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Anlage zu Frage 7 Ziel des Gesamtvorhabens ist die beschleunigte Markteinführung umweltfreundlicher Hybridtechnologien im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs durch Forschungsbegleitung für den Einsatz von Hybridlinienbussen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. Die Arbeitsplanung sieht eine Gliederung des Gesamtvorhabens in sechs Arbeitspakete (AP) vor. Das AP1 beinhaltet die Aspekte: Emissionsmessungen, Aufnahme von fahrdynamischen Daten, Bestimmung von Modellregionen                                                              repräsentativen Fahrmustern für Außengeräuschmessungen, Eingangsgrößen für Immissions-betrachtungen Elektromobilität,                                                           durch das LANUV für zwei konventionell angetriebene Dieselbusse (Referenz) und fünf Hybridbusse in acht Forschungsbegleitung für den Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule   bzw. vier Einsatzgebieten. Im AP2 werden basierend auf den Messdaten Simulationsmodelle aufgebaut und Einsatz von Hybridlinienbussen Aachen                                       das Fahrzeugverhalten und die entsprechenden Kraftstoffbedarfe für weitere Einsatzprofile der im Verkehrsverbund Rhein-                                                   Verkehrsunternehmen simuliert. In AP3 werden akustische Messungen an Referenz- und Hybridfahrzeugen Ruhr                                                                        im Betrieb auf der Linie durchgeführt. Die Versuchskampagnen beinhalten Messungen im Fahrgastraum, an Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Haltestellen und in ausgewiesenen Zonen an den definierten Teststrecken. In AP4 wird für alle eingesetzten Hybridbusse sowie für dieselbetriebene Vergleichsfahrzeuge der Kraftstoffverbrauch und die Laufleistung während der gesamten Projektlaufzeit nach einem einheitlichen Raster von den einzelnen Verkehrsunternehmen erfasst. AP5 dient der Verwertung und Veröffentlichung der Projektergebnisse. Projektmanagement und Berichtserstattung erfolgen in AP6. ‒ 41 ‒ 25 von 270 Drucksache 19/23241
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Anlage zu Frage 7 Inhalt des Projektes ist der Einsatz von Hybridbussen im Linienverkehr zur Ermittlung realistischer Daten zum Kraftstoffverbrauch bzw. zur CO2-Minderung und von Daten über die Belastung der Umwelt durch Luftschadstoffe (insbes. NOx und Feinstaub) und Lärm. Betrachtet werden auch die Auswirkungen auf lokale Immissionssituationen sowie die Akzeptanz der Hybridbusse beim Fahrpersonal und den Fahrgästen. Darüber hinaus sollen zielführende Optimierungsmöglichkeiten für die Fahrzeughersteller aufgezeigt Modellregionen                                                    werden.In dem geplanten Forschungsvorhaben sollen unterschiedliche Bus-Antriebskonzepte (5 Drucksache 19/23241 Elektromobilität,                                                 unterschiedliche Hybridbusse im Vergleich zu 2 Dieselbussen mit AGR bzw. SCR Abgasnachbehandlung) Forschungsbegleitung für den                                      getestet und beurteilt werden. Dies erfolgt sowohl durch Messungen als auch durch Simulationen. TÜV NORD Mobilität GmbH & Co. KG Einsatz von Hybridlinienbussen                                    Arbeitspaket 1 'Emissionsmessung' Das Arbeitspaket beinhaltet die Aspekte: Emissionsmessungen, im Verkehrsverbund Rhein-                                         Aufnahme von fahrdynamischen Daten, Bestimmung von repräsentativen Fahrmustern für Ruhr                                                              Außengeräuschmessungen, Eingangsgrößen für Immissionsbetrachtungen durch das LANUV. Die Vorgehensweise beinhaltet die Vermessung von zwei Dieselbussen in jeweils acht Einsatzgebieten des VRR. Neben den reinen Emissionsdaten liefern diese Messfahrten fahrdynamische Daten zur Streckencharakterisierung. Mit Hilfe von Simulationen werden dann vier Einsatzgebiete ausgewählt, in denen alle fünf Hybridbuskonzepte vermessen werden. Neben den Emissionsdaten des Antriebsmotors werden auch die Energieströme im Fahrzeug mit vermessen. ‒ 42 ‒ 26 von 270 Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode
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Anlage zu Frage 7 Ziel des Gesamtvorhabens ist die beschleunigte Markteinführung umweltfreundlicher Hybridtechnologien im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs durch Forschungsbegleitung für den Einsatz von Hybridlinienbussen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. Die Arbeitsplanung sieht eine Gliederung des Gesamtvorhabens in sechs Arbeitspakete( AP) vor. Das AP1 beinhaltet die Aspekte: Emissionsmessungen, Aufnahme von fahrdynamischen Daten, Bestimmung von Modellregionen                                                  repräsentativen Fahrmustern für Außengeräuschmessungen, Eingangsgrößen für Immissions-betrachtungen Elektromobilität,                                               durch das LANUV für zwei konventionell angetriebene Dieselbusse (Referenz) und fünf Hybridbusse in acht Forschungsbegleitung für den                                    bzw. vier Einsatzgebieten. Im AP2 werden basierend auf den Messdaten Simulationsmodelle aufgebaut und Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR Einsatz von Hybridlinienbussen                                  das Fahrzeugverhalten und die entsprechenden Kraftstoffbedarfe für weitere Einsatzprofile der im Verkehrsverbund Rhein-                                       Verkehrsunternehmen simuliert. In AP3 werden akustische Messungen an Referenz- und Hybridfahrzeugen Ruhr                                                            im Betrieb auf der Linie durchgeführt. Die Versuchskampagnen beinhalten Messungen im Fahrgastraum, an Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Haltestellen und in ausgewiesenen Zonen an den definierten Teststrecken. In AP4 wird für alle eingesetzten Hybridbusse sowie für dieselbetriebene Vergleichsfahrzeuge der Kraftstoffverbrauch und die Laufleistung während der gesamten Projektlaufzeit nach einem einheitlichen Raster von den einzelnen Verkehrsunternehmen erfasst. AP5 dient der Verwertung und Veröffentlichung der Projektergebnisse. Projektmanagement und Berichtserstattung erfolgen in AP6. ‒ 43 ‒ 27 von 270 Drucksache 19/23241
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Anlage zu Frage 7 1. Vorhabenziel Ziel dieses Vorhabens ist die Errichtung der weltweit ersten multimodalen (Schiene/Straße) Pilotanlage für die kontaktfreie, induktive Energieübertragung elektrisch angetriebener Kraftomnibusse auf einer zu installierenden Teststrecke in Augsburg. In Zusammenarbeit mit einem Bushersteller wird die Entwicklung Entwicklung der weltweit                                      eines rein elektrisch angetriebenen Kraftomnibusses angestrebt inklusive der notwendigen baulichen und ersten multimodalen                                           technischen Anforderungen. Elementares Ziel ist die Etablierung des Gesamtsystems 'induktiv geladener Drucksache 19/23241 Teststrecke für induktiv                                      Bus' inklusive aller sowohl wegseitigen wie auch busseitigen, notwendigen Voraussetzungen für den geladene Fahrzeuge sowie                                      öffentlichen Nahverkehr als Demonstrationssystem. Die erfolgreiche Umsetzung des Vorhabens ist die eines vollelektrisch                                          notwendige Voraussetzung für einen danach geplanten 'Roll-Out' solcher induktiv versorgten Fahrzeuge und Bombardier Transportation GmbH angetriebenen Busprototypen,                                  Fahrwege auf die Modellregionen Elektromobilität als großtechnisches Pilotvorhaben integrierter welcher mittels Induktion                                     Mobilitätskonzepte. unterflur, kontaktfrei und                                    2. Arbeitsplanung permanent mit Strom versorgt                                  Die Arbeitsplanung für das Vorhaben sieht grundsätzliche F&E-Arbeiten für wegseitige Komponenten, wird.                                                         fahrzeugseitige Komponenten und Subsysteme, Installation der Pilotanlage und den Testbetrieb an sich vor. Hinzu kommen alle notwendigen Integrationstests. Das Vorhaben schließt sich an ein bereits in Durchführung befindliches Vorhaben 'Primove Rail' an bzw. ergänzt dieses ohne dieses zu verzögern oder zu behindern und basiert auf einem Projektvertrag mit den Stadtwerken Augsburg und der Zusammenarbeit mit einem Bushersteller (Verbundpartner).                                                                      ‒ 44 ‒ 1. Vorhabenziel Im Rahmen des Vorhabens sollen alle notwendigen, busseitigen Entwicklungsschritte durchgeführt werden, Entwicklung eines                                             die zum Ziel haben,die PrimoveTechnologie in einen für den öffentlichen Nahverkehr zugelassenen Bus zu Busprototypen, welcher mittels                                implementieren sowie Zusatzentwicklungen durchzuführen, die für den Betrieb notwendig sind. Viseon wird Induktion unterflur, kontaktfrei                              in enger Zusammenarbeit mit Bombardier alle notwendigen Testläufe auf der Pilotstrecke in Augsburg und permanent mit Strom                                       durchführen. versorgt wird zum Einsatz im     Viseon Bus GmbH              2. Arbeitsplanung Öffentlichen Nahverkeh, als                                   Die Arbeitspalnung für das Vorhaben sieht grundsätzliche F&E-Arbeiten für die busseitigen Komponenten Verbundvorhaben mit                                           sowie den Testbetrieb vor. Arbeitspakete betreffen das Packaging im Fahrzeug, die Entwicklung einer sog. Bombardier Transportation                                     pick-up Aufhängung, Untersuchungen zur Fahrzeugdynamik und dem Gewichtsmanagement, die GmbH                                                          Entwicklung eines Spurführungsassistenten sowie Strategien für notwendiges Verlassen der Induktionsfahrstrecke. In enger Zusammenarbeit mit Bombardier werden die notwendigen Zulassungen für den öffentlichen Nahverkehr erarbeitet und begleitet. 28 von 270 Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode
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Anlage zu Frage 7 1. Vorhabenziel Ziel des Projekts ist es, eine Dieselhybridbus mit Seriell-Schaltung von Diesel- und Elektromotor (ElvoDrive) als Prototyp zu entwickeln. Im Einsatz im öffentlichen Verkehr werden damit CO2-Emissionen und Lärm in Städten reduziert. Das Projekt leistet einen Beitrag zum Klimaschutz, zum Ausbau alternativer Energien, zum sorgfältigen Umgang mit Ressoucen und zur Sicherung von Arbeitsplätzen in Deutschland. 2. Arbeitsplanung In dem Projekt steht die Technologieinnovation im Vordergrund. Es wird das von Voith Turbo in Voith ElvoDrive - serielle Voith Turbo GmbH & Co. KG                Teilkomponenten entwickelte und von Scania in Schweden durch weitere Komponenten ergänzte Dieselhybridbusse Hybridsystem nun von Voith Turbo als Gesamtsystem weiter entwickelt. Voith entwickelt Antriebsmotor, Generator, Umrichter, Energiespeicher und Software. HESS entwickelt die Package- und betriebsstrategische Systemanpassung im Fahrzeug. Eine Zertifizierung inklusive Sicherheitskonzept wird duch HESS unter Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Mitwirkung von Voith vorgenommen. Es wird ein System zur Visualisierung des hybridischen Fahrens entwickelt. Kraftstoffverbrauch und resultierende Emissionen werden beim Betrieb des Fahrzeugs ermittelt. Voith liefert die Antriebstechnik, HESS den Bus, ein Verkehrsbetrieb fährt den Bus und liefert Betriebsdaten, PE INTERNATIONAL führt eine vergleichende Ökobilanz durch. 1. Vorhabenziel Das Vorhaben schließt an das Vorläuferprojekt FKZ 03KP521 'Erprobung von                        ‒ 45 ‒ Dieselhybridbussen bei der HOCHBAHN' an. In diesem Vorläuferprojekt hat HOCHBAHN fünf serielle Dieselhybridbusse (zwei Kundenfelderprobungsfahrzeuge (KFE) und drei Vorserienfahrzeuge (VSF) erpobt. Der Praxisbetrieb der KFE zeigte, dass noch relevante Optimierungspotenziale zu erschliessen sind, um eine Marktreife zu erreichen. Erste Ansätze für die notwendigen technischen Optimierungen wurden vom Modellregion Elektromobilität                                         Hersteller in die neue Generation VSF integriert. Diese werden im Frühjahr an HOCHBAHN geliefert. Im Hamburg: Erprobung und                                                vorliegenden Vorhaben werden die ausgelieferten Fahrzeuge weiter unter technischen und betrieblichen betriebliche und technische                                           Aspekten erprobt. Der Weiterbetrieb der Fahrzeuge über die Projektlaufzeit bietet quantitativ und qualitativ Hamburger Hochbahn Aktiengesellschaft Optimierung der                                                       die notwendige Grundlage, Daten zur Praxistauglichkeit und Treibstoffverbrauchsreduzierung zu erheben Dieselhybridbusse bei der                                             und analysieren. Einsätze auf verschiedenen Linien und Strecken werden evaluiert, um ein optimales HOCHBAHN                                                              Einsatzprofil zu dokumentieren. Zudem werden die Fahrzeuge weiter optimiert, um die Technologie zur Marktreife zu bringen. 2. Arbeitsplanung Der Einsatz der Dieselhybridbusse wird während der Erprobung sukzessive unter zeitlichen und linienbezogenen Kriterien erweitert , um den Nachweis einer steigenden betrieblichen und technischen Einsatzreife zu erbringen. Dazu wurde ein spezifischer Meilensteinplan entwickelt, der insgesamt aus 10 Meilensteinen besteht und in der Vorhabensbeschreibung im Detail dargestellt wird. 29 von 270 Drucksache 19/23241
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Anlage zu Frage 7 Das Verbundvorhaben setzt auf den Ergebnissen des SaxMobility I - Projektes auf und setzt mobile Endgeräte zur einfachen Nutzung der Ladeinfrastruktur und des ÖPNV ein. Mit der Erweiterung der Anzahl der Fahrzeuge im Verbundprojekt soll auch die Nutzung der Elektrofahrzeuge durch Kunden untersucht werden. Die Verknüpfung von ÖPNV und Elektromobilität soll 'erfahrbar' gemacht werden. Weiteres Ziel ist der Auf- und Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Implementierung des Zugangs- und Abrechnungssystems, das erprobt und in eine alltagstaugliche verlässliche Lösung überführt wird. Mit der Implementierung einer SaxMobility II - Mobile Drucksache 19/23241 kostenreduzierten und zuverlässigen Ladeinfrastruktur wird zudem ein Konzept für die flächendeckende Endgeräte als Zugangs- und Einführung des offenen / barrierefreien Zugangs-und Abrechnungssystems, dass auch außerhalb der Abrechnungssystem für         DNV GL Energy Advisory GmbH Modellregion genutzt werden kann und die Ladung von Elektrofahrzeugen im (semi-)öffentlichen Ladeinfrastruktur sowie zur Verkehrsraum zulässt, umgesetzt. Feldversuche mit Nutzern werden stattfinden. 1. Aufbau einer Verknüpfung mit dem ÖPNV standardisierten Ladeinfrastruktur mit Zugangs- und Abrechnungssystem über mobile Engeräte (Konzepterarbeitung, Lastenheft, Anpassung Prozessabläufe und Infrastruktur, Bearbeitung energiewirtschaftlicher Themen, Review und Berichtserstellung zu Entwicklungen und Anwendungen im Bereich Infrastrukturausbau, Tests, Technikeinführung) 2. Datenerfassung (Auswertung)/Lastmanagementsystem (Bearbeitung regulatorischer Fragestellungen) 3.Konzepterarbeitung/Öffentlichkeitsarbeit (Anpassung des Marktmodells) ‒ 46 ‒ Das Verbundvorhaben knüpft an das Projekt Flottenbetrieb mit Elektrofahrzeugen und Flottenmanagement unter dem Aspekt der Elektromobilität in der Modellregion Sachsen (SaxMobility I)' an. Es baut auf die bisherigen Projektergebnisse auf und setzt mobile Endgeräte zur vereinfachten Ladeinfrastrukturnutzung SaxMobility II - Mobile sowie Verbindung zum ÖPNV ein. Im Rahmen der Projektlaufzeit werden in der Modellregion die Endgeräte als Zugangs- und technischen Voraussetzungen geschaffen, das Prinzip der Nutzung der mobilen Endgeräte zu erproben. Erste Abrechungssystem für          Stadtwerke Leipzig GmbH Feldversuche mit Nutzern werden stattfinden. Im Ergebnis wird ein Konzept für die flächendeckende Ladeinfrastruktur sowie zur Einführung auch außerhalb der Modellregion vorliegen. Zur Verstetigung der bisherigen Aktivitäten wird die Verknüpfung mit dem ÖPNV Ladeinfrastruktur im (halb-)öffentlichen Verkehrsraum erweitert und der Bestand an E-Kfz für die Kundennutzung vergrößert. siehe Anlage, diese Angaben sind in der Vorhabensbeschreibung detailiert beschrieben und dargestellt 30 von 270 Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode
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Anlage zu Frage 7 Ziel ist die Erstellung eines Leitfadens, welcher Entwickler und Anwender bei der sachgerechten Gestaltung, Überprüfung und dem Betrieb der Komponenten hinsichtlich der EMV Anfor-derungen an ein derartiges System unterstützt. Dabei werden die Anwendbarkeit aktueller Normen und Vorschriften für KFZ in Bezug der geänderten Anforderungen der Elektromobilität untersucht. Des weiteren wird die EMV-gerechte Schnittstellengestaltung zwischen Ladestation und Fahrzeug wie auch weitere genutzte Kommunikationstechniken und Medien betrachtet. Untersucht werden konkret die im Projekt verfügbaren SaxMobility II - Mobile Komponenten wie Messsysteme, Fahrzeuge und Ladestation. Der entstandene Leitfaden wird, unterlegt mit Endgeräte als Zugangs- und    Forschungs- und Transferzentrum Leipzig e.V. an der den Ergebnissen praktischer Untersuchungen publiziert und auf entsprechenden Fachveranstaltungen Abrechnungssystem für         Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur präsentiert. Ladeinfrastruktur sowie zur   Leipzig (HTWK Leipzig) a. Modellierung der Prozesskette in Hinblick der EMV (Betrachtung Störquellen, Störsenken) b. Verifikation Verknüpfung mit dem ÖPNV bestehender nationaler und internationaler Normen und Vorschriften in Bezug auf ihre An-wendbarkeit c. Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Messtechnische Untersuchung der Störquellen und deren Störungspotentials d. Prüfung der Störsenken in Bezug auf ihre Störschwelle e. Beschreibung der Anforderungen an die Schnittellen um die EMV zu gewährleisten f. Messtechnische Untersuchung der gesamten Prozesskette auf ihre EMV g. Zusammenfassung der EMV Betrachtungen in einem Leitfaden 'EMV-gerechten Gestaltung der Schnittstellen der Prozesskette in der Elektromobilität' ‒ 47 ‒ Das Verbundvorhaben knüpft an das Projekt 'Flottenbetrieb mit Elektrofahrzeugen und Flottenmanagement unter dem Aspekt der Elektromobilität in der Modellregion Sachsen (SaxMobility I)' an. Es baut auf die bisherigen Projektergebnisse auf und setzt mobile Endgeräte zur vereinfachten Ladeinfrastrukturnutzung sowie Verbindung zum ÖPNV ein. Im Rahmen der Projektlaufzeit werden in der Modellregion die technischen Voraussetzungen geschaffen, das Prinzip der Nutzung der mobilen Endgeräte zu erproben. Erste SaxMobility II - Mobile                                                           Feldversuche mit Nutzern werden stattfinden. Im Ergebnis wird ein Konzept für die flächendeckende Endgeräte als Zugangs- und                                                        Einführung auch außerhalb der Modellregion vorliegen. Zur Verstetigung der bisherigen Aktivitäten wird die Abrechungssystem für          ENSO NETZ GmbH                                      Ladeinfrastruktur im (halb-)öffentlichen Verkehrsraum erweitert und der Bestand an E-Kfz für die Ladeinfrastruktur sowie zur                                                       Kundennutzung vergrößert. Verknüpfung mit dem ÖPNV                                                          Grobe Gliederung der Arbeitsschritte: (1) Aufbau einer standardisierten Ladeinfrastruktur im (halb- )öffentlichen Verkehrsraum mit einer barrierefreien Zugangs- und Abrechnungsmöglichkeit über mobile Endgeräte, (2)Bereitstellung von Flottenfahrzeugen für die öffentliche Nutzung, (3) Erweiterung der Firmenfahrzeugflotten, (4)Weiterentwicklung des Lastmanagementsystems und der Laststeuerung mit prototypischer Entwicklung einer HomeLadebox, (5) Netztechnische Analysen, (6) Fortführung der mobilen Datenerfassung und Bereitstellung von Infrastrukturdaten 31 von 270 Drucksache 19/23241
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Anlage zu Frage 7 Die Schwerpunkte im Projekt liegen in der Schaffung eines preiswerten und diskriminierungsfreien Zugangs- und Abrechnungssystems mit Anlehnung an den ÖPNV, der Erhöhung der Fahrzeuganzahl, dem bedarfsgerechten Ausbau der Ladeinfrastruktur, einem Fahrzeugmanagementsystem für Fuhrparks, um die SaxMobility II - Mobile                                                           speziellen Anforderungen der Elektrofahrzeuge zu berücksichtigen, der Steuerung der Ladung in Beachtung Endgeräte als Zugangs- und                                                        der Anforderungen der Nutzer und des Netzes und einer gezielteren Öffentlichkeitsarbeit. Abrechnungssystem für         DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH                    Über den geplanten Zeitraum ist es vorgesehen, ein Zugangs- und Abrechensystem zu schaffen, welches sich Drucksache 19/23241 Ladeinfrastruktur sowie zur                                                       stark am ÖPNV orientiert und eine Kombination der Nutzung der beiden Verkehrssysteme ermöglicht. Dabei Verknüpfung mit dem ÖPNV                                                          werden 8 neue öffentlich zugängliche und 25 private Ladestationen (24/50 Ladepunkte) errichtet. 5 bestehende Ladesäulen müssen dabei dem neues System angepasst werden. Verschiedene Möglichkeiten, die Ladung aus Sicht des Netzes zu steuern, sollen dabei getestet werden.Weiterhin werden bis zu 20 neue Elektrofahrzeuge angeschafft, in die Fuhrparks integriert und dort erprobt. Das Verbundvorhaben knüpft an das Projekt 'Flottenbetrieb mit Elektrofahrzeugen und Flottenmanagement unter dem Aspekt der Elektromobilität in der Modellregion Sachsen (SaxMobility I)' an. Es baut auf die bisherigen Projektergebnisse auf und setzt mobile Endgeräte zur vereinfachten Ladeinfrastrukturnutzung sowie Verbindung zum ÖPNV ein. Im Rahmen der Projektlaufzeit werden in der Modellregion die technischen Voraussetzungen geschaffen, das Prinzip der Nutzung der mobilen Endgeräte zu erproben und ‒ 48 ‒ SaxMobility II - Mobilie                                                          Entgelte über Bezahlplattformen des ÖPNV abzurechnen. Damit wird für Gelegenheitsnutzer und Endgeräte als Zugangs- und                                                        Stammkunden des ÖPNV die Möglichkeit eröffnet, E-Kfz problemlos zu nutzen und notwendige Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) Gesellschaft mit Abrechungssystem für                                                              Bezahlvorgänge (z.B. Stromkosten für Aufladen) über die Abrechnungssysteme des ÖPNV durchzuführen. beschränkter Haftung Ladeinfrastruktur sowie zur                                                       Erste Feldversuche mit Nutzern werden stattfinden. Im Ergebnis wird ein Konzept für die flächendeckende Verknüpfung mit dem ÖPNV                                                          Einführung auch außerhalb der Modellregion vorliegen. Zur Verstetigung der bisherigen Aktivitäten wird die Ladeinfrastruktur im (halb-)öffentlichen Verkehrsraum um die Bezahlfunktionen des ÖPNV erweitert und somit ÖPNV-Kunden der Zugang zu anderen ökologischen Mobilitätsangeboten erleichtert. siehe Anlage, Ausführliche Vorhabensbeschreibung. Zusammengefasst für Antragsteller LVB:Konzeptdetailerarbeitung, Koordinationstätigkeiten und IT-Leistungen. Weiterhin auch Erarbeitung von Lösungen, Betreuung von Testphasen, Auswertung, Abrechnung und Qualitätsmanagement im Projekt. 32 von 270 Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode
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Anlage zu Frage 7 Das geplante Teilvorhaben ist Ausgangsbasis für das beantragte Projekt: ' Entwicklung von modularen, Primo - Nutzung und Eignung verteilten Energiespeichersystemen und kostenoptimierten Herstellungsverfahren für den Einsatz im Bereich kommerzieller prismatischer des ÖPNV'. Dabei wird ein internationaler Vergleich zum Stand der Technik mittels eines Benchmarking von Lithium-Ionen Zellen für die prismatischen Lithiumzellen zur Nutzung im Bereich der Elektrifizierung des Antriebsstranges von E-Bussen Elektrifizierung des           INTILION GmbH durchgeführt.Diese Erkenntnisse dienen zur Auswahl geeigneter Zellen für die konstruktive Untersuchungen Antriebstranges von zur Entwicklung von Leichtbaukonzepten für 'Submodule' zur Energiespeicherintegration in E-Busse. Fahrzeugen im Bereich des Es sind zwei übergeordnete Arbeitspackete geplant: 1. Benchmarking von prismatischen Lithiumzellen, 2. ÖPNV Grobkonstruktion und -auslegung der Subsysteme. 1. Vorhabenziel Im Mittelpunkt des Projekts steht ein nachfragegetriebenes Mobilitäts-Szenario durch Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Integration von öffentlichen und individuellen Verkehren. Das Projekt soll Informationen geben über Verkehrsnachfrage und das Potential von innovativen Verkehrsdienstleistungen und damit aufzeigen, dass der ÖPNV im ländlichen Raum durch den Einsatz von Elektromobilität revitalisiert werden kann. Das Projekt soll Anregungen für die Anpassung der politischen und administrativen Instrumente an einen zeitgemäßen, INMOD - Intermodaler zukunftsorientierten und durch Elektromobilität nachhaltigen ÖPNV geben. Das Projekt bearbeitet öffentlicher Nahverkehr im    Hochschule Wismar University of Applied Sciences wesentliche Fragen der - Nutzer (Kosten, Betrieb, Reichweite, Sicherheit, Zuverlässigkeit)- Dienstleister ländlichen Raum auf Basis von Technology, Business and Design (Investitionen, Streckenführung, Wartung, Lademöglichkeiten)- Politik, Kommunalverwaltung ( lokale          ‒ 49 ‒ Elektromobilitätskomponenten Rahmenbedingungen, Investitionen). 2. Arbeitsplanung Das Projekt untersucht in 4 Teilräumen von Mecklenburg-Vorpommern unterschiedliche Szenarien, die alle auf einer Optimierung des öffentlichen Liniennetzes von Bus- und Bahnverkehr (Magistralen) basieren und durch individuellen Bedarfen gerecht werdende Zubringer ergänzt werden. Die Nachhaltigkeit wird durch den konsequenten Einsatz von Elektromobilität gewährleistet. Das Modellprojekt läuft von Februar 2012 bis Januar 2015. 33 von 270 Drucksache 19/23241
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Anlage zu Frage 7 Dieses Projekt entwickelt Geschäftsmodelle und Verkehrskonzepte für die Einführung der Elektromobilität (EM) in der Modellregion NordWest. Dabei geht es um belastbare Pläne zur Einbindung von Elektrofahrzeugen in Konzepte und Strategien der 'Urbanen Mobilität' und des öffentlichen Nahverkehrs. Die Erarbeitung von fundierten und durchführbaren Vorschlägen für das Innovationssystem EM sind Grundlage, um zu erwartende Herausforderungen nachhaltig zu bewältigen. Damit können relevante Unternehmens- Verkehrskonzepte und und Politikentscheidungen auf eine solidere Basis gestellt und Nebeneffekte vor Entscheidungsfindung Geschäftsmodelle ' Personal Drucksache 19/23241 erkannt werden. Mobility Center (PMC) der    Universität Bremen Das Projekt gliedert sich in 5 aufeinander aufbauenden und sich überlappenden Arbeitspaketen. Die Modellregion Nordwest (Phase Vernetzung mit anderen Projekten der Modellregion sowie den Abeitsprozess begleitenden Maßnahmen A) werden in AP1 gebündelt. In AP2 wird die Rolle der EM in der Region sozioökonomisch untersucht. Dabei werden Kundenbedürfnisse, Stand der Technik, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Wechselwirkungen der Umwelt mit der EM analysiert sowie das regionale Verkehrssystem abgebildet. Darauf aufbauend werden Geschäftsmodelle (AP3) und Verkehrskonzepte (AP4) konzipiert und nachhaltige Innovationsstrategien erarbeitet (AP5). Der Antragssteller ist für die Arbeitspakete 1+2 verantwortlich. Ziel des Teilvorhabens 'Anwendung induktiver Energieübertragung im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)-Primove' ist es den Betrieb elektrisch angetriebener Busse mit induktiver Batterieladung im ‒ 50 ‒ praktischen Einsatz darzustellen und spezifische Erfahrungen zu sammeln. Basis der Umsetzung des Projektes ist der Entwicklungsstand des PRIMOVE-Systems (Bombardier) und deren grundsätzliche Anpassung an die Infrastruktur-Anforderungen des ÖPNV. Im Hinblick auf die sowohl technisch als auch Weiterentwicklung und                                                      wirtschaftlich erfolgreiche Umsetzung des Projektes wurden im Vorfeld bereits Untersuchungen seitens der Anwendung der induktiven                                                   Projektpartner durchgeführt, um auf Basis des realen Fahrplanbetriebes und auf Basis prognostizierter Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Energieübertragung (PRIMOVE-                                               Verbrauchsdaten den Umgang der zu installierenden Ladetechnik zu ermitteln. Die dabei zum Einsatz Braunschweig System) für den Öffentlichen                                               kommenden Komponenten sind nach den betrieblichen Anforderungen auszulegen. Personennahverkehr                                                         Geplant ist die Entwicklung von Tools zur bedarfsgerechten Auslegung der Induktiv-Lade Komponenten für unterschiedliche Anforderungsprofile. Es werden Konstruktionsmerkmale für modular konzipierte komponenten der Induktiv-Ladetechnik mit dem Ziel kostengünstiger Fertigungstechnik erarbeitet. Mit der Ermittlung und Auswertung realer Messergebnisse werden die prognostizierten Angaben zu Funktion, Verfügbarkeit, Wirkungsgrad verifiziert und ggf. Verbesserungspotential zu den einzelnen Komponenten ermittet. 34 von 270 Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode
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