der Einsatz der Modellregionen Technologie wird in mehreren Städten auf mind. 5 unterschiedlichen Fahrzyklen untersucht. Es soll Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Elektromobilität - Umweltliche herstellerunabhängig ermittelt werden, inwieweit und zu welchen Kosten durch den Einsatz von Lebenszyklusanalyse von Sphera Solutions GmbH Hybritdanriebstechnologie im ÖPNV der Kraftstoffverbrauch und damit u.a. CO2-Emissionen reduziert Hybridantriebskonzepten für werden können. So kann die Erreichung der Ziele des Förderprogramms (Resourcenschonung, Beitrag zu Busse (NaBe-B) Klimaschutz) analysiert und quantifiziert werden. Busbetreibern und ' erstellern sowie dem Fördergeldgeber steht somit nach Vorhabensende eine Methode zur ökologischen und ökononomischen Bewertung von Busantriebskonzepten auf Lebenszyklusbasis zur Verfügung. PE International kann auf eine langjährige Expertise im Bereich von Ökobilanzen und ökonomischer Analyse von Verkehrs- und Antriebssystemen verweisen. Das vorliegende Projekt läuft parallel zu den im ‒ 21 ‒ 'Förderprogramm Modellregionen Elektromobilität' ebenfalls eingereichten Projekten 'DIWAhybrid parallel' und 'S-HyBus' ab November 2009 und endet im Juli 2011. Externe Experten werden in einem unabhängigen Peer Review Verfahren die Plausibilität der Ergebnisse prüfen und die Objektivität der Studie kontrollieren. 5 von 270 Drucksache 19/23241
Anlage zu Frage 7 1. Vorhabensziel: Durch den steigenden Energiebedarf im Transportsektor und der notwendigen Verbesserung der Lebens- und Luftqualität in Ballungsräumen besteht ein Bedarf an effizienten, geräusch- und emissionsarmen Antriebskonzepten. Im Bereich der Elektromobilität wird in den nächsten zehn Jahren weltweit mit einer dynamischen Entwicklung, sowohl technisch als auch kommerziell gerechnet. Das innovative Antriebskonzept des CITARO BlueTec Hybrid leistet einen wichtigen Beitrag zur Elektromobilität Entwicklung, Erprobung und im Stadtbusbereich. Das Gesamtziel des Forschungsvorhabens umfasst die Überführung des prototypischen Drucksache 19/23241 Vorbereitung des Testeinsatzes Konzeptes des CITARO BlueTec Hybrid in Testflottenfähigkeit sowie die Durchführung der einer ersten Kleinflotte von Versuchserprobung und Test in einem Demo.vorh. mit ca. 30 Fahrzeugen in ausgewählen Modellregionen. 2. EvoBus GmbH Diesel-Hybrid-Stadtbussen mit Arbeitsplanung Das Projekt soll in zwei Phasen abgewickelt werden. Die erste Phase ElmoS - Teil 1 startet im reiner Elektro-Fahrfähigkeit Mai 2009 und endet am 30.06.2010. Die zweite Phase ElmoS - Teil 2 startet am 1.7.2010 und endet am (ElmoS) 31.12.2011. Der vorliegende Projektantrag ElmoS - Teil 1 beinhaltet die Entw., den Test und die Vorbereitung des Demo.einsatzes, der Anfang 2010 mit der Auslieferung der Fhrzge für die Modellregion Hamburg gestartet werden soll. Ab Juli 2010 werden alle übrigen Modellregionen mit Fahrzeugen beliefert. Folgende Meilensteine sind in ElmoS - Teil 1 geplant: Meilenstein 1: Präsentation des Vorläufers für die Kleinserie (12/2009) Meilenstein 2: Straßenzulassung nach § 21 (01/2010) Meilenstein 3: Start Fzg.- Auslieferung für HH. ‒ 22 ‒ 6 von 270 Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode
Anlage zu Frage 7 Das vorliegende F&E-Projekt leistet einen Beitrag zum Klimaschutz, zum Ausbau alternativer Energien, zum sorgfältigen Umgang mit Ressourcen und zur Sicherung von Arbeitsplätzen in Deutschland. Ziel des Projektes ist es, einen Dieselhybridbus mit Parallel-Schaltung von Diesel- und Elektromotor (DIWAhybrid) als Prototyp (PT) zu entwickeln. Durch den Einsatz im öffentlichen Personennahverkehr in Ballungszentren werden dadurch der Kraftstoffverbrauch und damit CO2-Emissionen reduziert und Lärm verringert. In diesem Projekt steht die Technologieinnovation im Vordergrund. Es werden die von Voith Turbo für den Busverkehr in den USA entwickelten Antriebssysteme für die recht unterschiedlichen europäischen Verhältnisse weiter DIWAhybrid-parallel Voith Turbo GmbH & Co. KG entwickelt. Dies beinhaltet die Entwicklung der Antriebsteile für den in Europa gängigen kleineren Dieselhybridbusse Dieselmotor und die Weiterentwicklung des Energiespeichers (SuperCaps). Eine Zertifizierung inklusive Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Sicherheitskonzept wird durch Solaris unter Mitwirkung von Voith vorgenommen. In diesem Projekt wird ein PT mit einem Mess- und Visualsierungssystem zur Messung und Visualisierung von Emissionen und Kraftstoffverbrauch entwickelt, wobei Voith die Antriebstechnik liefert, Solaris die Busse. Es findet ein Demonstrationsbetrieb des PT in einer deutschen Region statt. Dafür müssen die Betreiber (BOGESTRA) und Sicherheitskräfte dieser Region auf die neue Technologie geschult und umgerüstet werden. PE International führt eine vergleichende Ökobilanz durch. ‒ 23 ‒ 7 von 270 Drucksache 19/23241
Anlage zu Frage 7 Das vorliegende F&E-Projekt leistet einen Beitrag zum Klimaschutz, zum Ausbau alternativer Energien, zum sorgfältigen Umgang mit Ressourcen und zur Sicherung von Arbeitsplätzen in Deutschland. Ziel des Projektes ist es, einen Dieselhybridbus mit Parallel-Schaltung von Diesel- und Elektromotor (DIWAhybrid) als Prototyp (PT) zu entwickeln. Durch den Einsatz im öffentlichen Personennahverkehr in Ballungszentren werden dadurch der Kraftstoffverbrauch und damit CO2-Emissionen reduziert und Lärm verringert. In diesem Projekt steht die Technologieinnovation im Vordergrund. Es werden die von Voith Turbo für den Busverkehr in den Drucksache 19/23241 USA entwickelten Antriebssysteme für die recht unterschiedlichen europäischen Verhältnisse weiter DIWAhybrid-parallel Solaris Bus & Coach S.A. entwickelt. Dies beinhaltet die Entwicklung der Antriebsteile für den in Europa gängigen kleineren Dieselhybridbusse Dieselmotor und die Weiterentwicklung des Energiespeichers (SuperCaps). Eine Zertifizierung inklusive Sicherheitskonzept wird durch Solaris unter Mitwirkung von Voith vorgenommen. In diesem Projekt wird ein PT mit einem Mess- und Visualsierungssystem zur Messung und Visualisierung von Emissionen und Kraftstoffverbrauch entwickelt, wobei Voith die Antriebstechnik liefert, Solaris die Busse. Es findet ein Demonstrationsbetrieb des PT in einer deutschen Region statt. Dafür müssen die Betreiber (BOGESTRA) und Sicherheitskräfte dieser Region auf die neue Technologie geschult und umgerüstet werden. PE International führt eine vergleichende Ökobilanz durch. Ziel des Vorhabens ist die Prüfung, ob eine solche, neue Integration von Elektroautos als Teil des öffentlichen ‒ 24 ‒ Verkehrs in kollektiver, vernetzter Form (Carsharing, Carpooling) technisch und wirtschaftlich funktioniert, tatsächlich nachgefragt wird, ob Effizienzgewinne realisierbar