Anlage zu Frage 7 Ziel des o.g. Projektes ist es den Betrieb elektrisch angetriebener Busse mit induktiver Batterieladung im praktischen ÖPNV Linieneinsatz darzustellen und spezifische Erfahrungen zu Netzwirkung, technischer Komponentenauslegung und der Induktivladetechnik in erstmaliger Praxisumsetzung generell zu sammeln. Basis der Umsetzung ist der Entwicklungsstand des PRIMOVE-Systems (Bombardier). Bereits im Vorfeld wurden technische Rahmenbedingungen auf Braunschweig bezogen strukturell voruntersucht. Nach Weiterentwicklung und Auswertung von geeingenten Linienwegen im Busnetz der Verkehrs-AG wird über gesicherte Anwendung der induktiven Meßmethodiken eine geeignete Linie extrahiert. Darauf wiederum sind Haltestellen bzw. sonstige Punkte Energieübertragung (PRIMOVE- Braunschweiger Verkehrs-GmbH ermittelt, die eine ausreichende Ladezeit gesichert im Betrieb bereitstellen können. Redundanzen werden System) für den Öffentlichen für unplanmäßige Verkehrsereignisse (Stau, Unfall etc.) sowie den technischen Ausfall einer Ladestation Personennahverkehr bereitgestellt. Ziel ist die unbedingte Betriebsdurchführung ohne negative Kundenbeeinflussung. Zu den Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Punkten ist die Primovetechnik (Stand Bombardier) in den Strassenkörper (o.ä.) einzubauen und die gesicherte Fahrzeugladung über ausreichende Spannungsversorgung sicherzustellen. Weiter werden Elektrobusse beschafft, mit der Primove-Technik versehen und zugelassen. Im weiteren bzw. parallel dazu sind Testreihen zu fahren, um die ausreichende Spannungsversorgung zu garantieren bei gleichzeitiger Betrachtung einer etwaigen Netzrückwirkung. ‒ 51 ‒ Ziel des o.g. Projektes ist es den Betrieb elektrisch angetriebener Busse mit induktiver Batterieladung im praktischen ÖPNV Linieneinsatz darzustellen und spezifische Erfahrungen zu Netzwirkung, technischer Komponentenauslegung und der Induktivladetechnik in erstmaliger Praxisumsetzung generell zu sammeln. Die Basis für die Umsetzung bildet hierbei die bereits teilweise entwickelte PRIMOVE-Technologie zur induktiven Energieübertragung. Durch Spulen im Fahrweg und im Fahrzeug wird die zum Antrieb des Weiterentwicklung und Fahrzeugs notwendige Energie kontaktlos und effizient übertragen. Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung Anwendung der induktiven der notwendigen streckenseitigen Komponenten für eine betriebliche Umsetzung in Braunschweig. Die Energieübertragung (PRIMOVE- Bombardier Primove GmbH technischen Rahmenbedingungen aus Braunschweig wurden bereits im Vorfeld strukturell voruntersucht. System) für den Öffentlichen Die Entwicklungsaktivitäten sind ein Teil des Gesamtprojektplans und werden entsprechend des Personennahverkehr Entwicklungsprozess aus der Automobilindustrie strukturiert. Meilensteine zur Zielerreichung werden in sogenannten Gate Reviews geplant und durchgeführt, Abbruchkriterien sind Inhalt der einzelnen Entwicklungspläne. Die Tests werden schrittweise im Labor sowie unter realen Bedingungen auf der Strecke durchgeführt. Als Abschluss der Entwicklungsaktivität folgt die Zulassung des Systems unter Betriebsbedingungen. 35 von 270 Drucksache 19/23241
