Grünlandumbruch in Bayern

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Anlage 6 zu A 6-7292-7202I Bayerisches Kulturlandschaftsprogramm – Teil A (KULAP-A) – Verpflichtungszeitraum 2009 – 2013 – Maßnahmenübersicht – 2. Grünland                                                                              3. Acker                                               4. Spezielle Bewirtschaftungs- 1. Gesamtbetriebliche formen zum Erhalt der Maßnahmen Drucksache 16/1328 betriebszweigbezogen                                                          betriebszweigbezogen                                                          Kulturlandschaft 1.1     Ökologischer Landbau im Gesamtbetrieb – A 11                                    2.1     Umweltorientierte Dauergrünlandnutzung                                  3.0     Extensive Fruchtfolge – A 30                                            4.1     Behirtungsprämie für anerkannte Almen und – Ackerland/Grünland1)              210,– €/ha                                          – A 21                                                                          (gesamte Ackerfläche)                                                           Alpen bei – Gärtnerisch genutzte Flächen und                                                      – Nutzung von mind. 5 % der Dauergrünlandfläche                                 – max. 20,0 % Mais an der Ackerfläche                                           – ständigem Personal – A 41/A 42 landwirtschaftliche Dauerkulturen 420,– €/ha                                            erst ab dem 15. Juni                                                          – Begrenzung der Intensivkulturen Mais,                                           je ha Lichtweide                 90,– €/ha auf allen Dauergrünlandflächen gilt:                                              Weizen, Rüben, Feldgemüse auf 33,0 % der                                        je Alm/Alpe              mind. 675,– € Für max. 15 ha LF wird bei Maßnahme 1.1 eine                                            – generelles Umbruchverbot                                                        Ackerfläche                                                                     je Hirte                 max. 2.750,– € Förderung von 35 €/ha LF für die verpflichtende                                         – Verzicht auf flächendeckenden                                                 Staffelung der Zuwendung je nach Fruchtart Teilnahme am Kontrollverfahren gewährt.                                                   chem. Pflanzenschutz                                                                                      50,– bis 180,– €/ha                                 – nichtständigem Personal – A 43/A 44 – Aufzeichnungspflicht für Gülleausbringung                                     bei Kombination mit 1.1      25,– bis 90,– €/ha                                   je ha Lichtweide                  45,– €/ha Für Neueinsteiger in den Ökolandbau im Gesamt-                                            (Zeitpunkt, Menge, Fläche)           50,– €/ha                                                                                                                  je Alm/Alpe              mind. 335,– € betrieb wird während der Umstellungsphase in den                                                                                                                3.1     Vielfältige Fruchtfolge – A 31                                                                             max. 1.375,– € ersten beiden Verpflichtungsjahren folgende För-                                2.2     Grünlandextensivierung (gesamte Ackerfläche) derung gewährt:                                                                         durch Mineraldüngerverzicht                                                                                                                             4.2     Streuobstbau – A 45 Anbau von mindestens fünf – Ackerland/Grünland1                 300,– €/ha                                        auf allen Dauergrünlandflächen gilt:                                                                                                                            (5 €/Baum, max. 100 Bäume je ha) verschiedenen Früchten in jedem Verpflichtungs- – Gärtnerisch genutzte Flächen und                                                      – Verzicht auf mineralische Düngung und flächen-                                                                                                                                             max. 500,– €/ha jahr                               100,– €/ha landwirtschaftliche Dauerkulturen 500,– €/ha                                            deckenden chem. Pflanzenschutz bei Kombination mit 1.1             50,– €/ha                           4.3     Umweltgerechter Weinbau in Steil- und – generelles Umbruchverbot 1 Bei Betrieben mit mehr als 50 % Hauptfutterfläche muss                              max. 1,76 GV/ha HFF – A 22           130,– €/ha                                                                                                                 Terrassenlagen – A 46/A 47 jährlich ein Mindestviehbesatz (Durchschnittsbestand) im                            max. 1,4 GV/ha HFF      – A 23       180,– €/ha                                                                                                                 Höhe der Förderung abhängig vom Betrieb von 0,3 GV/ha Hauptfutterfläche (HFF) eingehal- standortbedingten Grad der Arbeitserschwernis ten werden. 360,– bis 2.250,– €/ha einzelflächenbezogen                                                               einzelflächenbezogen 4.4     Extensive Teichwirtschaft – A 48 200,– €/ha Teichfläche Bayerischer Landtag 2.3     Extensive Grünlandnutzung entlang von Ge-                               3.2     Winterbegrünung – A 32                        80,–     €/ha wässern und sonstigen sensiblen Gebieten                                        bei Kombination mit 1.1                       50,–     €/ha             4.5     Sommerweidehaltung für Rinder – A 49 – A 24                                                                                                                                                          – Weidehaltung von Kühen, Rindern zur Aufzucht 3.3     Mulchsaatverfahren – A 33                   100,–      €/ha mit Verzicht auf jegliche Düngung und chemische                                                                                                                   sowie von Mastrindern Pflanzenschutzmittel                 350,– €/ha                                 bei Kombination mit 1.1                      60,–      €/ha                     – mind. 3-monatige Weidezeit am Stück innerhalb 3.4     Umwandlung von Ackerland in Grünland                                              des Zeitraums 15. Mai bis 15. November mit 2.4     Mahd von Steilhangwiesen                                                                                                                                          täglichem Weidegang entlang von Gewässern u. sonstigen sensiblen – 35 – 49 %   – A 25                       400,–      €/ha                                                                                                      – max. 2,4 GV/ha LF                  30,– €/GV Gebieten – A 34                     400,– €/ha – ab 50 %     – A 26                       600,–      €/ha 3.5     Grünstreifen zum Gewässer- und Bodenschutz                              4.6     Ausbringung flüssiger Wirtschaftsdünger 2.5     Extensive Weidenutzung durch Schafe und                                         – A 35                                                                          durch Injektionsverfahren – A 62/A 63 Ziegen – A 27 Einsaat bzw. Beibehaltung von 10 bis 30 m breiten                                                                           1,50 €/m³ max. 1,2 GV/ha LF               110,– €/ha · 16. Wahlperiode Grünstreifen                                                                                                   max. 22,50 € je GV/Jahr auf Ackerflächen        10,– €/ar Grünstreifen                                                           oder max. 45 €/ha LF und Jahr 2.6     Extensivierung von Wiesen mit Schnittzeitpunktauflage – A 28                                          3.6     Agrarökologische Ackernutzung und Weide in der vegetationsarmen Zeit bis                                          Blühflächen – A 36 15. März möglich                                                                Umsetzung agrarökologischer Konzepte auf                                           5. Investive Maßnahmen – Schnittzeitpunkt ab dem 1. Juli   300,– €/ha                                  Ackerflächen Höhe der Förderung abhängig von der EMZ zur Pflege von Hecken 2.7     Agrarökologische Grünlandnutzung – A 29                                         bis EMZ 2000:                     200,– €/ha Umsetzung agrarökologischer Konzepte auf                                        je weitere 100 EMZ:                 24,– €/ha                           5.1     Heckenpflegeprämie – A 51 Grünlandflächen                                                                                                                                                 Investive Fördermaßnahme für Pflegeschnitte und Höhe der Förderung abhängig von der EMZ                                                                                                                         für Schutzmaßnahmen gegen Verbissschäden im bis EMZ 2000:                     150,– €/ha                                                                                                                    Rahmen eines Pflegekonzepts je weitere 100 EMZ:                 24,– €/ha                                                                                                                                                      100,– €/ar Eigene Antragstellung bis spätestens 30. September 2009! StMELF – A 6/326-22.12.2008 Erläuterungen:                                                                                                  Die einbezogenen Flächen müssen sowohl nach ortsüblichen Normen bewirtschaftet (z. B. Ansaat, Pflege) als    Der Einsatz von bestimmten organischen Düngern (z. B. Klärschlamm) ist auf den in das KULAP–A einbezoge- Die Begrenzungen auf 2,0 GV/ha LF gilt für die Maßnahmen 1.1, 2.1, 3.0, 3.1.                                auch beerntet (Mulchverbot, Ausnahmen bei 2.7, 3.2, 3.5 und 3.6) werden.                                     nen Flächen verboten. Seite 11 Förderungen unter 250 € je Betrieb und Jahr werden grundsätzlich nicht gewährt.                             Bei den Maßnahme 2.1, 2.2 und 2.6 muss jährlich ein Mindestbesatz (Durchschnittsbestand) an Raufutterfres- Die Förderung ist in den Maßnahmenblöcken 1 bis 4 auf max. 40.000 € je Betrieb und Jahr begrenzt.           sern von 0,3 RGV/ha HFF eingehalten werden.
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Anlage 7 zu A 6-7292-7202I Bayerisches Vertragsnaturschutzprogramm (VNP/EA) – Verpflichtungszeitraum 2009 – 2013 – Maßnahmenübersicht –                                                                                                                                     Seite 12 1. Biotoptyp Acker                                              2. Biotoptyp Wiesen                                                 3. Biotoptyp Weiden                                                    4. Biotoptyp Teiche Erschwernisausgleich für Feuchtflächen Ziel                                                             Ziel                                                               Ziel                                                                   Ziel Erhaltung, Entwicklung oder Verbesserung ökologisch wertvoller   Erhaltung, Entwicklung oder Verbesserung von naturschutzfachlich   Erhaltung, Entwicklung oder Verbesserung naturschutzfachlich bedeut-   Erhaltung, Entwicklung oder Verbesserung ökologisch wertvoller Lebensräume auf Ackerstandorten (vorwiegend für Feldbrüter und   bedeutsamen Wiesenlebensräumen bzw. -lebensraumtypen, die ei-      samer Lebensräume bzw. Lebensraumtypen, die einer extensiven Wei-      Teiche Ackerwildkräuter)                                                ner extensiven landwirtschaftlichen Bewirtschaftung bedürfen.      denutzung bedürfen sowie Beweidung von mahdgeprägten Wiesen, soweit naturschutzfachlich sinnvoll. Grundleistungen:                                                 Grundleistungen:                                                     Grundleistungen:                                                      Grundleistungen: 1.1   Extensive Ackernutzung für Feldbrüter und                  2.0   Umwandlung von Ackerland in Wiesen                           3.0   Umwandlung von Ackerland in Weiden                               4.1   Förderung ökologisch wertvoller Teiche mit Ackerwildkräuter – G 11                                          – G 20                               400,– €/ha                    – G 30                            400,– €/ha                           Verlandungszone Extensive Ackerbewirtschaftung, kein Anbau von             2.1   Extensive Mähnutzung naturschutzfachlich                     3.1   Extensive Weidenutzung naturschutzfachlich                             Der Besatz mit Fischen ist nur insoweit zulässig, Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln, Kleegras, Luzerne;                wertvoller Lebensräume                                             wertvoller Lebensräume                                                 als er zur Erreichung der Naturschutzziele erforder- keine Untersaat;                                                 Schnittzeitpunkte                                                  – Beweidung durch Schafe, Ziegen,                                      lich ist. Bewirtschaftungsruhe 15.04. – 30.06.;                            (mit Erschwernisausgleich):                                          Rinder oder Pferde                                                   Prämien je nach Anteil der Röhrichtzone: Reduzierte Ansaatdichte (Getreide)                               – 01.06. – G 21                       85,– €/ha                      – G 31                          270,– €/ha                           – Stufe A: bis 25%        – G 41     470,– €/ha – Ackerlagen, EMZ bis 3500           225,– €/ha                  – 15.06. – G 22 (E 22)               155,– €/ha                    – Beweidung durch Rinder im                                            – Stufe B: 26 – 50%       – G 42     550,– €/ha – Ackerlagen, EMZ ab 3501            525,– €/ha                  – 01.07. – G 23 (E 23)               175,– €/ha                      alpinen Bereich (Almen/Alpen)                                        – Stufe C: ab 51%         – G 43     470,– €/ha 1.2   Brachlegung auf Acker mit Selbstbegrünung                        – 01.08. – G 24 (E 24)               175,– €/ha                      – G 32                          120,– €/ha                     4.2   Vollständiger Nutzungsverzicht in Teichen – für Feldbrüter und Ackerwildkräuter – G 12                     – 01.09. – G 25 (E 25)               220,– €/ha                                                                                           zur Erhaltung, Entwicklung oder Verbesserung der – in Biberlebensräumen, Pufferflächen – G 13               2.2   Brachlegung in Biberlebensräumen – G 28                                                                                                   Lebensbedingungen endemischer oder gefährde- Bewirtschaftungsruhe 15.03. – 31.08.                             Bewirtschaftungsruhe 15.03. – 01.08.                                                                                                      ter Arten    – G 44                   580,– €/ha Bayerischer Landtag – Ackerlagen, EMZ bis 2500           380,– €/ha                  – Wiesen, EMZ bis 3500               250,– €/ha – Ackerlagen, EMZ ab 2501 – 3500 600,– €/ha                      – Wiesen, EMZ ab 3501                400,– €/ha – Ackerlagen, EMZ ab 3501          1.160,– €/ha                                                                                                                                                                                                                       · 1                                                                1                                                                    1                                                                     1 Zusatzleistungen :                                                Zusatzleistungen :                                                  Zusatzleistungen :                                                    Zusatzleistungen : 0.0   Verzicht auf Mineraldünger und chem. Pflan-                0.0   Verzicht auf Mineraldünger und chem. Pflan-                  0.3   Naturschonende standortspezifische                               0.5   Erhalt und Entwicklung von speziellen zenschutzmittel auf Flächen, auf denen der                       zenschutzmittel auf Flächen, auf denen der                         Bewirtschaftungsmaßnahmen                                              Amphibien- und Libellenlebens- Einsatz von Gülle oder organischem Dünger                        Einsatz von Gülle oder organischem Dünger                          – Z E1 - Z E4           50,– bis 235,– €/ha                            räumen – Z 45 bereits ganzjährig verboten ist.                                 bereits ganzjährig verboten ist.                             und                                                                          Verzicht auf Besatz von Raubfischen; – Z 10                             310,– €/ha                    – Z 20                             240,– €/ha                                                                                             Bespannung 01.03. – 15.09. 16. Wahlperiode 0.4 Erhalt von Streuobstweiden – Z 34 oder                                                             oder                                                                   (6,00 €/Baum, max. 100 Bäume je ha)                                                                           75,– €/ha 0.1 Verzicht auf jegliche Düngung und                            0.1 Verzicht auf jegliche Düngung und                                                                  max. 600 €/ha chem. Pflanzenschutzmittel – Z 11 360,– €/ha                     chem. Pflanzenschutzmittel – Z 21 300,– €/ha oder                                                                  als Einzelmaßnahme – G 26          350,– €/ha 0.2 Verzicht auf Mineraldünger, organische                       oder Düngemittel (außer Festmist) und                            0.2 Verzicht auf Mineraldünger, organische chem. Pflanzenschutzmittel – Z 12 310,– €/ha                     Düngemittel (außer Festmist) und und                                                                   chem. Pflanzenschutzmittel – Z 22 240,– €/ha 0.3 Naturschonende standortspezifische                           und Bewirtschaftungsmaßnahmen                                   0.3 Naturschonende standortspezifische – Z C1 - Z C4             25,– bis 205,– €/ha                    Bewirtschaftungsmaßnahmen und                                                                   – Z W1 – Z W9             40,– bis 870,– €/ha 0.4 Erhalt von Streuobstäckern – Z 14                            und (6,00 €/Baum, max. 100 Bäume je ha)                         0.4 Erhalt von Streuobstwiesen – Z 24 max. 600 €/ha                    als Einzelmaßnahme – G 27 (6,00 €/Baum, max. 100 Bäume je ha) ma x. 600 €/ha StMELF – A 6/308-22.12.2008 1 Die Kombinationsmöglichkeiten sind im Einzelnen dem Merkblatt Agrarumweltmaßnahmen zu entnehmen. Drucksache 16/1328
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