sind und die Gesamtperformance des ÖPV verbessert werden kann, ob infrastrukturelle Voraussetzungen städtebaulich integrierbar sind. Der Kern des Vorhabens ist der Betrieb einer öffentlichen und integrierten Fahrzeugflotte in Berlin. Innerhalb von zwei Jahren ist der Betrieb von rund 40 Automobilen und 50 Pedelecs unter Echtbedingungen zu organisieren. Modellregionen Parallel zum Betrieb werden Kundenbedürfnisse und Nutzerprofile untersucht und neue Geschäftsmodelle Elektromobilität, BeMobility - entwickelt. Elektrische Fahrzeugflotten als DB FuhrparkService GmbH Der Betrieb einer öffentlichen Car- und Bikesharing Flotte mit Elektrofahrzeugen als integraler Bestandteil integrierte Bausteine im des öffentlichen Verkehrs bildet den Kern sowohl des Projektverbundes als auch des Teilvorhabens der DB öffentlichen Verkehr AG/ DB FuhrparkService GmbH. Alle Arbeitspakete gruppieren sich um diesen operativen Kernbereich herum. Die Erprobungs-, Entwicklungs- und Auswertungsarbeiten werden weitgehend simultan erfolgen und organisatorisch in einer zentralen Projektwerkstatt zusammen geführt werden. Die Umsetzung erfolgt in drei Schritten: Eine Laborphase dient der Analyse der Nutzer und Produktbilder, die Entwicklungsphase dient dem Ausbau der Stationen und in der Pilotphase werden alle Stationen und Fahrzeuge im Demobetrieb getestet. 8 von 270 Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode
Anlage zu Frage 7 Ziel der Arbeiten des DAI-Labors ist die Entwicklung von Benutzerschnittstellen und Diensten die dem Benutzer bequemen Zugang zur Elektromobilität bieten. Diese sollen zur Lösung der mit im Zusammenhang mit Elektromobilität auftretenden Probleme, wie begrenzte Reichweiten oder ein dünnes Netz von Modellregionen Ladestationen beitragen und so dem Kunden die Angst vor der Elektromobilität nehmen. Diese Dienste Elektromobilität, BeMobility - werdendem Benutzer über verschiedene Benutzerschnittstellen zur Verfügung stehen. Elektrische Fahrzeugflotten als Technische Universität Berlin Zur Erreichung der Ziele werden folgende Schritte unternommen. Basierend auf der Gestaltung einer integrierte Bausteine im einheitlichen Landschaft von Benutzerschnittstellen, welche die evaluierten Nutzeranforderungen öffentlichen Verkehr berücksichtigen, werden Dienste und Konzepten zur Unterstützung der Kunden bei der Nutzung neuartiger Verkehrskonzepte basierend auf elektrischen Verkehrsmitteln entwickelt. Die Analyse der technischen Möglichkeit einer Car-PC Nutzung erlaubt die Erweiterung des Elektrofahrzeugs um eine Kommunikationsstrecke, die eine lückenlose Nutzung der Dienste erlaubt. Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Zielsetzung des Projekts ist die technische und wirtschaftliche Einbindung von Elektrofahrzeugen in den öffentlichen Personenverkehr (ÖPNV). Dabei sollen sich die Integrationsansätze konsequent an den privaten und gewerblichen Nutzerinteressen und den Anforderungen der Stadtentwicklung orientieren. Damit sollen Voraussetzungen zur Realisierung eines innovativen, leistungsstarken und effizienten öffentlichen Verkehrssystems geschaffen werden. Ziel der Bosch-Beiträge ist der intensivierte Know-How-Aufbau zu den ‒ 25 ‒ Modellregionen speziellen Nutzer- und Fahrzeuganforderungen, mit dessen Hilfe die Vernetzung von ÖPNV und dem Elektromobilität, BeMobility - individuellen Verkehr erreicht und für