Anlage zu Frage 7 Ziel des Projektes ist es, den Anschluss der Induktivladetechnik an das öffentliche Netz und die Einspeisung in das Primove-System netzverträglich zu realisieren. Die dabei zum Einsatz kommenden Komponenten sind nach den betrieblichen Anforderungen auszulegen, einzusetzen und zu erproben. Das Anforderungsspektrum umfasst dabei sowohl technisch als auch wirtschaftliche Gesichtspunkte. Weiterhin sollen die Schnittstellen für die Aktivierung der primären und sekundären Induktivladetechnik zur Identifizierung der Fahrzeuge und Abrechnung der Ladekapazitäten definiert, ausgelegt und erprobt werden. Weiterentwicklung und Drucksache 19/23241 Hierbei handelt es sich um relevante Abrechnungsdaten wie etwa die Kunden- und Fahrzeugdaten, Anwendung der induktiven Braunschweiger Versorgungs-Aktiengesellschaft & Tarifinformationen oder Informationen zum Lademodus oder zur Ladeleistung. Basis der Kommunikation Energieübertragung (PRIMOVE- Co. KG sind sich entwickelnde Normen und Standards unter anderem zur kabellosen Kommunikation zwischen System) für den Öffentlichen Fahrzeug und Ladeinfrastruktur. Personennahverkehr Nach Auswertung der geeigneten Linienwege im Busnetz der Verkehrs-AG wird über gesicherte Meßmethodiken eine geeignete Linie extrahiert. Darauf wiederum sind Haltestellen bzw. sonstige Punkte zu ermitteln, die eine Ladezeit von > 30 Sekunden gesichert im Betrieb bereitstellen können. Hierbei ist unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ebenfalls das Netz für geeignete Anschlussstellen hin zu untersuchen. An den ausgewählten Standorten ist die Primovetechnik in den Straßenkörper einzubauen und die gesicherte Fahrzeugladung sicherzustellen. ‒ 52 ‒ Mit PRIMOVE Mannheim soll der Nachweis erbracht werden, dass Elektrobusse auf regulären, bisher von Dieselbussen bedienten Linien eingesetzt werden können, ohne dass eine Erhöhung der Fahrzeuganzahl und eine Änderung des Fahrplans erforderlich ist. Außerdem wird die grundsätzliche Eignung der PRIMOVE- Technik zur induktiven Aufladung der Elektrofahrzeuge im täglichen Betrieb nachgewiesen. Basierend auf den Erfahrungen mit PRIMOVE wird die RNV ein Konzept entwickeln, um den Busverkehr in Mannheim bis Primove Mannheim: Induktive 2025 komplett auf elektrischen Betrieb umzustellen und PRIMOVE an weiteren RNV-Standorten Aufladung von Elektrobussen einzuführen. In das Projekt wird ein induktiv aufgeladenes E-Lieferfahrzeug einbezogen, um die Eignung von und Lieferfahrzeugen. Einsatz Rhein-Neckar-Verkehr GmbH PRIMOVE für Service- und Wartungsfahrzeuge grundsätzlich nachzuweisen. Bestandteil des Projekts ist auch im Liniendienst. Bürgerbeteiligung und Evaluation. Durch die Bürgerbeteiligung wird die Akzeptanz der neuen Technologie Bürgerbeteiligung und bei Fahrgästen und Bevölkerung nachhaltig gesichert; die wissenschaftlich fundierte Evaluation Evaluation. gewährleistet verwertbare Erkenntnisse über die nicht technisch messbaren Effekte von PRIMOVE. Die Anforderungen an Infrastruktur und Bustechnik werden gemeinsam mit BT und Bus-OEM ermittelt und umgesetzt. Es erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit den Genehmigungsbehörden. In der RNV werden die Abläufe in Betrieb und Werkstatt ermittelt und optimiert und die Mitarbeiter entsprechend geschult. Testphase zur Optimierung der Komponenten. Abschließende Businesspläne. 36 von 270 Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode
Anlage zu Frage 7 Die Basisentwicklung und die Tests für den Einsatz in Stadtbussen werden im Moment ebenfalls durch ein BMVBS gefördertes Projekt auf der Teststrecke in Augsburg getestet. Die Resultate dieser Förderprojekte sind die Basis für nachfolgende Forschungs- und Entwicklungsprojekte die sich um die Umsetzung der Technologie in den täglichen Betrieb und deren Umgebung kümmern. Als erster Schritt dazu hat sich Primove Mannheim: Bombardier mit dem Konzept der induktiven Energieübertragung für Lieferwagen auseinandergesetzt und Umsetzung der Primove mit einem Konzeptfahrzeug gezeigt, dass es prinzipiell möglich ist, die Technik dafür einzusetzen. Die Technologie im täglichen Resultate dieser Konzeptarbeit, die 100% durch eigene Mittel erstellt wurde, sind die Basis für die Busbetrieb im ÖPNV und Bombardier Primove GmbH Entwicklung, Tests und Zulassung der induktiven Ladung eines Lieferwagens die im Rahmen dieses Entwicklung, Test und Entwicklungsprojektes geleistet werden. Zulassung der Primove Die Entwicklungsaktivitäten sind ein Teil des Gesamtprojektplans und werden entsprechend des Technologie für den Entwicklungsprozess aus der Automobilindustrie strukturiert. Meilensteine zur Zielerreichung werden in Lieferwagenbetrieb Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode sogenannten Gate Reviews geplant und durchgeführt, Abbruchkriterien sind Inhalt der einzelnen Entwicklungspläne. Die Tests werden schrittweise im Labor sowie unter realen Bedingungen auf der Strecke durchgeführt. Als Abschluss der Entwicklungsaktivität folgt die Zulassung des Systems unter Betriebsbedingung. Das Leuchtturmprojekt wird von einem Bürgerbeteiligungs-Verfahren begleitet, das die Akzeptanz des neuen Systems sicherstellen soll. Dabei werden1. diffuse Ängste vor elektromagnetischer Strahlung durch fundierte ‒ 53 ‒ Informationen ausgeräumt, 2. Anwohner und Bürgerschaft aktiv an der Positionierung und Gestaltung der Ladestationen beteiligt und 3. Erhebungen zur Wahrnehmung der neuen Technologie durchgeführt. Die dabei verwendeten Ansätze und Methoden zur Bürgerbeteiligung sollen für andere Projekte nutzbar sein Primove Mannheim: Induktive (Best Practice). Aufladung von Elektrobussen Ein Projektbeirat aus Umweltverbänden, Vertretern von Fahrgästen, Anwohnern und Lokalpolitik sowie und Lieferfahrzeugen. Einsatz Experten erhält detaillierte Informationen über die Technologie und das Vorhaben. So fungiert er als Stadt Mannheim im taeglichen Linien- und Multiplikator für interessierte Bürger. Der Beirat kann eigene Studien beauftragen und wird in Standortsuche Lieferdienst. Bürgerbeteiligung und Gestaltung der Ladestationen eingebunden. Es finden mehrere Bürger-Informationsveranstaltungen und Evaluation statt. Broschüren und ein Internetauftritt informieren über das Projekt und die neue Technologie. Die Webseite ermöglicht den Dialog mit dem Projektbeirat. Kongresse, Messen, etc. werden zur Ansprache und Information der Bevölkerung genutzt. Bürger-Workshops liefern Anregungen für die Gestaltung der Anlagen, ihre Sicherung und Einbindung in die Umgebung. Repräsentative Befragungen erheben den Kenntnisstand und die Einstellung der Bevölkerung zu der neuen Technologie vor Beginn des Projekts und ca. ein halbes Jahr nach Inbetriebnahme. 37 von 270 Drucksache 19/23241
Anlage zu Frage 7 1. Vorhabenziel Die eFlotten-Angebote (eAuto, Pedelec) in Berlin sollen erweitert und optimiert werden. Ein nahtloser Übergang zwischen den öffentlich zugänglichen Verkehrsmitteln - unter Nutzung übergreifender Applikationen - wird weiterhin angestrebt und mit den assoziierten Partnern entwickelt. Aspekte der Stadtentwicklung werden bei der Entwicklung integrierter Infrastruktur berücksichtigt. Im erweiterten Testbetrieb werden nunmehr auch Längsschnittergebnisse erzielt. Die DB Fuhrpark wird sich an der Drucksache 19/23241 Entwicklung von kleinen Smart-Grid-Lösungen aktiv beteiligen, um die Attraktivität der Geschäftsmodelle zu erhöhen. Im Ergebnis des Projektes wird ein zeitnaher Aufbau eines großen Elektromobilitätsversuches möglich sein. Berlin elektromobil 2.0 DB FuhrparkService GmbH 2. Arbeitsplanung Die bisher aufgebaute Flotte