Babyboom? - Prognosen und Realität der demografischen Entwicklung
Landtag Brandenburg Drucksache 6/6186 6. Wahlperiode Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage Nr. 2448 des Abgeordneten Péter Vida der BVB/FREIE WÄHLER Gruppe Drucksache 6/5976 Babyboom? – Prognosen und Realität der demografischen Entwicklung Namens der Landesregierung beantwortet der Minister des Innern und für Kommu- nales die Kleine Anfrage wie folgt: Vorbemerkungen des Fragestellers: Bürger und Gemeindevertreter berichten aus vielen Orten Brandenburgs von voller werdenden Kindergärten und Kinderkrippen, die im Widerspruch zu den Prognosen abnehmender Geburtenzahlen stehen. Die Presse redet für das Jahr 2016 von einem „Baby-Boom“ in Brandenburg. Das Statis- tische Bundesamt wiederum hat jüngst eine Statistik veröffentlicht, nach der Bran- denburg im Jahr 2016 weiter wächst und auf 2,5 Millionen Einwohner zusteuert. Es bietet sich an, die reale demografische Entwicklung zu analysieren und einen Ver- gleich zu den Prognosen zu erstellen. Denn schon in der Antwort auf die Kleinen An- frage 2221 (Drucksache 6/5534) geht hervor, dass die Geburtenzahlen in den südli- chen Landkreisen Brandenburgs bereits 2014 erheblich höher waren als von der Landesregierung einige Jahre zuvor prognostiziert. Frage 1: Auf die Kleine Anfrage 2221 wurde mitgeteilt, dass dem Land selbst für das Jahr 2015 die Geburtenzahlen der Landkreise noch nicht vorliegen. Sollten die Daten für 2015 noch immer nicht vorliegen, wird um Erklärung gebeten, warum Geburten dem Land erst zwei Kalenderjahre später bekannt werden, warum den Vertretern der Landesregierung in den Ausschüssen des Landtages offensichtlich bereits aktuellere Zahlen vorliegen und warum das statistische Bundesamt bereits über die Bevölke- rungszahlen des Jahres 2016 verfügt. Wie ist das erklärlich? zu Frage 1: Die Geburtenzahlen für das Jahr 2015 lagen im Spätsommer 2016 vor und wurden im August 2016 im Statistischen Bericht A I 4 / A V 2 – j / 15 (Tabelle 2) u. a. im Internet https://www.statistik-berlin-branden- burg.de/publikationen/stat_berichte/2016/SB_A01-04-00_2015j01_BB.pdf) veröffent- licht. Sie lassen sich auch dem mittlerweile veröffentlichten Statistischen Jahrbuch 2016 des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg entnehmen. Bevölkerungszahlen des Jahres 2016 liegen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes aufgrund von Verzögerungen von mindestens acht Monaten gegenüber den ursprünglich geplan- Datum des Eingangs: 08.03.2017 / Ausgegeben: 13.03.2017
ten Veröffentlichungsterminen noch nicht vor. Die vom Statistischen Bundesamt be- kannt gegebene Bevölkerungszahl 2016 ist daher eine reine Schätzung nur für Deutschland insgesamt. Diese grobe Schätzung ist für Deutschland möglich, weil hier ausschließlich die Wanderungsbewegungen mit dem Ausland zu schätzen sind. Für ein einzelnes Bundesland sind aber zusätzlich die Bewegungen mit den anderen Bundesländern zu berücksichtigen. Diese sind ohne genauere Informationen nicht zu ermessen. Frage 2: Welche Zahl an Geburten war laut der von der Landesregierung verwende- ten Prognosen für die Jahre 2010 bis 2016 für das Land Brandenburg erwartet wor- den? Welche Zahl der Geburtenzahlen gab es in den Jahren 2010 bis 2016 in Bran- denburg tatsächlich? Wie stark weichen die realen Zahlen jeweils von der Prognose ab? Bitte tabellarisch nach Jahren auflisten und so weit möglich nach Landkrei- sen/kreisfreien Städten aufschlüsseln und auch die jeweilige Abweichung zur Prog- nose aufführen! zu Frage 2: Seit dem Jahr 2010 wurden für das Land Brandenburg zwei Prognose- rechnungen durchgeführt. Die erste Prognose (P10) basiert auf dem Jahr 2010 mit dem ersten Prognosejahr 2011. Die zweite Prognose (P 13), der die Ergebnisse des Zensus 2011 zugrunde lagen, hat das Jahr 2013 zur Basis, das erste Prognosejahr ist das Jahr 2014. Siehe dazu auch ausführlich in der Antwort zu Frage 6 sowie „Be- völkerungsprognose für das Land Brandenburg 2011 bis 2030“, Statistischer Bericht A I 8 – 11 und „Bevölkerungsprognose für das Land Brandenburg 2014 bis 2040“, Statistischer Bericht A I 8 – 15. In der Anlage 1 sind die prognostizierten Geburten für die Jahre 2011 bis 2016 und die tatsächlichen Geburten für die Jahre 2010 bis 2015 (die Ergebnisse für 2016 liegen noch nicht vor) im Land Brandenburg und für die kreisfreien Städte und Landkreise aufgeführt. Es wird unterstellt, dass mit „Geburten“ die „Lebendgeborenen“ gemeint sind. Frage 3: Wie viel Zuwanderung und Abwanderung und resultierendes Saldo waren laut den von der Landesregierung verwendeten Prognosen für die Jahre 2010 bis 2016 für das Land Brandenburg prognostiziert? Wie viel Zuwanderung und Abwan- derung und resultierendes Saldo ist in den Jahren 2010 bis 2016 für das Land Bran- denburg eingetreten? Wie stark weichen die reale Zahlen jeweils von der Prognose ab? Bitte tabellarisch nach Jahren auflisten und so weit möglich nach Landkrei- sen/kreisfreien Städten aufschlüsseln und auch die jeweilige Abweichung zur Prog- nose aufführen! Hierbei, sofern möglich, die Anzahl an Flüchtlingen bitte vermerken. zu Frage 3: Die in die Prognosen einfließenden Annahmen über Zu- und Fortzüge sind vom Landesamt für Bauen und Verkehr entwickelt worden. Jedoch sind nur die Wanderungssalden der Prognoserechnung mit den Ergebnissen der Realentwicklung vergleichbar. Die Volumina der Zu – und Fortzüge der Kreise kommen auf unter- schiedliche Art und Weise zustande. Während die kleinste räumliche Einheit bei den Prognosen die amtsfreien Gemeinden und die Ämter sind (insgesamt 201 Einheiten), ist es bei der Wanderungsstatistik jede einzelne Gemeinde (420 Einheiten). Bei den Prognosen sind die Zu- und Fortzüge zwischen den Gemeinden eines Amtes nicht berücksichtigt, in der Wanderungsstatistik sind sie es hingegen. Bei der Summation zur Kreisebene kommt es somit zu nicht vergleichbaren Aggregaten. In Anlage 2 sind deshalb nur die prognostizierten und realen Wanderungssalden aufgeführt. Ein posi- tiver Wanderungssaldo bedeutet, dass mehr Menschen zugezogen sind, als Men- schen im selben Zeitraum weggezogen sind. Ein negativer Wanderungssaldo bedeu-
tet, dass mehr Menschen abgewandert sind, als Menschen im selben Zeitraum hin- zugezogen sind. Liegt der Wanderungssaldo bei „null“, sind Zu- und Fortzug ausge- glichen. Über Flüchtlinge lässt die Wanderungsstatistik keine Aussage zu, da ein Merkmal „Flüchtling“ (oder Vergleichbares) rechtlich nicht vorgesehen ist. Nähe- rungsweise hat das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg in der Anlage 2 Wande- rungssalden der Personen mit einer Staatsangehörigkeit der zehn stärksten Her- kunftsländer angegeben, die das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in seiner Veröffentlichung „Das Bundesamt in Zahlen 2015-Asyl“, Nürnberg, März 2016, aus- weist (Syrien, Arab. Rep. Albanien, Kosovo, Afghanistan, Irak, Serbien, ungeklärtes Herkunftsland, Eritrea, Mazedonien und Pakistan, zusätzlich für Land Brandenburg Russischen Föderation). Darüber hinaus hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) für die Jahre 2010 bis 2015 Prognosen über die voraussichtliche Entwicklung der Zugänge von Asylbegehrenden mitgeteilt (gemäß § 44 Absatz 2 Asylgesetz). Für das Jahr 2016 hat das BAMF keine Prognose mitgeteilt. Daher hat sich das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie mit dem Ministerium des Innern und für Kommunales und dem Ministerium der Finanzen im Juli 2016 auf eine landesweite Zugangseinschätzung asylsuchender Personen für das Jahr 2016 verständigt. Tabelle 1 Mitteilung Prognose Prognose Königsteiner Prognose des BAMF des BAMF Erstantragsteller Schlüssel für Erstantragsteller am für das Jahr bundesweit das Land Brandenburg aufgrund Brandenburg Königsteiner Schlüssel 19.11.2009 2010 31.000 3,15402 rund 980 04.10.2010 36.000 rund 1.140 10.02.2011 2011 nicht unter der Zahl 3,12187 mehr als 1.165 aus dem Jahr 2010 06.07.2011 mindestens 42.000 mindestens 1.310 21.09.2011 mindestens 42.000 mindestens 1.310 21.05.2012 2012 ca. 48.000 3,10452 ca. 1.490 09.08.2012 mehr als 50.000 mehr als 1.550 17.10.2012 67.200 rund 2.100 01.02.2013 2013 nicht unter der Zahl 3,07156 mehr als 1.679 aus dem Jahr 2012 17.04.2013 deutlich mehr als deutlich mehr als die Zahl aus dem 1.679 Jahr 2012 09.07.2013 100.000 rund 3.070 15.10.2013 bis zu 110.000 bis zu rund 3.380 16.01.2014 2014 140.000 3,06367 rund 4.290 28.04.2014 über 140.000 über 4.290 23.05.2014 175.000 rund 5.360 19.09.2014 200.000 rund 6.130 18.02.2015 2015 mindestens 3,08092 mindestens 7.700 250.000 07.05.2015 400.000 rund 12.320 20.08.2015 800.000 rund 24.650 2016 3,06053 bis zu 21.000 asylsuchende Personen
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat für das Bundesland Brandenburg folgende statistische Daten über Erstanträge mitgeteilt, wobei es darauf hinweist, dass eine Addition bzw. ein Abgleich mit vorhergehenden Daten wegen nachträglicher Veränderungen nicht möglich ist. Auch ein Vergleich mit den Prognosezahlen ist nur bedingt möglich, da das BAMF – insbesondere in den Jahren 2015 und 2016 – Asylanträge zum Teil stark zeitversetzt zum Zugang in der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende in Brandenburg entgegennehmen konnte. Tabelle 2 Berichtszeitraum Erstanträge 01.01.2010 bis 31.12.2010 1.165 01.01.2011 bis 31.12.2011 1.296 01.01.2012 bis 31.12.2012 1.679 01.01.2013 bis 31.12.2013 3.058 01.01.2014 bis 31.12.2014 4.906 01.01.2015 bis 31.12.2015 18.661 01.01.2016 bis 31.12.2016 18.112 Die Daten des BAMF über Erstanträge eignen sich jedoch nicht für die Darstellung eines Saldos zwischen Zu- und Abwanderung. Im Hinblick auf die Zu- und Abwanderung von ausländischen Personen im Land Brandenburg werden daher in Anlage 3 Daten aus dem Ausländerzentralregister des BAMF verwendet. Für die Anzahl von Flüchtlingen werden dabei die Daten über Asylbewerber, Flüchtlinge, Personen, denen subsidiärer Schutz gewährt wird, Asylberechtigte und vollziehbar Ausreisepflichtige (darunter Geduldete) verwendet. Für die Landkreise und kreisfreien Städte liegen keine Angaben für das Jahr 2010 vor. Frage 4: Welche Zahl an Todesfällen waren laut den von der Landesregierung ver- wendeten Prognosen in den Jahren 2010 bis 2016 für das Land Brandenburg prog- nostiziert? Welche Zahl an Todesfällen ist in den Jahren 2010 bis 2016 für das Land Brandenburg tatsächlich eingetreten? Wie stark weichen die reale Zahlen jeweils von der Prognose ab? Bitte tabellarisch nach Jahren auflisten und so weit möglich nach Landkreisen/kreisfreien Städten aufschlüsseln und auch die jeweilige Abweichung zur Prognose aufführen! zu Frage 4: In der Anlage 4 sind die prognostizierten Sterbefälle für die Jahre 2011 bis 2016 und die tatsächlichen Sterbefälle für die Jahre 2010 bis 2015 im Land Bran- denburg und für die kreisfreien Städte und Landkreise aufgeführt. Die Ergebnisse für die Bevölkerungsstatistik des Jahres 2016 liegen noch nicht vor. Erstes verfügbares Prognosejahr ist das Jahr 2011. Frage 5: Welche Einwohnerzahlen waren laut den von der Landesregierung verwen- deten Prognosen in den Jahren 2010 bis 2016 für das Land Brandenburg prognosti- ziert? Welche Einwohnerzahlen waren in den Jahren 2010 bis 2016 für das Land Brandenburg tatsächlich eingetreten? Wie stark weichen die reale Zahlen jeweils von der Prognose ab? Bitte tabellarisch nach Jahren auflisten und so weit möglich nach Landkreisen/kreisfreien Städten aufschlüsseln und auch die jeweilige Abweichung zur Prognose aufführen! zu Frage 5: Die prognostizierten Einwohnerzahlen für die Jahre 2011 bis 2016 und die tatsächlichen Einwohnerzahlen für die Jahre 2010 bis 2015 lassen sich der Anla-
ge 5 entnehmen. Die Ergebnisse für die Bevölkerungsstatistik des Jahres 2016 lie- gen noch nicht vor. Erstes verfügbares Prognosejahr ist das Jahr 2011. Dabei ist zu beachten, dass die Ergebnisse durch die unterschiedliche Basis (Bevölkerung bis 2010 Basis Einwohnerregister der DDR Stand 1990, und seit 2011 Basis Zensus vom 9. Mai 2011) nur sehr eingeschränkt vergleichbar sind, siehe dazu auch aus- führlich in der Antwort zu Frage 6. Frage 6: Welche Schlussfolgerung zur demografischen Entwicklung im Land Bran- denburg zieht die Landesregierung aus den in Frage 2, 3, 4 und 5 ermittelten Abwei- chungen der realen Daten von Prognose? zu Frage 6: Die Meinungsbildung innerhalb der Landesregierung, wie mit der Ent- wicklung der Prognosezahlen im Verhältnis zu den Einwohnerzahlen umzugehen ist, ist noch nicht abgeschlossen. Daher kann zu der hier erfragten vergleichenden Be- trachtung zwischen Prognosezahlen und tatsächlichen Zahlen nur grundsätzlich auf Folgendes hingewiesen werden: Die aktuelle landesweite Bevölkerungsprognose umfasst den Zeitraum 2014 bis 2040. Die Annahmen wurden gegenüber der im Jahr 2012 veröffentlichten Prognose 2011 bis 2030 überprüft und teilweise erheblich ver- ändert, der Prognosehorizont bis zum Jahr 2040 ausgeweitet und die Ergebnisse des Zensus 2011 zur Grundlage genommen. Für die vorletzte Bevölkerungsprognose 2011 bis 2030 hingegen konnte nur die Fortschreibung des Abzugs des zentralen Einwohnerregisters der DDR am 3. Oktober 1990 zum Stichtag 31.12.2010 herange- zogen werden. Das bedeutet, dass die Prognosezahlen für die hier erfragten Jahre auf unterschiedlichen Datengrundlagen beruhen. Ein Vergleichsszenario zwischen der aktuell prognostizierten Einwohnerzahl und der vergangenen prognostizierten Einwohnerzahl ist daher nur eingeschränkt möglich. Darüber hinaus ist darauf hin- zuweisen, dass Bevölkerungsvorausschätzungen keinen Anspruch erheben, die Zu- kunft vorherzusagen. Als Beispiel sei hier nur die hohe Zahl zu Flüchtlingen im Jahr 2015 erwähnt.
Kleine Anfrage 2448 j LT-Drs. 6/5976 Anlage 1 zu Frage 2 Prognosen und Realentwicklung der Geburten in den Kreisen des Landes Brandenburg 2010 bis 2016 Prognose Abweichung der Realwerte von Realent- Name Jahr P10 P13 P10 P13 P10 P13 wicklung absolut in % Land Brandenburg 2010 - - 18 954 - - - - 2011 18 975 - 18 279 - 696 - -3,7 - 2012 18 626 - 18 482 - 144 - -0,8 - 2013 18 262 - 18 355 93 - 0,5 - 2014 17 869 18 201 19 339 1 470 1 138 8,2 6,3 2015 17 541 18 106 19 112 1 571 1 006 9,0 5,6 2016 17 124 17 921 - - - - Brandenburg an der Havel 2010 - - 569 - - - - 2011 570 - 579 9 - 1,6 - 2012 568 - 604 36 - 6,4 - 2013 564 - 577 13 - 2,3 - 2014 560 593 614 54 21 9,6 3,5 2015 556 594 620 64 26 11,5 4,3 2016 549 592 - - - - - Cottbus 2010 - - 824 - - - - 2011 813 - 782 - 31 - -3,8 - 2012 817 - 801 -16 - -1,9 - 2013 819 - 807 - 12 - -1,5 - 2014 818 814 807 - 11 - 7 -1,3 -0,9 2015 815 811 789 - 26 - 22 -3,2 -2,7 2016 811 806 - - - - - Frankfurt (Oder) 2010 - - 457 - - - - 2011 465 - 421 - 44 - -9,5 - 2012 461 - 434 - 27 - -5,9 - 2013 458 - 398 - 60 - -13,2 - 2014 456 412 437 -19 25 -4,1 6,1 2015 453 404 431 - 22 27 -4,8 6,6 2016 451 397 - - - - - Potsdam 2010 - - 1 766 - - - - 2011 1 769 - 1 664 - 105 - -5,9 - 2012 1 819 - 1 740 - 79 - -4,3 - 2013 1 865 - 1 728 - 137 - - 7,3 - 2014 1 904 1 795 1 870 - 34 75 -1,8 4,2 2015 1 937 1 837 1 785 - 152 - 52 -7,8 -2,8 2016 1 963 1 869 - - - - - © Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Seite 1
Kleine Anfrage 2448 1 LT-Drs. 6/5976 Anlage 1 zu Frage 2 Prognosen und Realentwicklung der Geburten in den Kreisen des Landes Brandenburg 2010 bis 2016 Prognose Abweichung der Realwerte von Realent- Name Jahr P10 P13 P10 P13 P10 P13 wicklung absolut in % Barnim 2010 - - 1 377 - - - 2011 1 381 - 1 311 - 70 - -5,0 - 2012 1 353 - 1 383 30 - 2,2 - 2013 1 322 - 1 283 - 39 - -3,0 - 2014 1 290 1 318 1 355 65 37 5,0 2,8 2015 1 259 1 305 1 327 68 22 5,4 1,7 2016 1 215 1 286 - - - - - Dahme-Spreewald 2010 - - 1 248 - - - - 2011 1 250 - 1 178 - 72 - -5,8 - 2012 1 229 - 1 198 - 31 - -2,5 - 2013 1 206 - 1 233 27 - 2,3 - 2014 1 180 1 183 1 238 58 55 4,9 4,6 2015 1 157 1 180 1 302 145 122 12,5 10,3 2016 1 127 1 177 - - - - - Elbe-Elster 2010 - - 704 - - - - 2011 723 - 682 - 41 - -5,7 - 2012 693 721 28 - 4,0 - 2013 663 - 650 -13 - -1,9 - 2014 633 654 670 37 16 5,8 2,5 2015 608 631 715 107 84 17,6 13,3 2016 580 620 - - - - - Havelland 2010 - - 1 144 - - - - 2011 1 175 - 1 162 -13 - -1,1 - 2012 1 154 - 1 138 -16 - -1,4 - 2013 1 133 - 1 137 4 - 0,3 - -- 2014 1 111 1 132 1 236 125 104 11,2 9,2 2015 1 093 1 132 1 225 132 93 12,1 8,2 2016 1 070 1 123 - - - - - Märkisch-Oderland 2010 - - 1 425 - - - 2011 1 415 - 1 312 - 103 - - 7,3 - 2012 1 374 - 1 343 - 31 - -2,2 - 2013 1 331 1 348 17 - 1,3 2014 1 292 1 333 1 469 177 136 13,7 10,2 2015 1 270 1 314 1 375 105 61 8, 3 4,6 2016 1 255 1 290 - - - - - Oberhavel 2010 - 1 645 - - - - 2011 1 584 - 1 525 - 59 - -3, 7 - 2012 1 552 1 544 -8 - -0,5 - 2013 1 516 - 1 595 79 - 5,2 - 2014 1 477 1 537 1 635 158 98 10,7 6,4 2015 1 442 1 530 1 673 231 143 16,0 9,3 2016 1 390 1 510 - - - - - © Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Seite 2
Kleine Anfrage 2448 1 LT-Drs. 6/5976 Anlage 1 zu Frage 2 Prognosen und Realentwicklung der Geburten in den Kreisen des Landes Brandenburg 2010 bis 2016 Prognose Abweichung der Realwerte von Realent- Name Jahr P10 P13 P10 P13 P10 P13 wicklung absolut in % Oberspreewald-Lausitz 2010 - - 820 - - - - 2011 812 - 810 -2 - -0,2 - 2012 784 814 30 - 3,8 - 2013 757 - 781 24 - 3,2 - 2014 730 774 773 43 5,9 -0,1 2015 707 756 813 106 57 14,9 7,5 2016 680 743 - - - - - Oder-Spree 2010 - - 1 323 - - - - 2011 1 350 - 1 318 - 32 - -2,4 - 2012 1 311 - 1 266 - 45 - -3,4 - 2013 1 271 - 1 324 53 - 4,2 - 2014 1 227 1 274 1 320 93 46 7,6 3,6 2015 1 192 1 284 1 262 70 - 22 5,9 -1,7 2016 1 149 1269 - - - - - Ostprignitz-Ruppin 2010 - - 767 - - - - 2011 749 - 702 - 47 - -6,2 - 2012 724 721 - -0,4 - 2013 698 - 734 36 - 5,1 - 2014 670 706 753 83 47 12,4 6,6 2015 645 701 747 102 46 15,8 6,6 2016 618 691 - - - - - Potsdam-Mittelmark 2010 - - 1 515 - - - - 2011 1 502 - 1 512 10 - 0,6 - 2012 1 469 - 1 461 -8 - -0,5 - 2013 1 433 - 1 455 22 - 1,5 - 2014 1 395 1 449 1 575 180 126 12,9 8,7 2015 1 367 1 440 1 570 203 130 14,8 9,0 2016 1 330 1 417 - - - - - P rignitz 2010 - - 532 - - - - 2011 508 - 517 9 - 1,7 - 2012 494 - 524 30 - 6,1 - 2013 482 - 530 48 - 9,9 - 2014 466 510 502 36 -8 7,8 -1,5 2015 451 509 549 98 40 21,7 7,8 2016 443 504 - - - - - Spree-Neiße 2010 - - 753 - - - - 2011 783 - 782 -1 - -0,1 - 2012 751 - 757 6 - 0,8 - 2013 721 - 747 26 - 3,6 - 2014 691 720 812 121 92 17,4 12,7 2015 663 694 775 112 81 16,9 11,6 2016 633 670 - - - - - © Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Seite 3
Kleine Anfrage 2448 1 LT-Drs. 6/5976 Anlage 1 zu Frage 2 Prognosen und Realentwicklung der Geburten in den Kreisen des Landes Brandenburg 2010 bis 2016 Prognose Abweichung der Realwerte von Realem- Name Jahr P10 P13 P10 P13 P10 P13 wicklung absolut in Teltow-Flä ming 2010 - - 1 248 - - - - 2011 1 263 - 1 198 - 65 - -5,1 - 2012 1 238 - 1 235 -3 - -0,3 - 2013 1 215 - 1 221 6 ❑,5 - 2014 1 190 1 210 1 362 172 152 14,4 12,6 2015 1 167 1 207 1 299 132 92 11,3 7,6 2016 1 131 1 194 - - - - - Uckermark 2010 - - 837 - - - - 2011 863 - 824 -39 - -4,6 - 2012 835 - 798 - 37 - -4,5 - 2013 807 - 807 ❑ - ❑,0 - 2014 778 786 911 133 125 17,1 15,9 2015 758 776 855 97 79 12,8 10,2 2016 727 763 - - - - - © Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Seite 4
Kleine Anfrage 2448 1 LT-Drs. 6/5976 Anlage 2 zu Frage 3 Prognosen und Realentwicklung des Wanderungssaldos in den Kreisen des Landes Brandenburg 2010 bis 2016 Prognose Darunter: Abweichung der Realwerte von Realent- ausgewählte P10 P13 P10 P13 Name Jahr P10 P13 wicklung Staatsange- hörigkeiten* absolut in % Land Brandenburg 2010 - - 624 624 - - - - 2011 1 000 - 1 847 478 847 - 84,7 - 2012 1 500 - 5 729 914 4 229 - 281,9 - 2013 1 500 - 10 636 1 682 9 136 - 609,1 - 2014 2 000 18 090 18 014 4 035 16 014 -76 800,7 -0,4 2015 2 500 17 000 37 667 18 096 35167 20667 1406,7 121,6 2016 3 000 16 600 - -- - - - - Brandenburg an 2010 - - -134 33 - - - - der Havel 2011 - 50 - 61 10 111 - -222,0 - 2012 - 50 - 23 13 73 - -146,0 - 2013 0 - 190 -8 190 - - - 2014 0 280 313 64 313 33 - 11,8 2015 0 300 895 455 895 595 - 198,3 2016 0 300 - -- - - - - Cottbus 2010 - - 735 50 - - - - 2011 450 - 319 33 -131 - -29,1 - 2012 400 - 433 60 33 - 8,3 - 2013 200 - 80 110 - 120 - -60,0 - 2014 200 220 242 145 42 22 21,0 10,0 2015 200 300 700 730 500 400 250,0 133,3 2016 200 400 - -- - - - - Frankfurt (Oder) 2010 - - - 76 36 - - - - 2011 - 50 - - 43 17 7 - -14,0 - 2012 0 - - 284 22 - 284 - - - 2013 0 - -192 21 - 192 - - - 2014 0 - 80 -138 92 - 138 -58 - 72,5 2015 0 0 430 258 430 430 - - 2016 0 100 - -- - - - - Potsdam 2010 - - 1 863 28 - - - - 2011 1 850 - 1 651 87 - 199 - -10,8 - 2012 1 800 - 1 488 96 - 312 - -17,3 2013 1 600 - 1 725 91 125 - 7,8 - 2014 1 450 2 280 2 215 253 765 -65 52,8 -2,9 2015 1 450 2 200 3 344 1 238 1 894 1144 130,6 52,0 2016 1 400 2 200 - -- - - - - Barnim 2010 - - 420 -13 - - - - 2011 500 635 -22 135 - 27,0 - 2012 450 - 1 149 53 699 - 155,3 - 2013 450 - 1 237 134 787 - 174,9 2014 450 1 780 1 874 192 1 424 94 316,4 5,3 2015 450 1 700 3 205 878 2 755 1505 612,2 88,5 2016 450 1 400 - - - © Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Seite 1