einen optimierten Flottenbetrieb bereitgestellt werden kann. Elektrische Fahrzeugflotten als Robert Bosch Car Multimedia GmbH Im Rahmen der Mitarbeit in AP2 sollen zusammen mit den Partnern Nutzeranforderungen analysiert und integrierte Bausteine im bewertet werden. Auf Basis der Ergebnisse sollen anschließend erste Umsetzungsszenarien entworfen öffentlichen Verkehr werden, die möglichst alle Anforderungen der unterschiedlichen Nutzergruppen (sowohl privat als gewerbliche Gruppen) umfasst (AP3). Im Rahmen der Pilotphasenvorbereitung sollen dann die auszutauschenden Daten, deren Mengen und die dafür benötigten Schnittstellen identifiziert und auf ausreichende Funktionalität hin überprüft werden (AP5). Im Rahmen von AP6 sollen die bis dahin erzielten Ergebnisse mit in den Aufbau und den Betrieb der Erprobungsplattform überführt werden. 9 von 270 Drucksache 19/23241
Anlage zu Frage 7 Ziele des Vorhabens sind die Entwicklung eines Konzeptes zum Aufbau einer Ladestationsinfrastruktur und deren Integration in das Elektrizitäts- und Kommunikationsnetz, der Betrieb dieser Infrastruktur über die Dauer des Pilotprojektes BeMobility sowie der Test sämtlicher IKT-Schnittstellen zwischen Elektrofahrzeug, Modellregionen Ladeinfrastruktur und zentraler Steuerungseinheit. Elektromobilität, BeMobility - RWE ist in insgesamt vier technischen Arbeitspaketen beteiligt. In diesen wird RWE eine großtechnische Elektrische Fahrzeugflotten als RWE Effizienz GmbH Implementierung der für den Pilotversuch entwickelten erforderlichen Infrastruktur in den Bereichen IKT, Drucksache 19/23241 integrierte Bausteine im Netzintegration und Geschäftsprozesse inkl. sämtlicher hierfür relevanter Komponenten und öffentlichen Verkehr Genehmigungen durchführen. RWE wird aktiv an der Entwicklung und späteren Determinierung der Benutzerschnittstelle Infrastruktur/Verkehrssystem mitwirken und die neueste Generation an Ladestationen einsetzen und ggf. optimieren. Während des Demobetriebs wird RWE die schnittstellenoffenen Ladestationen betreiben, instandhalten und Ergebnisse entsprechend auswerten und validieren. Folgende Forschungs- und Entwicklungsfragen sollen geklärt werden: Erwartungen von lead usern, Anforderungsprofile der Zielgruppen und gewerblicher Kunden, Analyse nachfragerelevanter Trends im Verkehrsmarktumfeld, Gestaltung der IT-Schnittstellen der Ladeinfrastruktur und zu den Verkehrmitteln, ‒ 26 ‒ Analyse des Akzeptanzverhaltens von Nutzern des Demobetriebs wie Reichweite, Leistungsfähigkeit, Komfort, Verkehrswahlverhalten. Modellregionen Das InnoZ wird sich als Partner im AP 1 an Lenkungskreis- und Teilprojektleitertreffen beteiligen und AP 2 Elektromobilität, BeMobility - und AP 5 koordinieren, inkl.Öffentlichkeitarbeit und Datenbanken. In AP 2 werden Lead User und Innovationszentrum für Mobilität und Elektrische Fahrzeugflotten als Produktkonzepte, Anforderungen der Mobilitätstypen und von gewerblichen Kunden identifiziert. Ein gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) GmbH integrierte Bausteine im Profilbild der Mobilitätstypen und die Zusammenfassung der Nutzeranforderungen in einem 'Lastenheft' öffentlichen Verkehr bilden den Abschluss. In AP 3 werden alternative Produktbilder identifiziert und Auswahlkriterien für Nutzer in der Labor-, Entwicklungs- und Pilotphase festegelegt . In AP 4 wirkt das InnoZ bei der Auswahl von Standorten in der Pilotphase mit. Mit der TU Berlin werden in AP 5 die zu erprobenden Systeme für die Benutzerschnittstelle Infrastruktur/Verkehrssystem festgelegt. In AP 6 werden Kundentests durchgeführt und ausgewertet, in AP7 im Rahmen des Demobetriebs dementsprechende Markttests konzipiert und durchgeführt. 10 von 270 Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode
Anlage zu Frage 7 Entsprechend der Zielsetzung von 'BeMobility', eFlotten als Bestandteil des öffentl. Verkehr zu integrieren, besteht ein wichtige Aufgabe darin, Flächen für Stromladesäulen und zum Abstellen der eFahrzeuge bereit zu stellen. Fahrzeuge, die gerade nicht in Betrieb sind, benötigen gekennzeichnete und ausgewiesene Parkflächen. Diese werden von Contipark bereit gestellt. Ziel ist die Erstellung eines Kriterienkatalogs zur Beurteilung von Standorten der Ladeinfrastruktur und eFahrzeug-Stellflächen innerhalb von (öffentlichen) Parkräumen.Des Weiteren sollen parkraumspezifischer Daten in das ITK System integriert werden, um das Modellregionen Check-In &-Out Verfahren zu Pakieranlagen und Ladestationen kombinieren zu können sowie eine Elektromobilität, BeMobility - Contipark Parkgaragengesellschaft mit beschränkter Tarifintegration über das ,e-ticketing' zu ermöglichen. Elektrische Fahrzeugflotten als Haftung In AP 4 erfolgt die Standortwahl (eFahrzeuge, Ladeinfrastruktur). Bedeutende Kriterien sind: integrierte Bausteine im Anschlussmobilität an den Schienenverkehr sowie Beachtung unterschiedlicher Nutzertypen im regulären öffentlichen Verkehr Parkverkehr (Langzeit-/Kurzzeitparker) an unterschiedlichen Standorten (Shoppingcenter, Wohngegenden). Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Die Ergebnisse werden in einem Kriterienkatalog zusammengefasst.In AP 5 wird die ITK-seitige Umsetzung verschiedener Check-In &-Out-Verfahren sowie Arten der Tarifintegration analysiert,um ein einheitliches user-interface zu entwickeln. In AP 6 werden alternative Abrechnungsmodelle getestet. Im Demobetrieb (AP 7) werden parkraumspezifische Nutzungen ausgewertet und ein Konzept zur Erweiterung des Testgebiets erstellt. ‒ 27 ‒ e beteiligt sich im Rahmen der Modellregion Berlin an dem Projekt BeMobility, um die folgenden Forschungsfragen zu beantworten: Welche Anforderungen ergeben sich für Entwicklung und Betrieb von Ladeinfrastrukturen aus dem Einsatz von Elektrofahrzeugen im Rahmen verschiedener Einsatzszenarien [insbesondere öffentliche und private Flotten]? Wie unterscheiden sich diese Anforderungen zwischen Nutzern und Betreibern solcher Flotten? Welche Implikationen ergeben sich für die Entwicklung von Modellregionen Ladeinfrastrukturen aus möglichen Szenarien für die Einführung unterschiedlicher Fahrzeugkonzepte [rein Elektromobilität, BeMobility - batterieelektrische Antriebe, Range Extender, Plug-in-Hybride? Welche Anforderungen ergeben sich aus Elektrische Fahrzeugflotten als Vattenfall GmbH Sicht der Stadtentwicklung für Entwicklung und Betrieb öffentlicher Ladestationen? Wie lassen sich diese integrierte Bausteine im Anforderungen am besten technologisch und organisatorisch umsetzen? Welche Möglichkeiten und öffentlichen Verkehr Begrenzungen ergeben sich aus diesen Szenarien für das Gesteuerte Laden, also die Pufferung von Windenergie [Grid-to-Vehicle] sowie umgekehrt für Vehicle-to-Grid? Im Mittelpunkt steht die Erarbeitung funktionaler Lastenhefte für Standorte, Fahrzeuge, Ladestationen und Abrechnungssysteme sowie für Wartungsleistungen. Die Lastenhefte werden in einem mehrstufigen Verfahren erarbeitet und mit allen beteiligten Partnern abgestimmt. Darüber hinaus wird Vattenfall sein Betreiber-Know-how in den Arbeitspaketen 5 bis 7 einbringen. 11 von 270 Drucksache 19/23241
Anlage zu Frage 7 Teilvorhaben SOLON: Entwicklung von Lösungsansätzen für eine solare Versorgung für elektrische Fahrzeugflotten als Bausteine im öffentlichen Verkehr (BeMobility). Die Verknüpfung von ÖV mit elektrischem Individualverkehr ist aus Kundenperspektive essentiell, da sich das Elektromobil insbesondere als Vehikel für innerstädtische Kurzstrecken eignet und durch den schienengebundenen Stadt-, Regional- bzw. Fernverkehr als Verkehrsmittel für längere Strecken ideal ergänzen lässt. Ungeachtet der noch zu Modellregionen untersuchenden funktionalen Vorteile des Einsatzes von Elektromobilen als Bestandteil des ÖVs liegt der Drucksache 19/23241 Elektromobilität, BeMobility - entscheidende Vorteil von Elektrofahrzeugen darin, dass sie - zumindest lokal - ohne Emissionsausstoß Elektrische Fahrzeugflotten als SOLON SE fahren können. Mit der Photovoltaik lässt sich der notwendige Fahrstrom nicht nur fast ohne Emissionen, integrierte Bausteine im sondern auch noch verbrauchsnah produzieren. Im Rahmen dieses Projektes sollen vor allem folgende öffentlichen Verkehr Fragestellungen untersucht werden, 'Welche Möglichkeiten der solaren Versorgung bestehen für elektrische Fahrzeugflotten als Bausteine im öffentlichen Verkehr? 'Ob und wie lassen sich Elemente eines betrieblichen E-Mobilitätsmanagements als Bausteine im öffentlichen Verkehr integrieren. Neben technischen sollen vor allem auch organisatorische und rechtliche Aspekte berücksichtigt und untersucht werden. Als Teilvorhaben ist das Vorgehen angepasst an die Zeitplanung und Arbeitspakete wie im übergeordneten BeMobility-Projekt und trägt entsprechend zum Gesamtprojekt teil. Das System HAFAS/VBB-Fahrinfo soll ertüchtigt werden, um intermodale Mobilitätsketten mit eMobility- und ÖV-Anteilen zu beauskunften. Es wird eine Applikation entwickelt und in einem Feldtest auf ihre ‒ 28 ‒ Modellregionen Funktionalität und Wirkungen untersucht. Innovativer Kern des Projektes ist die intermodale Verknüpfung Elektromobilität, BeMobility - von ÖV und eMobility. Elektrische Fahrzeugflotten als HaCon Ingenieurgesellschaft mbH Im AP 2 werden die Nutzeranforderungen an die umzusetzenden Systeme entwickelt. Auf dieser Basis integrierte Bausteine im werden im AP 3 Produktbilder für eMobility-Angebote entwickelt, die im AP 5 technisch umgesetzt öffentlichen Verkehr werden.Für ihre Erprobung wird im AP 6 eine modulare Erprobungsplattform aufgebaut. AP 7 enthält den Demonstrationsbetrieb. 12 von 270 Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode
Anlage zu Frage 7 1. Das Ziel des Vorhabens ist es, durch die Erprobung von Dieselhybridbussen im Lineineinsatz bei der HOCHBAHN diese auf ihre Praxistauglichkeit zu untersuchen und ihre weitere technische und betriebliche Optimierung bis zur Marktreife zu unterstützen. Dabei werden Einsätze auf verschiedenen Linien und Modellregion Elektromobilität Strecken gegeneinander evaluiert, um ein optimales Einsatzprofil zu dokumentieren. Durch Erfassung Hamburg: Modul 1 Einsatz von Hamburger Hochbahn Aktiengesellschaft geeigneter Daten werden die Voraussetzungen für die Ermittlung von Effizienz- und Klimaschutzpotenzialen Dieselhybridbussen bei der geschaffen. Der Einsatz der Dieselhybridbusse wird während der Erprobung sukzessive unter zeitlichen und HOCHBAHN linienbezogenen Kriterien erweitert, um den Nachweis einer steigenden betrieblichen und technischen Einsatzreife zu erbringen. Dazu wurde ein spezifischer Meilensteinplan entwickelt, der insgesamt aus 9 Meilensteinen besteht und in der Vorhabensbeschreibung im Detail dargestellt wird. Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Das Ziel des vorliegenden Vorhabens ist es, einen Systemvergleich verschiedener Hybridtechniken v.a. im Hinblick auf Umweltaspekte und Wirtschaftlichkeit durchzuführen. Dabei werden im Praxistest Hybridbusse Modellregionen mit drei unterschiedlichen Hybridtechniken vergleichend analysiert. Folgende Hybridtechniken kommen zum Elektromobilität - Einsatz: Versuchsträger:Mercedes-Benz Hybridgelenkbus mit seriellem 4'Rad-Antrieb und Li-Ion-Batterien; Praxiserprobung eines Stadtwerke München GmbH Vergleichsfahrzeuge: Hybridgelenkbus mit parallelem 2-Rad-Antrieb und NI-Metall-Hydrid Batterien (Solaris Hybridbusses mit Dieselmotor, ‒ 29 ‒ Urbino 18 Hybrid); MAN Solo- Hybridbus mit seriellem Antrieb und Superkondensatoren als Speichermedium seriellem Antrieb und Vergleich (MAN DE-Hybrid Stadtbus IDEAS). dreier Hybridbuskonzepte Der Einsatz der Hybridfahrzeuge soll im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit genauestens erfasst werden. 13 von 270 Drucksache 19/23241
Anlage zu Frage 7 Es sollen Elektromobilitätskonzepte entwickelt werden, in denen als Grundlage neben eigenen neuen Ideen bereits erfolgreich umgesetzte Pläne anderer Städte/Regionen untersucht werden sollen. In diesem Zusammenhang werden auch die örtlichen Rahmenbedingungen und insbesondere politische und rechtliche Vorgaben analysiert. Zur Entwicklung eines nachhaltigen kommunalen Elektromobilitätskonzeptes für Verbundprojekt: München sollen mögliche Ansätze ausgearbeitet werden, wie diese zugunsten der Elektromobilität Drucksache 19/23241 Modellregionen anzupassen sind. Basierend auf diesen erarbeiteten Konzepten werden mögliche Auswirkungen auf Elektromobilität, unterschiedliche Bereiche betrachtet. Daneben soll ein auf Nutzerprofilen und sonstiger Verbundvorhaben : Rahmenbedingungen basierenden Infrastrukturplan für Elektromobilität in München entwickelt werden mit Entwicklung eines nachhaltigen Stadtwerke München GmbH dem Ziel des Aufbaus einer sinnvollen und bedarfsorientierten Ladeinfrastruktur. Im Rahmen der kommunalen Modellregion München möchten die SWM insbesondere für Projekte wie von U3C den notwendigen und Elektromobilitätskonzeptes für bedarfsorientierten Aufbau einer Ladeinfrastruktur ermöglichen im Einklang mit der Bereitstellung von die Region München; regenerativ erzeugtem Strom. Teilvorhaben A Zunächst erfolgt eine Basisanalyse (Modul 1). Darauf aufbauend die Entwicklung von Elektromobilitäts- Szenarien (Modul 2) sowie die Einbeziehung von Praxiserfahrungen aus anderen Projekten der Modellregion München (Modul 3). Ableitend bzw. parallel erfolgt der bedarfsorientierte und nachhaltige Aufbau von Ladestationen für Projekte der Modellregion (Modul 4). ‒ 30 ‒ 14 von 270 Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode