auf die Kleine Anfrage - Drucksache 20/2689 - Autonomes Fahren im ländlichen Raum

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Anlage 1 Jahr Projektname Beschreibung                           Umfang      Ergebnisse                                    Projektträ- Ressort und Art der                                               ger Förderung konzeptuelle und methodische                       angemessen zu handeln. Zur Erreichung die- Fragestellungen bearbeitet. Durch                  ser Zielstellungen wurden in der Projektsäule gezielte Gestaltung der Fahrer-                    MV insgesamt fünf Teilprojekte definiert. Das Fahrzeug-Interaktion soll für un-                  Teilprojekt „Urbanes Fahren“ fungierte als terschiedliche Fahrer eine ent-                    Plattform zwischen den Teilprojekten in MV spannte, effiziente und sichere                    und den Projektsäulen UR:BAN VV und KA Fahrt im urbanen Raum erreicht                     und hatte die Vereinheitlichung und Festle- werden. Diese Interaktionslösun-                   gung der Fahrerassistenzszenarien zum Ge- gen beruhen auf grundlegenden                      genstand. Im Teilprojekt „Mensch-Maschine- experimentellen Studien sowie auf                  Interaktion“ wurden fahrerorientierte An- innovativen technischen Lösungen                   zeige-, Warn- und Informationskonzepte ent- im Bereich der Mensch-Maschine-                    wickelt. Dabei wurden intelligente Lösungen Interaktion und Verhaltensprädik-                  umgesetzt, die insbesondere den begrenzten tion. Neuartige Simulationskon-                    kognitiven Aufmerksamkeits- und Verarbei- zepte sollen diese Entwicklung rea-                tungsressourcen der Fahrer durch situations- litätsnah und effizient unterstüt-                 und fahrerorientierte Filterung der Informa- zen.                                               tionen begegnen. Die Ergebnisse wurden Die TU München mit den Lehr-                       strukturiert im MMI-Baukasten aufbereitet stühlen für Ergonomie und Ver-                     und Empfehlungen bzgl. der einzusetzenden kehrstechnik ist an den Teilprojek-                MMI-Komponenten abgeleitet. Im Teilprojekt ten Simulation und Mensch-Ma-                      „Verhaltensprädiktion / Intentionserken- schine-Interaktion beteiligt.                      nung“ erfolgte die Systematisierung der Fah- Schwerpunkte im TP Simulation                      rerintentionen, die Demonstration von echt- liegen auf der Modellierung der In-                zeitfähigen Modulen zur Verhaltensprädik- terkation der unterschiedlichen                    tion und Intentionserkennung in Versuchs- Verkehrsteilnehmer, aus methodi-                   trägern des Teilprojekts und die Integration scher Sicht auf der Vernetzung von                 der Module in entsprechende Applikationen simulierten Verkehrsteilnehmern                    des Projekts KA. Im Fokus des Teilprojektes sowie der Durchführung von em-                     „Simulation“ standen die Analyse und gene- pirischen Studien in diesem Be-                    risch-deskriptive Modellierung des Verhal- reich. Der Schwerpunkt im TP                       tens der Verkehrsteilnehmer und deren Seite 54 von 82
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Anlage 1 Jahr Projektname Beschreibung                            Umfang       Ergebnisse                                     Projektträ- Ressort und Art der                                                 ger Förderung MMI liegt auf der Entwicklung ei-                    Interaktionen unter Berücksichtigung der nes integrierten Anzeigekonzepts,                    neuen Fahrerassistenz-Verkehrssysteme im das im statischen Fahrsimulator                      urbanen Raum. Im Teilprojekt „Kontrollier- zum Einsatz kommt.                                   barkeit“ wurde die Beherrschbarkeit der in UR:BAN neu entwickelten Assistenzfunktio- nen an Systemgrenzen bzw. Systemfehlern untersucht. 2014 aFAS        Ziel des Verbundprojektes (aFAS)        Rd. 3,1 Mio. Im Rahmen des Verbundprojektes aFAS            PT-TÜV      BMWK ist es, ein automatisches, fahrerlo-    Euro         konnte ein automatisches Absperrfahrzeug, ses Absperrfahrzeug für den Ein-                     das einem Arbeitsfahrzeug fahrerlos auf dem satz auf Seitenstreifen von Bunde-                   Seitenstreifen folgte, entwickelt und prototy- sautobahnen zu entwickeln und                        pisch aufgebaut werden. Dabei wurden für einzusetzen, um das Gefährdungs-                     den Aufbau des Fahrzeugs weitestgehend Se- potential für die Mitarbeiter des                    rienkomponenten verwendet und entspre- Straßenbetriebsdienstes zu senken.                   chend der hohen Sicherheitsanforderungen Gleichzeitig soll die Entwicklung                    an das automatisierte Fahren angepasst. Mit dieser Anwendung erstmalig dazu                      dem Einsatz des Prototyps in einer Pilotan- führen, exemplarisch den Einsatz                     wendung konnte erstmals ein automatisiertes automatisierter, fahrerloser Fahr-                   Fahrzeug auf einer Autobahn im öffentlichen zeuge im öffentlichen Straßenver-                    Verkehr eingesetzt und bewertet werden. Ne- kehr zu erproben. Dabei soll das zu                  ben der rechtlichen Betrachtung wurde der entwickelnde Fahrzeug auf dem                        Einsatz auch hinsichtlich der Verkehrssicher- Seitenstreifen ausgewählter Auto-                    heit und der gesellschaftlichen Akzeptanz un- bahnabschnitte bei regulären Ver-                    tersucht. kehrsbedingungen eingesetzt wer- den. Das aus acht Partnern beste- henden Projektkonsortium wird nicht nur technische und rechtli- che Aspekte erforschen, sondern auch die funktionale Sicherheit ausführlich analysieren und Seite 55 von 82
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Anlage 1 Jahr Projektname Beschreibung                            Umfang      Ergebnisse                                    Projektträ- Ressort und Art der                                               ger Förderung bewerten. Zur Verzögerung des Fahrzeuges ist ein Bremssystem zu entwickeln, dass auch ohne direkte Fahrereinwirkung das Fahrzeug si- cher abbremsen kann. Dazu soll eine elektronische Bremsanlage genutzt werden, die durch eine ex- terne Bremswunschanforderung per Fahrzeug-CAN-Bus ansteuer- bar ist. Das Bremssystem muss ei- genständig einen Sicheren Zustand bei Elektrik- oder Elektronikausfäl- len erreichen. Die im Normalbe- trieb durch den Fahrer gegebene Redundanz muss durch eine auto- matisierte Rückfallebene durch Kombination der Betriebsbremse mit der Parkbremse erreicht wer- den. 2015 Ko-HAF      Ziel der Forschungsinitiative Ko-       Rd. 14,5    Das Verbundprojekt „Ko-HAF - Kooperatives,    PT-TÜV      BMWK HAF ist die Entwicklung von ko-         Mio. Euro   hochautomatisiertes Fahren“ hat das Ziel ver- operativem, hochautomatisiertem                     folgt, dass hochautomatisierte Fahren für hö- Fahren für höhere Geschwindig-                      here Geschwindigkeits-bereiche (bis 130 keitsbereiche auf gut ausgebauter                   km/h) auf gut ausgebauter Verkehrs-infra- Verkehrsinfrastruktur. Hierzu soll                  struktur voranzubringen. Wesentliche im Projekt neben der Automatisie-                   Grundlage für die Realisierung der gesetzten rung der Längs- und Querführung                     Ziele war die Entwicklung einer weiter vo- der Fahrzeuge die Vorausschau für                   rausschauenden Umfelderfassung, durch den die Umfelderfassung deutlich ver-                   Einsatz von kooperativer Kommunikation in bessert werden. Basis hierfür ist die               Kombination mit hochgenauen und -aktuali- Entwicklung einer                                   sierbaren digitalen Karten auf einem Seite 56 von 82
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Anlage 1 Jahr Projektname Beschreibung                           Umfang      Ergebnisse                                     Projektträ- Ressort und Art der                                                ger Förderung hochaktualisierbaren und -ge-                      Backend-Server. Konkret haben vorausfah- nauen digitalen Karte, die mittels                 rende Fahrzeuge ihre mit Sensorik generier- einer kooperativen Backendlösung                   ten Umfeld-informationen mittels Mobil- zur Verfügung gestellt wird. Da der                funkanbindung an einen Backend-Server Fahrer beim hochautomatisierten                    (hier im Projekt SafetyServer genannt) über- Fahren nicht gänzlich aus dem Re-                  mittelt, in dem ein Abgleich mit den Informa- gelkreis genommen werden kann,                     tionen einer geschichteten hochgenauen digi- wird in Ko-HAF ebenfalls die                       talen Karte erfolgte. Weichen die vom Fahr- Rückübernahme der Fahraufgabe                      zeug gesammelten Daten von denen der digi- durch den Menschen innerhalb ei-                   talen Karte des SafetyServers ab, wird im Ser- ner gewissen Zeitreserve erforscht.                ver mit aggregierten Daten geprüft, ob eine Zur Erprobung und Darstellung                      Aktualisierung der Karte erfolgen soll (ler- des hochautomatisierten Fahrens                    nende Karte). Die somit immer mit den aktu- unter normalen Bedingungen so-                     ellen kollektiven Daten gepflegte Karte wird wie bei einem Systemausfall wer-                   dann wiederum nachfolgenden Fahrzeugen den neben virtuellen Versuchen                     als Umgebungs-information mittels koopera- mehrere Versuchsfahrzeuge aufge-                   tiver Kommunikation zur Verfügung gestellt. baut. Der Einsatz des neuartigen                   Die damit erreichte weitere Vorausschau ist in Fahrbetriebs soll auf Testgeländen                 die Entwicklung von hochautomatisierten und im öffentlichen Straßenver-                    Fahrfunktionen eingeflossen. Diese umfass- kehr erfolgen. Die Universität                     ten neben der normalen Fahrt auf der Auto- Passau (FORWISS) ist an den Ar-                    bahn auch das Überholen, Einfädeln, Auf- beitspaketen 1 und 2 beteiligt.                    und Abfahren sowie Nothalten. In einer Viel- FORWISS übernimmt in AP1                           zahl von Erprobungen auf Testgeländen und schwerpunktmäßig die Konzep-                       im öffentlichen Straßenverkehr konnten die tion, Entwicklung und Pflege der                   Funktionen und Wirkungen der technologi- Basissoftware des Safety Servers                   schen Entwicklungen nachgewiesen werden. sowie der sich dort befindlichen                   Des Weiteren sind die Ergebnisse über das geschichteten Karte. Dies umfasst                  Projekt hinaus erfolgreich in Standardisie- auch die initiale Erzeugung der ge-                rungs-aktivitäten u.a. zur Übertragung von schichteten Karte auf Grundlage                    Sensordaten in digitalen Karten (SENSORIS) Seite 57 von 82
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Anlage 1 Jahr Projektname Beschreibung                           Umfang      Ergebnisse                                   Projektträ- Ressort und Art der                                              ger Förderung der mit Messfahrzeugen eingefah-                   überführt worden. renen Basiskarte, die Integration                  Die im Projekt adressierte Automatisierungs- der von den Fahrzeugen oder Ver-                   stufe des hochautomatisierten Fahrens be- kehrsdiensten übermittelten Aktu-                  deutet zudem, dass sich der Fahrer nicht alisierungen für die geschichtete                  komplett auf das Fahrzeug verlassen darf, Karte und die Bereitstellung pas-                  sondern nach Aufforderung in bestimmten sender Zugriffsroutinen hierauf. In                Situationen die Fahraufgabe innerhalb einer AP2 stellt FORWISS Verfahren zur                   gewissen Zeitreserve wieder übernehmen effizienten Übertragung von Aus-                   muss. Diese Übernahmesituation mit dem schnitten der geschichteten Karte                  Zusammenspiel zwischen Mensch und Ma- zwischen Fahrzeug und Safety Ser-                  schinen (Mensch-Maschine-Interaktion) war ver bereit. Darüber hinaus inte-                   ebenfalls ein Schwerpunkt in Ko-HAF. Hier griert FORWISS vom Safety Server                   konnten für die zukünftige Gestaltung der übertragene Änderungen in die ge-                  Übernahmeinteraktion u.a. in einer Vielzahl schichtete Karte im Fahrzeug. Eine                 von empirischen Untersuchungen Grundla- einheitliche Schnittstelle ermög-                  gen geschaffen werden. licht dabei allen Partnern Zugriff auf die aktuelle geschichtete Karte im Fahrzeug. 2016 PEGASUS     Ziel des Forschungsprojektes PE-       Rd. 15,1    Im Projekt PEGASUS wurden während der        PT-TÜV      BMWK GASUS ist die Erarbeitung eines        Mio. Euro   Projektlaufzeit verschiedene Gütekriterien, allgemein akzeptierten Vorgehens                   Werkzeuge und Methoden zur Absicherung und entsprechender Werkzeuge                       und zum Nachweis der funktionalen Sicher- für das Testen hochautomatisierter                 heit hochautomatisierter Fahrfunktionen Fahrzeugfunktionen am Beispiel                     entwickelt. In PEGASUS wurden damit we- des Autobahn-Chauffeurs. Hiermit                   sentliche Grundlagen für die Freigabe bzw. wird die Freigabe hochautomati-                    Verifikation und Validierung autonomer sierter Fahrzeuge für den Markt                    Fahr-funktionen am Beispiel des Autobahn- vorbereitet. Hierzu werden in ei-                  Chauffeurs gelegt. Das Ergebnis ist eine um- nem ersten Schritt Erkenntnisse                    fassende Gesamtmethode inklusi-ve Be- zur Festlegung des Performance-                    schreibung, die als Blaupause Testmethoden Seite 58 von 82
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Anlage 1 Jahr Projektname Beschreibung                             Umfang      Ergebnisse                                     Projektträ- Ressort und Art der                                                ger Förderung Niveaus von HAF-Funktionen er-                       und -Werkzeuge als auch entsprechend zu arbeitet (z. B. Definition des                       prüfende Situationen umfasst, welche für "durchschnittlichen Fahrers" als                     eine Evaluierung durch weitere Stake-holder Vergleichsmaßstab), aus denen Kri-                   genutzt werden kann. Um der entsprechend terien zur Güte und Qualität abge-                   der hö-heren Entwicklungskomplexität eben- leitet werden können. Darauf auf-                    falls rapide anwach-senden Zahl an notwen- bauend sollen im Projekt Testme-                     digen „klassischen“ Testkilometern zu begeg- thoden, Testkataloge sowie Testin-                   nen, lag in PEGASUS ein Fokus auf dem Tes- strumente zur Gewährleistung der                     ten in Simulationen unter Nutzung von ver- Sicherheit von automatisierten                       schiedensten Modellen. Die in diesem Zusam- Fahrzeugen entwickelt werden, de-                    menhang vorgeschlagenen Methoden wur- ren Einhaltung mittels simulati-                     den mit etablierten Test- und Freigabemetho- ons-, labor- und feldtestbasierter                   den kombi-niert und erweitert, z.B. mit der Methoden nachgewiesen werden                         Erprobung auf Testfeldern und in Feldtests, müssen. Das Projekt soll damit eine                  um schließlich ein effizientes und gleichzei- "Blaupause" zum effizienten Testen                   tig effektives Testen zu ermöglichen. Dabei von hochautomatisierten Fahr-                        wurden sowohl Einzelkomponenten als auch funktionen erstellen. Das Vorha-                     deren Zusammenwirken auf Robustheit und ben ist in die vier Teilprojekte "Sze-               Ausfallsicherheit getestet. Mit diesem ganz- narienanalyse und Qualitätsmaße",                    heitlichen Ansatz, welcher in einer vorwett- "Umsetzungsprozesse", "Testen"                       bewerblichen Phase wesentliche Stakeholder und "Ergebnisreflektion und Ein-                     aus Fahrzeugherstellern, ihrer Zulieferindust- bettung" untergliedert. Volkswa-                     rie sowie essentiellen Technologietreibern gen ist Gesamtprojektkoordinator                     und zentralen Wissenschaftspartnern zusam- für das Projekt PEGASUS und leitet                   mengebracht hat, konnte ein deutlicher Ent- zudem das TP1. Im TP1 wird ein                       wicklungsfortschritt gegenüber dem aktuel- Lastenheft zur Beschreibung des                      len Stand der Forschung und Technik erzielt Autobahn Chauffeurs erstellt. Hier-                  werden. Mit dem Projekt PEGASUS ist ein na- mit werden kritische Szenarien mit                   tionaler Tech-nologie- und Wissensvor- Hilfe der GIDAS Unfalldatenbank                      sprung entstanden, der maßgeblich zur identifiziert. Eine detaillierte Seite 59 von 82
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Anlage 1 Jahr Projektname Beschreibung                           Umfang      Ergebnisse                                   Projektträ- Ressort und Art der                                              ger Förderung Rekonstruktion der kritischen Sze-                 Steigerung des Technologiereifegrades auto- narien ermöglicht den Vergleich                    matisierter Fahrfunktionen beitragen wird. zwischen menschlicher und ma- schineller Leistungsfähigkeit. Hie- raus werden Qualitätsmaße und funktionale Anforderungen abge- leitet. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im TP3. Hier wird eine Me- thode zur Testfallreduktion er- stellt. Key Performance Indikato- ren zur Bewertung der Testergeb- nisse werden hergeleitet. Anschlie- ßend werden Simulator-Tests im Labor sowie Fahr-Tests in Prüfge- lände und öffentlichem Straßen- verkehr durchgeführt. Eine Simu- lationsplattform wird aufgebaut. Existierende Versuchsträger aus in- ternen Projekten werden beige- stellt. 2016 AutoTruck   Das Projekt AutoTruck hat die Ent- Rd. 1,7 Mio.    Ziel des Projekts AutoTruck war die Entwick- PT-TÜV      BMWK wicklung und Demonstration eines Euro              lung und Demonstration eines Systems zum Systems für den vollautomatischen                  vollautomatischen Betrieb von Nutzfahrzeu- Betrieb von Nutzfahrzeugen in Au-                  gen in Automatisierungszonen, z.B. in Lo- tomatisierungszonen (Logistikzen-                  gistikzentren oder auf Speditionshöfen. Da- tren, definierte Bereiche des öf-                  mit ging die Erforschung und Entwicklung fentlichen Straßenraums etc.) zum                  verschiedener Kerntechnologien für das auto- Inhalt. Im Fokus stehen Schlüssel-                 matisierte Fahren einher, wie eine hochge- funktionen wie hochgenaue Or-                      naue Ortung und Navigation, eine sichere tung und Navigation, sichere Kolli-                Kollisionsvermeidung, Car-2-Infrastructure- sionsvermeidung, Car-2-                            Kommunikation, eine Echtzeit- Seite 60 von 82
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Anlage 1 Jahr Projektname Beschreibung                           Umfang      Ergebnisse                                      Projektträ- Ressort und Art der                                                 ger Förderung Infrastructure-Kommunikation,                      Manöverplanung sowie die vollautomatische Echtzeit-Manöverplanung sowie                      Nahfeldnavigation. Diese Technologien vollautomatische Nahfeldnaviga-                    konnten am Beispiel eines vollautomatischen tion. Aufbauend auf diesen Funkti-                 (SAE 5) Verteiler-Lkw in einem Logistikzent- onen soll ein vollautomatischer                    rum demonstriert werden. Lkw in einem Logistikzentrum und                   Mit den Arbeiten insbesondere hinsichtlich angrenzenden Erschließungsstra-                    der für das automatisierte Fahren essentiellen ßen demonstriert werden. Die ent-                  Sensor-, Ortungs- und Kommunikationstech- wickelten Lösungen sollen eine                     nologien konnte ein signifikanter Entwick- Straßenzulassung des Fahrzeugs                     lungsfortschritt im Bereich der automatisier- erlauben und auf Sensoren, Or-                     ten Nutzfahrzeuge erzielt werden. Der entwi- tungssystemen und Kommunikati-                     ckelte Demonstrator wird auch über die Pro- onstechnik basieren, die voraus-                   jektlaufzeit hinaus als herstellerneutrale Ent- sichtlich künftig in Serienfahrzeu-                wicklungs- und Testplattform für Folgepro- gen verfügbar sind. Das Fraunhofer                 jekte im hoch- und vollautomatisierten Fah- IVI erarbeitet primär die Teilkom-                 ren genutzt werden können. Dadurch ist ponenten zentrales Fahrzeugsteu-                   ebenfalls zu erwarten, dass die Projektergeb- ergerät (AP7) und Missionspla-                     nisse zu den genannten Kerntechnologien zu nungssoftware (AP8). Für das zent-                 einem Innovationshub im automatisierten rale Steuergerät werden Algorith-                  Fahren auch über die industrielle Nutzung men entwickelt, die das Gesamt-                    hinaus führen können. system integrieren. Beginnend mit der Definition der erforderlichen Fahrzeugfunktionen werden Kom- munikationsfunkionen entwickelt, um den Datenaustausch mit dem Leitrechner, der Umfeldsenso- rik/Ortung und der Lenkaktuato- rik über die von den Partnern be- reitsgestellten Schnittstellen si- cherzustellen. Darauf aufbauend Seite 61 von 82
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Anlage 1 Jahr Projektname Beschreibung                            Umfang      Ergebnisse                                  Projektträ- Ressort und Art der                                             ger Förderung werden Algorithmen entwickelt, die vom Leitrechner empfangene Missionsdaten auswerten und voll- automatisch ausführen. Die Missi- onsplanungssoftware wird als mo- derne Web-Anwendung aufgesetzt. Dazu wird ein Client-Server-Sys- tem (Backend und ein Frontend) entworfen und implementiert. Das Frontend bietet dem Nutzer ein grafisches Interface, das die auto- matische Missionsplanung aus dem Backend einbindet. Die oben beschriebenen Teilkomponenten werden abschließend in das Ver- suchsfahrzeug und das Verteilzent- rum von Emons integriert und praktisch erprobt. Neben diesen Kernaufgaben wirkt das IVI auch bei der Erarbeitung der Systeman- forderungen und des Sicherheits- konzepts mit. 2016 IMAGinE     Das Verbundprojekt IMAGinE zielt        Rd. 17,2    Da das Projekt erst im Mai 2022 beendet     PT-TÜV      BMWK darauf ab, den Sprung von infor-        Mio. Euro   wurde ist eine finale Evaluation der Ergeb- mativen, reagierenden und isoliert                  nisse noch nicht abgeschlossen. agierenden Assistenzsystemen hin zu kooperativen Manövern mehre- rer Verkehrsteilnehmer zu ermög- lichen. Hierzu bedarf es umfassen- der Forschungsbeiträge. Zum einen werden die technologischen Seite 62 von 82
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Anlage 1 Jahr Projektname Beschreibung                          Umfang       Ergebnisse                                   Projektträ- Ressort und Art der                                               ger Förderung Grundlagen für den wechselseiti- gen Austausch zwischen kooperie- renden Fahrzeugen geschaffen, ba- sierend auf einem neuen technolo- gischen Ansatz zur V2X-Kommu- nikation. Zum anderen werden Lö- sungsansätze für die Abstimmung und Entscheidungsfindung zwi- schen intelligenten Systemen so- wie zwischen Mensch und Ma- schine entwickelt. In IMAGinE werden sechs kooperative Funktio- nen betrachtet, die sowohl Auto- bahn- als auch Landstraßen-Szena- rien für Pkw sowie für Lkw umfas- sen. Anhand dieser Funktionen soll die technologische Machbarkeit des skizzierten Ansatzes aufgezeigt werden. Das Verbundprojekt IMA- GinE erforscht und entwickelt die Grundlagen für eine frühzeitige kooperative Gefahrenvermeidung die bereits in der Planungsphase von Manövern ansetzt. Dies stellt einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zum unfallfreien und zum automatisierten Fahren dar. 2016 TANGO       Ziel des Forschungsprojektes          Rd. 4,9 Mio. Ziel des Projektes „TANGO“ war es, das Nut-  PT-TÜV      BMWK TANGO ist die Automatisierung         Euro         zererlebnis und die Akzeptanz von automati- der Fahrzeugführung im Lkw mit                     sierten Fahrfunktionen im Lkw zu verbessern. einem starken nutzerzentrierten                    Im Zentrum stand die Entwicklung eines Seite 63 von 82
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