auf die Kleine Anfrage - Drucksache 1925752, 1927459 - Situation der Infrastrukturplanung in Deutschland
Deutscher Bundestag Drucksache 19/29971 19. Wahlperiode (zu Drucksache 19/27459) Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. 20.05.2021 Ergänzende Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Ingrid Nestle, Matthias Gastel, Stefan Gelbhaar, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksachen 19/25752 und 19/27459 – Situation der Infrastrukturplanung in Deutschland Im Nachgang zur Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN auf Bundestagsdrucksache 19/27459 hat die Bundesregierung mit Schreiben vom 21. April 2021 folgende Ergänzungen zu den Fragen 1 bis 3, 6 und 14 vorgenommen: 1. Wie lange dauerten zwischen 2009 und 2020 die Planung und Umset- zung von Projekten insgesamt (bitte in 25-Prozent-Quantilen angeben) und jeweils aufgeschlüsselt nach Verfahrensabschnitten (Planung ab Pla- nungsbeginn beziehungsweise der Einleitung des Raumordnungsverfah- rens, Planfeststellungsverfahren, Gerichtsverfahren, Baubeginn bis zur Inbetriebnahme), bei a) Bundesschienenprojekten über 30 km Länge, b) Bundesfernstraßenprojekten über 20 km Länge, c) Fahrradwegprojekten in Bundeszuständigkeit? 2. Welche Zeitdauer muss hinzugerechnet werden, wenn man den Pla- nungsbeginn (ab Leistungsphase eins „Grundlagenermittlung“) hinzu- rechnet, bei a) Bundesschienenprojekten über 30 km, b) Bundesfernstraßenprojekten über 20 km, c) Fahrradwegprojekten in Bundeszuständigkeit? Die Fragen 1 und 2 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur vom 9. März 2021 übermittelt und mit Schreiben vom 21. April 2021 ergänzt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Drucksache 19/29971 –2– Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Für den Bereich der Bundesschienenwege werden folgende ergänzenden Infor- mationen zur Verfügung gestellt: Leistungsphase 25 %-Quantil 50 %-Quantil 75 %-Quantil 100 %-Quantil Grundlagenermittlung/Vorplanung 45 Monate 65 Monate 92 Monate 166 Monate Entwurfs- und Genehmigungsplanung 28 Monate 51 Monate 51 Monate 95 Monate bis zur Einleitung des Planfeststellungs- verfahrens Planfeststellungsverfahren 38 Monate 52 Monate 62 Monate 220 Monate Bauzeit bis Inbetriebnahme 47 Monate 74 Monate 102 Monate 241 Monate Für den Bereich der Bundesfernstraßen in Auftragsverwaltung werden folgende ergänzenden Informationen der Länder zur Verfügung gestellt: Bayern: 25 %-Quantil 50 %-Quantil 75 %-Quantil 100 %-Quantil Mittelwert Gesamtplanungsdauer 11 Monate 20 Monate 30 Monate 94 Monate 24 Monate Hessen: Leistungsphase 25 %-Quantil 50 %-Quantil 75 %-Quantil 100 %-Quantil Mittelwert Voruntersuchung* 19 Monate 23 Monate 28 Monate 77 Monate 25 Monate Vorentwurf 11 Monate 23 Monate 23 Monate 83 Monate 21 Monate Planfeststellungsverfahren 12 Monate 17 Monate 23 Monate 29 Monate 18 Monate Baudurchführung 11 Monate 15 Monate 22 Monate 29 Monate 16 Monate * Die