wird auf bis zu 75 eAutos aufgestockt sowie eine Pedelecflotte aufgebaut. Mit den Projektpartnern wird neben der intelligenten Erweiterung des Stationsnetzes auch eine integrierte Infrastruktur entwickelt, mit der lokale Bedingungen und Anforderungen bedarfsgerechter abgedeckt werden können. Mit Projekt- und assoziierten Partnern wird der operative Testbetrieb der eFahrzeuge durchgegführt. Die DB Fuhrpark wird an der Plattform eFahrzeuge bereitstellen und im Rahmen eines Smart- Grid testen. Gemeinsam mit den Partnern (Arbeitstreffen) sowie in der Plattform elektroMobilität stattfindenden Austausch mit Experten (Wissenschaft, Wirtschaft, Politik) sowie Interessierten werden Lösungen vorgestellt. Diskussionsergebnisse fließen zurück in das Projekt. ‒ 54 ‒ 38 von 270 Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode
Anlage zu Frage 7 1. Vorhabenziel Folgende Forschungs- und Entwicklungsfragen sollen geklärt werden: Identifikation von neuen, für eine weitere Verbreitung der Dienste relevanten Nutzergruppen und deren Anforderungen an den e-Carsharing- und Pedelec-Betrieb sowie an integrierte, multimodale Mobilitätsdienstleistungen. Analyse von Nutzungsszenarien in Bezug auf räumliche Unterschiede. Potenziale einer energetischen Vernetzung. Zudem werden Ideen für Optimierungen von eCarsharing generiert. Diese werden in ersten Umsetzungen auf der Plattform elektroMobilität auf kritische Punkte hin getestet. Betrieb und Ausbau der in BeMobility aufgebauten Plattform elektroMobilität in den 3 Funktionen: Praxislabor (für Projektpartner, Umsetzung Innovationszentrum für Mobilität und Berlin elektromobil 2.0 Micro Smart Grid), Erklärzentrale und Forum für den (inter-)nationalen Wissensaustausch. gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) GmbH 2. Arbeitsplanung Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Das InnoZ wird in AP1 die Projektleitung aktiv unterstützen. In AP2 erfolgt die Begleitforschung unter Berücksichtigung unterschiedl. Dienstleistungskonzepte und der energetischen Vernetzung. In AP4 unterstützt InnoZ bei der Entwicklung, Umsetzung von Vermarktungskonzepten (auf Basis der Ergebnisse von Kreativworkshops, Usability Tests u. AP2) sowie bei der Weiterentwicklung der BeMobility Suite (inkl. Begleitung der Applikationen). In AP 5 verantwortet das InnoZ den Ausbau u. Betrieb der Plattform elektroMobilität als zentralen Ort für Elektromobilität in Berlin und unterstützt damit die Arbeiten des AP6. In AP7 wird die internationale Übertragbarkeit der Projektansätze und -erkenntnisse geprüft. ‒ 55 ‒ 39 von 270 Drucksache 19/23241
Anlage zu Frage 7 1. Vorhabenziel Ziel der Arbeiten des DAI-Labors ist es die im Vorgängerprojekt entwickelte BeMobility Suite technisch weiterzuentwickeln. Aufbauend auf den entwickelten Schnittstellen zur Elektromobilität soll eine Weiterentwicklung des bestehenden Frameworks die Implementierung von geräteunabhängigen Diensten für Elektromobilität weiter fördern und somit eine breite Nutzung der unterstützenden Dienste ermöglichen. Weiterhin sollen die bestehenden Dienste weiter entwickelt werden um weitere unterstützende Funktionen Drucksache 19/23241 für Elektromobilität und die Verknüpfung mit dem öffentlichen Verkehr anbieten zu können. Die Integration der BeMobility Suite in eine ganzheitliche App-Landschaft, bestehend aus Applikationen der verschiedenen Berlin elektromobil 2.0 Technische Universität Berlin Projektteilnehmer, über informationsbasierte Verknüpfung ist ein weiteres Ziel. 2. Arbeitsplanung Zum Erreichen des Ziels erfolgt zuerst eine Analyse des im Vorgängerprojekt entwickelten Systems und der in diesem Projekt umzusetzenden Produktbilder hinsichtlich Verbesserungspotential und Anforderungen. Basierend auf den Ergebnissen dieser Analyse erfolgt die konzeptionelle Weiterentwicklung und Implementierung der BeMobility Suite. Vor dem Einsatz im Probebetrieb des Projektes erfolgt eine intensive Testphase. Während des Probebetriebes wird die entwickelte Version technisch begleitet. Weiterhin erfolgt eine exemplarische Implementierung von Prototypen für bestimmte Konzepte welche in der Erprobungsplattform präsentiert werden. ‒ 56 ‒ 40 von 270 Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode
Anlage zu Frage 7 1. Vorhabenziel Ziel des Projektes 'Berlin elektromobil 2.0' ist die Optimierung und die Erweiterung der im Rahmen von BeMobility - Berlin elektromobil aufgebauten Flotte hin zu einem flexiblen Geschäftsmodell (Instant Access, Open End, One-Way-Fähigkeit) und dessen verstärkte Integration in die Modellregion Berlin/Potsdam. Die bisher im Projekt 'BeMobility' entwickelten Ansätze für eine intelligente Elektromobilität werden insbesondere aus der Nutzer- und Betreiberperspektive weiter bearbeitet und optimiert sowie Geschäftsprozesse und verschiedene Integrationsszenarien weiterentwickelt. Das spezielle Vorhabensziel der HaCon im Projektverbund ist die Entwicklung von Schnittstellen zu den beteiligten ITK-Systemen sowie Berlin elektromobil 2.0 HaCon Ingenieurgesellschaft mbH von Prototypen für Anwendungen auf mobilen Endgeräten der Nutzer und den Verleihterminals. 2. Arbeitsplanung Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Im Rahmen des AP 4.3 der Gesamtvorhabensbeschreibung werden Schnittstellen zwischen der Reiseauskunft und den anderen beteiligten ITK-Systemen der Projektpartner erstellt. Daneben werden Applikationen für die mobilen Endgeräte der Nutzer und die Verleihterminals entwickelt. Die entwickelten Schnittstellen und Applikationen werden getestet und im Rahmen des AP 4.4 für den Feldversuch zur Verfügung gestellt. Daneben wird die im AP 5 betriebene 'Platform Elektromobilität' für Tests und Präsentationen genutzt und es erfolgt eine Beteiligung an den dort durchgeführten Veranstaltungen. ‒ 57 ‒ 41 von 270 Drucksache 19/23241
Anlage zu Frage 7 Gesamtziel des Projektes Berlin elektromobil 2.0 ist die Optimierung und Erweiterung (Technik, User Akzeptance, Geschäftsmodelle) des bisherigen Probebetriebs aus Projekt 'BeMobility' mit dem neuen Hauptfokus auf eine flexiblere u. spontane Nutzung der Elektrofahrzeuge (Instant Access, Open End, One- Way-Fähigkeit). Die verkehrliche und städtebaul. Integration des Konzeptes in die Modellregion Berlin/Potsdam soll weiter vorangetrieben werden. Die im Projekt 'BeMobility' entwickelten Ansätze für eine intelligente Elektromobilität werden weiter aus Nutzer- und Betreiberperspektive evaluiert. Gleichzeitig Drucksache 19/23241 werden versch. Integrationsszenarien dahingehend weiterentwickelt, dass eine Überführung in Größenordnungen entsprechend der Verkehrsentwicklungspläne möglich wird. Berlin elektromobil 2.0 Robert Bosch Car Multimedia GmbH Die Arbeitspakete bestehen aus dem intelligenten Austausch von Informationen zum E-Fahrzeug und Fahrer mit dem Ziel Reichweitenabsicherung. Dazu müssen Techniken optimiert werden, welche den Ladezustand (vor, während und nach der Nutzung) zu einer Zentrale permanent senden. Dafür sind entspr. Telematikeinheiten zu entwickeln. Der Rückkanal zum Fahren erfolgt via Smartphone. Des Weiteren wird dem Fahrzeug intern die Restreichweite auf eine mobile oder festverbaute Navigationseinheit gesendet für die Berücksichtigung bei der Routensuche. Ein weiteres Arbeitspaket ist die Erhebung u.Auswertung von Nutzerdaten, die relevant für die Nutzung von Mobilitätssystemen in urbanen Räumen sind. Dies geschieht gemeinsam mit InnoZ. ‒ 58 ‒ 42 von 270 Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode
Anlage zu Frage 7 1. Vorhabenziel Contipark plant, ihre speziell für eFahrzeuge bereitgestelltes Parkflächenangebot im Rahmen dieses Projektes zu erweitern. Diesbezüglich und insbesondere unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus dem Vorgängerprojekt 'BeMobility' ergeben sich folgende Teilziele:1)Ausdifferenzierung der Nutzungsszenarien (Berücksichtigung verschiedener Mobilitätszwecke) 2)Bereitstellung von Parkhausflächen für den Stationsausbau 3)Integration von Parkhausinformationen in BeMobility Suit 4)Verknüpfung der verschiedenen Nutzermedien 5)Vereinheitlichung der Abrechungsprozesse 2. Arbeitsplanung Contipark Parkgaragengesellschaft mit beschränkter Berlin elektromobil 2.0 In AP2 erfolgt die Überarbeitung der Anforderungen an die Begleitforschung aus Sicht des Haftung Parkhausbetreibers und die Ausdifferenzieung von Anwendungsfällen zum Thema Parken. In AP 4.1 wird das Angebot 'privilegiertes Parken' in die Entwicklung von Geschäftsmodellen sowie Anreiz- und Preissystemen Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode integriert. Die Überprüfung und Konkretisierung des Kriterienkatalogs zur Standortauswahl, die Auswahl weiterer Standorte sowie die Weiterentwicklung des Parkhausbetreiber spezifischen Standortkonzepts (Stellflächenwahl innerhalb des Parkhauses, Parkhausstandort: Shopping, Wohnen o.a., Nutzertyp Kurzeit- /Langzeitparker) beinhaltet AP 4.2. Im Rahmen von AP 4.3 soll die Diensteplattform BeMobility Suit weiterentwickelt, insbesondere um dynamische Daten ergänzt und zu einer App-Familie zusammengeführt werden. ‒ 59 ‒ 43 von 270 Drucksache 19/23241
Anlage zu Frage 7 1. Vorhabenziel Das Teilvorhaben von Schneider Electric beinhaltet die technische und wirtschaftliche Einbindung von Elektro-Ladeinfrastruktur (Ladesäulen) in das Projektumfeld bzw. in die Modellregion Berlin-Brandenburg. Dazu zählen neben dem Aufbau der Ladesäulen auch die Erhöhung der wirtschaftlichen Effizienz der Ladeinfrastruktur sowie die Vorbereitung und Weiterentwicklung der Ladeinfrastruktur als Baustein eines Smart-Grid-Systems. Bei der Entwicklung werden sowohl die Perspektiven der Flotten- und Drucksache 19/23241 Ladeinfrastrukturbetreiber also auch städtebauliche Aspekte und Fragen zum gesteuerten Laden berücksichtigt, so dass insgesamt die Weichen für eine integrierte Infrastruktur gestellt werden. Im Ergebnis Berlin elektromobil 2.0 Schneider Electric GmbH soll die wirtschaftliche Effizienz des Gesamtsystems erhöht werden. Schneider prüft dabei permanent inwieweit Fragen der Standardisierung im Projekt zu berücksichtigen sind. 2. Arbeitsplanung Schneider Electric wird einerseits bei der Entwicklung einer integrierten Ladeinfrastruktur (AP 3) beteiligt sein und bis zu 13 Ladesäulen errichten (AP 4.2). Im Rahmen des Smart-Grid-Konzeptes wird Schneider Electric die Messgeräte zur Verfügung stellen und die Messungen im Gesamtsystem administrativ betreuen (AP 6) Mitarbeiter von SchneiderElectric werden regelmäßig auf der Plattform ElektroMobilität arbeiten und einen aktiven Austausch mit den anderen Partnern und Interessierten pflegen.Des Weiteren wird Schneider Electric aktiv an Veranstaltungen teilnehmen und eigene Beiträge beisteuern (AP5). ‒ 60 ‒ 44 von 270 Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode