Sitzen bleiben in Niedersachsen
Niedersächsischer Landtag − 14. Wahlperiode Drucksache 14/3489 Kleine Anfrage mit Antwort Wortlaut der Kleinen Anfrage der Abg. Frau Mundlos, Frau Vogelsang (CDU), eingegangen am 30. Januar 2002 Sitzen bleiben in Niedersachsen Wir fragen die Landesregierung: 1. Wie viele Schülerinnen und Schüler sind (real und prozentual) in den Jahren 1990, 1995, 2000 und 2001 in Niedersachsen in den einzelnen Klassenstufen und Bil- dungsgängen a) nicht versetzt worden, b) freiwillig zurückgetreten, c) in der Sekundarstufe I in einen anderen Bildungsgang gewechselt? 2. Wie stellt sich die Quote der Nichtversetzungen in der Sekundarstufe I, aufgeschlüs- selt nach Schulformen (Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und Gesamtschulen) dar? 3. Welche Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen und zwischen Migrantinnen und Migranten und deutschen Schülerinnen und Schülern sind bei den Nichtverset- zungen erkennbar? 4. Gibt es bei der Quote von Nichtversetzungen Unterschiede zwischen den einzelnen Regierungsbezirken bzw. zwischen ländlichem und städtischem Bereich? Wenn ja, welche? 5. Welche rechnerischen und tatsächlichen Kosten sind, aufgeschlüsselt nach Personal- und Sachmitteln, in den letzten fünf Jahren jeweils durch die Klassenwiederholungen in Niedersachsen entstanden? 6. a) Welche Fördermaßnahmen für leistungsschwache Schülerinnen und Schüler - außer der Möglichkeit der Nachversetzung - gibt es in Niedersachsen? b) Welche zusätzlichen Personal- und Sachmittel standen für die Fördermaßnah- men in den Jahren 1990, 2000 und 2001 jährlich zur Verfügung? 7 a) Sind die Fördermaßnahmen evaluiert worden? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, mit welchem Ergebnis? b) Welche Ergebnisse konnten durch die Fördermaßnahmen erzielt werden? 8. Plant die Landesregierung, das Sitzenbleiben ganz abzuschaffen? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? 9. Wie stellt sich die Sitzenbleiberquote Niedersachsens im Vergleich mit anderen Bundesländern dar? (An die Staatskanzlei übersandt am 4. Februar 2002 – II/72 – 947) 1
Niedersächsischer Landtag – 14. Wahlperiode Drucksache 14/3489 Antwort der Landesregierung Niedersächsisches Kultusministerium Hannover, den 10. Juni 2002 – 01-01 420/5-II/721-947 – Die Statistik der allgemein bildenden Schulen erfragt zu Beginn eines Schuljahres die Herkunft der Schülerinnen und Schüler differenziert nach – Zugang aus dem vorherigen Schuljahrgang (Versetzungen) und – Wiederholung des gleichen Schuljahrganges. So verfahren nach einer Absprache in der Kultusministerkonferenz (KMK) alle Länder. Als Wiederholerinnen und Wiederholer gelten die Schülerinnen und Schüler, die eine Klassenstufe zum zweiten Mal durchlaufen (z. B. wegen Nichtversetzung oder freiwilli- gem Rücktritt u. a. wegen Erkrankung). Dies ist unabhängig davon, ob die Schulform gewechselt wurde. Maßgeblich für die Wiederholung ist die besuchte Klassenstufe des Vorjahres. Bei den Wiederholern sind demgemäß auch nicht diejenigen enthalten, die nach einer Nachprüfung noch versetzt wurden. Die Daten für Niedersachsen sind ohne die Freien Waldorfschulen und Schulen mit Ge- samtschulcharakter in freier Trägerschaft ermittelt. Die Angaben im Ländervergleich ent- halten auch nicht die Integrierten Gesamtschulen. Dies vorausgeschickt, werden die einzelnen Fragen wie folgt beantwortet: Zu 1: Die Anzahl der wiederholenden Schülerinnen und Schüler sowie deren Anteil an der Ge- samtzahl der Schülergesamtzahl sind für die einzelnen Schulformen und Schuljahrgänge für die Jahre 1990, 1995, 2000 und 2001 der Anlage 1 zu entnehmen. Die Daten über den Wechsel der Schulformen im Sekundarbereich I sind getrennt nach Wiederholern und Versetzungen für die gleichen Jahre in der Anlage 2 aufgeführt. Zu 2: Der Anteil der Wiederholerinnen und Wiederholer hat sich in den einzelnen Schulformen des Sekundarbereichs I wie folgt entwickelt: Schulform 1990 1995 2001 2002 Orientierungsstufe 1,1 1,2 0,8 1,0 Hauptschule 3,1 3,3 3,8 3,8 Realschule 5,3 5,0 4,9 5,0 Gymnasium 3,4 2,9 3,1 2,8 KGS 3,1 2,3 2,8 2,6 IGS 1,3 1,1 1,0 0,8 Sekundarbereich I 3,0 2,9 2,8 2,8 Seit 1990 ist der Anteil der Wiederholerinnen und Wiederholer in allen Schulformen mit Ausnahme der Hauptschulen gesunken. In den Quoten sind auch die Wiederholerinnen und Wiederholer enthalten, die gleichzeitig die Schulform wechselten (2001 jeweils 0,2 Prozentpunkte an Hauptschule und Realschulen). Hinzuweisen ist auf die Schulformwechsler, die zwar versetzt worden sind, aber von der Realschule auf die Hauptschule bzw. vom Gymnasium auf die Realschule übergingen. Diese Quoten haben sich wie folgt entwickelt: 2
Niedersächsischer Landtag – 14. Wahlperiode Drucksache 14/3489 Schulformen 1990 1995 2001 2002 von Realschulen 2,7 3,7 5,1 3,3 auf Hauptschulen von Gymnasien auf Realschulen 1,1 1,8 2,0 1,3 Zu 3: Nach dem Geschlecht getrennt wurden 2001 folgende Anteile bei den Wiederholerinnen und Wiederholern in den einzelnen Schulformen des Sekundarbereichs I ermittelt: Schulform weiblich männlich Grundschule 1,6 2,1 Orientierungsstufe 0,8 1,2 Hauptschule 3,4 4,1 Realschule 4,4 5,5 Gymnasium 2,3 3,5 KGS 2,3 2,1 IGS 0,7 1,0 Sekundarbereich I 2,4 3,1 Die Schüler haben in allen Schulformen mit Ausnahme der KGS höhere Wiederholer- quoten als die Schülerinnen. Das Merkmal der Staatsangehörigkeit wird bei den Wiederholerinnen und Wiederholern nicht erfasst. Dies wäre erst bei einer Schülerindividualerhebung in der Statistik möglich. Zu 4: In den einzelnen Bezirksregierungen ergaben sich folgende Anteile der Wiederholer ge- trennt nach Schulformen: Schulform Braunschweig Hannover Lüneburg Weser-Ems Orientierungsstufe 0,8 0,9 0,8 1,2 Hauptschule 4,5 4,6 4,0 2,9 Realschule 5,5 5,5 5,7 3,7 Gymnasium 2,7 3,0 3,4 2,4 KGS 2,1 2,7 3,2 2,0 IGS 0,8 1,2 0,0 0,5 Sekundarbereich I 3,0 3,0 3,2 2,3 Auffällig ist, dass die beiden überwiegend ländlich strukturierten Regierungsbezirke Lü- neburg und Weser-Ems sehr unterschiedliche Quoten haben. Zu 5: Würde es keine Wiederholerinnen und Wiederholer geben, wäre z. B. im Schul- jahr 2000/01 die Zahl der Schülerinnen und Schüler um 22 245 niedriger gewesen, als sie mit 977 825 tatsächlich war. Bei gleichleibenden Standards in der Unterrichtsversorgung wären dann rd. 1 150 Lehrerstellen weniger erforderlich gewesen; diese kosten rd. 55 Mio. Euro. Zu 6 a: Folgende Fördermaßnahmen für leistungsschwache Schülerinnen und Schüler gibt es in Niedersachsen: 1. Förderstunden für ausländische und ausgesiedelte Schülerinnen und Schüler 3
Niedersächsischer Landtag – 14. Wahlperiode Drucksache 14/3489 2. Förderstunden nach Förderkonzept 3. Sprachsonderunterricht an Grundschulen 4. Förderstunden für die Zusammenarbeit zwischen Grundschule und Sonderschulen 5. Sonderpädagogische Grundversorgung 6. Kleinlerngruppen an Orientierungsstufen 7. Förderklassen für ausländische und ausgesiedelte Schülerinnen und Schüler 8. Stunden für Förder- und Differenzierungsmaßnahmen, die über die zur Abdeckung der Schülerpflichtstunden hinaus bereits in den so genannten „Grundbedarf“ des Er- lasses „Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung“ vom 28.02.1995 „eingerech- net“ sind. 9. Bildung einer zusätzlichen Klasse, wenn im Schuljahrgang mindestens 40 % auslän- dische und ausgesiedelte Schülerinnen und Schüler mit Defiziten in der deutschen Sprache und/oder Schülerinnen und Schüler mit besonderen Lernerschwernissen, nachgewiesenen gesundheitlichen Schwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten sind. Zu 6 b: Für die vorstehenden Fördermaßnahmen wurden im Jahr 2000 Lehrerstunden im Umfang von 2 820 Lehrerstellen eingesetzt; hierfür waren 135 Mio. Euro erforderlich. Im Jahre 2001 stieg das Volumen wegen der verbesserten Unterrichtsversorgung auf 3 000 Lehrerstellen bzw. 144 Mio. Euro. Für 1990 sind nicht mehr die Daten verfügbar, die für eine so differenzierte Berechnung benötigt werden. Zu 7 a: Die Fördermaßnahmen werden in den Dienstbesprechungen mit den Schulen und mit dem Kultusministerium regelmäßig hinsichtlich ihrer Wirksamkeit erörtert. Ein wesentli- cher Änderungsbedarf ergab sich bisher nicht. In der geplanten neuen Förderstufe, die in der Novellierung des Niedersächsischen Schulgesetzes vorgesehen ist, wird die Förderung in den Schuljahrgängen 5 und 6 um 50 % erhöht. Zu 7 b: Die Fördermaßnahmen haben dazu beigetragen, dass die Wiederholerquote in Nieder- sachsen unter dem Bundesdurchschnitt liegt. Zu 8: Nein, zurzeit nicht. Die Nichtversetzung soll den Schulen als pädagogische Maßnahme noch erhalten bleiben. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass eine solche Entschei- dung der Klassenkonferenz von der Schule mit den Erziehungsberechtigten mit der be- troffenen Schülerin oder dem betroffenen Schüler besprochen, erläutet und begleitet wird. Hierzu gehören die frühzeitige Information ebenso wie die Transparenz der Entscheidung und eine angemessene Aufnahme der Schülerin oder des Schülers in der neuen Klassen- gemeinschaft. Die seit dem Schuljahr 2000/01 mögliche Nachprüfung bietet darüber hinaus die Chance, eine Wiederholung des Schuljahrganges zu vermeiden. Sie wird von den Schulen in ver- antwortungsvoller Weise gehandhabt. Unabhängig von einer grundsätzlichen Beibehaltung der Nichtversetzung werden sich die Schulen bei ihren Förderbemühungen künftig allerdings verstärkt mit der Kritik der pä- dagogischen Wissenschaft an der Nichtversetzung auseinandersetzen müssen. Danach bringt eine vom System der Versetzung beherrschte Schule mit der Möglichkeit des Wie- 4
Niedersächsischer Landtag – 14. Wahlperiode Drucksache 14/3489 derholens auch deutliche Nachteile mit sich. Die Wissenschaft verweist darauf, dass Ver- setzung und Nichtversetzung häufig als primäres Mittel unterrichtlicher und erziehlicher Einflussnahme gesehen werden. Das führt zur Vernachlässigung anderer individueller und organisatorischer Möglichkeiten der Lern- und Bildungsförderung. Die negativen Auswirkungen psychologischer, sozialer und unterrichtlicher Art der Nichtversetzung werden vielfach zu gering eingeschätzt. Eine Auswertung der internationalen Vergleichsstudie PISA 2000 ergibt zudem, dass ei- ne längere Schulbesuchszeit, z. B. durch Wiederholungen, nicht zu besseren Leistungen führt. Dort wird dargestellt, dass der verzögerte Durchlauf durch die Schule bestenfalls dazu führe, dass die betroffenen Schülerinnen und Schüler auf dem niedrigeren Niveau des jüngeren Jahrgangs „gleichziehen“. Sehr häufig gelinge nicht einmal dieses, vielmehr zeigten sich bei den Sitzenbleibern auch gegenüber dem jüngeren Jahrgang signifikante Leistungsnachteile. Erfolgversprechender scheint das Verfahren der Länder zu sein, die gezielte Förderung in dem leistungsschwachen Fach durchführen und nicht wie in Deutschland die Wiederholung auch in den Fächern verlangen, in denen eine erfolgreiche Mitarbeit bescheinigt wurde. Die von der Landesregierung beabsichtigte Stärkung des Fördergedankens mit einer ver- besserten Förderdiagnostik und individuellen Förderplänen stellt den Schulen künftig das Instrumentarium zur Verfügung, die negativen Auswirkungen der Nichtversetzung zu verringern. Zu 9: In den einzelnen Ländern gibt es nach den Daten des Statistischen Bundesamtes folgende Wiederholerquoten in den Grundschulen und im Sekundarbereich I: Land Grundschule Sekundarbereich I Baden-Württemberg 1,8 2,6 Bayern 1,2 5,9 Berlin 1,6 3,6 Brandenburg 1,5 1,3 Bremen 3,9 6,0 Hamburg 1,8 3,0 Hessen 2,1 5,2 Mecklenburg-Vorpommern 2,4 4,2 Niedersachsen 1,9 2,9 Nordrhein-Westfalen 1,8 4,9 Rheinland-Pfalz 2,4 4,4 Saarland 2,4 4,9 Sachsen 1,8 2,3 Sachsen-Anhalt 3,0 4,3 Schleswig-Holstein 2,2 4,8 Thüringen 2,9 3,1 Bundesgebiet 1,9 4,1 Während in der Grundschule die Wiederholerquote Niedersachsens dem Bundesdurch- schnitt entspricht, liegt sie im Sekundarbereich I deutlich darunter. Nur Baden-Württem- berg, Brandenburg und Sachsen haben relativ noch weniger Wiederholerinnen und Wie- derholer als Niedersachsen. Läge die Wiederholerquote in Niedersachsen im Bundes- durchschnitt, so würden rd. 5 700 Schülerinnen und Schüler zusätzlich einen Schuljahr- gang wiederholen. Jürgens-Pieper 5
Niedersächsischer Landtag − 14. Wahlperiode Drucksache 14/3489 Anlage 1 Wiederholende nach Schulform, Geschlecht und Schuljahrgang am 13.09.1990 bis 4. Schuljahrgang Schuljahrgang Förder- (einschl. IGS und FWS) 1 2 3 4 klasse insg. Schülerinnen u. Schüler insg. 73.753 76.767 73.344 73.449 392 297.705 dar.Wiederh.insg. abs. 1.686 2.523 948 1.644 175 6.976 % 2,3 3,3 1,3 2,2 44,6 2,3 dar.weibl.Wiederh. abs. 715 1.042 376 688 70 2.891 % 2,0 2,8 1,0 1,9 38,7 2,0 Schuljahrgang Förder- 5. bis 10. Schuljahrgang 5 6 7 8 9 10 klasse insg. OS Schül. insg. 63.584 61.392 - - - - 178 125.154 dar.Wiederh.insg. abs. 912 365 99 1.376 % 1,4 0,6 55,6 1,1 dar.weibl.Wiederh. abs. 355 142 53 550 % 1,1 0,5 62,4 0,9 HS Schül. insg. 48 54 19.905 23.444 22.329 9.586 770 76.136 dar.Wiederh.insg. abs. 2 2 248 1.162 362 193 355 2.324 % 4,2 3,7 1,2 5,0 1,6 2,0 46,1 3,1 dar.weibl.Wiederh. abs. 2 - 97 454 162 91 143 949 % 9,5 0,0 1,2 4,6 1,6 2,1 42,6 2,9 RS Schül. insg. 24.341 23.581 23.434 23.178 50 94.584 dar.Wiederh.insg. abs. - - 1.153 1.638 1.602 580 0 4.973 % 4,7 6,9 6,8 2,5 5,3 dar.weibl.Wiederh. abs. 478 752 712 291 2.233 % 0,0 0,0 3,8 6,2 5,8 2,4 0,0 4,6 Gym. Schül. insg. 1.357 1.252 20.991 20.285 19.053 18.005 34 80.977 dar.Wiederh.insg. abs. 9 11 481 840 805 600 0 2.746 % 0,7 0,9 2,3 4,1 4,2 3,3 3,4 dar.weibl.Wiederh. abs. 3 6 196 364 344 291 1.204 % 0,4 0,8 1,8 3,4 3,4 3,1 2,8 KGS Schül. insg. 2.583 2.445 2.936 2.902 2.957 2.435 16.258 dar.Wiederh.insg. abs. 49 24 66 144 138 77 498 % 1,9 1,0 2,2 5,0 4,7 3,2 3,1 dar.weibl.Wiederh. abs. 21 11 29 49 63 33 206 % IGS Schül. insg. 2.296 2.112 2.030 2.102 1.959 1.803 12.302 dar.Wiederh.insg. abs. 27 11 20 8 11 81 158 % 1,2 0,5 1,0 0,4 0,6 4,5 1,3 dar.weibl.Wiederh. abs. 13 6 8 6 7 35 75 % 1,0 0,5 0,7 0,5 0,6 3,3 1,1 2) Sek I Schül. insg. 69.868 67.255 70.203 72.314 69.732 55.007 1.032 405.411 dar.Wiederh.insg. abs. 997 411 1.968 3.792 2.918 1.531 454 12.071 % 1,4 0,6 2,8 5,2 4,2 2,8 44,0 3,0 dar.weibl.Wiederh. abs. 394 165 808 1.625 1.288 741 196 5.217 % 1,1 0,5 2,4 4,6 3,7 2,6 41,4 2,6 Sekundarbereich II ( nur 11. Schuljahrgang) Gymnasium 3) KGS IGS insg. Schül. insg. 19.141 763 1.151 21.055 dar.Wiederh.insg. abs. 606 39 58 703 % 3,2 5,1 5,0 3,3 dar.weibl.Wiederh. abs. 291 17 17 325 % 2,9 4,0 2,9 2,9 1) Prozentwerte bezogen auf "Schülerinnen und Schüler insg.", bzw. "Schülerinnen insg." 2) ohne Freie Waldorfschulen und Sonderschulen 3) ohne Abendgymnasien und Kollegs 6
Niedersächsischer Landtag – 14. Wahlperiode Drucksache 14/3489 Anlage 1 Wiederholende nach Schulform, Geschlecht und Schuljahrgang am 01.09.1995 bis 4. Schuljahrgang Schuljahrgang Förder- (einschl. IGS und FWS) 1 2 3 4 klasse insg. Schülerinnen u. Schüler insg. 89.360 90.702 83.392 80.652 335 344.441 dar.Wiederh.insg. abs. 1.891 2.478 819 1.424 127 6.739 % 2,1 2,7 1,0 1,8 37,9 2,0 dar.weibl.Wiederh. abs. 817 1.019 333 555 61 2.785 % 1,9 2,3 0,8 1,4 40,1 1,6 Schuljahrgang Förder- 5. bis 10. Schuljahrgang 5 6 7 8 9 10 klasse insg. OS Schül. insg. 67.656 66.472 - - - - 219 134.347 dar.Wiederh.insg. abs. 1.129 384 101 1.614 % 1,7 0,6 46,1 1,2 dar.weibl.Wiederh. abs. 470 147 48 665 % 1,4 0,4 42,1 1,0 HS Schül. insg. 57 38 20.734 25.614 24.041 11.762 982 83.228 dar.Wiederh.insg. abs. 2 - 254 1.373 497 231 372 2.729 % 3,5 1,2 5,4 2,1 2,0 38 3,3 dar.weibl.Wiederh. abs. - - 77 497 238 122 172 1.106 % 0,9 4,6 2,2 2,3 40,2 3,1 RS Schül. insg. 97 62 28.086 26.677 26.177 23.641 14 104.754 dar.Wiederh.insg. abs. 3 1 1.180 1.777 1.746 539 9 5.255 % 3,1 1,6 4,2 6,7 6,7 2,3 5,0 dar.weibl.Wiederh. abs. 1 518 854 753 248 4 2.378 % 2,1 3,7 6,2 5,6 2,0 4,4 Gym. Schül. insg. 1.509 1.507 22.654 21.749 20.505 19.485 87.409 dar.Wiederh.insg. abs. 9 11 386 766 684 722 2.578 % 0,6 0,7 1,7 3,5 3,3 3,7 2,9 dar.weibl.Wiederh. abs. 4 5 175 326 306 355 1.171 % 0,4 0,6 1,4 2,7 2,7 3,3 2,4 KGS Schül. insg. 3.629 3.478 4.068 4.026 3.656 2.959 26 21.842 dar.Wiederh.insg. abs. 47 23 42 158 125 83 26 504 % 1,3 0,7 1,0 3,9 3,4 2,8 100,0 2,3 dar.weibl.Wiederh. abs. 13 3 16 54 57 36 15 194 % 0,7 0,2 0,8 2,8 3,1 2,3 100,0 1,8 IGS Schül. insg. 3.299 3.103 2.847 2.551 2.473 2.065 16.338 dar.Wiederh.insg. abs. 34 21 21 19 18 63 176 % 1,0 0,7 0,7 0,7 0,7 3,1 1,1 dar.weibl.Wiederh. abs. 14 9 10 6 7 32 78 % 0,9 0,6 0,7 0,5 0,6 3,3 1,0 2) Sek I Schül. insg. 76.247 74.660 78.389 80.617 76.852 59.912 1.241 447.918 dar.Wiederh.insg. abs. 1.219 439 1.883 4.093 3.070 1.638 508 12.850 % 1,6 0,6 2,4 5,1 4,0 2,7 40,9 2,9 dar.weibl.Wiederh. abs. 502 159 796 1.737 1.361 793 239 5.587 % 0,1 0,0 2,1 4,4 3,5 2,6 41,5 2,2 Sekundarbereich II ( nur 11. Schuljahrgang) Gymnasium 3) KGS IGS insg. Schül. insg. 19.064 864 1.304 21.232 dar.Wiederh.insg. abs. 533 54 106 693 % 2,8 6,3 8,1 3,3 dar.weibl.Wiederh. abs. 246 18 47 311 % 2,4 3,7 7,4 2,7 1) Prozentwerte bezogen auf "Schülerinnen und Schüler insg.", bzw. "Schülerinnen insg." 2) ohne Freie Waldorfschulen und Sonderschulen 3) ohne Abendgymnasien und Kollegs 7
Niedersächsischer Landtag – 14. Wahlperiode Drucksache 14/3489 Anlage 1 Wiederholende nach Schulform, Geschlecht und Schuljahrgang am 14.09.2000 bis 4. Schuljahrgang Schuljahrgang Förder- (einschl. IGS und FWS) 1 2 3 4 klasse insg. Schülerinnen u. Schüler insg. 88.649 91.856 91.094 93.104 180 364.883 dar.Wiederh.insg. abs. 1.721 2.636 981 1.490 63 6.891 % 1,9 2,9 1,1 1,6 35,0 1,9 dar.weibl.Wiederh. abs. 800 1.121 413 577 32 2.943 % 1,8 2,5 0,9 1,3 38,1 1,6 Schuljahrgang Förder- 5. bis 10. Schuljahrgang 5 6 7 8 9 10 klasse insg. OS Schül. insg. 77.456 75.206 - - - - 94 152.756 dar.Wiederh.insg. abs. 897 336 13 1.246 % 1,2 0,4 13,8 0,8 dar.weibl.Wiederh. abs. 346 122 8 476 % 0,9 0,3 17,4 0,6 HS Schül. insg. 3 2 22.100 26.916 23.643 13.455 571 86.690 dar.Wiederh.insg. abs. - - 203 1.681 675 440 264 3.263 % 0,9 6,2 2,9 3,3 46 3,8 dar.weibl.Wiederh. abs. - - 64 628 287 205 125 1.309 % 0,7 5,7 2,8 3,4 47,9 3,6 RS Schül. insg. 17 17 31.427 28.930 27.378 24.767 - 112.536 dar.Wiederh.insg. abs. - - 1.115 1.935 1.830 671 5.551 % 3,5 6,7 6,7 2,7 4,9 dar.weibl.Wiederh. abs. 493 901 808 286 2.488 % 3,1 6,2 5,8 2,2 4,4 Gym. Schül. insg. 1.815 1.773 25.691 23.404 21.511 19.937 - 94.131 dar.Wiederh.insg. abs. 14 11 450 913 818 747 2.953 % 0,8 0,6 1,8 3,9 3,8 3,7 3,1 dar.weibl.Wiederh. abs. 4 - 184 405 359 321 1.273 % 0,4 1,3 3,1 3,0 2,9 2,4 KGS Schül. insg. 5.176 5.068 5.334 5.189 4.757 3.899 11 29.434 dar.Wiederh.insg. abs. 64 26 79 291 212 130 11 813 % 1,2 0,5 1,5 5,6 4,5 3,3 100,0 2,8 dar.weibl.Wiederh. abs. 29 10 31 127 91 50 9 347 % 1,2 0,4 1,2 5,0 3,9 2,5 100,0 2,4 IGS Schül. insg. 3.617 3.539 3.501 3.332 3.290 2.946 - 20.225 dar.Wiederh.insg. abs. 42 13 15 10 42 71 193 % 1,2 0,4 0,4 0,3 1,3 2,4 1,0 dar.weibl.Wiederh. abs. 14 6 6 4 21 30 81 % 0,8 0,4 0,3 0,2 1,3 2,1 0,8 2) Sek I Schül. insg. 88.084 85.605 88.053 87.771 80.579 65.004 676 495.772 dar.Wiederh.insg. abs. 1.017 386 1.862 4.830 3.577 2.059 288 14.019 % 1,2 0,5 2,1 5,5 4,4 3,2 42,6 2,8 dar.weibl.Wiederh. abs. 393 138 778 2.065 1.566 892 142 5.974 % 0,9 0,3 1,8 4,8 3,9 2,7 44,9 2,4 Sekundarbereich II ( nur 11. Schuljahrgang) Gymnasium 3) KGS IGS insg. Schül. insg. 19.864 1.076 1.504 22.444 dar.Wiederh.insg. abs. 1.067 122 146 1.335 % 5,4 11,3 9,7 5,9 dar.weibl.Wiederh. abs. 493 61 71 625 % 4,4 9,9 8,6 4,9 1) Prozentwerte bezogen auf "Schülerinnen und Schüler insg.", bzw. "Schülerinnen insg." 2) ohne Freie Waldorfschulen und Sonderschulen 3) ohne Abendgymnasien und Kollegs 8
Niedersächsischer Landtag – 14. Wahlperiode Drucksache 14/3489 Anlage 1 Wiederholende nach Schulform, Geschlecht und Schuljahrgang am 30.08.2001 bis 4. Schuljahrgang Schuljahrgang Förder- (einschl. IGS und FWS) 1 2 3 4 klasse insg. Schülerinnen u. Schüler insg. 85.419 90.031 88.691 91.857 146 356.144 dar.Wiederh.insg. abs. 1.726 2.320 1.037 1.498 27 6.608 % 2,0 2,6 1,2 1,6 18,5 1,9 dar.weibl.Wiederh. abs. 790 1.036 413 598 14 2.851 % 1,9 2,4 1,0 1,3 20,3 1,6 Schuljahrgang Förder- 5. bis 10. Schuljahrgang 5 6 7 8 9 10 klasse insg. OS Schül. insg. 79.440 76.427 - - - - 63 155.930 dar.Wiederh.insg. abs. 1.001 459 41 1.501 % 1,3 0,6 65,1 1,0 dar.weibl.Wiederh. abs. 0 % HS Schül. insg. 6 6 22.066 28.252 24.935 13.990 491 89.746 dar.Wiederh.insg. abs. - - 284 1.799 679 413 230 3.405 % 1,3 6,4 2,7 3,0 47 3,8 dar.weibl.Wiederh. abs. - - 84 673 281 196 91 1.325 % 0,8 5,8 2,6 3,1 43,5 3,4 RS Schül. insg. - - 31.230 29.901 28.588 25.481 - 115.200 dar.Wiederh.insg. abs. - - 1.303 2.011 1.847 544 5.705 % 4,2 6,7 6,5 2,1 5,0 dar.weibl.Wiederh. abs. 575 938 840 233 2.586 % 3,7 6,2 5,8 1,8 4,4 Gym. Schül. insg. 1.787 1.834 25.919 24.878 22.287 20.693 - 97.398 dar.Wiederh.insg. abs. 8 9 332 918 790 709 2.766 % 0,4 0,5 1,3 3,7 3,5 3,4 2,8 dar.weibl.Wiederh. abs. 2 3 134 398 360 337 1.234 % 0,2 0,3 0,9 2,9 2,9 2,9 2,3 KGS Schül. insg. 5.507 5.133 5.310 5.656 5.012 4.158 - 30.776 dar.Wiederh.insg. abs. 86 33 89 273 190 671 % 1,6 0,6 1,7 4,8 3,8 0,0 2,2 dar.weibl.Wiederh. abs. 42 10 38 111 92 51 344 % 1,5 0,4 1,4 4,0 3,7 2,5 2,3 IGS Schül. insg. 3.628 3.419 3.395 3.390 3.241 2.725 - 19.798 dar.Wiederh.insg. abs. 31 7 7 12 21 87 165 % 0,9 0,2 0,2 0,4 0,6 3,2 0,8 dar.weibl.Wiederh. abs. 7 1 3 6 7 43 67 % 0,4 0,1 0,2 0,4 0,4 3,2 0,7 2) Sek I Schül. insg. 90.368 86.819 87.920 92.077 84.063 67.047 554 508.848 dar.Wiederh.insg. abs. 1.126 508 2.015 5.013 3.527 1.753 271 14.213 % 1,2 0,6 2,3 5,4 4,2 2,6 48,9 2,8 dar.weibl.Wiederh. abs. 51 11 834 2.126 1.580 860 91 5.553 % 0,9 0,5 1,9 4,7 3,8 2,5 47,2 2,4 Sekundarbereich II ( nur 11. Schuljahrgang) Gymnasium 3) KGS IGS insg. Schül. insg. 19.713 1.190 1.487 22.390 dar.Wiederh.insg. abs. 993 107 131 1.231 % 5,0 9,0 8,8 0,0 dar.weibl.Wiederh. abs. 471 47 70 588 % 4,2 6,6 8,7 4,6 1) Prozentwerte bezogen auf "Schülerinnen und Schüler insg.", bzw. "Schülerinnen insg." 2) ohne Freie Waldorfschulen und Sonderschulen 3) ohne Abendgymnasien und Kollegs 9
Niedersächsischer Landtag – 14. Wahlperiode Drucksache 14/3489 Anlage 2 Wechsel der Schulform in den Schuljahrgängen 7 bis 10 am 13.09.1990 mit Versetzung und mit Wiederholung Schul- Zugang von Zugang in jahr- mit Versetzung mit Wiederholung gang HS RS GY IGS HS RS GY IGS Hauptschule 7 X 15 3 30 X 41 1 2 8 X 1333 10 15 X 162 2 2 9 X 510 7 6 X 85 2 2 10 X 185 8 4 X 14 2 1 insg. X 2043 28 55 X 302 7 7 in % X 2,7 0,0 0,1 X 0,4 0,0 0,0 Realschule 7 11 X 69 12 28 X 192 4 8 61 X 394 12 6 X 108 5 9 73 X 297 11 22 X 94 2 10 58 X 236 4 5 X 80 5 insg. 203 X 996 39 61 X 474 16 in % 0,2 X 1,1 0,0 0,0 X 0,5 0,0 Gymnasium 7 4 8 X 43 1 4 X 1 8 1 20 X 16 3 X 2 9 1 11 X 16 X 4 10 7 X 14 1 X 2 insg. 6 46 X 89 1 8 X 9 in % 0,0 0,1 X 0,1 0,0 0,0 X 0,0 IGS 7 3 1 7 X 3 2 9 X 8 10 24 23 X 1 X 9 7 6 15 X 2 X 10 5 2 5 X 1 X insg. 25 33 50 X 4 3 11 X in % 0,2 0,2 0,3 X 0,0 0,0 0,1 X ohne KGS 10