Phase Voruntersuchung beinhaltet die Leistungsphasen 1 und 2 der HOAI. Niedersachsen: Leistungsphase 25 %-Quantil 50 %-Quantil 75 %-Quantil 100 %-Quantil Mittelwert Grundlagenermittlung/ 1 Jahr 2 Jahre 3 Jahre 6 Jahre 2 Jahre Vorplanung Entwurfs- und Genehmi- gungsplanung bis zur Ein- leitung des Planfeststel- lungsverfahrens (ein- 1 Jahr 2 Jahre 4 Jahre 7 Jahre 3 Jahre schließlich Raumord- nungs- und Linienbestim- mungsverfahren) Planfeststellungsverfahren ¾ Jahr 1 ¼ Jahr 2 Jahre 5 Jahre 1 ½ Jahre Gerichtsverfahren Bauzeit bis Inbetrieb- 4 Monate 6 Monate 12 Monate 25 Monate 8 Monate nahme Saarland: Im Zeitraum 2009 bis 2020 wurde mit der Maßnahme „B 269, Neubau eines Rad- und Gehweges entlang der B 269 zwischen Lebach und Knorscheid“ nur ein einziges Fahrradwegprojekt in Bundeszuständigkeit vollständig umgesetzt. Bei den bislang gemeldeten Werten handelt es sich somit nicht um das 25- Prozent-Quantil, sondern vielmehr um das 100-Prozent-Quantil bzw. um den Mittelwert, da nur ein Wert als Referenz herangezogen werden kann. Nachfol- gend ist die korrigierte Tabelle dargestellt:
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode –3– Drucksache 19/29971 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Quantile Leistungsphase Mittelwert 25 % 50 % 75 % 100 % Grundlagenermittlung/ 4 Jahre, 4 Jahre, Vorplanung 8 Monate 8 Monate Entwurfs- und Genehmi- gungsplanung bis zur Ein- leitung des Planfeststel- 2 Jahre, 2 Jahre, lungsverfahrens (ein- 9 Monate 9 Monate schließlich Raumord- nungs- und Linienbestim- mungsverfahren) Planfeststellungsverfahren 11 Monate 11 Monate Gerichtsverfahren Bauzeit bis Inbetrieb- 1 Jahr, 1 Jahr, nahme 1 Monat 1 Monat Sachsen-Anhalt: Quantile Leistungsphase Mittelwert 25 % 50 % 75 % 100 % Grundlagenermittlung/ 1,00 Jahre 1,65 Jahre 2,25 Jahre 4,00 Jahre 1,86 Jahre Vorplanung Entwurfs- und Genehmi- gungsplanung bis zur Ein- leitung des Planfeststel- lungsverfahrens (ein- 2,00 Jahre 2,70 Jahre 4,05 Jahre 11,00 Jahre 3,70 Jahre schließlich Raumord- nungs- und Linienbestim- mungsverfahren) Planfeststellungsverfahren 3,93 Jahre 4,00 Jahre 4,00 Jahre 4,00 Jahre 3,93 Jahre Gerichtsverfahren - - - - - Bauzeit bis Inbetrieb- 0,5 Jahre 0,5 Jahre 0,63 Jahre 1,00 Jahre 0,63 Jahre nahme Thüringen: Leistungsphase 25 %-Quantil 50 %-Quantil 75 %-Quantil 100 %-Quantil Grundlagenermittlung/Vorplanung Entwurfs- und Genehmigungsplanung 2 Jahre 5 Jahre 6 Jahre 8 Jahre bis zur Einleitung des Planfeststellungs- 11 Monate 3 Monate 6 Monate 9 Monate verfahrens (einschließlich Raumordnungs- und Linienbestim- mungsverfahren)* Planfeststellungsverfahren** 6 Monate 9 Monate 11 Monate 1 Jahr 3 Monate Gerichtsverfahren Keine Bauzeit bis Inbetriebnahme 6 Monate 7 Monate 8 Monate 12 Monate * Die Angaben beinhalten auch die Grundlagenermittlung/Vorplanung. Die „Ausführungsplanung“ und „Vorbereitung der Vergabe“ wurden nicht angegeben. ** Die Angaben können auch Plangenehmigungen enthalten.
Drucksache 19/29971 –4– Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. 3. Wie viele und welche Bundesschienen- und Bundesfernstraßenprojekte befinden sich jeweils derzeit in Planung (bitte jeweiligen Planungsstand angeben)? Folgende Projekte des Bedarfsplans Bundesfernstraßen befinden sich in Baden- Württemberg in Planung: Nummerung Vorhaben Planungsstand nach HOAI B3 Lückenschluss bei Kuppenheim Leisungsphase (Lph) 2 B 10 Verlegung in Enzweihingen (Umfahrungsvariante) Lph 4 B 10 Enzweihingen – Schwieberdingen Lph 3 B 10 Schwieberdingen – AS Stuttgart-Zuffenhausen (A 81) Lph 2 B 10 Gingen-O – Geislingen-M Lph 3 B 10 Geislingen-M – Geislingen-O Lph 3 B 10 Pforzheim/Eutingen – Niefern Lph 4 B 14 OU Oppenweiler Lph 3 B 14 OU Spaichingen Lph 2 B 14 OU Stockach Lph 2 B 19 OU Gaildorf (sö Abschnitt) Lph 2 B 27 OU Jestetten Lph 2 B 27 OU Randen Lph 3 B 27 Bodelshausen (L 389) – Nehren (L 394) Lph 4 B 27 B 27 Tübingen (Bläsibad) – B 28 (Schindhaubasistunnel) Lph 4 B 27 AS Leinfelden-Echterdingen-Nord – AS Aich Lph 2 B 27 OU Jagstfeld Lph 3 B 27 AS Neckarsulm B27/L1095 Lph 2 B 28 s Grünmettstetten (L 370)- L 355a Lph 3 B 28 OU Horb (Hohenberg) Lph 2 B 29 Schwäbisch Gmünd – Mögglingen (Gesamtprojekt) Lph 2 B 29a Unterkochen – Ebnat Lph 2 B 30 Friedrichshafen (B 31) – Ravensburg/Eschach Lph 2 B 31 Breisach – Freiburg Lph 2 B 31 OU Falkensteig (Falkensteigtunnel) Lph 2 B 31 OU Falkensteig (Hirschsprungtunnel) Lph 2 B 31 Meersburg – Immenstaad Lph 2 B 32 OU Ravensburg – (Molldiete-Tunnel) Lph 1 B 33 OU Haslach Lph 3 B 33 OU Elgersweier Lph 2 B 34 OU Grenzach Lph 4 B 35 OU Bruchsal-Ost Lph 2 B 36 Querspange 2. Rheinbrücke Karlsruhe Lph 2 B 290 OU Königshofen Lph 2 B 293 OU Berghausen Lph 4 B 293 Lgr. RP/BW – B 10 (2. Rheinbrücke) Lph 5 B 293 OU Jöhlingen Lph 4 B 294 OU Bauschlott Lph 2 B 294 SW-OU Bretten Lph 2 B 296 Kernstadtentlastung Calw Lph 3 B 311 Immendingen Lph 3 B 311n Vilsingen – Engelswies Lph 2 B 311n Sigmaringen – Mengen Lph 2 B 312 Verlegung bei Lichtenstein (Albaufstieg) Lph 2 B 312 Ringschnait – Edenbachen Lph 2 B 415 OU Lahr Lph 2 B 462 OU Schramberg Lph 2
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode –5– Drucksache 19/29971 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Nummerung Vorhaben Planungsstand nach HOAI B 462 Freudenstadt (Tunnel Baiersbronn) Lph 4 B 462 Bad Rotenfels – Rotherma (Querspange) Lph 3 B 462 Ausbau bei Rastatt (mit Umbau AS A 5/B 462) Lph 3 B 463 OU Lautlingen Lph 4 B 464 OU Reutlingen Lph 1 B 467 Querspange Tettnang Lph 2 B 523 OU Villingen-Schwenningen Lph 2 Gesamt: 54 Projekte Darüber hinaus befinden sich 53 Um- und Ausbauprojekte in Bearbeitung. Thüringen: Vorhaben Planungsstand nach HOAI 15 LPH 1+2 20 LPH 3+4 5 LPH 5+6 4 LPH 7+8 3 LPH 9 Gesamt: 47 Im Übrigen wird auf die Auskunft der Autobahn GmbH des Bundes in der An- lage verwiesen. 6. Werden finanzielle Anreize, um kürzere Bauzeiten für Bauträger unter Beachtung der rechtlichen Standards zu erreichen, bei der Mehrheit der Projekte genutzt, und in welchem finanziellen Rahmen bewegen sich diese Anreize (bitte in 25-Prozent-Quantilen angeben)? Der Bundesregierung liegen keine weiteren eigenen Informationen vor. 14. Wie viele Bundesschienen- und Fernstraßenvorhaben zwischen 2009 und 2020 mussten vor Gericht verhandelt werden (bitte absolute sowie rela- tive Zahlen angeben)? a) Wie viele Monate beanspruchte die gerichtliche Befassung jeweils (bitte in 25-Prozent-Quantilen angeben)? b) Welchen Zusammenhang sieht die Bundesregierung zwischen der Dauer der Gerichtsverfahren sowie der Verzögerung der Planungen einerseits und der personellen Ausstattung der zuständigen Gerichte andererseits? c) Plant die Bundesregierung, die personelle Situation der Gerichte zu verbessern, und wenn ja, wie, und wenn nein, warum nicht? d) Wie haben sich die Haushaltsmittel im Zeitraum von 2009 bis 2019 (zehn Jahre) für Personal am Bundesverwaltungsgericht entwickelt (bitte nach einzelnen Personalgruppen aufschlüsseln), und wie viel Mittel sind davon tatsächlich abgeflossen? Im Bereich der Bundesschienenwege werden folgende ergänzenden Informatio- nen zur Verfügung gestellt:
Drucksache 19/29971 –6– Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Gerichtsverfahren Zeitbedarf für die gerichtliche Befassung in Monaten Jahr* Anzahl 25 % 50 % 75 % 100 % 2011 1 6 6 6 6 2012 - - - - - 2013 2 12 17 22 28 2014 4 16 27 39 48 2015 2 22 27 31 36 2016 3 9 12 13 14 2017 4 33 36 36 36 2018 14 24 24 29 42 2019 6 36 36 36 54 2020 5 11 22 24 48 noch laufend noch keine zahlenmäßige Angabe des Quantils möglich * Die angegebene Jahreszahl bezeichnet jeweils das Ende des Verfahrens. Im Bereich der Bundesfernstraßen werden folgende ergänzende Informationen zur Verfügung gestellt: Hessen: Gerichtsverfahren Zeitbedarf für die gerichtliche Befassung in Monaten Jahr* Anzahl 25 % 50 % 75 % 100 % 2009 4 16,75 17,5 18 18 2010 6 14 22 39,75 47 2011 1 17 17 17 17 2012 7 23 23 30,5 40 2013 9 7 13 15 19 2014 4 18 18 26 50 2015 4 19,25 26 31 37 2016 1 2 2 2 2 2017 1 8 8 8 8 2018 4 58,75 90 117 117 2019 2 53 68 68 68 2020 3 8 8 11,5 15 noch laufend noch keine zahlenmäßige Angabe des Quantils möglich * Die angegebene Jahreszahl bezeichnet jeweils das Ende des Verfahrens. Mecklenburg-Vorpommern: Gerichtsverfahren Zeitbedarf für die gerichtliche Befassung in Monaten Jahr* Anzahl 25 % 50 % 75 % 100 % 2009-2013 0 2014 1 1 2015 0 2016 0 2017 3 1 1 3 3 2018 1 2 2019 0 2020 1 4 noch laufend noch keine zahlenmäßige Angabe des Quantils möglich * Die angegebene Jahreszahl bezeichnet jeweils das Ende des Verfahrens.
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode –7– Drucksache 19/29971 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Niedersachsen: Gerichtsverfahren Zeitbedarf für die gerichtliche Befassung in Monaten Jahr* Anzahl 25 % 50 % 75 % 100 % 2009 3 - 1 2 4,5 2010 3 - 1 1,25 2,25 2011 3 - 1 2,25 4 2012 0 - - - - 2013 3 - 1 2 2 2014 3 3 3 3 3 2015 2 - 1,5 1,5 2 2016 5 1,5 1,5 1,5 4 2017 1 - - - 3 2018 1 - - - 1 2019 13 1,5 1,5 1,5 2,5 2020 1 - - - 1,5 noch laufend 6 noch keine zahlenmäßige Angabe des Quantils möglich * Die angegebene Jahreszahl bezeichnet jeweils das Ende des Verfahrens. Nordrhein-Westfalen: Gerichtsverfahren Zeitbedarf für die gerichtliche Befassung in Monaten Jahr* Anzahl 25 % 50 % 75 % 100 % 2009 5 18 18 18 24 2010 4 19 39 45 48 2011 4 12 15 21 23 2012 6 12 13 14 15 2013 3 1 21 33 33 2014 6 36 36 36 51 2015 3 1 2 6 6 2016 1 48 48 48 48 2017 6 11 34 40 70 2018 5 7 20 20 104 2019 8 6,5 35 35 68 2020 2 17 32,5 48 48 noch laufend 6 noch keine zahlenmäßige Angabe des Quantils möglich * Die angegebene Jahreszahl bezeichnet jeweils das Ende des Verfahrens. Rheinland-Pfalz: Aufgrund der sehr geringen Anzahl an Verfahren sind Durchschnittswerte und nicht 25-Prozent-Quantile angegeben. Das Land führt keine Aufteilung nach verschiedenen Quantilen. Sachsen: In dem Zeitraum liegen insgesamt 10 Gerichtsverfahren. Der Mittelwert für die Verfahrensdauer liegt bei 51 Monaten. Das 25-Prozent-Quantil beträgt sieben Monate, das 50-Prozent-Quantil 32 Monate, das 75-Prozent-Quantil 72 Mona- te, das 100-Prozent-Quantil 134 Monate.
Drucksache 19/29971 –8– Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Sachsen-Anhalt: Im Zeitraum von 2009 bis 2020 wurden 41 Klagen in Straßenprojekten erho- ben. Gerichtsverfahren Zeitbedarf für die gerichtliche Befassung in Monaten Jahr* Anzahl 25 % 50 % 75 % 100 % 2009 0 2010 3 6,00 6,00 16,50 27,00 2011 5 2,00 12,00 13,00 13,00 2012 3 10,00 12,00 12,00 12,00 2013 2 4,63 6,25 7,88 9,50 2014 3 13,00 25,00 31,50 38,00 2015 2 1,25 1,50 1,75 2,00 2016 11 14,50 16,50 38,75 51,00 2017 1 14,00 14,00 14,00 14,00 2018 4 1,25 2,50 4,25 6,50 2019 5 3,50 5,00 5,00 13,00 2020 2 10,38 12,25 14,13 16,00 noch laufend 6 noch keine zahlenmäßige Angabe des Quantils möglich * Die angegebene Jahreszahl bezeichnet jeweils das Ende des Verfahrens. Thüringen: Im Abfragezeitraum wurden 13 Klagen verzeichnet. Das 25-Prozent-Quantil beträgt sechs Monate, das 50-Prozent-Quantil 15 Monate, das 75-Prozent- Quantil 24 Monate. Für das 100-Prozent-Quantil ist keine Angabe möglich, da noch laufende Verfahren anhängig sind. Für den Bereich der Bundesfernstraßen in Auftragsverwaltung meldet Branden- burg folgende Gerichtsverfahren gegen die Zulassungsentscheidung: Gerichtsverfahren Zeitbedarf für die gerichtliche Befassung in Monaten Jahr Anzahl 2009 – 2014 - - 2015 8 6 x: ca. 43 Monate, 1 x ca. 27 Monate, 1 x ca. 33 Monate 2016 1 < 1 Monat 2017 - 2018 1 ca. 19 Monate 2019 2 1 x >20 Monate, 1 x ca. 5 Monate 2020 - - noch laufend 1 Verfahren aus 2019 Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de ISSN 0722-8333